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Das Versicherungslexikon bietet Ihnen eine alphabetische Übersicht der Begriffe, die oftmals im Zusammenhang mit Sicherheit genannt werden oder für den Versicherungsvertrag von Bedeutung sind.



Lexikon Übersicht A-Z

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A

Abgabenrecht

Als Abgaben sind materielle Aufwendungen – insbesondere Steuern – zu verstehen, die zu Abgabeleistungen verpflichtete Personen an empfangsberechtigte Personen oder Institutionen abzuführen haben. In Geldwirtschaften handelt es sich hierbei vor allem um Geldzahlungen, in Naturalwirtschaften werden stattdessen Naturalien abgeführt (vgl. zum Beispiel den mittelalterlichen Zehnt).
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Abgaberecht

Gesamtheit der Rechtsvorschriften, die Abgaben (wie z.B. Steuern, Gebühren, Beiträge, Zölle) an Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts (d.h. z.B. an Gemeinden. Länder, den Bund) regeln. Gemäß den Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB) 75 ist die Wahrnehmung rechtlicher Interessen in ursächlichem Zusammenhang mit dem Steuer- und Abgabenrecht vom Versicherungsschutz in der Regel ausgeschlossen, wobei aber (mittels Klauselregelung) ein solcher Steuer-Rechtsschutz (beschränkt auf deutsche Finanz- und Verwaltungsgerichte) möglicherweise dann doch mitversichert wird.
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Abhandenkommen

Wenn Ihnen Sachen abhanden kommen, so ist dies grundsätzlich nicht versichert. Sollte die versicherte Sache aber infolge eines versicherten Schadenereignisses abhanden kommen, liegt ein ersatzpflichtiger Schaden vor.
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Ablehnung

Weil die Privat-Haftpflicht keine Pflichtversicherung ist, kann das Versicherungsunternehmen einen Versicherungsantrag ablehnen. Eine Vertragsänderung können Sie als Versicherter ablehnen - etwa wenn Sie mit einer Beitragserhöhung nicht einverstanden sind.
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Ablehnung des Rechtsschutzes

Es handelt sich um keinen Rechtsschutzfall. Dafür zwei Beispiele: Eine versicherte Reparaturwerkstatt will Rechtsschutz für die Durchsetzung eines an einem Kundenfahrzeug entstandenen Schadens geltend machen. Ein Selbstständiger verfügt nur über Berufs-Rechtsschutz, will diesen aber auch für eine arbeitsrechtliche Auseinandersetzung mit seiner Hausangestellten anwenden.
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Abmeldung des Fahrzeuges

Eine Rechtsschutzversicherung ist ein privatrechtlicher Versicherungsvertrag, bei dem der Versicherer gegen Prämienzahlung des Versicherungsnehmers verpflichtet ist, die erforderlichen Leistungen für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen des Versicherten im vereinbarten Umfang zu erbringen.
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Abmeldung eines Fahrzeuges

Ist bei der Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle oder für Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen beim jeweiligen Kraft-Haftpflichtversicherungs-Anbieter vorzunehmen. Sollte für das Fahrzeug eine Rechtsschutzversicherung bestehen und keine Absicht vorliegen, sich ein anderes Fahrzeug anzuschaffen, kann der Beitrag reduziert oder auf Wunsch des Versicherungsnehmers der Vertrag auf den Fahrer-Rechtsschutz umgestellt werden.
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Absturz eines Luftfahrzeuges

Mitgeschützt sind auch Schäden, die durch den Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges, seiner Teile oder Ladung entstanden sind. Hinweis: Der Begriff "Luftfahrzeug" wird in §1(2) des Luftverkehrsgesetzes wie folgt definiert: Luftfahrzeuge sind Flugzeuge, Drehflügler, Luftschiffe, Segelflugzeuge, Motorsegler, Frei- und Fesselballone, Drachen, Fallschirme, Flugmodelle und sonstige für die Benutzung des Luftraums bestimmte Geräte, insbesondere Raumfahrzeuge, Raketen und ähnliche Flugkörper. In der Regel sind solche Schäden durch die Haftpflichtversicherung des Betreibers des Flugkörpers versichert.
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Abtretung

In der Regel können Ansprüche auf Leistungen aus einer Rechtsschutzversicherung nur mit schriftlichem Einverständnis des Anbieters abgetreten werden. Dies bedeutet, daß keine Möglichkeit besteht, solche Ansprüche an einen Dritten (z.B. eine Reparaturwerkstatt oder einen Mietwagen-Verleih) ohne o.g. Einverständnis abzugeben.
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Abtretung

Ansprüche auf eine Rechtsschutzleistung können ohne schriftliche Genehmigung der Rechtschutz-Versicherung nicht abgetreten werden.
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Abwasserschäden

Abwasser ist durch Gebrauch verunreinigtes oder durch eine chemische Veränderung bzw. physikalische Einwirkung in seiner Brauchbarkeit gemindertes Wasser. Reines Regenwasser, Wasser aus einer Heizungsanlage oder andere Flüssigkeiten (wie Hühnergülle) sind kein Abwasser.
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Adäquater Kausalzusammenhang

Wenn zwischen der Handlung (Tun oder Unterlassen) eines Schädigers und dem eingetretenen Schaden ein unmittelbarer (direkter) Ursachenzusammenhang besteht, nennt man das adäquaten Kausalzusammenhang.
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Alarmanlage

Wenn Sie Einbruch-Melde-Anlagen (EMA) installiert haben, wird dadurch das Einruchsrisiko verringert. Sie erhalten einen Beitragsnachlass bei Ihrer Versicherung.
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Alles-oder-nichts-Prinzip

Das Gesetz sieht für die Leistungsfreiheit bei Verletzung einer vertraglichen Obliegenheit (§ 28) und bei Gefahrerhöhung (§ 26) ein abgestuftes Modell nach dem Grad des Verschuldens vor (Quotenregelung). Das „Alles-oder-nichts-Prinzip“ entfällt. Bei vorsätzlichen Verstößen bleibt es dabei, dass der Versicherer leistungsfrei wird. Einfache Fahrlässigkeit bleibt für den VN folgenlos.
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Allgemeine Bedingungen für die Rechtsschutz-Versicherung (ARB)

ARB sind wie gesetzliche Vorschriften auszulegen. Sind Sie als Versicherter mit der Versicherung uneinig über die Auslegung einzelner Vorschriften - und auch Korrespondenz und Gespräche führen zu keiner Einigung - entscheiden die zuständigen Gerichte.
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Allgemeiner Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz

Rechtsschutz besteht beim Vorwurf einer allgemeinen Ordnungswidrigkeit. Dazu gehören Steuerordnungswidrigkeiten, aber nicht Verstöße gegen das Verkehrsrecht.
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Allgemeiner Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht

Eine Rechtsschutzversicherung vertritt Ihre privatrechtlichen Interessen, insbesondere aus Verträgen. Einige Beispiele: Ansprüche auf Vertragserfüllung wie Zahlung des Kaufpreises, Lieferung bestellter Ware, Ersatz wegen Nichterfüllung, Wertersatz für nicht gelieferte Ware. Ansprüche auf Gewährleistung wie Nachbesserung eines schlecht reparierten Gegenstandes; Ansprüche auf Minderung, z.B. Herabsetzung des Kaufpreises wegen mangelhafter Ware.
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Allgemeiner Schadenersatz-Rechtsschutz

Dieser fordert zwar für Sie Ihre Ansprüche auf Schadenersatz ein, wehrt aber keine Schadenersatzansprüche ab. Dafür ist die Privat-Haftpflichtversicherung zuständig. Schaden kann materieller (Reparaturkosten, Verdienstausfall, Arztkosten u.ä.) oder ideeller Natur (Ehrverletzung, Schmerzensgeld u.ä.) sein.
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Allgemeiner Straf-Rechtsschutz

In diesem Fall wird Rechtsschutz gewährt zur Verteidigung wegen des Vorwurfs der Verletzung einer Vorschrift des Strafrechtes. Für Steuer-Straftaten besteht kein Rechtsschutz, weil diese nur vorsätzlich begangen werden können (z.B. Steuerhinterziehung). Sie fallen damit unter den generell geltenden sog. Vorsatz-Ausschluss. Für Steuer-Ordnungswidrigkeiten (siehe dort) gilt dies nur eingeschränkt.
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Allmählichkeitsschaden

In der Privathaftpflichtversicherung sowie in der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung sind je nach Tarifbedingungen auch Haftpflichtansprüche aus Sachschäden, die durch allmähliche Einwirkung von Temperatur, Dämpfen, Gasen oder Feuchtigkeit entstehen, eingeschlossen.
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Anhänger

Kraftfahrzeuge aller Art und ihre Anhänger sind innerhalb der Hausratversicherung nicht versichert. Als Anhänger (umgangssprachlich auch: Hänger) werden Fahrzeuge bezeichnet, die in der Regel über keinen eigenen Antrieb verfügen und hinter Zugfahrzeugen – beispielsweise Pkw, LKW, Omnibus, Krafträdern (z. B. Einradanhänger) oder Fahrrad (siehe Fahrradanhänger) – mitgeführt werden. Schienengebundene Anhänger bezeichnet man als Waggon oder Lore. In der Regel werden Anhänger gezogen, im Schienenverkehr werden Anhänger jedoch auch geschoben.
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Anpassung der Versicherungssumme

Eine Anpassung der Versicherungssumme erfolgt nach automatisch zu Beginn eines jeden Versicherungsjahres gemäß dem amtlichen Preisindex für Lebenshaltungskosten des Statistischen Bundesamtes. Dies ist notwendig, damit der Hausrat immer zum Neuwert versichert ist und somit der Ersatz der beschädigten, zerstörten oder gestohlenen Sachen in vollem Umfang gewährleistet ist.
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Anpassung des Prämiensatzes

Der Prämiensatz für Ihre Versicherung, also der Beitrag pro Tausend EUR Versicherungssumme kann sich erhöhen. Die Anpassung des Prämiensatzes kann jeweils zu Beginn eines Versicherungsjahres erfolgen. Sollte Ihre Versicherung den Prämiensatz erhöhen, wird Ihnen ein Kündigungsrecht innerhalb eines Monats nach Erhalt der Mitteilung zum Zeitpunkt der Prämienerhöhung eingeräumt.
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Antiquitäten

Antiquitäten gelten als Wertsachen. Antiquitäten sind alle Sachen, die über 100 Jahre alt sind, z. B. antiquarische Bücher, altes Zinn (Geschirr, Krüge, Zinnsoldaten etc.), altes Porzellan (Geschirr, Puppen etc.), Spielzeug aus dem 19. Jahrhundert, Sammlungen von alten Waffen und Musikinstrumenten, Mineralien und frühgeschicahtliche Fundgegenstände. Antike Möbelstücke zählen immer zu den Einrichtungsgegenständen und nicht zu den Wertsachen. Sie können die Entschädigungsgrenze Ihrer Wertsachen erhöhen.
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Antragsbindefrist

Die Antragsbindefrist gilt meist nur für den Abschluss von Neuverträgen. In diesen Fällen erhalten Sie bei der Antragsaufnahme üblicherweise die Allgemeinen Rechtschutzbedingungen und die gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformation ausgehändigt, sodass ein Widerspruch nicht in Betracht kommt und die in anderen Fällen vorgesehene Widerspruchsfrist nicht mit der Antragsbindefrist kollidieren kann.
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Aquarien

Das bestimmungswidrige Austreten von Wasser aus Ihren Aquarien ist nicht versichert. Es kann jedoch aufgrund besonderer Vereinbarung in die Hausratversicherung eingeschlossen werden.
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ARB Allgemeine Bedingungen für die Rechtsschutz-Versicherung

ARB sind wie gesetzliche Vorschriften auszulegen. Sind Sie als Versicherter mit der Versicherung uneinig über die Auslegung einzelner Vorschriften - und auch Korrespondenz und Gespräche führen zu keiner Einigung - entscheiden die Gerichte.
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Arbeits-Rechtsschutz

Dieser wird wirksam bei außergerichtlichen und gerichtlichen Auseinandersetzungen in Bezug auf Arbeitsverhältnisse und öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnissen.
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Arbeitsrecht

Umfasst alle Vorschriften im Zusammenhang mit in abhängiger Tätigkeit geleisteter Arbeit. Sie finden diese in einer Vielzahl von Gesetzen, so z.B. in den Vorschriften über Dienstverträge im BGB, HGB (Handelsgesetzbuch), in der Gewerbeordnung oder im Betriebsverfassungsgesetz.
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Aufräumungskosten

Nicht nur Ersatz bzw. Reparatur versicherter Sachen werden über die Hausratversicherung ersetzt, sondern der Hausratversicherer leistet auch für bestimmte Kosten Ersatz. Beispiel:
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Aufsichtspflicht

Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres haften gemäß BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) nicht. Solange sie minderjährig sind - also vom 7. bis 18. Lebensjahr - haften sie nur beschränkt. Sind Kinder an einem Unfall oder Schadenfall beteiligt, kann daraus für einen Geschädigten ein besonderer Härtefall werden. Um dies auszugleichen, kann auch derjenige haftbar gemacht werden, der die Aufsichtspflicht über das Kind hatte. In der Regel sind das die Eltern. Aber auch Großeltern, Pflegeeltern, das Kindermädchen oder die Nachbarn können mit der Aufsicht über Kinder betraut sein.
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Auskunftspflicht

