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Wirtschaftslexikon Finanzen



Das Wirtschaftslexikon bietet Ihnen eine alphabetische Übersicht der Begriffe, die oftmals im Zusammenhang mit Finanzen genannt werden oder für den Vertrag von Bedeutung sind.



Lexikon Übersicht A-Z

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A

Abfindung

Abfindung ist eine einmalige Leistung zur Abgeltung von Rechtsansprüchen meist in Form einer Geldzahlung oder der Überlassung von Vermögensgegenständen. Sie sind zu unterscheiden von einmaligen Schadensersatzzahlungen (oft auch als Abfindung bezeichnet), die zum (pauschalen) Ausgleich des einer Person entstandenen Schadens (also nicht: anderen Rechtsansprüchen) bezahlt werden.
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Abgeltungsteuer

Die Abgeltungsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer. Als Quellensteuer auf Kapitalerträge wird die Abgeltungsteuer an der Quelle – also durch den Schuldner der Erträge oder die kontoführende Stelle (in der Regel ein Kreditinstitut) – einbehalten und anonym abgeführt. Die Steuerberechnung erfolgt mit einem Steuersatz, der von dem persönlichen Einkommensteuersatz des Steuerschuldners unabhängig ist. Damit ist die auf die Kapitalerträge entfallende Einkommensteuer grundsätzlich abgegolten, was den wesentlichen Unterschied zu einer Kapitalertragsteuer ohne Abgeltungswirkung darstellt. Wenn der Einkommensteuerpflichtige einen höheren Steuersatz zu zahlen hätte, ergibt sich aus der pauschalen Abgeltung ein Vorteil.
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Abkürzungen

Als Abkürzung (auch Abbreviatur) wird die gegenüber der ursprünglichen Länge verkürzte Darstellungsform eines Wortes oder einer Wortgruppe bezeichnet.
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ABS-Fonds

Ein forderungsbesichertes Wertpapier (englisch asset-backed security, ABS) ist ein verzinsliches Wertpapier, welches Zahlungsansprüche gegen eine Zweckgesellschaft (englisch special purpose vehicle, kurz SPV) zum Gegenstand hat, und wobei die Zweckgesellschaft die Mittel ausschließlich zum Erwerb von Forderungen meist mehrerer Gläubiger verwendet und zu einem Wertpapier verbrieft. Die Zahlungsansprüche werden durch den Bestand an Forderungen (assets) gedeckt (backed), die auf die Zweckgesellschaft übertragen werden. Zusätzlich können die Forderungen durch die jeweils eingeräumten Sicherheiten, die über einen Treuhänder zugunsten der Inhaber des forderungsbesicherten Wertpapiers gehalten werden, besichert sein. Forderungsverkäufer in einer solchen Transaktion sind in der Regel Banken, die so Teile ihrer Kreditforderungen handelbar machen, um sich zu refinanzieren.­­­
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Abschlussgebühr

Entgelt für den Abschluss eines Bausparvertrages. Die Abschlussgebühr beträgt je nach Tarif zwischen 1 und 1,6 % der vereinbarten Bausparsumme und kann bei manchen Tarifen unter bestimmten Voraussetzungen auch zurück erstattet werden. Die Abschlussgebühr kann entweder in einem Betrag gezahlt oder mit den Prämien-/Sparleistungen verrechnet werden.
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Abschlusskosten

Kosten für Vermittlung und Einrichtung eines Versicherungsvertrages. Hierzu gehören auch die Courtagen und Provisionen für den Vermittler. Die Abschlusskosten sind wesentliche Ursache für den niedrigen Rückkaufswert einer Lebens- oder Rentenversicherung in den ersten Jahren der Vertragslaufzeit.
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Abschlussprovision

Als Provision bezeichnet man die Vergütung für die Vermittlung eines Geschäfts, welches zwischen - meist zwei - Geschäftspartnern (zum Beispiel Käufer und Verkäufer; Mieter und Vermieter) geschlossen wird, durch einen Dritten (Vermittler, Makler, Agentur, Handelsvertreter, Vertriebspartner).
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Abschreibung

Mit der Abschreibung erfasst man im betrieblichen Rechnungswesen planmäßige oder außerplanmäßige Wertminderungen von Vermögensgegenständen. Die Abschreibung korrespondiert dabei mit dem Wertverlust von Unternehmensvermögen (Anlagevermögen und Umlaufvermögen) innerhalb eines Zeitraums. Dabei kann der Wertverlust durch allgemeine Gründe wie Alterung und Verschleiß oder durch spezielle Gründe wie einen Unfallschaden oder Preisverfall veranlasst sein. Die Abschreibung wird meist aus betriebswirtschaftlicher Sicht ermittelt und – unter Beachtung handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Besonderheiten – als Aufwand in der Gewinnermittlung berücksichtigt. Das Gegenteil der Abschreibung ist die Zuschreibung, die als Wertaufholung in Frage kommt, wenn in Vorjahren zu hohe Abschreibungen vorgenommen wurden.
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Abstandsfläche

Als Abstandsfläche – in einigen Bundesländern auch Abstandfläche (etwa NRW, Sachsen-Anhalt) – bezeichnet man im deutschen Bauordnungsrecht den abstrakten Bereich (Fläche) vor den Außenwänden von Gebäuden, der mit wenigen Ausnahmen von Bebauung freizuhalten ist. In einigen Regionen Deutschlands und in Österreich wird der notwendige Grenzabstand auch als Bauwich bezeichnet.
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Abtretung

Abtretung ist im deutschen Zivilrecht nach der Legaldefinition in § 398 des deutschen BGB die Übertragung einer Forderung von dem übertragenden Gläubiger (Zedent) auf einen empfangenden Gläubiger (Zessionar), der dann neuer Gläubiger wird. Die Abtretung erfolgt durch einen Vertrag zwischen Zedent und Zessionar.
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Agenda 2010

In seiner Regierungserklärung vom 14. März 2003 hat der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die Pläne der Bundesregierung zur Reform der sozialen Sicherungssysteme, des Arbeitsmarktes und der öffentlichen Finanzen unter dem Namen Agenda 2010 vorgestellt. Schröder fasste die Zielsetzungen wie folgt zusammen: "Wir werden die Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von den Einzelnen fordern".
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Akkreditiv

Ein Dokumenten-Akkreditiv ist ein selbstschuldnerisches, abstraktes, bedingtes Zahlungsversprechen der Bank eines Importeurs, in der diese sich gegenüber dem Exporteur einer Ware verpflichtet, bei Vorlage akkreditivkonformer Dokumente Zahlung zu leisten. Abstrakt bedeutet, dass das Zahlungsversprechen der Bank rechtlich losgelöst vom Grundgeschäft ist und selbstständig neben dem Kaufvertrag steht. Bedingt bedeutet, dass die Erfüllung des Zahlungsversprechens an Bedingungen geknüpft ist, die immer dokumentärer Natur sind.
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Aktie

