• WISSENSCHAFT 2012

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28.12.2012 – FDA-Zulassung für Juxtapid

WISSENSCHAFT – Hypercholesterinämie

Berlin - In den USA ist mit Juxtapid (Lomitapid) neuartiger Cholesterinsenker zugelassen worden. Das Präparat des Herstellers Aegerion Pharmaceuticals kann als Orphan drug zur Behandlung der homozygoten familiären Hypercholesterinämie eingesetzt werden. Kombiniert werden soll die Behandlung mit fettarmer Ernährung und anderen lipidsenkenden Maßnahmen.
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27.12.2012 – 28 Risiko-Gene für Gicht

WISSENSCHAFT – Gelenkerkrankungen

Wissenschaftler haben zahlreiche Gicht-Gene entdeckt. Die identifizierten Gen-Varianten gingen mit einem erhöhten Harnsäurespiegel einher und beeinflussten somit das Entstehen von Gicht, wie Dr. Anna Köttgen vom Universitätsklinikum Freiburg erläuterte. An der im Fachmagazin „Nature Genetics“ veröffentlichten Studie war ein internationales Team aus mehr als 220 Forschern beteiligt.
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27.12.2012 – Nervenzellen steuern Blutdruck

WISSENSCHAFT – Neurologie

Ein europäisches Forscherteam hat eine bisher unbekannte Gruppe von Nervenzellen im Gehirn entdeckt. Sie regulieren den Herzrhythmus und den Blutdruck, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „Journal of Clinical Investigation“ berichten. Möglicherweise könne die Entdeckung langfristig bei der Behandlung von Erkrankungen des Herzkreislaufsystems helfen, teilte das Stockholmer Karolinska Institut mit, das alljährlich die Medizinnobelpreisträger kürt.
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21.12.2012 – Indikationserweiterung für Exjade

WISSENSCHAFT – Eisenstoffwechsel

Patienten mit Thalassämie brauchen regelmäßig Bluttransfusionen, da bei ihnen infolge eines Gendefekts Hämoglobin nicht ausreichend gebildet oder vermehrt abgebaut wird. Eine Komplikation sind erhöhte Eisenspiegel, die behandelt werden müssen. Novartis hat jetzt für Exjade (Deferasirox) eine Indikationserweiterung erhalten: Die Dosierung von 10 Milligramm pro Kilogramm kann künftig auch bei Patienten mit nichttransfusions-abhängiger Thalassämie (NTDT) eingesetzt werden.
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21.12.2012 – Diagnose für die erste Alzheimerpatientin

WISSENSCHAFT – Demenzerkrankungen

Berlin - Auguste Deter starb 1906 verwirrt in einer Frankfurter Nervenheilanstalt. Alois Alzheimer analysierte nach ihrem Tod ihr Gehirn und entdeckte die Krankheit, die heute seinen Namen träft. Erst jetzt haben Forscher aus Gießen und Sydney den historischen Fall endgültig aufgeklärt.
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20.12.2012 – EMA: Ixiaro auch für Kinder

WISSENSCHAFT – Impfstoffe

Die europäische Arzneimittelagentur EMA hat die Erweiterung der Zulassung für Ixiaro (inaktivierter Japanische-Encephalitis-Virus) empfohlen. Demnach soll der Impfstoff künftig auch bei Kindern angewendet werden.
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20.12.2012 – Abilify mit neuer Indikation

WISSENSCHAFT – Psychopharmaka

Abilify könnte bald bei Patienten mit bipolaren Störungen auch längerfristig eingesetzt werden. Die europäische Arzneimittelagentur EMA hat für das Präparat des Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (BMS) eine entsprechende Erweiterung der Zulassung empfohlen.
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19.12.2012 – Fanaptum: Wirkung zu gering

WISSENSCHAFT – Antipsychotika

Die europäische Arzneimittelagentur EMA gibt für Fanaptum (Iloperidon) keine Zulassungsempfehlung. Das Antipsychotikum des Pharmaunternehmens Vanda gehört zur Klasse der atypischen Neuroleptika und ist zur Behandlung von Schizophrenie indiziert.
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19.12.2012 – Blutsauger als Fertigarzneimittel

WISSENSCHAFT – Arthrosebehandlung

Berlin - Erstmals hat ein Pharmaunternehmen beim Bundesinstitut für Arzneimittel Medizinprodukte (BfArM) die Zulassung für medizinische Blutegel beantragt. Der Hersteller BioRepro will die Pararsiten als Fertigarzneimittel auf den Markt bringen. Die Produktion findet ausschließlich im Labor statt; andere Anbieter wie die Bibertaler Blutegelzucht oder Animalpharma nutzen Tiere aus Wildfängen.
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19.12.2012 – Keine Empfehlung für Kynamro

WISSENSCHAFT – Cholesterinsenker

Berlin - Schlechte Nachrichten für die Sanofi-Tochter Genzyme: Die europäische Arzneimittelagentur EMA hat die Zulassung für Kynamro (Mipomersen) nicht empfohlen. Das Präparat sollte zur Behandlung von Patienten mit heterozygoter und homozygoter familiärer Hypercholesterinämie eingesetzt werden.
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19.12.2012 – G-BA fordert Studien zu Gliniden