Als Versicherungsnehmer sind Sie gesetzlich verpflichtet, im Zusammenhang mit einem Versicherungsvertrag Auskunft zu erteilen. Im Schadenfall müssen Sie dem Versicherer jede Auskunft geben, die dieser zur Feststellung seiner Leistungspflicht für erforderlich hält.
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Aussenversicherung

Ihre versicherten Sachen oder die Sachen Ihrer in häuslicher Gemeinschaft lebenden Partnerin bzw. Ihres Partners sind versichert, wenn Sie sich für maximal drei Monate vorübergehend außerhalb Ihrer Wohnung befinden, z. B. während des Urlaubs, z. B. im Hotel, während der Arbeit am Arbeitsplatz, während eines Besuchs, z. B. bei Bekannten, während der Ausbildung, z. B. im Studentenwohnheim, während des Wehrdienstes, z. B. in der Kaserne. Wenn Sie sich nur vorübergehend wegen Ausbildung oder zur Ableistung des Wehr- oder Zivildienstes an einem anderen Ort aufhalten, gilt diese Zeitgrenze nicht, solange Sie dort keinen eigenen Haushalt gründen. Für Wertsachen einschließlich Bargeld gelten Entschädigungsgrenzen. Bei einzelnen Versicherungen ist eine Erhöhung dieser Grenzen möglich. Geltungsbereich für die Aussenversicherung ist die ganze Welt.
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Auszahlung der Entschädigung

Bei Auszahlung einer Entschädigung sind folgenden Punkte zu beachten: Ist die Versicherung zur Leistung verpflichtet, müssen Sie die Zahlung der Entschädigung innerhalb von zwei Wochen erhalten. Sie können einen Monat nach Eingang der Schadenanzeige bei Ihrer Versicherung eine Abschlagszahlung verlangen. Die Entschädigung muss von dem Zeitpunkt der Anzeige des Schadens mit 1 % unter dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank verzinst werden, mindestens mit 4 % höchstens mit 6 %. Die Verzinsung entfällt, wenn die Entschädigung innerhalb eines Monats nach Schadenanzeige gezahlt wird. Zinsen werden von dem Zeitpunkt an fällig, wenn die Entschädigung fällig ist.
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B

BAFin

Abkürzung für die "Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht". Die BAFin ist dem Bundesministerium der Finanzen unterstellt. Sie ist die staatliche Behörde, die die privaten Versicherungsunternehmen beaufsichtigt.
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Bankschließfach

Hausratgegenstände, die Sie in einem Bankschließfach untergebracht haben (Wertpapiere, Sammlungen...), sind in der Regel durch die Bank versichert. Dies jedoch zu einem relativ geringen Wert (oft maximal bis zu 15.000 ). Deshalb sollte man diese Hausratgegenstände mit in die Hausratversicherung einschließen. Dies erfordert einen Mehrbeitrag und ist nur bei sehr wenigen Versicherungsgesellschaften möglich. Über die Nutzung des Bankschließfachs wird ein Mietvertrag zwischen Bank und Kunde abgeschlossen. Dieser enthält meist eine Versicherung des Schließfachinhalts, deren Versicherungshöhe mittels einer Zusatzversicherung erweitert werden kann. Die in der jährlichen Pauschalen enthaltene Versicherungssumme ist zumeist nicht sehr hoch. Der Mieter (oder von ihm hierzu Bevollmächtigte) erhält Zugang zu seinem Schließfach unter Nutzung seines Schlüssels (Codes). Um die notwendige Sicherheit zu erreichen, verfügt auch die Bank über einen Schlüssel (Code). Nur unter Nutzung beider ist ein Zugriff möglich.
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Bargeld

Bargeld zählt im Sinne der Hausratversicherung zu den Wertsachen. Wenn Sie Ihr Bargeld nicht in einem entsprechenden Behältnis (verschlossener mehrwandiger Stahlschrank mit einem Mindestgewicht von 200 kg oder eingemauerter Stahlwandschrank mit mehrwandiger Tür) aufbewahren, gilt eine besondere Entschädigung.
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Bauartklasse

Bei der Beitragskalkulation durch Ihre Versicherung spielt die Bauartklasse eine wichtige Rolle für die Kalkulation des Feuerrisikos. Es gibt fünf Bauartklassen (BA-Klassen). Entscheidend für die Einstufung in die Bauartklassen sind die Bauweise der Außenwände und des Daches. Keine Rolle spielen hingegen die Art der Beheizung oder die sonstige Nutzung des Gebäudes. Einige Versicherungen verzichten auf die Unterteilung des Tarifes nach Bauartklassen. Andere erheben nur einen Zuschlag für Ried- , Stroh- oder Holzdach.
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Baugesetzbuch

Bundesgesetz, welches das gesamte Baurecht für Stadtbereiche regelt: insbesondere die Erstellung und Durchführung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen und alle damit verbundene Verfahrensfragen.
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Bauherr

Bauherr ist derjenige, der eine bauliche Maßnahme an einem Gebäude vornimmt oder vornehmen lässt. Der Bauherr handelt dabei auf eigene Rechnung und Gefahr, er trägt also das sogenannte Bauherrenrisiko. Ein Bauherr sollte seinen Haftpflichtversicherungsschutz in jedem Fall auf diesen Bereich hin überprüfen und ggf. ausdehnen.
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Baurisiko

Das Baurisiko, d.h. alle Rechtsstreitigkeiten in ursächlichem Zusammenhang mit dem Bau, Erwerb oder der Veräußerung einer Immobilie, ist in der Rechtsschutzversicherung auf Grund des hohen Risikos für den Versicherer nicht versicherbar und fällt daher unter den wichtigsten Ausschlüssen.
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Beamter

Für Beamte gibt es auch in der Rechtschutzversicherung günstige Tarife. Diese Beamtentarife können Beamte, Richter, Angestellte und Arbeiter von Behörden und überstaatlichen sowie zwischenstaatlichen Einrichtungen in Anspruch nehmen, sofern die Tätigkeit für diese mindestens 50% ihrer normalen Arbeitszeit beansprucht und sie eine Entlohnung erhalten.
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Bedingungsanpassung

Die Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen (ARB) können von der Versicherung an die realen Verhältnisse angepasst werden. Das tritt z.B. zu, wenn ein Gesetz geändert wurde, auf dem die ARB beruhen, sich Änderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung oder der Verwaltungspraxis der zuständigen obersten Bundesbehörden auf den Rechtsschutzvertrag auswirken, die ARB zu Zweifeln in der Auslegung Anlass geben oder einzelne Vorschriften unwirksam sein sollten.
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Beendigung des Rechtschutz-Vertrages

Interessant: Für Rechtschutz-Fälle die vor Vertragsablauf entstanden sind, jedoch erst nach Vertragsbeendigung gemeldet werden, besteht Deckung. Der Rechtschutz-Fall muss dann aber dem Versicherer spätestens 3 Jahre nach Beendigung des Versicherungsvertrages gemeldet werden.
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Beendigung des Versicherungsschutzes

Versicherungsverträge werden in der Regel für eine längere Zeit abgeschlossen. Eine vorzeitige Beendigung kann aus verschiedenen Gründen erfolgen:
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Beginn des Rechtsschutzes

Der Versicherungsschutz wird zu dem aus dem Versicherungsantrag ersichtlichen Zeitpunkt, ab dem auch der Beitrag berechnet wird, bzw. nach Ablauf der Wartezeit wirksam.
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Beitrag

Bezeichnung für das Versicherungsentgelt in der Sozial- und Individualversicherung. Beitrag und Prämie werden erst seit einigen Jahren synonym verwendet - bis dahin verlangten Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit Beiträge und Aktiengesellschaften Prämien für den gebotenen Versicherungsschutz.
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Beitragsanpassung

Wie ermitteln Versicherungen ihren Prämienbedarf? Die Höhe des Prämienbedarfs hängt von der Schadenhäufigkeit (Verhältnis zwischen Anzahl der Schäden und Anzahl der Risiken) und den durchschnittlichen Aufwendungen pro Schadenfall (Schadenumfang) ab. Auch können sich Faktoren wie etwa das steigende Preis- und Lohnniveau auf die kalkulatorischen Größen des Versicherers auswirken. Gleichzeitig muss dieser aber jederzeit seinen Verpflichtungen nachkommen. Darum gibt es die Möglichkeit der Prämienangleichung.
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Beitragsberechnung

Die Beitragsberechnung erfolgt bei fast allen Versicherungen nahezu identisch. Der Tarifbeitrag wird in Promille der Versicherungssumme ausgewiesen. Hierzu können Zuschläge für Gefahrerhöhungen (z. B feuergefährlicher Betrieb im Gebäude) kommen. Für das Versichern von Überspannungsschäden oder Fahrraddiebstahlschäden sowie für die Erhöhung der Entschädigungsgrenzen für Wertsachen können ebenfalls Zuschläge fällig werden.
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Beratungs-Rechtsschutz im Familien- und Erbrecht

Dabei geht es um die mündliche oder schriftliche Erteilung eines Rates oder einer Auskunft durch den Rechtsanwalt oder Notar auf folgenden Gebieten
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Beratungshilfe

Ausdehnung des früheren Armenrechtes (jetzt Prozesskostenhilfe) auf die außergerichtliche Wahrnehmung rechtlicher Interessen.
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Berechtigter Fahrer

Bezeichnet den Fahrer, der zum Zeitpunkt eines Rechtschutzfalles das Fahrzeug mit Einverständnis des sog. Verfügungsberechtigten lenkt. Dieser muss nicht Eigentümer oder Halter sein.
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Bergungskosten

Vereinbarte Bergungskosten sind üblicherweise beitragsfrei mitversichert und ersetzen die Aufwendungen für Suchaktionen von Unfallverletzten und Toten sowie den Transport in das nächste Krankenhaus oder die Überführung zum Heimatort.
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Berufliche Räume

Hierzu zählen Räume, die nicht zu Ihrer Wohnung gehören und die Sie ausschließlich beruflich oder gewerblich nutzen. Solche Räume zählen nicht zum Versicherungsort. Der Inhalt eines rein gewerblich genutzten Büroraumes wird über die Geschäftsversicherung versichert.
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Berufs-Rechtsschutz

Rechtschutz für den beruflichen Bereich: Gilt für Selbstständige, Firmen und Nichtselbstständige.
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Berufs-Rechtsschutz für Selbstständige, Rechtsschutz für Firmen und Vereine

Der Berufs-Rechschutz schützt Sie als Inhaber eines Gewerbebetriebes, sonstigen Unternehmens oder als freiberuflich Tätiger. Er erstreckt sich ausschließlich auf Ihren beruflichen Bereich und nur auf die im Versicherungsantrag genannte Eigenschaft (Berufs- bzw. Gewerbebezeichnung).
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Berufsgenossenschaft

Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für die einzelnen Berufszweige. Streitigkeiten mit Berufsgenossenschaften fallen unter den Sozialgerichts-Rechtsschutz.
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Berufsgenossenschaft

Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung sind die Berufsgenossenschaften. Die Beiträge zur GUV (Gesetzliche Unfallversicherung) zahlt der Arbeitgeber.
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Berufskrankheiten

Berufskrankheiten müssen von der Berufsgenossenschaft als solche anerkannt werden. Dazu zählen beispielsweise Asbestose, Staublunge (§ 9 SGB VII). Krankheiten sind nicht Gegenstand der PUV (Private Unfallversicherung).
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Berufsunfähigkeit

im Sinne der Gesetzlichen Rentenversicherung (§ 43 SGB VI) sind Versicherte berufsunfähig, deren Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit und Behinderung auf weniger als die Hälfte derjenigen von körperlich, geistig und seelisch gesunden Versicherten mit ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten gesunken ist.
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Besitzer

Besitz ist die tatsächliche Herrschaft einer Person über eine Sache. Anders als beim Eigentümer erhält der Besitzer keine rechtliche Zuordnung der Sache, sondern lediglich eine Beziehung. Anschauliches Beispiel: Ein Dieb erlangt Besitz über eine Sache, die nicht sein Eigentum ist.
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Bestandskraft

Bestandskraft ist ein Rechtsbegriff aus dem Verwaltungsverfahren, siehe §§ 43 ff. Verwaltungsverfahrensgesetz. Man unterscheidet formelle Bestandskraft und materielle Bestandskraft. Die Bestandskraft eines Verwaltungsakts dient der Rechtssicherheit. Auch ein widerrechtlicher Verwaltungsakt kann Bestandskraft erlangen, sofern er nicht ausnahmsweise nichtig ist. Eine ähnliche Wirkung gibt es auch bei gerichtlichen Entscheidungen: die Rechtskraft.
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Bestimmungswidriger Wasseraustritt

Der Austritt von Leitungswasser ist immer dann bestimmungswidrig, wenn es an nicht dafür vorgesehenen Stellen austritt oder keine bestimmungsgemäße Verwendung vorliegt, z. B. undichter Heizkörper, aus dem Wasser austritt oder eine überlaufende Badewanne.
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Betriebserlaubnis des Fahrzeuges

Voraussetzung für die Zulassung eines Kraftfahrzeuges ist die Erteilung einer Betriebserlaubnis. Das Fahrzeug muss den technischen Vorschriften entsprechen. Das bezieht sich auf alle für den Betrieb des Fahrzeuges wichtigen Einzelteile.
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Bewachungskosten

Mit einem Schaden, der durch die Hausratversicherung gedeckt ist, ist oftmals das Problem verbunden, dass der "Rest-Haushalt" nicht genügend gesichert ist. Nach einem Brand können z.B. Fenster und Türen fehlen, oder nach einem Einbruch können die Schlösser beschädigt sein. Wenn dann eine Bewachung Ihrer Wohnung notwendig ist, übernimmt Ihre Hausratversicherung diese, sofern Sie Bewachungskosten eingeschlossen haben.
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Bezugsgröße