In Deutschland werden die Gesellschaften, die ihr Grundkapital in Aktien zerlegen und diesen Anteil verbriefen, als Aktiengesellschaft (AG) oder Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) bezeichnet. Aktien können (müssen aber nicht) an einer Wertpapierbörse oder außerbörslich gehandelt werden.
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Aktienbuch

Aktienbuch (Bezeichnung bis 2001) oder Aktienregister (heutige Bezeichnung) ist ein Register, das von Aktiengesellschaften geführt wird, die Namensaktien oder Zwischenscheine emittieren.
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Aktienemission

Als Aktienemission wird die Ausgabe (auch Emission) von neuen Aktien bezeichnet. Das Unternehmen, das die Aktien ausgibt, wird im Emissionsverfahren auch Emittent genannt. Die Schaffung neuer Aktien ist in den folgenden Situationen möglich:
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Aktienfonds

Ein Aktienfonds ist ein Investmentfonds, der ausschließlich oder zum überwiegenden Teil in Aktien investiert. Er kann global als internationaler Aktienfonds investieren oder Aktien aus speziellen geographischen (Regionen, Länder) oder wirtschaftlichen (Branchen) Bereichen zusammenfassen. Auch die Abbildung eines bestimmten Börsenindexes ist möglich.
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Aktiengesetz

Das deutsche Aktiengesetz (AktG) regelt die Errichtung, die Verfassung, Rechnungslegung, Hauptversammlungen und Liquidation von Aktiengesellschaften sowie von Kommanditgesellschaften auf Aktien. Darüber hinaus ist das deutsche Konzernrecht im Aktiengesetz geregelt.
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Aktienindex

Ein Aktienindex spiegelt die Wertentwicklung der in ihm zusammengefassten Aktien im Verhältnis zu einem Basiswert wieder. Der Aktienindex ist eine Kennzahl, die Anlegern als Stimmungsbarometer für den gesamten Aktienmarkt dienen soll.
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Aktienkurs

Börsenkurs ist ein an einer Börse festgestellter Preis eines Finanzinstruments oder eines anderen an einer Börse gehandelten fungiblen Wirtschaftsgutes, beispielsweise eines mineralischen Rohstoffes wie Erdöl, Kupfer, Gold oder eines landwirtschaftlichen Produktes (Weizen, Mais, Soja et cetera).
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Aktienmantel

Eine Mantelgesellschaft ist eine spezielle Erscheinungsform einer Kapitalgesellschaft (z. B. AG, GmbH). Sie zeichnet sich durch das Fehlen einer operativen Geschäftstätigkeit aus.
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Aktienoption

Eine Option bezeichnet in der Wirtschaft ein Recht, eine bestimmte Sache zu einem späteren Zeitpunkt zu einem vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Deshalb wird sie auch als bedingtes Termingeschäft bezeichnet. Es handelt sich ausdrücklich um ein Recht und um keine Pflicht, d. h. der Optionsinhaber, der die Option zu einem bestimmten Preis (Prämie) vom Stillhalter gekauft hat, entscheidet einseitig, ob er die Option gegen den Stillhalter (Optionsverkäufer) ausübt oder die Option verfallen lässt. Eine große Bedeutung haben Optionen im Bereich der Finanzgeschäfte.
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Aktienregister

Das Aktienregister dient der Gesellschaft zur sicheren Identifikation des Aktionärs und dazu, den Mitteilungspflichten gegenüber den Aktionären nachkommen zu können. Bei der personalistisch strukturierten, so genannten kleinen AG kann es darüber hinaus auch dazu dienen, den Gesellschaftern Kenntnis über Veränderungen im Kreise der Mitgesellschafter zu verschaffen.
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Aktionär

Der Aktionär ist Inhaber eines in der Aktie verkörperten Anteils am Grundkapital einer Aktiengesellschaft und damit mitgliedschaftlich an ihr beteiligt. Die Stellung als Aktionär kann durch die Gründung einer Aktiengesellschaft (originärer Erwerb) oder durch Kauf am Sekundärmarkt bzw. durch Erbgang (derivativer Erwerb) erlangt werden. Aktionäre können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein.
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Aktiva

Die Aktiva auch Aktivseite zeigen die Verwendung der Finanzmittel auf und sind Bestandteil der Bilanz eines Wirtschaftssubjekts. In § 266 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB) wird die Aktivseite legal definiert.
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Aktuar

Aktuare sind mathematisch ausgebildete Sachverständige, die Fragestellungen aus den Bereichen Versicherung, Bausparwesen, Kapitalanlage und Altersversorgung mit mathematischen Methoden der Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik (Versicherungsmathematik, Bausparmathematik und Finanzmathematik) bearbeiten und dafür Lösungen unter Berücksichtigung des rechtlichen und wirtschaftlichen Umfeldes entwickeln.
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Akzept

Ein Wechsel (im 16. Jahrhundert verkürzt aus Wechselbrief) ist ein Wertpapier, das eine unbedingte Zahlungsanweisung des Ausstellers an den Bezogenen enthält, an jenen oder einen Dritten (Begünstigter, Remittent) zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort eine bestimmte Geldsumme zu zahlen. Ein akzeptierter Wechsel ("gezogen" und mit Unterschrift des Bezogenen) wird Akzept genannt.
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Allfinanz

Allfinanz bezeichnet die Kooperation von rechtlich getrennten Branchen der Finanzdienstleister wie Kreditinstituten (Banken, Sparkassen, Bausparkassen), Versicherern, und Investmentgesellschaften wie auch das Ergebnis dieses Prozesses. International wird hierfür auch der Begriff Bancassurance (franz.: banca assurence; dt.: "Bankversicherung") verwendet, in mancher Literatur findet sich auch die Schreibweise Bankassurance.
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Allgemeinverbindlichkeits- erklärung

Der Begriff bezieht sich darauf, dass das Bundesministerium für Arbeit oder das jeweilige Landesministerium einen Tarifvertrag als verbindlich auch für nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer erklären kann, wenn ein aus je drei Vertretern der Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften besetzter Tarifausschuss mehrheitlich zustimmt und eine der Tarifvertragsparteien dies beantragt. Voraussetzung ist zudem nach § 5 des Tarifvertragsgesetzes, dass "die tarifgebundenen Arbeitgeber nicht weniger als 50 Prozent der unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages fallenden Arbeitnehmer beschäftigen und die Allgemeinverbindlichkeit im öffentlichen Interesse geboten erscheint."
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Altenbericht

Die regelmäßige Altenberichterstattung hat allerdings eine relativ junge Tradition. 1994 wurde die Bundesregierung vom Deutschen Bundestag aufgefordert, in jeder Legislaturperiode zur Politikberatung einen Altenbericht vorzulegen. Abwechselnd werden seither auf dem Wege des Berichtsverfahrens umfassende Berichte über die Lage älterer Menschen sowie Schwerpunktberichte vorgelegt.
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Alter / Altern

