• Basistarif

    ApoRisk® Gesundheit | Wir finden die passende Krankenversicherung für Sie!

  • Die Vergleichsrechner Gesundheit

    So wenig kostet Ihr Versicherungs-Schutz

  • Kontaktformular

    Wir sind für Sie da - online, telefonisch oder vor Ort

Apotheke
Gesundheit
Vorsorge
Sicherheit
Finanzen

VergleichsrechnerBasistarif



Mit dem Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz – GKV-WSG) wurden die Versicherungsunternehmen im Bereich der PKV mit Sitz im Inland verpflichtet, seit dem 1. Januar 2009 brancheneinheitlich den sog. Basistarif zu „bezahlbaren Prämien“ anzubieten - mit Kontrahierungszwang sowie ohne Risikozuschläge und ohne Leistungsausschlüsse für Vorerkrankungen o.ä. (vgl. auch § 203 Abs. 1 Versicherungsvertragsgesetz (VVG). Der Basistarif ersetzt den ersetzt den bisherigen, in seiner Wirkung als unzureichend erachteten Standardtarif, der aus Gründen des Vertrauensschutzes für nicht wechselwillige Bestandsversicherte weiter besteht. Stand 30. Juni 2011 waren rund 23.700 Personen (per 31.12.2010 = 21.000 Personen; per 31.12.2009 = 13.500 Personen) im Basistarif versichert (0,2% aller privat Krankenversicherten).

Wesentliche gesetzliche Regelungen zum Basistarif ergeben sich aus § 12 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) sowie aus den §§ 193, 203, 204 VVG.


Leistungsumfang

Die Leistungen des Basistarifs müssen mit den Pflichtleistungen der GKV (Drittes Kapitel des SGB V) vergleichbar sein, jedoch nicht identisch. Mit der Festlegung der Leistungen nach Art, Umfang und Höhe der Leistungen und deren fortlaufenden Anpassungen an Veränderungen im Bereich der GKV ist gemäß § 12 Abs. 1d VAG der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. beliehen. Er gibt zu diesem Zweck die "Allgemeinen Versicherungsbedingungen 2009 für den Basistarif (MB/BT 2009) §§ 1 - 18, Tarif BT" heraus (Stand: 1. Januar 2012).


Neuversicherte in der PKV

Versicherungsunternehmen sind gemäß § 12 Abs. 1b VAG verpflichtet, nachfolgenden Personen auf Antrag eine Versicherung im Basistarif zu gewähren:[8]

  • Personen, die seit dem 31. Dezember 2008 freiwilliges Mitglied einer GKV werden (grundsätzlich innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der freiwilligen Mitgliedschaft),
  • Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die weder in der GKV versicherungspflichtig sind, noch Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beanspruchen können, noch Sozialhilfe beziehen (Ausnahme: es werden lediglich Leistungen nach dem 5., 8. und 9. Kapitel SGB XII bezogen).
  • Beihilfeberechtigten, die einen die Beihilfe ergänzenden Versicherungsschutz benötigen.
  • Privatversicherten mit Wohnsitz in Deutschland, die ihren Versicherungsvertrag nach dem 1. Januar 2009 abgeschlossen haben.


PKV-Bestandsversicherte - Wechsel in den Basistarif

Personen mit einer vor dem 1. Januar 2009 abgeschlossenen privaten Krankenversicherung können jederzeit aus einem anderen Tarif in den Basistarif wechseln. Versicherte, deren Versicherung bereits länger besteht, können unter Anrechnung der aus dem bisherigen Vertrag erworbenen Rechte und Alterungsrückstellungen nur unter den Voraussetzungen des § 204 Abs. 1 S. 1 Nr. 1b und c VVG in den Basistarif wechseln. Ein Wechsel in den Basistarif ist danach nur für Versicherte möglich, die das 55. Lebensjahr vollendet haben, die Anspruch auf eine gesetzliche Rente bzw. beamtenrechtliche Pension haben, die hilfebedürftig nach dem SGB II oder SGB XII sind oder die den Wechsel in den Basistarif bereits vor dem 1. Juli 2009 beantragt haben.[9]

Wechseln Versicherte im Basistarif von einem zu einem anderen Versicherungsunternehmen, ändert sich durch die Anrechnung der übertragbaren Alterungsrückstellung - abgesehen von unternehmensspezifischen Kostenzuschlägen – nichts an der Beitragshöhe. Durch die brancheneinheitliche Ausgestaltung des Basistarifs bleiben auch die Leistungen gleich.