Die Bezugsgröße ist ein Orientierungswert für viele Entgeltgrenzen in der gesetzlichen Sozialversicherung. Als Ausgangswert für die Berechnung von Leistungen und Einkommensgrenzen in der Sozialversicherung wird u.a. die Bezugsgröße im Sinne des § 18 Sozialgesetzbuch IV verwendet.
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Blitzschlag

Blitzschlag ist der unmittelbare Übergang eines Blitzes auf Sachen. Daraus resultierende Feuerschäden werden als Brandschäden ersetzt. Versichert ist aber auch der so genannte "kalte Schlag", durch den Trümmer- oder Sengschäden verursacht werden. Mitversichert sind auch mittelbare Schäden durch Blitzschlag, z. B. wenn der Blitz in einen Baum einschlägt und der dadurch abgebrochene Ast z.B. Ihre versicherte Markise beschädigt. Damit besteht Versicherungsschutz bei Blitzschlag für:
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Brand

Nicht immer muss ein Haus oder eine Wohnung brennen. Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen für einen Brandschaden. Eine genaue Definition, was versicherungstechnisch unter den Begriff Feuer fällt, gibt der § 4 Nr. 1 VHB 2001: "Ein Feuer ist ein Verbrennungsvorgang mit Lichterscheinung (Flamme, Glut, Funken). Eine weitere Voraussetzung ist, dass das Feuer ohne einen bestimmungsgemäßen Herd entstanden ist oder ihn verlassen hat und sich aus eigener Kraft auszubreiten vermag. Als bestimmungsgemäße Herde bezeichnet man z. B. Öfen aller Art, Kamine, Kerzenflammen, Feuerzeuge, Zigarettenglut etc. Unter den Versicherungsschutz Brand fällt das Verbrennen oder Anbrennen, Verrußen, Versengen durch Funkenflug eines Schadenfeuers, Verformung von Sachen, Rauchschäden (Wäsche/Bücher), also alle mittelbaren und unmittelbaren Schäden eines Feuers.
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Briefmarken

Ihre Briefmarkensammlung zählt im Sinne der Hausratversicherung zu den Wertsachen und unterliegt damit der Entschädigungsgrenze für Wertsachen. Sollten Sie Ihre Briefmarken nicht in einem entsprechenden Behältnis (verschlossener mehrwandiger Stahlschrank mit einem Mindestgewicht von 200 kg oder eingemauerter Stahlwandschrank.
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Bruchschaden

Versichert sind auch Frostschäden an Leitungswasser führenden Installationen, ebenso Frost- und sonstige Bruchschäden an deren Zu- und Ableitungsrohren, sofern diese von Ihnen als Mieter auf eigene Kosten angeschafft wurden und Sie die Gefahr dafür tragen. Da über die Hausratversicherung das Risiko des einfachen Glasbruchs nicht abgedeckt ist, es sei denn, das Glas ist durch eine in der Hausratversicherung versicherten Gefahr wie Brand oder Sturm zerbrochen, empfiehlt es sich für Sie, eine separate Haushaltsglasversicherung abzuschließen.
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Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (BAFin)

Bundeseinheitliche, staatliche Aufsichtsbehörde für die privaten Versicherungsunternehmen. Sitz ist Bonn. Die BAFin erteilt die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb und überwacht diesen. Ziel der staatlichen Aufsicht ist, zu gewährleisten, dass die Versicherungsunternehmen ihre Leistungsversprechen gegenüber den Versicherten einhalten. Die Aufsicht erstreckt sich daher in erster Linie auf eine ständige Überprüfung der finanziellen Situation der Versicherungsunternehmen.
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Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

Wer kennt es nicht: Das gute alte BGB. Es ist schon seit dem 1.1.1900 in Kraft. Es regelt einen Teil des Zivil- oder Privatrechts. Genauer gesagt das Recht des täglichen Lebens, das jeden in seinen rechtlichen Beziehungen zur Umwelt betrifft.
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Bürgschaftsvertrag

Schriftliche Verpflichtung des Bürgen gegenüber einem Gläubiger, für die Erfüllung der Schuld eines Dritten einzustehen.
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Bußgeldkatalog

Gilt für alle Verkehrsordnungswidrigkeiten. Er enthält eine Aufzählung aller Tatbestände, bei deren Zuwiderhandlung eine Geldbuße vorgesehen ist und setzt deren jeweilige Höhe fest. Für das gesamte Bundesgebiet gilt eine einheitlichen Handhabung; ist deshalb auch für die Gerichte verbindlich. Geldbußen ab 40,- ? werden in das Verkehrszentralregister eingetragen.
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Bußgeldverfahren

Bußgeldverfahren sind zum Beispiel möglich nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten, dem Straßenverkehrsgesetz, der Straßenverkehrsordnung, der Straßenverkehrszulassungsordnung, der Fahrzeugzulassungsverordnung, dem Jugendschutzgesetz, dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung, im Pass,- Ausweis- und Meldewesen, Ausländerrecht, Vereins- und Versammlungsrecht, Waffen- und Sprengstoffrecht, Post,- Fernmelde- und Verkehrswesen, Datenschutz, Arbeits- und Sozialrecht, Gewerberecht, Gaststättenrecht, Wasserrecht, Tierschutz, Umweltschutz, Naturschutz und Forstwesen, Jagdwesen und Fischereirecht.
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D

Dampfheizung

Die Dampfheizung ist eine nicht mehr zeitgemäße Heizungsart. Heute trifft man in der Regel die Warmwasserheizung an. Für die Hausratversicherung gilt jedoch, dass der Austritt von Wasserdampf aus dem Heizungssystem dem Austritt von Leitungswasser gleichgestellt wird.
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Daten-Rechtsschutz

Rechtsschutz für Personen, die personenbezogene Daten verarbeiten - also kein Rechtsschutz für Personen, die von der Datenverarbeitung anderer Personen betroffen werden und sich dagegen schützen wollen. Somit kein Rechtschutz für das Geltendmachen von Ansprüchen auf Auskunft, Berichtigung, Sperrung oder Löschung von gespeicherten Daten.
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Dauernd Pflegebedürftige

Dauernd pflegebedürftig ist, wer für die Verrichtungen des täglichen Lebens überwiegend fremder Hilfe bedarf, d.h., dass die Verrichtungen des täglichen Lebens, wie z.B. Waschen, Anziehen und Essen, überwiegend nicht ohne fremde Hilfe bewältigt werden können (§ 3 I AUB).
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Deckung

Deckung bezeichnet das Vertragsverhältnis zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer. Dabei übernimmt die Versicherung die Deckung für das versicherte Risiko. Es gibt eine Sonderform: die vorläufige Deckung. Dabei erhält der Versicherungsnehmer den Versicherungsschutz schon vor Abschluss der Prüfung durch die Versicherung, also bevor sein Antrag angenommen worden ist. Die vorläufige Deckung ist aber kein Vorvertrag, da die Vertragspartner damit nicht automatisch zum Abschluss eines Hauptvertrages verpflichtet sind.
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Deckungsklage

Deckungsklage kann der Versicherte gegen die Versicherung anstreben, indem er einen Versicherungsanspruch geltend macht. Für Deckungsklagen gegen eine andere als die eigene Versicherung wird im Rahmen des Vertrags- und Sachenrechts Rechtsschutz gewährt.
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Deckungssumme

Die Deckungssumme ist der Maximalbetrag, den die Versicherung im Schadenfall laut Vertrag aufzubringen hat. Es gibt übrigens zwei Arten von Versicherungen: die Schaden- und die Summenversicherungen.
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Deliktsfähigkeit

Deliktsfähig ist eine Person, die nach dem Privatrecht für einen von ihr vorsätzlich oder fahrlässig angerichteten Schaden Ersatz leisten muss. Die Frage der Schadensersatzpflicht wird in Deutschland im Bürgerlichen Gesetzbuch durch den § 823 BGB geregelt.
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Deutscher Luftpool

Im Deutschen Luftpool (DLP) haben sich Versicherungsunternehmen zusammengeschlossen, um die von ihnen gezeichneten Luft- und Raumfahrtrisiken gemeinsam zu tragen. Der Pool wurde bereits 1924 gegründet und besteht in seiner heutigen Form seit 1950. Die Geschäftsführung des Pools obliegt seit der Gründung der Allianz Versicherungs-AG.
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Diebstahl

Im Rahmen der Hausratversicherung ist die Gefahr Einbruchdiebstahl versichert. Werden Ihnen Sachen gestohlen, in deren Besitz man durch leichten Zugriff kommt, spricht man von einfachem Diebstahl.
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Dienstherr

Im Rahmen der Privat-Haftpflicht ist ein Versicherungsnehmer Dienstherr der in seinem Haushalt tätigen Personen, z.B. Kindermädchen, Putzfrau oder Gärtner.
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Dingliches Recht

Das ist das Recht auf die direkte Herrschaft über eine Sache. Im Gegensatz zu den Vorschriften über schuldrechtliche Verträge wirkt es nicht nur zwischen den Vertragspartnern, sondern allgemein. Das bedeutet, dass der Inhaber eines solchen Rechtes gegenüber jedem Dritten, der sein Recht beeinträchtigt, einen Herausgabe-, Abwehr- oder Unterlassungsanspruch hat.
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Direktanspruch

Kurzbezeichnung für die gesetzliche Möglichkeit, Schadenersatzansprüche auf Grund eines Verkehrsunfalls direkt gegen die Kfz-Haftpflichtversicherung des Schädigers - und nicht nur gegen den Schädiger selbst - geltend zu machen und einzuklagen.
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Disziplinar - und Standes-Rechtsschutz

Ist eine spezielle Rechtschutz-Form für die Verteidigung in Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Disziplinar- oder Standesrecht. Das Standesrecht gilt für Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Architekten, Lotsen, einzelne Handwerkerinnungen, u.a. Es tritt ein, wenn die Spezialbestimmungen, die für diese gelten, verletzt werden:
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Disziplinarrecht

Betraft werden können diese mit Verweis, Geldbuße, Gehaltskürzung, Versetzung oder Entfernung aus dem Dienst. "Disziplinar"- Maßnahmen gegen Studenten und Schüler sind keine Disziplinar-Verfahren im Sinne der ARB (Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen).Bundeswehrangehörige u.a., denen Dienstvergehen zum Vorwurf gemacht werden. Als Dienstvergehen bezeichnet werden schuldhafte Verletzungen der typischen, mit dem Beamtenstatus verbundenen Pflichten.
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Doppelversicherung

Sie sind doppelt versichert, wenn Sie das gleiche Risiko gegen die gleiche Gefahr bei mehreren Versicherungen versichert haben. In der Schadenversicherung (z. B. Hausrat) liegt eine Doppelversicherung nur dann vor, wenn die Versicherungssummen zusammen den Versicherungswert übersteigen. Wer haftet im Schadenfall? Beide Versicherungen haften gesamtschuldnerisch bis zur Höhe des eingetretenen Schadens. In der Lebensversicherung gelten diese Regeln nicht. Hier erhalten Sie als sog. Bezugsberechtigter die volle Leistung aus allen Verträgen.
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E

Eigentümer

Sie sind Eigentümer einer Sache, wenn Sie das grundsätzliche und unbeschränkte Herrschaftsrecht über diese haben. Sie dürfen damit nach Belieben verfahren. Eigentum ist das umfassendste dingliche Recht an einer Sache.
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Einbruchdiebstahl

Einbruchdiebstahl gehört zu den versicherten Gefahren in der Hausratversicherung. Bei Verlusten durch einfachen Diebstahl besteht grundsätzlich kein Versicherungsschutz durch die Hausratversicherung, es muss ein Einbruchdiebstahl vorliegen. Einbruchdiebstahl ist gebäudegebunden. Es muss also ein Einbruch in einen Raum Ihres Wohngebäudes erfolgen oder in einem Raum Ihres Wohngebäudes ein Behältnis widerrechtlich geöffnet werden. Werden von Ihrem Balkon, Ihrer Loggia oder Veranda Hausratgegenstände entwendet, dann liegt kein ersatzpflichtiger Einbruchdiebstahlschaden vor, da der Täter nicht in den Raum Ihres Gebäudes eingedrungen ist.
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Einstweilige Verfügung

Gerichtliche Maßnahme, die einen Rechtsanspruch sichern soll, wenn dessen Verwirklichung vereitelt oder erschwert zu werden droht. Beispiel : Bei Ausschachtungsarbeiten im Tunnelbau droht ein benachbartes Gebäude einzustürzen. Wenn der befürchtete Einsturz tatsächlich eintritt, kann die Ursache (der Tunnelbau) nicht mehr oder nur noch schwer nachgewiesen werden. Dann ergeht eine einstweilige Verfügung.
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Einwirkungsschäden

Unter Einwirkungsschäden versteht man in der Sachversicherung Schäden, die durch die unmittelbare Einwirkung einer versicherten Gefahr entstanden sind. Beispiel: Austretendes Leitungswasser beschädigt unmittelbar einen wertvollen Teppich in Ihrer Wohnung.
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Elementarschäden

Als Elementarschäden bezeichnet man Schäden, die durch Überschwemmung, Lawinen, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch und Schneedruck verursacht wurden. In der Hausratversicherung sind Elementarschäden generell ausgeschlossen. Es gibt allerdings Versicherungsunternehmen, die hier eine spezielle Elementarschadenversicherung anbieten.
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Enteignung