WISSENSCHAFT – Nutzenbewertung

Berlin - Bereits seit 2010 will der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Glinide von der Versorgung ausschließen, da der Nutzen aus Sicht des Gremiums nicht hinreichend belegt ist. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hatte den Beschluss des G-BA allerdings beanstandet. Nun fordert der G-BA ergänzende Studien für Starlix (Nateglinid, Novartis) und das mittlerweile generische Repaglinid. Ziel ist es, eine vergleichende Nutzenbewertung der beiden Antidiabetika gegenüber anderen oralen Antidiabetika erstellen zu können.
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18.12.2012 – IQWiG: Jakavi verringert Milzgröße

WISSENSCHAFT – Nutzenbewertung

Berlin - Da Jakavi (Ruxolitinib) ein Orphan drug ist, gilt der Nutzen als belegt. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat nun das Dossier des Pharmakonzerns Novartis bewertet. Das Fazit ist im Bezug auf die Symptome positiv: Die Milz verkleinerte sich bei den mit Jakavi behandelten Patienten signifikant. Um die Verbesserung des Gesamtüberlebens festzustellen, fehlten allerdings dem IQWiG zufolge Daten.
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18.12.2012 – EMA empfiehlt Perjeta

WISSENSCHAFT – Tumortherapie

Die europäische Arzneimittelagentur EMA empfiehlt Perjeta (Pertuzumab). Das Präparat des Pharmakonzerns Roche soll in Kombination mit Herceptin (Trastuzumab, Roche) und Docetaxel bei HER2-positivem metastasierendem oder lokal wiederkehrendem inoperablem Brustkrebs eingesetzt werden.
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17.12.2012 – IQWiG: Kein Zusatznutzen für Fycompa

WISSENSCHAFT – Epilepsie

Berlin - Das Antiepileptikum Fycompa (Perampanel) vom japanischen Pharmakonzern Eisai hat aus Sicht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) keinen Zusatznutzen. Bei der Prüfung des vom Hersteller eingereichten Dossier über den Zusatznutzen sind die Prüfer zu dem Schluss gekommen, dass keine geeigneten Daten vorlagen.
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17.12.2012 – Spray bei Schizophrenie

WISSENSCHAFT – Antipsychotika

Der Pharmahersteller Alexza könnte bald ein neues Antipsychotikum auf den Markt bringen: Die Europäische Arzneimittelagentur EMA empfiehlt die Zulassung für Adasuve (Loxapin). Das Akutpräparat wird inhaliert und soll bei erwachsenen Patienten mit Schizophrenie oder bipolaren Störungen zur Beruhigung eingesetzt werden.
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14.12.2012 – Süß durch die Haut

WISSENSCHAFT – Arzneimitteltechnologie

Trotz einem Molekulargewicht von über 2000 Dalton können Moleküle durch die Haut dringen. Sie müssen lediglich eine bestimmte Struktur aufweisen. Dies haben Forscher der University of California herausgefunden.
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14.12.2012 – Pille statt Schnaps

WISSENSCHAFT – Suchterkrankung

Berlin - Die europäische Arzneimittelagentur EMA empfiehlt Selincro (Nalmefen). Das Präparat soll in Verbindung mit einer psychosozialen Therapie zur Behandlung von Alkoholsüchtigen eingesetzt werden.
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13.12.2012 – FDA: Neue Warnhinweise für Vareniclin

WISSENSCHAFT – Raucherentwöhnung

In den USA muss das Raucherentwöhnungsmittel Chantix (Vareniclin) mit neuen Warnhinweisen versehen werden. Die Arzneimittelbehörde FDA hatte den Hersteller Pfizer eine Metaanalyse zu möglichen kardiovaskulären Nebenwirkungen durchführen lassen. Demnach gibt es zwar ein erhöhtes Risiko für Herz- und Hirninfarkte. Dies ist allerdings selten und nicht signifikant größer als unter Placebo; ein kausaler Zusammenhang ist daher nicht feststellbar.
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12.12.2012 – MabThera: Roche testet neue Darreichung

WISSENSCHAFT – Krebsmedikamente

Der Pharmakonzern Roche will sein Krebsmedikament MabThera (Rituximab) künftig in einer neuen Darreichungsform anbieten. In zwei klinischen Studien wurde der Antikörper per subkutaner Applikation getestet. Laut Roche bildet die neue Darreichung die Grundlage für die geplante Produktionserweiterung des Präparats. Der Hersteller hat den Antrag auf Zulassungserweiterung Anfang Dezember bei der europäischen Arzneimittelagentur EMA eingereicht.
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11.12.2012 – Vorhofflimmern öfter bei Weißen

WISSENSCHAFT – Herzrhythmusstörungen

Menschen mit weißer Hautfarbe haben ein höheres Risiko, an Vorhofflimmern zu leiden. Das haben Forscher der Universität von San Francisco herausgefunden. Sie werteten Daten von mehr als zehn Millionen Patienten aus, die zwischen 2005 und 2009 in kalifornischen Kliniken behandelt worden waren.
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