Im Vordergrund der statischen Betrachtung steht das Resultat des Altwerdens des Menschen im Zeitverlauf. Bezogen auf den Menschen spricht man vom biographischen oder kalendarischen (chronologischen) Alter; aber auch vom biologischen (körperlichen Alter), psychologischen (subjektives Erleben, persönliches Empfinden des Alters) sowie vom sozialen und funktionalen Alter (status- und rollenabhängiges Alter). Der dynamische Aspekt umschreibt dagegen den Prozess der Entwicklung und Reife im Lebensablauf sowie die Prozesse und Mechanismen, die zum Alter führen. Prozesse der Reifung gelten nicht alleine in Bezug auf das vorberufliche und das Berufsleben, die Familiengründung und Selbstidentifikation in jüngerem Alter, sondern auch danach für die Auseinandersetzung mit körperlichen Einschränkungen, der Veränderung sozialer Kontakte und Rollenanforderungen. Das Altern umfasst somit die gesamte Lebensspanne. Die Prozesse gelten in großen Teilen als beeinflussbar und können Gewinne wie auch Verluste beinhalten. Altern unterliegt mithin der Plastizität.
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Altersvorsorgeanteil

Am 1. Juli 2003 wurden diese privaten Vorsorgeaufwendungen im Rahmen der Riester-Rente erstmals bei der Berechnung der Bezüge aus der gesetzlichen Rente berücksichtigt. Grundlage hierfür ist das Altersvermögensergänzungsgesetz (AvmEG) vom 21. März 2001, wonach die Einbeziehung und Bewertung des Altersvorsorgeanteils für die Riester-Rente wesentlicher Bestandteil der neuen Rentenanpassungsformel gem. § 68 Abs. 5 SGB VI ist. Das heißt: Der maximal förderfähige Anteil privater Altersvorsorge wird bei der jährlichen Dynamisierung gesetzlicher Renten mindernd angerechnet. Deshalb sinkt das gesetzliche Bruttorentenniveau schrittweise, im Gegenzug kann die Lücke durch die staatlich geförderte Privatvorsorge (Riester-Rente) geschlossen werden.
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Anerkennungsgesetz

Das Anerkennungsgesetz regelt den Zugang zu Bewertungsverfahren ausländischer Ausbildungsnachweise, der sogenannten Feststellung der Gleichwertigkeit, sowie den Verfahrensablauf. Die Bundesregierung hat das Gesetz im März 2011 verabschiedet. Die vollständige Bezeichnung lautet „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“. Das Gesetz besteht aus zwei Teilen: einem neuen Bundesgesetz und zahlreicher Anpassungen von bestehenden gesetzlichen Regelungen, die die Bewertung ausländischer Qualifikationen betreffen. Dazu zählen etwa das Berufsausbildungsgesetz und die Bundesärzteordnung.
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Angebot und Nachfrage

Zwei Begriffe tauchen in der aktuellen Debatte um Reformen in Deutschland immer wieder auf. Zum einen ist die Rede von einer Stärkung der "Binnen-Nachfrage", zum anderen ist die Rede von "angebotsorientierten Reformen". Beide Begriffe spiegeln sehr unterschiedliche wirtschaftswissenschaftliche Denkschulen wider, auf die sich die Akteure der Reformdebatte im Vorfeld der Bundestagswahl beziehen. Wer hier mitreden will, sollte wissen, was dahinter steckt.
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Angebotspolitik

Die Angebotspolitik, häufig auch als Monetarismus bezeichnet, ist neben dem so genannten Keynesianismus eine von zwei maßgeblichen Theorien der Wirtschaftswissenschaften darüber, ob bzw. welche Maßnahmen ein Staat zur Steuerung der Konjunktur ergreifen soll.
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Anlageausschuss

Ein Anlageausschuss berät Kapitalanlagegesellschaften (KAG) häufig bei der Auswahl der zu kaufenden oder zu verkaufenden Vermögenswerte. Es handelt sich zumeist um Fachleute der jeweiligen Branche. In der Praxis sind sie ein beliebtes Mittel, um unabhängigen Sachverstand zu bündeln. Ziel der Einrichtung eines solchen Ausschusses ist die Einflussnahme der Kapitalanleger auf die Anlageentscheidung.
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Anlageerfolg

Benchmarking (= Maßstäbe vergleichen) bezeichnet die vergleichende Analyse von Ergebnissen oder Prozessen mit einem festgelegten Bezugswert oder Vergleichsprozess (von engl. Benchmark).
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Anlagegrundsätze

Buffetts Anlagestrategie ist vor allem durch die Anlagegrundsätze seines Lehrers Benjamin Graham geprägt, die dieser in den Büchern Security Analysis und The Intelligent Investor aufgestellt hat.
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Anlagepolitik

Unter einer Geldanlage, präzise Kapitalanlage (engl. financial investment) versteht man die Investition von Geldbeträgen unter Umwandlung in Kapital. Ziel ist es im Idealfall einen Wertzuwachs oder einen Ertrag zu erwirtschaften, mindestens aber den realen Wert zu erhalten. Durch Sparen werden die notwendigen Gelder für eine Geldanlage bereitgestellt. Angebotene Formen der Geldanlage mit (meist vom Anbieter) festgelegten Bedingungen werden Anlageprodukte oder Finanzprodukte genannt. Zum Ge- oder Verbrauch erworbene Güter werden nicht als Geldanlage gezählt. Die Geldanlage schließt auch die Kapitalanlage mit ein.
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Anlagevermögen

Das Anlagevermögen umfasst die in einem Betrieb längerfristig eingesetzten Wirtschaftsgüter. Der Begriff wird im betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen und in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verwendet. Umfang und Gliederung des Anlagevermögens sind in beiden Bereichen unterschiedlich. Gegenbegriff zum Anlagevermögen ist das Umlaufvermögen, das dem Unternehmen nur kurzfristig dient.
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Anlagezielfonds

Ein deutscher juristischer Fachausdruck für Investmentfonds ist Sondervermögen. Das Sondervermögen ist das Anlagekapital der Fondsanleger, das – wie der Name sagt – vom Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt ist. Dadurch ist jedes Sondervermögen sowohl von den Wertänderungen der anderen Fonds der Investmentgesellschaft als auch vor dem Zugriff der Investmentgesellschaft selbst oder ihrer Gläubiger (auch im Insolvenzfall) geschützt.
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Anlegerschutz