Als Enteignung (im 19. Jahrhundert entlehnt aus frz. expropriation, zu lat. proprius „eigen, eigentümlich“) bezeichnet man juristisch den Entzug des Eigentums an einer unbeweglichen oder beweglichen Sache durch den Staat, im Rahmen der Gesetze und gegen eine Entschädigung.
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Entgelt, leistungsbezogenes

Jede für geleistete Arbeit bestimmte Vergütung: also nicht Bafög-Leistung, Unterhaltszuschuss, Wehrsold oder Entschädigung für kurzfristig verpflichtete Zeitsoldaten (bis zu 2 Jahren). Wenn unverheiratete, volljährige Kinder eine solche Vergütung für eine dauerhafte berufliche Tätigkeit, sind sie im Rahmen des Privat- und Berufs-Rechtsschutzes nicht mehr mitversichert.
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Entschädigungsgrenze

Die allgemeine Entschädigungsgrenze für Wertsachen ist marktüblich je Versicherungsfall auf insgesamt 20% der Versicherungssumme begrenzt. Sie können diese aber auf Antrag bei den meisten Versicherern gegen Beitragszuschlag erhöhen. Zusätzlich gelten für bestimmte Wertsachen besondere Entschädigungsgrenzen. Diese Grenzen können je nach Versicherung unterschiedlich sein.
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Erbrecht

Das Erbrecht regelt sämtliche Rechtsvorschriften über die Erbfolge und den Übergang des Vermögens des Verstorbenen auf die Erben. Dafür gibt es nur Beratungs-Rechtsschutz im Privat-Rechtsschutz. Dazu zählen Bestimmungen über Annahme und Ausschlagung der Erbschaft, über Testament, Vermächtnis, Pflichtteil, Erbschein. Das Erbschaftssteuerrecht ist nicht Teil des Erbrechts; hierfür besteht Rechtschutz im Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten.
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Erfolgsaussichten

Genauer Wortlaut: "hinreichende Aussicht auf Erfolg". Wird von der Versicherung für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen des Versicherten regelmäßig unterstellt. Es sei denn, wesentliche Aspekte lassen annehmen, dass das Begehren des Versicherten rechtlich nicht durchsetzbar ist.
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Erhöhung

Ändert sich die Qualität des versicherten Risikos, bezeichnet man das als Risikoerhöhung. In der Haftpflichtversicherung sind Risikoerhöhungen von Anfang an mitversichert.
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Ermittlungsverfahren

Ist dem Straf- und Bußgeldverfahren vorgeschaltet: Dabei wird festgestellt, ob gegen einen Betroffenen behördlich vorzugehen ist. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft bzw. Polizei geführt, die auch das Ermittlungsverfahren einleiten.
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Erweiterung

In der Haftpflichtversicherung sind auch Erweiterungen des versicherten Risikos von Anfang an mitversichert.
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Erweiterung des Unfallbegriffes

Als Unfall gilt auch, wenn Sie sich durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenken oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln zerren oder zerreißen.
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Explosion

Eine Explosion ist eine "auf dem Ausdehnungsbestreben von Gasen oder Dämpfen beruhende, plötzlich verlaufende Kraftäußerung". Eine Explosion kann durch Entzündung explosiver Gase oder Dämpfe erfolgen oder durch das Bersten von Gefäßen, die unter Druck von Gasen oder Dämpfen stehen. Explosionen sind grundsätzlich in der Hausratversicherung mitversichert.
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F

Fahrer-Rechtsschutz

Schützt Sie in Ihrer Eigenschaft als Fahrer aller Ihnen nicht gehörenden und nicht auf Sie zugelassenen Fahrzeuge und auch als Fahrgast, Radfahrer und Fußgänger.
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Fahrerlaubnis

Genehmigung zum Führen von Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Wegen oder Plätzen oder auch Genehmigung für das Führen von Luft- und Wasserfahrzeugen. Art und Inhalt der Fahrerlaubnis ergeben sich aus der amtlichen Bescheinigung (Führerschein).
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Fahrlässigkeit

Man unterscheidet zwischen Straf- und Zivilrecht: Im Strafrecht wird der Begriff der Fahrlässigkeit auf die Person des Schuldners bezogen. Beurteilt wird, in welchem Maße jemand Einsicht und Fähigkeit in sein Handeln hatte. Zivilrechtlich handelt lt. § 276 BGB fahrlässig, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt.
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Fahrraddiebstahl

Fahrraddiebstahl müssen Sie nach Klausel 7110 "Einschluss Fahrraddiebstahl" zusätzlich auf besonderen Antrag in Ihre Hausratversicherung einschließen. Wird Ihr Fahrrad aus einem verschlossenen Keller oder Schuppen auf dem Versicherungsgrundstück gestohlen, liegt ein Einbruchdiebstahl vor. Das Fahrrad ist als Hausrat zum vollen Wert mitversichert. Wird Ihr Fahrrad aber auf der Straße, aus offenen Fahrradständern oder aus gemeinschaftlichen Fahrradabstellräumen gestohlen, liegt nur ein einfacher Diebstahl vor, selbst wenn das Fahrrad abgeschlossen war.
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Fahrtenbuch

Muss auf Grund behördlicher Anordnung geführt werden: Für jede Fahrt ist einzutragen, wer das Fahrzeug gefahren hat.
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Fahrverbot

Verbot, ein bestimmtes oder jedes Kfz im Straßenverkehr zu fahren. Meist nach einer Ordnungswidrigkeit: Kann für 1-3 Monate von der Verwaltungsbehörde im Bußgeldverfahren oder vom Strafgericht ausgesprochen werden. Damit ist aber kein Entzug der Fahrerlaubnis verbunden; der Führerschein wird lediglich amtlich verwahrt.
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Fahrzeug-Rechtsschutz

Alte Bezeichnung für jetzigen Verkehrs-Rechtsschutz. Der Rechtsschutz bezieht sich auf ein im Versicherungsschein bezeichnetes Fahrzeug. Daraus folgt, dass neben dem Versicherten - in der Regel Eigentümer oder Halter des versicherten Fahrzeuges - jeder Mieter, Entleiher, Leasingnehmer, berechtigter Fahrer und berechtigter Insasse des Fahrzeuges mitversichert ist (§ 21, Abs. 3).
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Fahrzeuge

Dies sind: alle Motorfahrzeuge zu Lande, zu Wasser und in der Luft sowie Anhänger. Sämtliche nicht motorangetriebene Fahrzeuge (außer Anhänger) fallen demnach nicht unter den Fahrzeugbegriff.
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Familien-, Verkehrs- und Berufs-Rechtsschutz

Frühere Bezeichnung für Privat-Rechtsschutz, Berufs-Rechtschutz und Verkehrs-Rechtschutz für Lohn- und Gehaltsempfänger.
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Familienrecht

Für das Familienrecht, das sämtliche Rechtsvorschriften über die Rechtsverhältnisse der durch Ehe oder Verwandtschaft verbundenen Personen zum Inhalt hat, gibt es nur Beratungs-Rechtschutz. Familienrecht regelt z.B. Eheschließung, Ehescheidung, eheliches Güterrecht, Unterhaltspflicht, Recht des nicht ehelichen Kindes.
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Familienvorstand

Familienvorstand ist immer der Privathaftpflicht-Versicherte, der für die Aufsicht der Kinder verantwortlich ist. Vor allem im Hinblick auf eine mögliche Verletzung seiner Aufsichtspflicht nach § 832 BGB genießt der Versicherte Versicherungsschutz.
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Ferienhaus

Wenn Sie ein nicht ständig bewohntes Ferien-, Jagd- oder Wochenendhaus in unbewohnten Gebieten besitzen, müssen Sie beachten, dass diese wegen des erhöhten Einbruchrisikos für die Hausratversicherung ein besonderes Gefahrenmerkmal darstellen. Wenn Sie Ihr Ferienhaus mitversichern möchten, ist ein Beitragszuschlag erforderlich.
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Flurbereinigung

Zusammenlegung von zersplittertem oder unwirtschaftlich geformtem ländlichem Grundbesitz nach modernen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Flurbereinigungsverfahren fallen nicht unter den Rechtsschutz.
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Folgeschäden

In der Hausratversicherung sind auch Folgeschäden versichert. Ein Folgeschaden besteht beispielsweise dann, wenn durch Sturmeinwirkung Ihr Hausdach abgedeckt wird und nachfolgender Regen Ihre Hausratgegenstände beschädigt bzw. zerstört.
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Freiheitsstrafe

Anordnung eines Freiheitsentzuges - erfolgt durch das Strafgericht. Mindestmaß: 1 Monat; Höchstmaß: Lebenslänglich. Ersatzfreiheitsstrafe wird für den Fall einer uneinbringlichen Geldstrafe verhängt.
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Fremdes Eigentum

Fremdes Eigentum, das Sie gerade benutzen, ist grundsätzlich mitversichert. Dazu gehört beispielsweise die vom Freund geliehene Stereoanlage. Die Anlage des Freundes fällt als fremdes Eigentum mit unter die versicherten Sachen. Aber es gilt hier das Prinzip: "Eigenversicherung/Außenversicherung vor Fremdversicherung", d. h., hat Ihr Freund eine eigene Hausratversicherung, so wird die Stereoanlage im Schadenfall von seiner Versicherung im Rahmen der Außenversicherung übernommen.
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Frost

Mitversichert sind auch Frostschäden an Leitungswasser führenden Installationen (z. B. Toilettenbecken) sowie Frost- und sonstige Bruchschäden an deren Zu- und Ableitungsrohren, soweit diese Dinge von Ihnen als Mieter auf eigene Kosten eingebracht wurden und Sie die Verantwortung dafür tragen. Es ist anzumerken, dass Schäden, die auf Frost zurückzuführen sind, nur dann reguliert werden, wenn der Versicherungsnehmer nicht fahrlässig gehandelt hat. Dies klingt einleuchtend, jedoch treten solche Fälle in der Praxis häufiger auf. Wenn zum Beispiel ein Versicherungsnehmer sein Heim für mehrere Tage oder gar Wochen verlässt und sehr niedrige Außentemperaturen vorherrschen, so kann ihm Fahrlässigkeit unterstellt werden, wenn er die Heizung für den Zeitraum der Abwesenheit abdreht. Um entsprechende Schäden zu verhindern, müssen die Wohnräume in ausreichendem Maße auch in Abwesenheit beheizt sein.
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Führerschein

Amtliche Bescheinigung über das Bestehen der Fahrerlaubnis. Muss beim Führen von Kraftfahrzeugen stets mitgeführt werden. Bei Verstößen (z.B. Vergessen oder Verlegen des Führerscheins) wird Rechtsschutz im Rahmen des Verkehrs-Straf-Rechtsschutzes gewährt.
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Fußgänger-Rechtsschutz

Frühere Bezeichnung für den zum Verkehrs-Rechtschutz und zum Fahrer-Rechtsschutz gehörenden Rechtsschutz für alle Fälle der Teilnahme am öffentlichen Verkehr als Fußgänger, Radfahrer oder Fahrgast.
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G

Gebäudebestandteile

Versichert sind Gebäudebestandteile wie Täfelungen, Teppichböden, sanitäre Anlagen und sonstige in das Gebäude eingefügte Sachen, die Sie als Mieter auf Ihre Kosten beschaffen oder vom Vormieter übernommen haben und für die Sie die Gefahr tragen.
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Gebäudeverglasung

Zur Gebäudeverglasung gehören Scheiben von Fenstern, Türen, Wintergärten usw. aus Normalglas, Isolierglas, sowie aus Kunststoff. Diese sind grundsätzlich nicht versichert. Gebäudeverglasungen können ebenso wie Mobiliarverglasungen und Glaskeramik-Kochplatten über eine separate Glasversicherung versichert werden.
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Gebrauch, vorübergehender

Im Verkehrs-Rechtsschutz ist die Benutzung eines sog. Selbstfahrer-Vermietfahrzeuges "zum vorübergehenden Gebrauch" eingeschlossen. Damit erhalten Sie - wenn Sie vorübergehend auf einen Mietwagen zurückgreifen müssen - weiterhin uneingeschränkten Verkehrs-Rechtsschutz. Gilt aber auch für die Fälle, in denen Sie kurzfristig (z.B. auf Reisen) ein zusätzliches Fahrzeug anmieten.
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Gebündelte Versicherung

Von einer Gebündelten Versicherung spricht man, wenn zwei selbstständige Verträge, wie die Hausrat- und die Glasversicherung, in einer einzigen Police dokumentiert werden. Es handelt sich dabei trotzdem um zwei rechtlich selbstständige Verträge. Für jeden einzelnen Vertrag wird eine gesonderte Prämie ausgewiesen und Sie können die Verträge einzeln kündigen.
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Gefahr

Versicherungstechnischer Ausdruck für die Möglichkeit, im Versicherungsfall materielle Verluste tragen zu müssen. Diese Gefahr übernimmt der Versicherer entsprechend seinem im Versicherungsvertrag gegebenen Leistungsversprechen.
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Gefährdungshaftung

Zum Schutz der Allgemeinheit hat der Gesetzgeber eine besondere Form der Haftung festgeschrieben - die Gefährdungshaftung. Dabei geht es darum, Schadenersatz zu leisten, wenn aufgrund einer bestimmten Gefahrenlage auch ohne persönliches Verschulden ein Schaden eintritt.
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Gefahrengruppen

