Seyfettin Günder kommentiert und ordnet Entwicklungen dort ein, wo Regeln nicht im Papier enden, sondern im Apothekenbetrieb anfangen: bei Haftung, Nachweisen, Abrechnung und der Frage, wie Versorgung unter Druck tatsächlich funktioniert. Er schreibt Kommentare und Einordnungen unabhängig und ohne Ratgeberton.
Ihn interessiert weniger das einzelne Signal als die Stelle, an der es im Alltag Wirkung bekommt. Wenn Verfahren länger werden, wenn Zuständigkeiten an Schnittstellen ausdünnen oder wenn neue Pflichten Zeit und Risiko verschieben, wird aus einer Reformidee schnell eine Betriebsfrage. Genau diese Verschiebung – vom Ziel zur Folgelast – ist der rote Faden seiner publizistischen Arbeit.
Arbeitsgebiet
Der Schwerpunkt liegt an der Schnittstelle aus Wirtschaftlichkeit, Regulierung und operativer Realität. Im Blick steht, was Regeln ordnen sollen – und was sie gleichzeitig unwahrscheinlicher machen: wo Verantwortung sauber bleibt, wo sie wandert, und wer am Ende die Nebenwirkungen trägt. Maßstab ist nicht die Lautstärke einer Debatte, sondern ihre Tragfähigkeit im Betrieb.
Publikationsfelder
Veröffentlichungen erscheinen vor allem auf aporisk.de sowie in pressebezogenen Formaten und Fachbeiträgen. Ergänzend werden Einordnungen auf externen Plattformen veröffentlicht, dort wo Apotheken, Recht, Versicherung, Versorgung und Strukturfragen zusammenlaufen.
Arbeitsweise
Am Anfang steht das Überprüfbare: Was ist beschlossen, was gilt, was wird vollzogen, und wo beginnt die Auslegung. Danach folgt die Einordnung: Welche Logik steckt hinter einer Regel, und an welcher Stelle kippt sie in Mehrarbeit, Risiko oder Unklarheit im Betrieb.
Gegenargumente werden nicht als Pflichtsatz geführt, sondern als Belastungsprobe. Wenn ein Einwand trägt, bleibt er stehen; wenn er nicht trägt, wird sichtbar gemacht, warum. Die ausführliche Darstellung dieser Arbeitsweise steht auf der Unterseite „Journalistische Einordnung“.
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