Anlegerschutz bezeichnet die Gesamtheit der Bestrebungen und Maßnahmen, die Menschen in ihrer Rolle als Anleger schützen sollen. Die Annahme eines Schutzbedürfnisses beruht auf der Erfahrung, dass Anleger gegenüber den Anbietern von Geldanlagen „strukturell unterlegen“ sind, das heißt infolge mangelnder Fachkenntnis, Information und/oder Erfahrung leicht benachteiligt werden können (siehe auch "Asymmetrische Information").
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Anlegerverhalten

Verhalten beim Erwerb von Investmentfondsanteilen. Dieses kann prozyklisch (Zukauf bei steigenden Kursen, Verkauf bei sinkenden Kursen) oder antizyklisch (Zukauf bei sinkenden Kursen, Verkauf bei steigenden Kursen) sein. Eine weitere Möglichkeit ist der permanente Zukauf von Fondsanteilen unabhängig von Kursverlauf und die daraus resultierende Nutzung des "Cost-Average-Effektes".
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Anleihen

Verzinsliches Wertpapier ist der Sammelbegriff für alle Formen von zinstragenden bzw. -bringenden Wertpapieren (wie z. B. Schuldverschreibungen, Anleihen, Pfandbriefen, Rentenpapieren, Obligationen, international auch: Bond oder Debenture), die in der Regel zur langfristigen Fremdfinanzierung bzw. Kapitalanlage dienen.
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Annuität

In den Wirtschaftswissenschaften bzw. der Finanzmathematik bezeichnet man als Annuität (lat. annus - Jahr) eine regelmäßig jährlich fließende Zahlung, die sich aus den Elementen Zins und Tilgung zusammensetzt. Man unterscheidet die konstante und die variable Annuität. Während der Laufzeit eines Annuitätendarlehens verändert sich mit fortschreitender Tilgung der Darlehensvaluta das Verhältnis von Zinsanteil zu Tilgungsanteil der hier konstanten Annuität, weshalb man bei Annuitätendarlehen auch von „anfänglicher Tilgung“ spricht. Bei einem Annuitätendarlehen wird daher die (zunehmende) Tilgungs- und die (abnehmende) Zinszahlung so errechnet, dass die regelmäßige Gesamtbelastung gleich bleibt, d. h. annuitätisch ist. Bei einem Abzahlungsdarlehen bleibt dagegen der Tilgungsbetrag bei jeder Zahlung unverändert, so dass die in diesem Fall variable Annuität durch die geringer werdende Zinslast sinkt.
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Annuitätendarlehen

Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen mit konstanten Rückzahlungsbeträgen (Raten). Im Gegensatz zum Tilgungsdarlehen bleibt die Höhe der zu zahlenden Rate über die gesamte Laufzeit gleich (sofern eine Zinsbindungsfrist über die gesamte Laufzeit vereinbart wurde). Die Annuitätenrate oder kurz Annuität setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen.
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Anschlussfinanzierung

Als Anschlussfinanzierung bezeichnet man den Abschluss einer erneuten Zinsfestschreibung anhand eines bestehenden Darlehens - im Fachjargon spricht man bei einer Anschlussfinanzierung auch von der Prolongation. Üblich unterliegt ein Immobiliendarlehen der Zinsfestschreibung oder Zinsbindung. Die Dauer der Zinsfestschreibung kann je nach Kundenwunsch bzw. Bankenrichtlinie zwischen 1 und 30 Jahren variieren - erfahrungsgemäß wird eine Zinsfestschreibung von 10 bis 15 Jahren seitens der Eigenheimfinanzierer (Kreditnehmer) bevorzugt. Während dieses Zeitraums ist der Kreditnehmer an den vereinbarten Zinssatz gebunden.
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Ansparphase

In der Sparphase wird das für die Zuteilung notwendige Mindestsparguthaben angesammelt. Der Bausparer sollte den Bausparvertrag mindestens mit dem Regelsparbeitrag (je nach Tarif monatlich zwischen 3 ‰ und 10 ‰ der Bausparsumme) besparen. Die Zahlungsweise und -höhe (monatlich, vierteljährlich etc.) kann vom Bausparer selbst gewählt werden. Die meisten Bausparkassen haben in ihren Allgemeinen Bedingungen festgelegt, dass bei einer Nichtbesparung des Vertrages die Kündigung durch die Bausparkasse ausgesprochen werden kann.
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Anteilschein

Eine Wertpapierorder ist der Auftrag zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Menge von Anteilscheinen an einer Aktiengesellschaft oder einem ähnlichen Finanzinstrument. Früher wurden vorwiegend Aktien (Anteilsscheine an einem Unternehmen) und Renten (festverzinsliche Anleihen, z. B. Staatsanleihen) als Wertpapiere betrachtet. Inzwischen hat sich die Vielfalt der Produkte gewandelt (z. B. durch Optionen und Futures). Daher wird oft der Begriff Finanzinstrumente verwendet.
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Arbeit

Arbeit ist ein zentraler Begriff der Menschheit, der sich im Laufe der Geschichte grundlegend gewandelt hat. Während Arbeit in der griechischen Antike als Praxis und damit gegenüber der Theorie als minderwertig galt, erfuhr sie durch die Reformation und insbesondere durch den Philosophen Hegel eine Aufwertung. Bei Karl Marx wird sie sogar zur Grundbestimmung des Menschen. Um kaum einen Begriff ranken sich so viele kontroverse Theorien, Diskussionen, Welt- und Leitbilder. Und mit kaum einem anderen Begriff waren und sind so viele Emotionen der Menschheit und Fragen nach dem Sinn des Lebens und der Ethik verknüpft.
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Arbeitnehmerfreizügigkeit

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gehört zu den Grundfreiheiten der Europäischen Union (EU). Sie besagt, dass europäische Bürger, die in einem anderen Mitgliedsstaat der EU arbeiten möchten, beim Zugang zum Arbeitsmarkt, bei Arbeitsbedingungen, Steuern und sozialen Leistungen auf gleiche Weise behandelt werden müssen wie die inländischen Arbeitnehmer.
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Arbeitsgesellschaft

Als Arbeitsgesellschaft wird eine solche Gesellschaft bezeichnet, in der sich der Identifikationsprozess und die Sinnfindung der Mitglieder maßgeblich über die Erwerbsarbeit vollziehen und ihre soziale Stellung sowie das Sozialprestige an der Stellung im Beruf festgemacht werden. Aus der Erwerbsarbeit ergeben sich ganz wesentlich die Einkommens-, Teilhabe - und Lebenschancen der Menschen.
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Arbeitskampf

Der Arbeitskampf ist die kollektive Störung des Arbeitslebens durch mindestens einen der Tarifpartner. Ziel eines Arbeitskampfes ist es, Löhne und sonstige Arbeitsbedingungen stärker zu verändern, als es ohne Kampfmaßnahmen möglich wäre. Arbeitskämpfe haben in der Bundesrepublik bislang stets mit gewerkschaftlichen Streiks begonnen. Das Instrument der Arbeitgeberseite im Arbeitskampf ist die Aussperrung. Streiks werden von den Gewerkschaften organisiert. Nicht von Gewerkschaften durchgeführte oder unterstützte ("wilde") Streiks sind rechtswidrig. Die meisten Gewerkschaften haben in ihrer Satzung festgelegt, dass dem Streik eine Urabstimmung der Mitglieder vorausgehen muss.
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Arbeitskosten