Im Bereich der Allgemeinen Unfallversicherung wird in zwei Gefahrengruppen (A und B) unterschieden. Unter der Gefahrengruppe A fallen alle Erwerbstätigen ohne körperliche oder handwerkliche Berufsarbeit bzw. alle, die einer kaufmännischen oder verwaltenden Tätigkeit im Innen- oder Außendienst nachgehen, z.B. leitend oder aufsichtsführend im Betrieb oder auf Baustellen, tätig im Laden, Labor, im Gesundheitswesen (Ärzte, Zahnärzte, Apotheker etc.) oder in der Schönheitspflege, auch Fotografen, Künstler, Optiker, Rechtsanwälte, Reporter, Schneider, Studenten und Uhrmacher.
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Gefahrerhöhung

Sie müssen als Versicherungsnehmer alle Antragsfragen wahrheitsgemäß beantworten, da diese Angaben für die Übernahme der Gefahr durch Ihre Versicherung erheblich sind. Aber auch spätere Erhöhungen von Gefahren müssen Sie unverzüglich schriftlich Ihrem Versicherungsunternehmen mitteilen.
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Geisteskranke

In der PUV (Private Unfallversicherung) gehören Geisteskranke zu den nicht versicherbaren Personen. Geisteskrank sind Personen, die länger andauernde schwere Störungen der Verstandstätigkeit, des Willens, des Gefühls oder Trieblebens haben.
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Geltungsbereich

Ihr Rechtsschutz erstreckt sich nach den Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen auf Europa (einschließlich der im Mittelmeer gelegenen Inseln). Er besteht weiterhin in den außereuropäischen Mittelmeerländern (Türkei, Syrien, Libanon, Israel, Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko) sowie auf den Kanarischen Inseln und Madeira. Das gilt auch für sämtliche Wasserstraßen und Fluglinien innerhalb dieses Bereiches. Außerdem muss ein Gericht oder (für Bußgeld- und Verwaltungsverfahren) eine Behörde mit Sitz in dem genannten Bereich zuständig sein.
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Gemeiner Wert

Wenn die von einem Schaden betroffene Sache in Ihrem Haushalt nicht mehr verwendet werden kann oder nicht mehr verwendet wird, zahlt die Versicherung dafür nur noch den gemeinen Wert. Das ist der erzielbare Verkaufspreis für diese Sache, z. B. für einen alten Schwarzweißfernseher auf dem Dachboden oder ein altes Fahrrad, das nicht mehr genutzt wird.
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Genesungsgeld

Genesungsgeld erhalten Sie für die gleiche Anzahl von Kalendertagen, für die Krankenhaustagegeld geleistet wird, längstens jedoch für 100 Tage und zwar: für den 1. - 10. Tag 100 % ...
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Gerichtsstand

Auch Gerichtsort genannt: Ist der Sitz des für eine gerichtliche Auseinandersetzung zuständigen Gerichtes. Er richtet sich nach den jeweiligen Vorschriften (deutschen oder ausländischen).
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Geschädigter

Geschädigter ist derjenige, der durch einen anderen (Dritten) zu Schaden gekommen ist.
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Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung

Hier ist Ihre gesetzliche Haftpflicht als Inhaber eines Heizöltanks (Anlagenrisiko) versichert. Dieses Risiko muss separat versichert und kann nicht in die Privat-Haftpflicht eingeschlossen werden. Mitversichert sind dabei auch Schäden an so genannten unbeweglichen Sachen, z.B. Gemäuer, Fußboden - wenn Sie Ihnen gehören.
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Gliedertaxe

Die Kernleistung der Unfallversicherung zielt auf die finanzielle Absicherung im Falle einer dauernden Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit als Unfallfolge (Invalidität) hin.
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Grobe Fahrlässigkeit

Sowohl in der Hausrat- als auch in der Glasversicherung sind Schäden, die Sie grobfahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt haben, nicht versichert. Die Bedeutung der groben Fahrlässigkeit lässt sich am besten mit Hilfe eines Beispiels hervorheben: Eine Person verlässt für mehrere Stunden das Haus und lässt dabei die Haustür sperrangelweit offen stehen. In solch einem Fall liegt eine grobe Fahrlässigkeit vor, schließlich wird es Einbrechern besonders leicht gemacht, sich Zugang zum jeweiligen Gebäude zu verschaffen. Ebenso kann von einer groben Fahrlässigkeit gesprochen werden, wenn jemand sein Fahrrad an einem hoch frequentierten Ort abstellt, ohne es abzuschließen.
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Grundwasser

Schäden durch Grundwasser sind in der Hausratversicherung nicht versichert. Grundwasser ist die Ansammlung von Wasser im Boden, das durch Versickern der Niederschläge oder teilweise auch aus Seen und Flüssen in den Erdboden gelangt. Das Fachgebiet, das sich mit Grundwasser befasst und erforscht ist die Hydrogeologie.
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H

Haftpflichtversicherung

Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung ist in einigen Sparten vom Gesetzgeber als Pflichtversicherung (PflVersG) vorgegeben. Die bekannteste gesetzliche Versicherungspflicht besteht für Kraftfahrzeuge.
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Haftung

Der Begriff Haftung wird vielseitig verwendet: Normalerweise ist damit gemeint, dass Sie für eine Schuld einstehen müssen, die aus einem Schuldverhältnis folgt. Sie haften beispielsweise, indem Sie Schadenersatz leisten müssen.
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Hagel

Durch Hagelschlag können schlimme Schäden verursacht werden. Hagelschäden sind grundsätzlich mitversichert. Gleichzeitiger Sturm ist dabei nicht Voraussetzung. Wenn Sie als Schadenursache Hagel nachweisen müssen, gilt dasselbe wie beim Nachweis von Sturmschäden. Hagel ist eine Form von Niederschlag, der aus Eisklumpen besteht und überwiegend in warmen Jahreszeiten und Gegenden auftritt. Zur Abgrenzung spricht man erst bei einem Durchmesser von über 0,5 Zentimetern von Hagel bzw. Eishagel, darunter von Graupel. Bei Aggregaten von Schneeflocken mit einem Durchmesser unter einem Millimeter spricht man von Griesel.
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Halter (Fahrzeughalter)

Halter ist derjenige, der das Fahrzeug auf eigene Rechnung in Gebrauch hat und die Verfügungsgewalt über das Fahrzeug besitzt.
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Hausrat

Der Versicherungsschutz der Hausratversicherung umfasst Ihren gesamten Hausrat. Dazu zählen alle Sachen, die Ihrem Haushalt zur Einrichtung, zum Gebrauch oder Verbrauch dienen; außerdem Bargeld. Einrichtungsgegenstände sind Möbel, Gardinen, Teppiche, Pflanzen, Bilder, Gobelins etc. Gebrauchsgegenstände sind Kleidung, Wäsche, Geschirr, Besteck, Haushaltsgeräte, Radio, TV, Video, Sammlungen, Schmuck etc. Verbrauchsmittel sind Lebensmittel, Putz- und Waschmittel, Vorräte, Heizmaterial, Bargeld etc.
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Hausratversicherung

Ihr bewegliches Hab und Gut ist Gefahren ausgesetzt: Durch Feuer, Blitz, Sturm, Wasser und Einbruchsdiebstahl kann großer Schaden entstehen. Die Hausratversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen. Sie übernimmt übrigens auch Kosten, um den Schaden gering zu halten oder zu beseitigen - Aufräumungskosten zum Beispiel. Die Hausratversicherung schützt das Eigentum des Versicherungsnehmers gegen die oben aufgeführten Gefahren, die eine Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen zur Folge haben. Anschaulich gesprochen sind nahezu alle beweglichen Sachen im Haushalt des Versicherungsnehmers über die Hausratversicherung versichert. Dazu gehören beispielsweise Möbel, Haushaltselektronik, Kleidung und auch Nahrungsmittel und Fahrräder.
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Hotelkosten

Hotel- oder ähnliche Unterbringungskosten werden nach einem Schaden für max. 100 Tage und üblicherweise höchstens bis 1 Promille der Versicherungssumme je Tag erstattet, wenn Ihre Wohnung unbewohnbar ist.
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I

Innere Unruhen

Schäden, die durch innere Unruhen verursacht wurden, gehören zu den allgemeinen Ausschlüssen. Auch durch eine Erweiterung des Versicherungsumfangs ist es nicht möglich, einen entsprechenden Schutz zu erhalten.
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Instanz

Die Instanz (Rechtszug, Rechtsgang) ist das gesetzlich zuständige Gericht nach dem hierarchischen Aufbau der Gerichtsbarkeit in den Gerichtszweigen. Der Zugang zur Gerichtsbarkeit eines bestimmten Gerichtszweigs ist der Rechtsweg. Moderne Rechtsordnungen gewähren effektiven Rechtsschutz durch ein mehrstufiges Verfahren, genannt Instanzenzug (auch Rechtsmittelzug).
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Invalidität

Invalidität ist eine dauernde Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit. Die Kernleistung der Unfallversicherung zielt auf die finanzielle Absicherung im Falle einer dauernden Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit als Unfallfolge (Invalidität) hin.
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Invaliditätsleistung

Wenn Sie einen Unfall erleiden, der zu einer dauernden Beeinträchtigung hrer körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) führt, haben Sie Anspruch auf Kapitalleistung aus der für den Invaliditätsfall versicherten Summe. Haben Sie bereits das 65. Lebensjahr vollendet, wird die Leistung als Rente erbracht.
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J

Jagdhaftpflichtversicherung

Sie deckt die bei der Jagd entstehenden Haftpflichtrisiken ab. Eingeschlossen sind Schäden, die durch die Jagdtätigkeit und beim erlaubten Besitz und Gebrauch von Schusswaffen entstehen. Mitversichert ist auch das Halten und Führen von bis zu drei Jagdhunden. Diese Versicherung ist eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Pflichtversicherung.
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K

Kausalität

Kausalität bedeutet "ursächlicher Zusammenhang": Gemeint ist, dass zwischen Schadenereignis und eingetretenem Schaden ein Zusammenhang bestehen muss. Ist dies der Fall, muss derjenige, der den Schaden verursacht hat, auch haften.
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Kaution

Sicherheitsleistung, um eigene Rechte durchzusetzen oder fremde Rechte abzuwehren. Im Ausland wird von Verkehrsteilnehmern, die in einen Unfall verwickelt werden, gelegentlich eine Kaution verlangt, wenn der Betroffene vorerst von Strafverfolgungsmaßnahmen verschont bleiben will. Diese Strafkaution stellt die Versicherung als zinsloses Darlehen bis zu einem Betrag von 100.000,-
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Kinderklausel

Weil Ihr Kind noch unter sieben Jahre alt ist, kann es nicht haftbar gemacht werden. Die Prüfung auf Deliktsfähigkeit entfällt, wenn Sie die Kinderklausel eingeschlossen haben.
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Kinderunfallversicherung

Bei den meisten Versicherungen können Sie für Ihre Kinder von Geburt an bis zum Alter von 16 Jahren eine Kinderunfallversicherung abschließen. Hierfür gibt es einen besonderen Kindertarif, der aber mit Vollendung des 18. Lebensjahr endet. Mit Ablauf des Versicherungsjahres wird dieser Kinderunfalltarif dann auf einen Erwachsenenunfalltarif umgestellt.
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Klausel

Klauseln sind die allgemeinen Einzelbestimmungen in einem Versicherungsvertrag. Sie konkretisieren, erweitern oder beschränken die Allgemeinen (AVB) und Besonderen Versicherungsbedingungen (BVB). In der Regel werden Sie zusätzlich vereinbart. In einigen Fällen haben Klauseln den Status genereller und allgemein anerkannter Zusatzvereinbarungen. Dann werden sie als Allgemeine Vertragsbedingungen im Sinne von Allgemeinen Geschäftsbedingungen bezeichnet.
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Kosmetische Operation

Wenn Sie einen Unfall erleiden, der nach Abschluss der Heilbehandlung eine kosmetische Operation erfordert, übernimmt die Versicherung die hierdurch entstehenden Kosten für Arzthonorare
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Kraftfahrzeugbestandteile

Kraftfahrzeugbestandteile, wie z. B. Winterreifen, die Sie in einer verschlossenen Garage lagern, sind in der Hausratversicherung versichert.
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Krankenhaustagegeld

Krankenhaustagegeld (KHT) wird für jeden Kalendertag gezahlt, an dem Sie sich wegen des Unfalls in medizinisch notwendiger, vollstationärer Heilbehandlung befinden. Dies jedoch längstens für zwei Jahre vom Unfalltag an gerechnet. Dabei zählen Aufnahme- und Entlassungstag als je ein Tag.
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Kulanz

Leistet die Versicherung, obwohl sie nicht dazu verpflichtet ist. Kulanz wird nur in besonderen Fällen gewährt, etwa wenn der Versicherungsvertrag in den letzten Jahren einen günstigen Risikoverlauf aufweist und die voraussichtlichen Kosten in einem angemessenen Verhältnis zum Jahresbeitrag des Versicherten stehen.
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Kündigung

Die Kündigung beendet einen Versicherungsvertrag. Sie ist eine sog. einseitige und zugangsbedürftige Willenserklärung. In der Regel erfolgt sie auf dem Postweg und ist wirksam, sobald sie beim Vertragspartner eingegangen ist. Also ab dem Zeitpunkt, an dem dieser die Möglichkeit zur Kenntnisnahme hatte. Rechtlich genügt das Absenden per Einschreiben, auch wenn es nach dem Eingang vom Vertragspartner nicht zur Kenntnis genommen wird. Man unterscheidet zwischen ordentlicher und außerordentlicher Kündigung.
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L