Versicherungspflicht und Kontrahierungszwang im Basistarif

Nach § 193 Abs. 3 VVG ist grundsätzlich jede Person mit Wohnsitz im Inland (ausgenommen Soldaten und Bundespolizisten mit Anspruch auf freie Heilfürsorge) verpflichtet, eine private Krankheitskostenversicherung abzuschließen, sofern sie nicht in der GKV versichert ist. Ein Kontrahierungszwang für Anbieter von Krankenvollversicherungen bestand bereits zum 1. Juli 2007 gemäß $ 315 SGB V im sog. Standardtarif und wird seit dem 1. Januar 2009 mit § 193 Abs. 5 S. 1 VVG und § 12 Abs. 1b VAG im Basistarif fortgeführt. Er gilt als notwendige rechtliche Ergänzung der Versicherungspflicht. Kontrahierungszwang und Versicherungspflicht sind nicht spiegelbildlich ausgestaltet: Der Kontrahierungszwang besteht nur im Basistarif. Ein Zugang zu Normaltarifen kann zwar nicht verlangt werden, die Versicherungspflicht können aber auch diese Tarife erfüllen, da keine Pflicht besteht, sich im Basistarif zu versichern.

Gesetzliche Ausnahmen von diesem Kontrahierungszwang bestehen lediglich, wenn Antragsteller bereits bei dem Versicherungsunternehmen versichert waren und das Versicherungsunternehmen den Versicherungsvertrag wegen Drohung oder arglistiger Täuschung angefochten hat oder vom Versicherungsvertrag wegen einer vorsätzlichen Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht zurückgetreten ist.

Weitere Ausnahmen von dieser Verpflichtung bestehen nach Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichts bei verfassungskonformer Auslegung des § 193 Abs. 5 Satz 1 VVG und des § 12 Abs. 1b Satz 1 VAG für kleinere private Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit bei Nichtmitgliedern. Der Kontrahierungszwang greife hier anderenfalls in die Vereinigungsfreiheit (Art. 9 Abs. 1 GG) ein und bestehe daher nur gegenüber Aufnahmebewerbern, die die satzungsmäßigen Voraussetzungen des jeweiligen Vereins für eine Mitgliedschaft erfüllen. Die beiden Beschwerdeführer wiesen rund 4.200 (1.) bzw. 879 Versicherte (2.) auf. Der Kreis der Mitglieder zu 1. war satzungsgemäß beschränkt auf katholische Priester und Priesteramtskandidaten im Pastoralkurs, sofern die Versicherungsnehmer einer deutschen Diözese angehören oder in einer dieser Diözesen ihren Wohnsitz oder ihre dienstliche Tätigkeit hatten. Mitglied zu 2. konnte jeder der Diözese Rottenburg-Stuttgart inkardinierte Priester werden, soweit er das 50. Lebensjahr noch nicht überschritten hatte. Alumnen und Diakone, die der Diözese zuzuordnen waren, konnten außerordentliche Mitglieder werden.


Ausweispflicht und eingeschränkte Arztwahl

Nach den Versicherungsbedingungen zum Basistarif (vgl. § 9 Abs. 5) sind Versicherte verpflichtet, sich gegenüber Leistungserbringern (Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheken, Therapeuten, Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen etc.) unter Vorlage eines vom Versicherungsunternehmen ausgehändigten Ausweises oder einer vom Versicherungsunternehmen zur Verfügung gestellten elektronischen Gesundheitskarte als Versicherte im Basistarif auszuweisen.