Die Arbeitskosten je Stunde, die ein Unternehmen zu zahlen hat, setzen sich aus dem direkten Stundenlohn - dem Lohn für tatsächlich geleistete Arbeit - und den anteilig verrechneten Personalzusatzkosten zusammen.
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Arbeitskreis Steuerschätzung

Der "Arbeitskreis Steuerschätzung" ist ein Experten-Gremium, das zweimal jährlich Prognosen zur Entwicklung der Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen erstellt. Diese Vorhersagen haben erhebliche Bedeutung, denn sie stellen eine wichtige Grundlage zur Erstellung der Haushalte der öffentlichen Hand dar.
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Arbeitslosengeld

Das Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung der Arbeitslosenversicherung. Es soll den Lebensunterhalt und in begrenztem Maße den Lebensstandard von Arbeitnehmern sichern, die aufgrund von Arbeitslosigkeit kein Erwerbseinkommen haben. Die Berechnung und Auszahlung des Arbeitslosengeldes wird von der Bundesagentur für Arbeit vorgenommen.
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Arbeitslosengeld II

Das Arbeitslosengeld II ist eine aus Steuergeldern finanzierte Fürsorgeleistung für Bedürftige. Es richtet sich insbesondere an Langzeitarbeitslose. Als Grundsicherung für Arbeitsuchende ist sie daher vorrangig auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt bzw. eine Beschäftigung gerichtet. Die Bezieher des Arbeitslosengelds II sind dabei verpflichtet, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um ihren Grundbedarf aus eigener Kraft zu decken. So müssen Erwerbsfähige jedes zumutbare Arbeitsangebot annehmen.
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Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote ist das Verhältnis der Zahl der Arbeitslosen zur Zahl der Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Arbeitslose). Sie beziffert den Anteil der Menschen, die arbeiten wollen, aber keine Arbeit finden an allen, die arbeiten wollen.
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Arbeitslosigkeit

Können die in einer Volkswirtschaft vorhandenen erwerbswilligen Arbeitskräfte nicht alle beschäftigt werden, herrscht unfreiwillige Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenstatistik erfasst aber nur die registrierten Arbeitsuchenden, die nicht arbeitsunfähig erkrankt sind, das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und nicht in Ausbildung stehen. Da einerseits neben der registrierten Arbeitslosigkeit auch noch eine "unsichtbare" Arbeitslosigkeit existiert (sog. Stille Reserve), andererseits aber auch in der registrierten Arbeitslosigkeit freiwillig oder ökonomisch motivierte Arbeitslose enthalten sind, bereitet die Erfassung der tatsächlichen Arbeitslosigkeit erhebliche Probleme. Die nach nationalen Maßstäben erhobenen Arbeitslosenzahlen liegen in Deutschland stets über den nach strengeren internationalen Gepflogenheiten ermittelten Zahlen.
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Arbeitsmarkt

Auf dem Arbeitsmarkt treffen Angebot und Nachfrage nach Arbeitsleistungen aufeinander. Das Arbeitskräfteangebot wird durch die demographische Entwicklung, die Altersstruktur der Bevölkerung, die Erwerbsneigung von Männern und Frauen in den einzelnen Altersjahrgängen, die Zu- und Abwanderungen von Arbeitskräften aus dem und in das Ausland sowie durch ökonomische Faktoren beeinflusst. Dazu zählen Löhne, Sozialabgaben, Steuern, Sozialtransfers und Arbeitsbedingungen. Die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeit wird vor allem durch die Arbeitskosten, also Direktentgelte und Lohnzusatzkosten, und die Produktivität sowie durch die Gewinnerwartungen und die Nachfrage auf den Gütermärkten bestimmt.
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Arbeitsmarktpolitik

Die Arbeitsmarktpolitik ist im Sozialgesetzbuch III (SGB III) geregelt. Ihr Ziel ist es, Vollbeschäftigung zu erhalten bzw. wiederherzustellen und so die zahlreichen negativen Auswirkungen der Arbeitslosigkeit zu vermeiden, z.B. Verlust von Einkommen und Selbstwertgefühl bei Arbeitnehmern oder auch hohe Kosten für die öffentlichen Haushalte durch Gewährung von Arbeitslosenunterstützung.
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Arbeitsschutzgesetz

Das "Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit", kurz: Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), dient dazu, Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Es gilt in allen Tätigkeitsbereichen, mit Ausnahme von Beschäftigten in privaten Haushalten, auf Seeschiffen und in Betrieben, die dem Bundesberggesetz unterliegen (§ 1 ArbSchG).
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Arbeitszeit

Die westdeutsche Industrie muss hinter Frankreich, Dänemark und Schweden mit den weltweit kürzesten Sollarbeitszeiten zurecht kommen. Die Dauer der Arbeitszeit kann sowohl auf die Produktionskosten als auch auf die Produktivität Einfluss haben. Bei einer Arbeitszeitverkürzung erhöht sich durch eine Verdichtung der Arbeit oft die Arbeitsproduktivität. Dem stehen jedoch viele negative Effekte gegenüber: Die Arbeitszeitverkürzung war in der Vergangenheit mit einem zumindest teilweisen Lohnausgleich verbunden - die Arbeitskosten je Stunde erhöhten sich also.
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Arbeitszeitkonto

Mit dem Instrument des Arbeitszeitkontos wird die Arbeitszeit von Arbeitnehmern erfasst, und flexible Arbeitszeiten können einfach realisiert werden. Auf dem Arbeitszeitkonto werden Arbeits- und Überstunden sowie Urlaubs- und Krankentage erfasst. Das Konto zeigt Abweichungen der tatsächlichen von der vereinbarten Arbeitszeit an. Ein Guthaben ergibt sich, wenn der Arbeitnehmer mehr gearbeitet als vereinbart hat, ein Defizit bei weniger Arbeitsstunden.
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Arbitrage

Arbitrage (von französisch arbitrage, von lat. arbitratus „Gutdünken, freie Wahl, freies Ermessen“) bezeichnet das Ausnutzen von Preisunterschieden für gleiche Waren auf verschiedenen Märkten.
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Asset Backed Securities

Ein forderungsbesichertes Wertpapier ist ein verzinsliches Wertpapier, welches Zahlungsansprüche gegen eine Zweckgesellschaft (englisch special purpose vehicle, kurz SPV) zum Gegenstand hat, und wobei die Zweckgesellschaft die Mittel ausschließlich zum Erwerb von Forderungen meist mehrerer Gläubiger verwendet und zu einem Wertpapier verbrieft.
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Asset Backed Security