Leitungswasser

Versicherungstechnisch umfasst der Umfang der Leitungswasserversicherung den Ersatz von Schäden, die dadurch entstehen, dass Leitungswasser aus den Zu- oder Ableitungsrohren der Wasserversorgung oder damit verbundenen Schläuchen, den mit dem Rohrsystem verbundenen Einrichtungen oder deren Wasser führenden Teilen, Anlagen der Warmwasser- oder Dampfheizung oder Klima-, Wärmepumpen- oder Solarheizungsanlagen bestimmungswidrig austritt.
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Loggien

Loggien gehören zum Versicherungsort, werden jedoch bei der Berechnung der Wohnfläche nicht mitgerechnet. Als Loggia (aus dem Italienischen) wird in der Architektur ein Raum in einem Gebäude bezeichnet, der sich mittels Bögen oder anderer Konstruktionen zum Außenraum öffnet. Auf der Erdgeschossebene schaffen Loggien einen Übergangsbereich zwischen Außen- und Innenraum, im Obergeschoss werden sie als Verbindungsgang oder Freisitz genutzt. Als Loggia (aus dem Italienischen) wird in der Architektur ein Raum in einem Gebäude bezeichnet, der sich mittels Bögen oder anderer Konstruktionen zum Außenraum öffnet. Auf der Erdgeschossebene schaffen Loggien einen Übergangsbereich zwischen Außen- und Innenraum, im Obergeschoss werden sie als Verbindungsgang oder Freisitz genutzt.
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Luftfahrthaftpflicht

Die Luftfahrt-Haftpflichtversicherung ist die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung für den Betrieb von Luftfahrzeugen. Diese Versicherungspflicht besteht für alle Motor- und Segelflugzeuge, für Flugdrachen, Schirmdrachen und Fallschirme sowie für alle motorbetriebenen Flugmodelle ab 5 kg.
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M

Mallorca-Police

Sie bezieht sich auf alle versicherungspflichtigen Kraftfahrzeuge (Auto, Motorrad, Moped) innerhalb Europas und erhöht die Haftpflicht-Deckungssummen für das jeweilige Kfz auf das in Deutschland übliche Niveau. In vielen europäischen Urlaubsländern sind die geltenden Deckungssummen nämlich nicht für einen Schaden ausreichend. Ohne eine Mallorca-Police besteht ein hohes finanzielles Risiko.
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Meldepflicht

Als Versicherter haben Sie die Pflicht, einen Versicherungsfall unverzüglich zu melden. In einigen Sparten bestehen besondere Fristen. Bei der Privat-Haftpflichtversicherung müssen Sie den Schaden unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche anzeigen.
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Mietereinbauten

In das Gebäude eingefügte Sachen, die Sie als Mieter auf eigene Kosten beschafft oder übernommen haben und für die Sie auch die Verantwortung tragen, sind versichert. Sie tragen also immer dann die Gefahr für eingefügte Sachen, wenn Sie diese selbst angeschafft und mit dem Vermieter vereinbart haben, dass Sie dafür verantwortlich sind und sie nach Beendigung des Mietverhältnisses aus der Wohnung wieder entfernen.
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Mietsachschäden

Im Rahmen der Privaten Haftpflicht sind Mietsachschäden mitversichert. Das können sein: Schäden an gemieteten Wohnräumen und sonstigen zu privaten Zwecken gemieteten Räumen in Gebäuden. Etwa die Beschädigung von Badkeramik, Türen, Wänden und Fußböden.
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Minderjährigkeit

Minderjährig sind Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.Minderjährige stehen unter einem besonderen gesetzlichen Schutz und haben eingeschränkte Rechte und Pflichten.
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Minderungspflicht

Als Haftpflichtversicherter sind Sie - oder eine mitversicherte Person - gesetzlich verpflichtet, einen Schaden so gering wie möglich zu halten, also zur Schadenbegrenzung. Sie sollten zum Beispiel ein kleines Feuer zuerst versuchen zu löschen, bevor Sie die Feuerwehr holen. Oder: Wertsachen retten, wenn dies möglich ist.
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Mitversicherte Person

Mitversicherte Personen genießen in der Regel den gleichen Versicherungsschutz wie der Versicherte selbst. Wer mitversichert werden kann, ist in den Vertragsbedingungen genau definiert. Üblicherweise sind dies die Kinder, der Ehe- oder Lebenspartner.
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Mobiliarverglasung

Zur Mobiliarverglasung zählen Scheiben aus Glas und Kunststoff von Bildern, Schränken, Spiegeln usw. Dazu zählen auch Glastischplatten. Die Glasversicherung (auch: Glasbruchversicherung) ist eine eigenständige Sachversicherung und wird üblicherweise zusammen mit einer Hausrat- bzw. Wohngebäudeversicherung abgeschlossen. Die Glasversicherung (auch: Glasbruchversicherung) ist eine eigenständige Sachversicherung und wird üblicherweise zusammen mit einer Hausrat- bzw. Wohngebäudeversicherung abgeschlossen.
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Münzen

Münzen zählen im Sinne der Hausratversicherung zu den Wertsachen und unterliegen damit der allgemeinen Entschädigungsgrenze für Wertsachen. Für Münzen, die Sie nicht in einem entsprechenden Behältnis (verschlossener mehrwandiger Stahlschrank mit einem Mindestgewicht von 200 kg oder eingemauet.
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N

Natürliche Person

Laut Grundgesetz ist jeder Mensch eine natürliche Person. Damit ist jeder ab Geburt auch rechtsfähig. Das bedeutet, dass Sie damit theoretisch Geschäfte oder Kaufverträge abschließen könnten. Mit der Vollendung seiner Geburt wird ein Mensch rechtsfähig und damit zu einer natürlichen Person (§ 1 BGB). Unter gewissen Umständen wird die Rechtsfähigkeit auch fingiert. So kann bereits ein ungeborener Mensch (nasciturus) zum Erben werden (§ 1923 Abs. 2 BGB). Stark umstritten ist die Frage, ob dem Nasciturus bereits vor der Geburt und möglicherweise schon ab dem Beginn der Schwangerschaft Rechte zufallen können, insbesondere ein Recht auf Leben. Dies spielt vor allem im Hinblick auf den Schwangerschaftsabbruch und die Stammzellenforschung sowie verwandte Forschungsbereiche eine Rolle.
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Neuwert

Unter Neuwert versteht man den Wiederbeschaffungspreis von Sachen gleicher Art und Güte in neuwertigem Zustand zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles. Im Gegensatz dazu würden Sie bei Erstattung zum Zeitwert durch Alter, Abnutzung und Gebrauch eine sehr viel geringere Entschädigung bekommen.
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Notstand

Wenn Sie sich in einer Not(stands)situation befinden und fremde Sachen zerstören bzw. beschädigen, um eine durch sie drohende Gefahr von sich oder anderen abzuwenden, handeln Sie nicht widerrechtlich. Sie sind dann auch nicht zum Schadenersatz verpflichtet. Es sei denn, Sie haben die Gefahr selbst verschuldet.
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Notwehr

In Notwehr handelt jeder, der beispielsweise eine andere Person verletzt, um einen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen zu verhindern. Eine durch Notwehr erforderliche Handlung ist nicht widerrechtlich. Es besteht dann auch keine Schadenersatzpflicht.
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O

Obliegenheiten

Obliegenheiten sind besondere Pflichten, die Ihnen gesetzlich oder vertraglich auferlegt werden. Welche Pflichten zählen dazu? Sie müssen zum Beispiel Ihre Prämie zahlen. Oder: jederzeit Auskunft über den Hergang eines Schadenfalls geben. Auch die Wahrheitspflicht gehört dazu. Kommen Sie diesen Pflichten nicht nach (sog. schuldhafte Verletzung), kann das folgende Konsequenzen haben: Leistungsfreiheit (die Versicherung stellt die Leistungen ein), Rücktritt oder Kündigung durch die Versicherung. Einige Obliegenheiten müssen vor dem Versicherungsfall erfüllen werden: etwa die vorvertragliche Anzeigepflicht. Andere müssen erfüllt werden, nachdem ein Versicherungsfall eingetreten ist - wie die Schadenminderungspflicht.
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Obliegenheiten

Unter Obliegenheiten versteht man die vertraglichen oder gesetzlichen Pflichten, denen Sie als Versicherungsnehmer unterliegen. Dazu gehört, dass Sie: Ihrer Versicherung den Schaden unverzüglich anzeigen müssen, Einbruchdiebstahl- , Vandalismus- und Raubschäden der Polizei melden, der Polizei ein Verzeichnis der abhanden gekommenen Sachen einreichen, abhanden gekommene Sparbücher oder andere Urkunden sperren lassen, Ihrer Versicherung ein Verzeichnis der vom Schaden betroffenen Sachen mit Angabe des Versicherungswertes oder des Anschaffungspreises und -jahres einreichen.
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Obliegenheiten

Regeln für Ihr Verhalten als Versicherter, die Ihnen auf der Basis des abgeschlossenen Rechtsschutz-Vertrages "obliegen" (=zu denen Sie vertraglich verpflichtet sind). Sie müssen aus den Vertragsunterlagen (Versicherungsantrag, Versicherungsschein, ARB) klar hervorgehen. Als Versicherter müssen Sie diese beachten, sonst gefährden Sie Ihren Versicherungsschutz.
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Ordnungswidrigkeit

Ordnungswidrigkeiten sind Rechtsverstöße ohne kriminellen Gehalt. Sie werden nicht mit Strafe, sondern nur mit Geldbuße geahndet. Soweit es sich nicht um grob fehlerhaftes Verkehrsverhalten handelt, sind die meisten Verstöße im Straßenverkehr Ordnungswidrigkeiten. Nach deutschem Recht ist eine Ordnungswidrigkeit eine Gesetzesübertretung (genau: eine rechtswidrige und vorwerfbare Handlung), für die das Gesetz als Ahndung eine Geldbuße vorsieht (§ 1 Abs. 1 des „Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten“ OWiG). Bei manchen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung kann neben dem Bußgeld auch ein Fahrverbot von maximal drei Monaten verhängt werden.
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P

Personenschaden

Ein Personenschaden ist laut AHB § 1 (Allgemeinen Haftpflicht-Bedingungen) ein ersatzpflichtiger Schaden, der den Tod, die Verletzung oder eine Gesundheitsschädigung von Menschen zur Folge hat.
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Pflichtversicherungsgesetz (PflVersG)

Das PflVersG regelt die gesetzliche Versicherungspflicht zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter. Dies gilt auch für Luftverkehrsunternehmen, den Betrieb von Atomanlagen, den Güterkraftverkehr und für bestimmte Berufsgruppen (z. B. Notare, Steuerberater). Ursprünglich wurde das Gesetz als „Gesetz über die Einführung der Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter“ (Gesetz vom 7. November 1939, RGBl. I S. 2223) verkündet.
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Planschwasser

Planschwasser ist ebenso wie Reinigungswasser im Rahmen der Leitungswasserversicherung ausgeschlossen. Obwohl Planschwasser im eigentlichen Sinne auch Leitungswasser ist, schließt die Hausratversicherung Schädigungen allerdings aus. Es gibt einige Versicherungen, die Planschwasser-Schäden ohne zusätzliche Beitragskosten mit in die Hausratversicherung aufnehmen. Diese sind jedoch die Ausnahme.
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Produkthaftpflichtversicherung

Die erweiterte Produkthaftpflichtversicherung ist eine Zusatzdeckung innerhalb der Betriebshaftpflichtversicherung, welche mit besonderen Versicherungssummen und Selbstbeteiligungen belegt ist. Diese Erweiterung ist insbesondere für Hersteller bzw. Quasihersteller von Roh- oder Zwischenprodukten erforderlich. Versichert werden Schadenersatzansprüche Dritter auf reine Vermögensschäden (sog. Kostenschäden) aus
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R

Rechtsfähigkeit

Rechtsfähig sind alle natürlichen und juristischen Personen. Die Rechtsfähigkeit beginnt bei natürlichen Personen mit der Geburt. Rechtsfähigkeit bedeutet, selbstständiger Träger von Rechten und Pflichten sein zu können.
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Rechtsgutverletzung

Damit bezeichnet man die Verletzung der im § 823/1 BGB genannten Rechtsgüter. Als geschützte Rechtsgüter können konkret genannt werden: Leben, Körper, Gesundheit, Freiheit und Eigentum. Mit dem § 823 BGB wird also der Einzelne und sein Recht an Sachen geschützt.
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Rechtskraft

Der Begriff Rechtskraft bezeichnet bestimmte Rechtswirkungen, die von einem gerichtlichen Urteil oder Beschluss ausgehen, sowie die Voraussetzungen, unter denen diese Wirkungen eintreten.
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Reinigungswasser

Reinigungswasser ist ebenso wie Planschwasser im Rahmen der Leitungswasserversicherung ausgeschlossen. Die Hausratversicherung deckt die meisten durch Leistungswasser verursachten Schäden am Hausrat ab. Nicht berücksichtigt werden vorsätzlich verursachte Beschädigungen, die beim Verbrauch oder der Verwendung von Wasser auftreten.
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Reparaturkosten

Wenn Ihre beschädigten Sachen noch reparaturfähig sind, werden die notwendigen Reparaturkosten zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles übernommen. Verbleibt nach der Reparatur eine Wertminderung, so erhalten Sie auch dafür Entschädigung.
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Repräsentant