Versicherte im Basistarif können behandelnde Ärzte bzw. Zahnärzte grundsätzlich frei auswählen. Die Sicherstellung der Versorgung für Basistarifversicherte erfolgt durch die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen. Es bleibt den Kassenärztlichen Vereinigungen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen überlassen, in welcher Art und Weise sie den gesetzlichen Auftrag am zweckmäßigsten erfüllen. Dies bedeutet, dass KV bzw. KZV ggf. dafür sorgen müssen, dass der Basistarifversicherte von einem Arzt bzw. Zahnarzt in zumutbarer Entfernung zu den Bedingungen des Basistarifs behandelt wird. Kassenärzte und Kassenzahnärzte sind jedoch grundsätzlich nicht verpflichtet, Versicherte im Basistarif zu behandeln (Nichtannahmebeschluss des BVerfG vom 5. Mai 2008, 1 BvR 807/08). Im Rahmen einer Notfall- oder Schmerzbehandlung ist es jedoch schon aus berufsrechtlichen Gründen nicht zulässig, dass ein Vertragsarzt oder Vertragszahnarzt die Behandlung eines Basistarifversicherten verweigert. Eine Initiative des Bundesrates zur Ausweitung der Behandlungspflicht erachtete die Bundesregierung als nicht geboten und wurde bisher nicht umgesetzt. Der Sicherstellungsauftrag der KVen bzw. KZVen erstreckt sich jedoch nicht auf Privatärzte oder Privatzahnärzte.


» Unterschiede zwischen GKV und PKV
» Gesetzliche Krankenversicherung
» Beitragsbemessungsgrenze
» Basistarif



Information | Leistungen | Prämien | Download

  • Die Versicherung mit Konzept

    PharmaRisk® OMNI | Für alles gibt es eine Police - wir haben eine Police für alles.

Wir kennen Ihr Geschäft, und das garantiert Ihnen eine individuelle und kompetente Beratung

Sie haben einen Beruf gewählt, der weit mehr als reine Erwerbstätigkeit ist. Sie verfolgen im Dienste der Bevölkerung hohe ethische Ziele mit Energie, fachlicher Kompetenz und einem hohen Maß an Verantwortung. Um sich voll auf Ihre Aufgabe konzentrieren zu können, erwarten Sie die optimale Absicherung für die Risiken Ihrer Berufsgruppe.

Sie suchen nach Möglichkeiten, Ihre hohen Investitionen zu schützen und streben für sich und Ihre Angehörigen nach einem angemessenen Lebensstandard, auch für die Zukunft.

  • PharmaRisk® FLEX

    Eine flexible Versicherung für alle betrieblichen Gefahren

Nutzen Sie unsere Erfahrung und rufen Sie uns an

Unter der kostenfreien Telefonnummer 0800. 919 0000 oder Sie faxen uns unter 0800. 919 6666, besonders dann, wenn Sie weitere Informationen zu alternativen Versicherern wünschen.

Mit der ApoRisk® steht Ihnen ein Partner zur Seite, der bereits über 4.900 Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland zu seinen Kunden zählen darf. Vergleichen Sie unser Angebot und Sie werden sehen, es lohnt sich, Ihr Vertrauen dem Versicherungsspezialisten für Ihren Berufsstand zu schenken.

Aktuell
Ratgeber
Vergleich
Beratung
Kontakt
  • SingleRisk® Modular

    Risiken so individuell wie möglich absichern

Beratungskonzept

Risk Management: Professionelles Sicherheitsmanagement
Versicherungskosten-Check: Geld sparen mit dem richtigen Überblick
Sicherheitkompass: Die umfassenden Lösungen der ApoRisk
ApoLeitfaden: Das Leben steckt voller Risiken - Wir begleiten Sie sicher in Ihre Zukunft
ApoBusiness: Ihr betriebliches Sicherheitspaket
ApoPrivate: Ihr privates Sicherheitspaket
ApoTeam: Versicherungslösungen speziell für Angestellte

PharmaRisk OMNI: Eine einzige Versicherung für alle betrieblichen Gefahren
PharmaRisk FLEX: Versicherungskonzept, flexibel wie Ihre Apotheke
SingleRisk MODULAR: Risiken so individuell wie möglich absichern
ApoRecht-Police: Mit berufsständischem Rechtsschutz immer auf der sicheren Seite
CostRisk-Police: Existenzsicherung - Ihr Ausfall bedeutet Stillstand
ApoSecura Unfallversicherung: Beruflich und privat bestens geschützt

Sicher in die Zukunft – www.aporisk.de

Startseite Impressum Seitenübersicht Lexikon Checklisten Produktlösungen Vergleichsrechner