Asset Backed Securities (kurz ABS) sind Wertpapiere (securities), die mit Vermögenswerten oder Forderungen (assets) abgesichert (backed) sind. Daher ist auch der Begriff Forderungsbesicherte Wertpapiere gebräuchlich. ABS werden in der Regel von so genannten Zweckgesellschaften emittiert. Sie werden verzinst. Dienen Hypothekenkredite als Sicherheiten, spricht man von Mortgage-Backed Securities (MBS).
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Atypische Beschäftigung

Noch bis in die achtziger Jahre hinein war das so genannte "Normalarbeitsverhältnis" - also eine abhängige Beschäftigung in Vollzeit, unbefristet und nicht als Zeitarbeitsverhältnis - die allgemein als üblich und wünschenswert bezeichnete Erwerbsform. Seit sich davon abweichende Formen zunehmend etabliert haben, werden Forderungen laut, diese "atypische Beschäftigungsformen" zu begrenzen, zumindest aber in die bestehenden sozialen Sicherungssysteme zu integrieren.
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Auflassungsvormerkung

Die Vormerkung stellt im Sachenrecht eine im Grundbuch verlautbarte Ankündigung eines zukünftigen Rechtserwerbs an einem Grundstück dar, auf den derjenige, zu dessen Gunsten die Vormerkung eingetragen wurde, einen Anspruch hat. Der vorgemerkte Anspruch kann sich auf die Übertragung des Eigentums oder eines sonstigen Rechts an dem Grundstück, auf die Aufhebung eines beschränkten dinglichen Rechts an dem Grundstück, auf die Änderung des Inhalts oder des Ranges eines solchen Rechts richten. In der Praxis ist der häufigste Fall die Auflassungsvormerkung, die allerdings als künftige Rechtsänderung den Eigentumswechsel, nicht die Auflassung sichert und daher besser Eigentumsvormerkung genannt werden sollte.
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Aufschwung Ost

Die Entwicklung in den östlichen Bundesländern seit der deutschen Vereinigung 1990 ist ökonomisch im Wesentlichen durch drei Phasen gekennzeichnet gewesen: Zunächst kam es zu einem scharfen Einbruch der Produktion, da die veralteten Betriebe mit der Währungsunion schlagartig der internationalen Konkurrenz ausgesetzt waren. Die Produkte aus DDR-Zeiten erwiesen sich als nicht mehr absetzbar, so dass das Fertigungsvolumen in der Industrie bis 1991 um bis zu zwei Drittel schrumpfte.
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Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat ist die Kontrollinstanz einer Kapitalgesellschaft und neben Vorstand und Haupt- bzw. Gesellschafterversammlung eines von drei Organen insgesamt. Der Aufsichtsrat ist das entscheidende Kontrollorgan eines Unternehmens. Er überwacht die Geschäftsführung, kann die Geschäftsbücher überprüfen und stellt zusammen mit dem Vorstand den Jahresabschluss fest. Der Aufsichtsrat bestellt die Vorstandsmitglieder. Wenn es das Wohl des Unternehmens erfordert, kann er eine Hauptversammlung einberufen. Die Satzung legt fest, welche Geschäfte von der Zustimmung des Aufsichtsrats abhängig sind (meist größere Investitionen und Beteiligungen).
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Ausbilder

In der betrieblichen Berufsausbildung haben Ausbilder eine Schlüsselfunktion. Sie tragen den Jugendlichen gegenüber Verantwortung für den Ausbildungserfolg und für deren persönliche Entwicklung. Sie haben dafür zu sorgen, dass der Fachkräftenachwuchs die Aufgaben in den Betrieben übernehmen kann, die für die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft notwendig sind. Ausbilder sind mithin Experten für die berufspraktische Qualifizierung und Förderung junger Menschen.
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Ausbildungsabgabe

Die Ausbildungsabgabe war als Instrument zur Schaffung von Ausbildungsplätzen gedacht, ist aber nie realisiert worden. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde 2004 im Bundesrat abgelehnt. Die Idee der zwangsweisen Ausbildungsabgabe war bei Wirtschaftsvertretern auf entschiedenen Widerstand gestoßen. Martin Kannegiesser, Gesamtmetall-Präsident und Botschafter der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“, lehnte eine einseitige Verantwortung der Arbeitgeber zur Schaffung von Lehrstellen ab. Er sah in der Frage fehlender Ausbildungsplätze vor allem eine Bringschuld der Politik: Sie müsse die ökonomische Basis verbessern, damit auch mehr Lehrstellen entstehen und zudem dafür sorgen, dass die Schulabgänger auch in ausreichendem Maße ausbildungsfähig sind, so Kannegiesser in der Diskussion um die Ausbildungsabgabe.
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Ausbildungspakt

Der „Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland“, kurz: Ausbildungspakt, ist eine Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft. Hauptziel des Pakts ist die Schaffung neuer Ausbildungsplätze. Jedem Jugendlichen soll ein Ausbildungsangebot gemacht werden, um den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Der erste Ausbildungspakt galt von 2004 bis 2006. 2007 wurde er um drei Jahre verlängert und 2010 mit neuen Schwerpunkten bis zum Jahr 2014 fortgesetzt.
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Außenhandel

Der Außenhandel mit Waren und Dienstleistungen ist die älteste und immer noch bedeutsamste Form der internationalen Arbeitsteilung. Handelsbeziehungen mit anderen Ländern bieten allen Teilnehmern Vorteile: Unternehmen gewinnen zusätzliche Märkte, steigern ihren Umsatz und die Zahl ihrer Arbeitsplätze. Dadurch steigen die Einkommen der privaten Haushalte, die unter anderem zum Erwerb von ausländischen Waren genutzt werden können, die im Inland nicht in gleicher Qualität oder nur zu einem höheren Preis produziert werden oder gar nicht verfügbar sind (Rohstoffe).
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Ausgleichsabgabe

Arbeitgeber sind nach dem IX Sozialgesetzbuch verpflichtet, schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Kommen sie dieser Pflicht nicht oder nur unzureichend nach, müssen sie für jeden unbesetzten Pflichtarbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe zahlen.
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Ausschüttung

Die Dividende ist der Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre oder eine Genossenschaft an ihre Mitglieder ausschüttet; wobei der Gesetzgeber den Begriff Dividende nicht verwendet, sondern dies in § 174 Abs. 2 Nr. 2 Aktiengesetz als auszuschüttender Betrag bezeichnet. Bei der GmbH spricht man statt von einer Dividende von einer Gewinnausschüttung.
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Aussteuerungsbetrag

Der Aussteuerungsbetrag ist im Zuge der Arbeitsmarktreform Hartz IV eingeführt worden. Er sieht vor, dass die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit (BA) für jeden Arbeitslosen, der aus dem beitragsfinanzierten Arbeitslosengeld in das steuerfinanzierte Arbeitslosengeld II wechselt, die Ausgaben für das Arbeitslosengeld II von einem Jahr (rund 10.000 Euro) an den Bund überweisen muss.
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Auszahlungskurs