Als Repräsentanten gelten in der Regel Ihr Ehepartner/Ihre Ehepartnerin oder auch Ihr Lebensgefährte/Ihre Lebensgefährtin. Außerdem zählen dazu andere volljährige Personen, die mit Ihnen in häuslicher Gemeinschaft wohnen.
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Risikoausschluss

Besondere Tatbestände und damit Risiken, die für die Mehrheit der Versicherungskunden nicht in Betracht kommen, werden von der Versicherung vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Ziel ist, so vielen Rechtsschutz-Interessenten wie nur möglich ein kalkulierbares und damit verkaufbares Leistungsangebot machen zu können. Es gibt allgemeine Risikoausschlüsse, die für jeden Rechtsschutz-Vertrag gelten und besondere Risikoausschlüsse, die nur für einzelne Rechtsschutz-Kombinationen gelten und in erster Linie zur Abgrenzung gegenüber anderen Kombinationen dienen.
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Risikozuschläge

Zuschläge gibt es für Gefahrerhöhungen, z. B. wenn Sie ein Wochenendhaus oder eine Ferienwohnung besitzen, die Sie nicht ständig bewohnen. Für die Erhöhung der Entschädigungsgrenzen für Wertsachen müssen Sie möglicherweise ebenfalls mit Zuschlägen rechnen.
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Rückstau

Rückstau ist durch Hochwasser oder Verstopfung durch die Kanalisation in den Keller gelangendes Abwasser. Es handelt sich hierbei nicht um einen ersatzpflichtigen Schaden im Rahmen der Hausratversicherung. In modernen Häusern wird dem Rückstaurisiko durch den Einbau eines Rückschlagventils begegnet. Ist ein solches Ventil eingebaut, kann man sich bei einigen Versicherern auch gegen die Folgen eines Rückstaus versichern.
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Rücktritt

Der Rücktritt gemäß § 5b VersVG beendet den Versicherungsvertrag rückwirkend mit Vertragsbeginn. Das Rücktrittsrecht des Versicherungsnehmers ist allerdings nur möglich, sofern er innerhalb einer Frist von zwei Wochen keine Kopie seiner Vertragserklärung oder keine Versicherungsbedingungen erhalten hat. Dem Versicherungsunternehmen steht ebenfalls ein Rücktrittsrecht zu, wenn der Versicherungsnehmer vorvertragliche Anzeigepflichten verletzt hat. Gemäß § 16 VersVG hat der Antragsteller alle ihm bekannten gefahrerheblichen Umstände wahrheitsgemäß anzuzeigen.
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S

Sachschäden

Ein Sachschaden ist die Beschädigung oder Zerstörung von Gebäuden, Straßen, Kraftfahrzeugen, Gegenständen und sonstigen Dingen unbelebter Natur.
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Sachverständigenkosten

Wenn der Schadenfall eingetreten ist, ist es oft schwierig die genaue Schadenhöhe zu bestimmen. Hier kann ein Sachverständiger helfen. Die Kosten, die hierdurch entstehen, sollten in der Hausratversicherung eingeschlossen sein.
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Schadenersatz

Die Pflicht zum Schadenersatz ist gesetzlich geregelt. Sie kann aber auch vertraglich geregelt sein. Schadenersatz müssen Sie leisten, wenn Sie Ihre Vertragspflichten verletzt haben oder wenn Sie wegen unerlaubter Handlungen bzw. Gefährdung haftbar sind. Unter Schadensersatz (häufig auch, und in Österreich grundsätzlich nur, in der Schreibweise Schadenersatz anzutreffen) versteht man den Ausgleich eines Schadens. Beim Ersatz von Schäden durch die öffentliche Hand spricht man auch häufig von Entschädigung.
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Schadenersatzanspruch

Als Geschädigter haben Sie Anspruch auf Schadenersatz. Dabei muss der Schadenverursacher den Zustand, der vor dem Schaden bestand, in wirtschaftlich gleichwertiger Weise wiederherstellen Es gilt in erster Linie der Grundsatz der Naturalherstellung, § 249 BGB. Wenn eine Person verletzt oder eine Sache beschädigt wurde, hat der Geschädigte ein Wahlrecht zwischen der Wiederherstellung des alten Zustandes und Geldersatz.
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Schadenversicherung

Die Schadenversicherung ist eine Privatversicherung gegen konkrete Vermögensschäden. (Siehe hierzu auch Sachversicherung., Haftpflichtversicherung). Hier gilt das Prinzip der konkreten Bedarfsdeckung. Mit anderen Worten: Als Versicherter dürfen Sie sich durch die Versicherungsleistung nicht bereichern. Die Versicherungsleistung ist der Höhe nach dreifach begrenzt: Durch die Versicherungssumme, den Versicherungswert und die Schadenhöhe. Im Gegensatz dazu gilt bei den Summenversicherungen (Lebens- und Unfallversicherung, Krankentagegeld), dass die Versicherungssumme nicht die maximale Haftungssumme, sondern die festgelegte Versicherungsleistung bezeichnet.
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Schädiger

Wer einen Schaden verursacht, wird im Versicherungsrecht als Schädiger bezeichnet. Im Rahmen der sog. Verschuldenshaftung muss der Geschädigte dem Schädiger übrigens beweisen, dass er den Schaden auch tatsächlich verursacht hat.
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Schlichtungsverfahren

Verfahren mit schiedsgerichtähnlichem Charakter, jedoch ohne Ausschaltung der staatlichen Gerichtsbarkeit. Scheitert die Schlichtung, kann das zuständige staatliche Gericht angerufen werden.
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Schlossänderungskosten

Versichert sind Schlossänderungen, wenn Schlüssel für Türen, die zur versicherten Wohnung gehören, durch einen Versicherungsfall abhanden gekommen sind.
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Schmuck

Schmuck zählt im Sinne der Hausratversicherung zu Ihren Wertsachen und unterliegt damit der allgemeinen Entschädigungsgrenze für Wertsachen. Sollten Sie Ihren Schmuck oder Ihre Perlen nicht in einem entsprechenden Behältnis (verschlossener mehrwandiger Stahlschrank mit einem Mindestgewicht von 200 kg.
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Schwamm

Als Schwamm wird ein allmählicher, durch Pilzbefall bedingter Verfall des Gemäuers bezeichnet. Er wird durch Feuchtigkeit und schlechte Belüftung begünstigt. Derartige Schäden werden von der Hausratversicherung nicht übernommen.
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Sicherheitsvorschriften

Unter Sicherheitsvorschriften versteht man die gesetzlichen oder vertraglichen Obliegenheiten, denen Sie als Versicherungsnehmer nachkommen müssen. Eine Verletzung dieser Sicherheitsvorschriften kann zur Kündigung durch Ihre Versicherung oder zur Leistungsfreiheit im Schadenfall führen. Zu den Sicherheitsvorschriften gehören alle gesetzlichen, behördlichen oder vereinbarten Sicherheitsvorschriften sowie ggf. der Einbau mechanischer oder elektronischer Sicherungen. Sie sind weiterhin verpflichtet, eine Gefahrerhöhung unverzüglich anzuzeigen, wenn die ansonsten ständig von Ihnen bewohnte Wohnung länger als 60 Tage unbewohnt bleibt und auch nicht beaufsichtigt wird. Eine Wohnung gilt nur dann als beaufsichtigt, wenn sich während der Nacht eine dazu berechtigte volljährige Person darin aufhält.
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Sicherungsmaßnahmen

Sicherungsmaßnahmen können Einfluss auf den Prämiensatz in der Hausratversicherung haben. Bei einigen Versicherungsgesellschaften können Sie wegen günstiger Gefahrenlage bzw. wegen besonderer Sicherungsanlagen einen Risikorabatt erhalten. Dies kann z. B. der Fall sein,
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Sparbücher

Sparbücher zählen im Sinne der Hausratversicherung zu den Wertsachen und unterliegen damit der allgemeinen Entschädigungsgrenze für Wertsachen. Wenn Sie Ihre Sparbücher nicht in einem entsprechenden Behältnis (verschlossener mehrwandiger Stahlschrank mit einem Mindestgewicht von 200 kg.
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Stahlschränke

Ein Tresor (von griech. θήσαυρος thésauros ‚Schatzkammer‘) ist ein besonders gesichertes Behältnis für Geld, Wertsachen oder sonstige Gegenstände, z. B. Waffen oder Datenträger, um sie vor Diebstahl und Feuer zu schützen. Wenn Sie Ihre Wertsachen, wie Bargeld, Urkunden, Sparbücher und Wertpapiere, Schmucksachen, Edelsteine, Perlen, Briefmarken, Telefonkartensammlungen, Münzen, Medaillen, Gold, Platin außerhalb verschlossener mehrwandiger Stahlschränke mit einem Mindestgewicht von 200 kg oder eingemauerter Stahlwandschränke mit mehrwandiger Tür und zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen aufbewahren, gelten besondere Entschädigungsgrenzen.
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Strafrecht

Das Strafrecht dient dazu, die sog. allgemeine Friedensordnung aufrecht zu halten. Mit Hilfe von Sanktionen (Strafen) werden für die Existenz des Einzelnen und für das Zusammenleben der Menschen bestimmte wichtige Rechtsgüter geschützt. Das Strafrecht ist im Strafgesetzbuch (StGB) geregelt. Außerdem gelten zahlreiche andere Gesetze wie Straßenverkehrsgesetz, Gewerbeordnung, Abgabenordnung etc.
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Sturmflut

Sturmflut ist im Rahmen der Hausratversicherung nicht mitversichert. Von einer Sturmflut wird gesprochen, wenn der Tidenhöchststand das mittlere Tidenhochwasser um 1,50 Meter oder mehr übersteigt. Ab 2,50 Meter wird von einer schweren Sturmflut und ab 3,50 Meter wird von einer sehr schweren Sturmflut gesprochen. Sturmfluten treten verstärkt im Frühjahr und im Herbst auf. Die Deutsche Bucht ist nach Ansicht des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie eines der am stärksten von Sturmfluten bedrohten Gebiete weltweit. Bedingt durch die Geographie der Nordseeküste und den Trichtereffekt der Elbmündung tritt dieses Phänomen dort häufiger auf als anderswo.
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T

Taschengeldparagraf

Der § 110 BGB bestimmt den Taschengeldparagraph. Er besagt, dass der von einem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossene Vertrag wirksam ist, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt hat, die ihm zu diesem Zweck oder zur freien Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind (z.B. regelmäßiges Taschengeld).
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Tierhalterhaftpflicht-Versicherung

Gemäß § 833 BGB haftet der Tierhalter für Schäden, die seine Tiere Dritten zufügen. Während die gesetzliche Haftpflicht aus dem Halten und Hüten von zahmen Haustieren und gezähmten Kleintieren wie Katzen, Kanarienvögeln, Wellensittichen, Papageien, Meerschweinchen usw. in der Privaten Haftpflichtversicherung versichert ist, gilt das nicht für Hunde, Pferde, Ponys, Esel und Rinder. Für diese Risiken muss eine separate Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden, die ihre gesetzliche Haftpflicht als Tierhalter absichert. Falls Sie Tiere zu landwirtschaftlichen oder gewerblichen Zwecken halten (Schweine, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Tauben, Hühner, Bienen), müssen Sie ebenfalls eine gesonderte Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen. Kampfhunde müssen extra deklariert werden und sind nur noch bei wenigen Versicherer zu versichern.
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Todesfallleistung

Führt der Unfall innerhalb eines Jahres zum Tode, so entsteht ein Anspruch auf die vereinbarte Todesfallleistung (§ 7, 4 AUB).
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U

Übergangsleistung

Wenn bei Ihnen nach Ablauf von sechs Monaten seit Eintritt des Unfalls ohne Mitwirkung von Krankheiten oder Gebrechen noch eine unfallbedingte Beeinträchtigung der normalen körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit von mehr als 50 % besteht und hat diese Beeinträchtigung bis dahin ununterbrochen bestanden, so wird die im Vertrag vereinbarte Übergangsleistung erbracht (§ 7 II AUB).
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Überschwemmung

Schäden durch Überschwemmung sind im Rahmen der Hausratversicherung nicht mitversichert. Als Überschwemmung bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine normalerweise trockenliegende Bodenfläche vollständig von Wasser bedeckt ist.
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Überspannung

Schäden durch Blitzschlag sind mitversichert. Jedoch sind Kurzschluss- und Überspannungsschäden an elektrischen Einrichtungen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Gerade solche Schäden sind aber häufig die Folge von Gewittern. Entlädt sich der Blitz in der Luft oder schlägt er in ein Stromkabel ein, kann ein hoher Stromstoß in elektrische Geräte gelangen. Kommt es dann zum Brand, so ist dieser als Brandschaden ersatzpflichtig. Bleibt es beim reinen Überspannungsschaden, so erhalten Sie nur eine Entschädigung, wenn Sie solche Schäden gemäß Klausel 7111 (92) in Ihren Vertrag eingeschlossen haben.
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Umwelthaftpflichtversicherung

Während das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) auf die Verunreinigung von Gewässern begrenzt ist, wird im Umwelthaftungsgesetz die Haftung für die Verschmutzung von Boden, Luft und Wasser geregelt. Es gilt stets die Gefährdungshaftung. Haftungsentlastung findet allein bei höherer Gewalt Anwendung. Berücksichtigt wird weder ein Verschulden des Anlagebetreibers noch eine Rechtswidrigkeit des Betriebes. Weiterhin gilt das Prinzip der Verursachervermutung. Das bedeutet: Als Betreiber einer Anlage sind Sie nach dem Umwelthaftungsgesetz bereits Schadenverursacher, wenn die Anlage geeignet ist, einen Umweltschaden zu verursachen. Die Höchsthaftungsbegrenzung liegt bei bis zu 80 Mio. ? für Personen- und Sachschäden.
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Umweltschäden