Disagio, Damnum oder Abgeld ist im Finanzwesen ein Abschlag vom Nennwert, der bei einer Kreditgewährung oder der Ausgabe eines Wertpapiers oder von Sorten vereinbart werden kann.
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Auszahlungsplan

Bei einem Auszahlungsplan (oder Entnahmeplan) kann sich der Anleger aus seinem Investmentvermögen, das in der Regel eine bestimmte Höhe haben muss, regelmäßig Beträge auszahlen lassen. Er kann sich entscheiden, ob neben den erwirtschafteten Erträgen auch Teile seines Vermögens ausgezahlt werden sollen (Auszahlplan mit Kapitalverzehr) oder ob ihm nur die von seinem Kapital erwirtschafteten Erträge zufließen sollen (Auszahlplan mit Kapitalerhalt; eine ewige Rente). Auszahlungspläne werden oft zur Schaffung einer Zusatzrente im Ruhestand genutzt und stellen eine Alternative zu einer Sofortrente dar.
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Aut-idem-Regelung

Die am 1. Juli 2002 in Kraft getretene Aut-idem-Regelung (aut-idem: lat.; "oder ein gleiches") sieht die Substitution von Medikamenten durch gleich wirkende preiswertere vor. Sie hat eine wirtschaftliche Arzneimittelabgabe zum Ziel und ist Bestandteil des so genannten Arzneimittelausgaben-Begrenzungsgesetzes (AABG), mit dem die Kosten im Gesundheitswesen gedämpft werden sollen.
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Aval

Das Bankaval oder Avalkredit (von italienisch avallo – „Wechsel“, dieses von arabisch hiwala – „Mandat“, „Wechsel“) ist im Bankwesen die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen durch Kreditinstitute im Auftrag von Bankkunden im Rahmen des Kreditgeschäfts. Der Begriff Aval steht auch für die Unterzeichnung eines Wechsels durch eine zusätzliche Person, die damit ebenso haftet wie der Bezogene und der Aussteller des Wechsels.
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B

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)

Die "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich" (BIZ), englisch: Bank for International Settlement, hat ihren Sitz in Basel/Schweiz und definiert sich selbst als "...eine internationale Organisation, die die internationale Zusammenarbeit im Währungs- und Finanzbereich fördert und Zentralbanken als Bank dient".
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Barausschüttung

Bei einem Investmetnfonds der Teil der Ertragsausschüttung, der effektiv dem Anleger gutgeschrieben wird. Bei Vorlage eines Freistellungsauftrages oder einer Nicht-Veranlagungs-Bescheinigung erhält der Anleger die Gesamtausschüttung, in allen anderen Fällen die Barausschüttung.
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Basel II

Im Januar 2007 ist die unter dem Begriff "Basel II" bekannte Neuregelung der Kreditvergabe durch den Bankensektor in Kraft treten. Während die Änderungen international nur für Großbanken gelten, hat sich die EU auf eine einheitliche Regelung für den gesamten Bankensektor verständigt.
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Basel III

Basel III bezeichnet Vorschriften des Basler Ausschusses der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zur Regulierung von Banken. Seit 2013 löst Basel III schrittweise die Basel II genannten Vorläuferregeln ab. Grund der Reform waren Schwächen der bisherigen Bankenregulierung, die durch die Finanzkrise ab 2007 offengelegt wurden.
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Basisinnovationen

Innovationen, die umfassendes technisches Neuland erschließen und einen breiten Strom von Nachfolgeinnovationen mit weitreichenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen auslösen, werden Basisinnovationen genannt. Denn sie bestimmen in hohem Maße das Tempo und die Richtung des Innovationsprozesses quer durch die Wirtschaft. Mit Basisinnovationen lassen sich Umsätze erreichen, die zu einer gesamtwirtschaftlichen Welle wirtschaftlicher Entwicklung mit der Entstehung vieler neuer Arbeitsplätze führen. Sie lösen einen erheblichen Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft aus (Prozess der "schöpferischen Zerstörung"). Für die Entwicklung der modernen Gesellschaft sind sie als prägend zu betrachten.
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Basiszinssatz

Der Basiszinssatz ist je in Deutschland und Österreich ein wechselnder Zinssatz, der um eine feste Spanne erhöht den Verzugszinssatz ergibt. Er kommt oft in Gerichtsurteilen über Zahlungsklagen vor. Die Regelungen zum Basiszinssatz setzen Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe d der EU-Richtlinie 2000/35/EG zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr um.
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Baudarlehn

Eine Immobilienfinanzierung stellt eine Finanzierung für eine Immobilie dar. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil für die Errichtung oder Sanierung von Bauwerken. Im Bankwesen wird aufgrund der sehr unterschiedlichen Systematik zwischen privater Immobilienfinanzierung und gewerblicher Immobilienfinanzierung unterschieden.
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Bauspardarlehen

In der Darlehensphase wird das Bauspardarlehen getilgt. Das Bauspardarlehen ist mit einem bei Abschluss des Bausparvertrages festgelegten Zinssatz ausgestattet. Das Bauspardarlehen kann jederzeit ganz oder teilweise zurückgezahlt werden, ohne dass die bei Banken üblichen Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen. Bauspardarlehen werden, so es erforderlich ist, im Grundbuch nachrangig abgesichert.
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Bausparkasse

Bei den Bausparkassen handelt es sich um spezielle Kreditinstitute, die aufgrund der z. B. im deutschen Bausparkassengesetz geregelten Geschäftskreisbeschränkung im Wesentlichen nur die Wohnungsbaufinanzierung betreiben.
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Bausparvertrag

Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag, den der Anleger (Bausparer) mit einer Bausparkasse abschließt. Er wird hauptsächlich für die Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Maßnahmen eingesetzt. Die vertraglich vereinbarte Bausparsumme wird zu einem vertraglich festgelegten Prozentsatz angespart. Der bis zur abgeschlossenen Vertragssumme fehlende Teil wird bei Zuteilung des Bausparvertrags als Bauspardarlehen gewährt, so dass der Bausparer bei Zuteilung über die volle Bausparsumme verfügen kann. Der Bausparer hat einen Rechtsanspruch auf das Bauspardarlehen, der sogar vererbbar ist.
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Beitragsbemessungsgrenze / Geringfügigkeitsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze ist der Betrag des jährlichen Arbeitsentgelts, bis zu dem Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung (Sozialversicherung) erhoben werden. Über diese Grenze hinausgehende Entgeltanteile bleiben beitragsfrei.
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Belegschaftsaktien