Im allgemeinen Sprachgebrauch kommt dem Umweltschaden und der Umweltbeeinträchtigung eine gleiche Bedeutung zu. Eine einheitliche, EU-weite Definition des Begriffs Umweltschaden existiert nicht. Nur wenige der Mitgliedstaaten haben überhaupt eine Definition rechtlich verankert. In Anlehnung an das deutsche Umwelthaftungsgesetz (UmweltHG) werden Schäden als Umweltschäden definiert, die durch Umwelteinwirkungen wie z.B. Stoffe, Druck oder Geräusche verursacht werden und sich in den Umweltmedien Wasser, Boden und Luft ausgebreitet haben.
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Unfallversicherung

Die meisten Unfälle passieren leider in der Freizeit: Und da zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nicht.
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V

Vandalismus

Vandalismus liegt vor, wenn der Täter in Ihre Wohnung eindringt und versicherte Sachen vorsätzlich zerstört oder beschädigt. Dabei ist zu beachten, dass der Versicherungsschutz an wesentliche Voraussetzungen gebunden ist:
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Verband der Schadenversicherer

Der Verband der Sachversicherer (ehemals HUK-Verband) vertritt die gemeinsamen Interessen der privaten und öffentlich-rechtlichen Versicherungsunternehmen in Deutschland, soweit sie die Haftpflicht-, Unfall-, Kraftfahrt- sowie Rechtsschutzversicherung betreffen. Sitz ist Hamburg.
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Vereinshaftpflichtversicherung

Als Mitglied eines Vereins sind Sie damit insbesondere bei Veranstaltungen wie Versammlungen, Festlichkeiten oder Wettbewerben versichert. Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt die Haftpflichtansprüche, die einem Dritten durch die betriebliche Tätigkeit eines Unternehmens schuldhaft verursacht wurden. Bei unberechtigten Forderungen weist die Betriebshaftpflichtversicherung diese notfalls gerichtlich zurück. Das Haftungsrisiko besteht sowohl für das Unternehmen als juristische Person wie auch die einzelnen Mitarbeiter.
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Vergleichsrechner

Ein Vergleichsrechner ist ein Online-Angebot im Internet. Mit so einem Online-Tools sind Vergleiche zu verschiedenen Produkten und Dienstleistungen der am Markt vorhandenen Anbieter möglich.
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Verjährung

Ein privatrechtlicher Anspruch unterliegt grundsätzlich der Verjährung. Ausnahmen können sein: Grundbuchangelegenheiten, einige nachbarrechtliche Ansprüche oder Ansprüche bei Auseinandersetzung innerhalb einer Gemeinschaft (z. B. Erbengemeinschaft). Die allgemeine Verjährungsfrist beträgt 30 Jahre. Abweichungen hierzu können Sie in § 195 BGB nachlesen.
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Verkehrs-Rechtsschutz

Schützt den Versicherungsnehmer in seiner Eigenschaft als - auch zukünftiger oder ehemaliger - Eigentümer oder Halter aller auf ihn zugelassenen oder auf seinen Namen mit einem Versicherungskennzeichen versehenen Landfahrzeuge sowie als sonstigen Teilnehmer im öffentlichen Verkehr (Fahrer, Fahrgast, Fußgänger und Radfahrer).
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Verkehrssicherungspflicht

Dies bedeutet, dass derjenige, der eine Gefahr schafft, auch die notwendigen Vorkehrungen treffen muss, um Dritte vor Schäden zu schützen. Im Einzelnen folgt daraus
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Vermögensschaden

Ein Vermögensschaden ist weder auf einen Personen- noch auf einen Sachschaden zurückzuführen. Man bezeichnet diese Schäden auch als echte Vermögensschäden. Vermögensschäden, die mit einem Personen- oder Sachschaden zusammenhängen, bezeichnet man als unechte Vermögensschäden. Unechte Vermögensschäden regelt die Haftpflichtversicherung durch die im Vertrag festgelegten Deckungssummen für Personen- oder Sachschäden. Soll der Versicherungsschutz auf echte Vermögensschäden oder auf das Abhandenkommen von Sachen ausgedehnt werden, bedarf es einer besonderen Vereinbarung mit dem Versicherer.
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Vermögensschadenhaftpflicht- Versicherung

Dabei geht es um Versicherungsschutz für alle Personen und Firmen, bei denen ein Berufsversehen in der Regel nicht Personen- oder Sachschäden, sondern echte Vermögensschäden zur Folge hat. Beispiel: Wenn ein Unternehmen einen beträchtlichen Schaden durch fehlerhafte Beratung erleidet. Sie wird als eigenständiger Vertrag abgeschlossen. Zielgruppen sind Architekten, Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare usw.
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Verschulden

Von Verschulden spricht man, wenn man einer Person rechtswidriges Handeln oder Unterlassung vorwerfen kann. Der Gesetzgeber unterscheidet dabei zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit. Nachweisbares Verschulden ist eine Grundvoraussetzung für den Anspruch auf Schadenersatz.
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Verschuldenshaftung

§ 823 im BGB (Bürgerlichen Gesetzbuch) liefert die Hauptgrundlage für die sog. Verschuldungshaftung. Dort sind die Tatbestände beschrieben, die eine Schadenersatzpflicht zur Folge haben.
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Versicherte Kosten

In der Hausratversicherung werden auch die durch einen Versicherungsfall entstandenen Kosten ersetzt, wie Aufräumkosten, Bewegungs- und Schutzkosten, Transport- und Lagerkosten, Schadenabwendungs- oder Schadenminderungskosten, Schlossänderungskosten, Reparaturkosten für Gebäudebeschädigungen und Hotelkosten. Darüber hinaus sind durch zahlreiche Klauseln weitere Kosten versicherbar. Je nach Ihrem individuellen Versicherungsbedarf sollten Sie spezielle Einschlüsse beachten.
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Versicherungsfall

Der Versicherungsfall hat immer einen Schaden zur Folge, für den das Versicherungsunternehmens objektiv eine Leistung erbringen muss. Der Versicherungsfall wird in den AVB (Allgemeinen Versicherungsbedingungen) festgelegt. Für einzelne Versicherungszweige gilt auch das VVG (Versicherungsvertragsgesetz). In der Haftpflichtversicherung kann ein Schadenereignis Haftpflichtansprüche gegen den Versicherten zur Folge haben.
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Versicherungsmakler

Versicherungsmakler vermitteln Versicherungsverträge zwischen zwei Parteien, zumeist Versicherungsgesellschaften und Versicherungsnehmern. Sie sind Kaufleute nach dem Handelsrecht gemäß § 7 Abs. 2 Ziff. 7 HGB und nach § 93 HGB bestimmt als Handelsmakler.
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Versicherungsnehmer

VN ist der Versicherungsnehmer, also der Vertragspartner der Versicherungsunternehmen im Rahmen eines abgeschlossenen Versicherungsvertrages. Das VU (Versicherungsunternehmen) übernimmt das vereinbarte Risiko. Der VN zahlt dafür die jeweilige Prämie. Der Versicherungsnehmer kann sowohl eine natürliche wie auch eine juristische Person sein. Der Versicherungsnehmer schließt den Versicherungsvertrag mit dem Versicherer und entscheidet damit mit über den Vertragsinhalt. Bei der Vereinbarung des Vertragsinhaltes sind beide Parteien weitgehend frei, soweit dem nicht gesetzlich, insbesondere durch das Versicherungsvertragsgesetz (Deutschland) Grenzen gezogen sind. Normalerweise gibt allerdings der Versicherer weitestgehend die Vertragsbestimmungen vor, da die Natur einer Versicherung in dem Risikoausgleich einer Vielzahl gleichartiger Risiken aus dementsprechend auch gleichartigen Verträgen besteht. Demzufolge müssen Versicherer, um diesen Risikoausgleich zu erreichen, alle Verträge zu einem Risiko gleichartig ausgestalten. Nur so sind die üblicherweise gravierenden Risiken beherrschbar, die versichert werden.
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Versicherungsschein (Police)

Der Versicherungsvertrag zwischen Versicherung und Versichertem wird durch den Versicherungsschein oder die Versicherungspolice beurkundet. Dort sind die getroffenen Vereinbarungen festgehalten. Damit ist der Versicherungsschein stets Beweisurkunde für einen bestehenden Vertrag. Er ist gleichzeitig Schuldschein, in dem die geschuldete Leistung dokumentiert ist.
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Versicherungssteuer

Ihre Versicherungsbeiträge sowie sonstige vom Versicherer erhobene Gebühren unterliegen der Versicherungssteuer. Das ist eine öffentlich-rechtliche Abgabe, ähnlich der Umsatzsteuer beim Verkauf von Waren. Sie beträgt zurzeit 19 %.
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Versicherungsvergleich

Die zunehmende Konkurrenzsituation auf allen Gebieten hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass ein Verbraucher für das Abschließen einer Versicherung viel größere Wahlmöglichkeiten hat als früher und heute öfter als früher einen guten Versicherungsrechner braucht.
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Versicherungsvertragsgesetz (VVG)

Das VVG ist die wichtigste Rechtsgrundlage für den Versicherungsvertrag. Als Spezialgesetz gilt es noch vor den allgemeinen Rechtsvorschriften (z. B. BGB) und ergänzt sie. Das VVG ist gegliedert in vier Teile: den allgemeinen Teil für sämtliche Versicherungszweige, die Vorschriften für die gesamte Schadenversicherung, die Vorschriften zu einzelnen Schadenversicherung wie Feuer, Hagel, Tier, Transport, Haftpflicht und Rechtsschutz sowie die Vorschriften zu den Personenversicherung wie LV (Lebensversicherung), KV (Krankenversicherung) und Unfallversicherung.
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Versicherungswert

Versicherungswert ist der Wiederbeschaffungspreis Ihrer Sachen gleicher Art und Güte in neuwertigem Zustand (Neuwert) zum Zeitpunkt des Versicherungsfalles. Der Versicherungswert bezeichnet also Kosten, die Sie hätten, wenn Sie sich z.B. nach einem Brand Ihr komplettes Hab und Gut heutzutage wieder kaufen müssten. Der Neuwert ist ein Begriff aus dem Versicherungsrecht, der Neuwert ist der Betrag, der "zur Wiederbeschaffung aufgebracht werden muss, um eine neue Sache gleicher Art, Güte und Funktion zu erhalten", also der Wiederbeschaffungswert am Tag des Schadens.
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Verwaltungsverfahren

Die sachlich und örtlich zuständige Verwaltungsbehörde ermittelt gemäß §§ 53 bis 64 OWiG (analog zum Ermittlungsverfahren der StA der §§ 158 bis 169a StPO), teilweise unter Zuhilfenahme der Polizei, den Sachverhalt, der Anlass zur Vermutung des Vorliegens einer Ordnungswidrigkeit (OWi) gibt. Dies hat so zu geschehen, dass der Lebenssachverhalt umfassend und der Realität entsprechend ermittelt wird. Sowohl entlastende, als auch belastende Tatbestände sind von der Verwaltungsbehörde zu sammeln.
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Vorsatz

Vorsatz ist das Wissen und Wollen einer Person, dass ihre Handlung einen gewünschten rechtswidrigen Erfolg bringt. Es genügt bereits, dass die Person den für möglich gehaltenen Erfolg billigend in Kauf nimmt (bedingter Vorsatz).
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Vorvertragliche Anzeigepflicht

Sie sind verpflichtet, alle Antragsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten, da diese Angaben für die Übernahme der Gefahr durch die Versicherung erheblich sind. Gerade weil die Angaben einen Einfluss auf den Beitrag nehmen können, unterliegen einige Antragsteller der Versuchung, sich ein wenig besser darzustellen.
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W

Wasserhaushaltsgesetz

Im WHG ist die Haftung derjenigen Personen festgelegt, die Tätigkeiten ausüben, die mit den Gefahren für den Wasserhaushalt verbunden sind. Das betrifft in erster Linie das Einleiten von Stoffen in ein Gewässer (auch Grundwasser). Hier gilt die Gefährdungshaftung, nach der z. B. der Besitzer eines Öltanks auch ohne Verschulden haftet, wenn Öl aus seiner Anlage Grundwasser verunreinigt.
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Wertsachen

Für die oben genannten Wertsachen gelten die allgemeinen sowie die besonderen Entschädigungsgrenzen. Darunter fallen unter anderem Bargeld, Sparbücher, Schmucksachen, Briefmarken, Pelze, Gemälde, Antiquitäten (Gegenstände mit einem Alter von mehr als 100 Jahren mit der Ausnahme von Möbelstücken) sowie Sachen aus
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Wohnfläche

Als Wohnfläche gilt in der Hauratversicherung die Grundfläche Ihrer Wohnung einschließlich Hobbyräume. Treppen, Keller- und Speicherräume. Balkone, Loggien und Terrassen fallen jedoch nicht darunter.
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Z

Zivilrecht

Das Zivilrecht - auch Privatrecht genannt - ist die Gesamtheit aller Rechtsnormen. Sie regeln die Beziehungen einzelner Personen untereinander. Damit grenzt sich das Zivilrecht vom öffentlichen Recht ab. Wichtigste Gesetzesgrundlage ist das BGB.
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