Belegschaftsaktien sind Aktien des eigenen Unternehmens, die von den Mitarbeitern erworben werden können. Häufig werden diese Aktien mit einem Rabatt (Vorzugskurs) auf den aktuellen Börsenkurs an die Mitarbeiter verkauft. Sie stellen damit eine Form der Beteiligung von Arbeitnehmern am Produktivvermögen einer Aktiengesellschaft dar.
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Bereitstellungszinsen

Bereitstellungszinsen (auch Bereithaltungszinsen oder Bereitstellungsprovision) werden von Kreditinstituten bei Krediten für den Fall erhoben, dass zwischen der vertraglich vorgesehenen Auszahlungsreife und dem tatsächlichen Abruf der Kreditmittel ein größerer Zeitraum liegen sollte. Häufige Anwendungsgebiete sind mittel- oder langfristige Bankkredite insbesondere im Bereich der Immobilienfinanzierungen und syndizierten Firmenkredite („Commitment fee“). Bereitstellungszinsen werden bei Verbraucherkrediten bei der Effektivzinsberechnung nicht als preisbestimmende Faktoren berücksichtigt und fließen deshalb nicht in den Effektivzins ein. Sie gelten auch gewerbesteuerrechtlich nicht als Entgelte für Schulden im Sinne des § 8 Abs.1 Nr. 1 Buchstabe a) des Gewerbesteuergesetzes.
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Berufliche Rehabilitation

In Deutschland leben rund 7 Millionen schwerbehinderte Menschen (Statistisches Bundesamt, Ende 2007). Häufigste Ursache für Behinderungen sind Erkrankungen. Rund 45 Prozent der behinderten Menschen sind zwischen 15 und 65 Jahre alt. Angebote der beruflichen Rehabilitation sollen diesem Personenkreis die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen.
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Berufsausbildung

Die Berufsausbildung soll zur Ausübung in einem der mehr als 340 staatlich anerkannten staatlichen Ausbildungsberufe befähigen. Im Berufsbildungsgesetz, das in der Bundesrepublik Deutschland gilt, ist die Ausbildung ein Bereich der Berufsbildung: Diese umfasst gemäß §1 Berufsbildungsgesetz auch die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung.
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Beschäftigung

Die Beschäftigung in einer Volkswirtschaft ist im Falle eines ausreichenden Arbeitskräfteangebots das Ergebnis der Nachfrage von Unternehmen und öffentlichen Arbeitgebern nach Arbeitskräften.
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Betriebliche Altersvorsorge

Die Sicherung der Alterseinkommen folgt in Deutschland dem Drei-Säulen-Modell: Neben den umlagefinanzierten gesetzlichen Renten sieht es als zweites Element Leistungen der freiwilligen betrieblichen Altersvorsorge und drittens Einkommen aus privater Kapitalbildung zur Sicherung des Lebensstandards im Alter vor.
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Betriebliches Eingliederungsmanagement

Nach dem Sozialgesetzbuch IX sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter durch ein betriebliches Eingliederungsmanagement zu erhalten (§ 84 SGB IX). Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, soll der Arbeitgeber mit dem Betriebsrat und bei schwerbehinderten Mitarbeitern auch mit der Schwerbehindertenvertretung klären, wie die Arbeitsunfähigkeit überwunden, einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann.
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Betriebliches Vorschlagswesen

In Deutschland hatte Alfred Krupp schon 1872 mit seinem Generalregulativ das BVW begründet. Heute gilt das BVW als ein wichtiges Management-Instrument zur wirtschaftlichen und menschengerechten Betriebsführung. Es unterstützt das Management bei seinem Bemühen um Rationalisierung der Abläufe und um die Verbesserung des Betriebsergebnisses. Es bedeutet permanente Innovation in kleinen Schritten. Es stärkt die Motivation und Entwicklung der Mitarbeiter sowie ihre Identifikation mit dem Unternehmen.
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Betriebspartner

Das Betriebsverfassungsgesetz schreibt in § 2 Abs. 1 vor, dass die Betriebspartner, also Arbeitgeber und Betriebsrat, unter Beachtung der geltenden Tarifverträge vertrauensvoll und im Zusammenwirken mit den im Betrieb vertretenen Gewerkschaften und Arbeitgebervereinigungen zum Wohl der Arbeitnehmer und des Betriebes zusammen arbeiten sollen.
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Betriebsrat

In Betrieben mit in der Regel mindestens fünf ständigen wahlberechtigten Arbeitnehmern, von denen drei wählbar sind, werden Betriebsräte gewählt, wenn die Arbeitnehmer dies wünschen und die notwendige Zahl der zu wählenden Kandidaten zur Verfügung steht. Wahlberechtigt sind alle Arbeitnehmer des Betriebs, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sowie seit dem 28. Juli 2001 auch Leiharbeitnehmer, wenn sie länger als drei Monate im Betrieb eingesetzt werden. Wählbar sind alle Wahlberechtigten, die sechs Monate dem Betrieb angehören. Auf diese sechsmonatige Betriebszugehörigkeit werden Zeiten angerechnet, in denen der Arbeitnehmer unmittelbar vorher einem anderen Betrieb des selben Unternehmens oder Konzerns angehört hat.
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Betriebsratswahl

In Betrieben mit mindestens fünf ständigen wahlberechtigten Arbeitnehmern können Betriebsräte gewählt werden, wenn der Wunsch nach einem Betriebsrat vorhanden ist und die erforderliche Zahl der Kandidaten zur Wahl zur Verfügung steht. Betriebsräte werden dann in der Zeit vom 1.3. bis 31.5. im Turnus von vier Jahren gewählt. Die Leitung und Durchführung dieser regelmäßigen Betriebsratswahl ist ausschließlich Angelegenheit der Arbeitnehmer des Betriebs.
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Betriebsvereinbarung

In welcher Form sich eine Einigung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat beziehungsweise Betriebsrat und Betriebsleitung zu vollziehen hat, ist im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) nicht abschließend geregelt. Die eindeutigste Form der Einigung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat ist allerdings die Betriebsvereinbarung nach § 77 BetrVG. Sie ist gemeinsam zu beschließen und schriftlich niederzulegen. Sie wird von beiden Seiten unterzeichnet und ist damit als Vertrag konkretisiert und nachprüfbar. Damit auch alle Arbeitnehmer von dieser vertraglichen Vereinbarung in Kenntnis gesetzt werden können, muss die Betriebsvereinbarung an einer geeigneten Stelle im Betrieb ausliegen.
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Bewertungsreserven

Bewertungsreserven (auch: stille Reserven) sind ein Begriff aus der Versicherungswirtschaft. Bewertungsreserven ergeben sich aus der Differenz des Marktwertes von Kapitalanlagen (Zeitwert) gegenüber den nach dem Niederstwertprinzip in den Bilanzen von Versicherungsunternehmen ausgewiesenen sogenannten Buchwerten (Kaufpreis - gegebenenfalls gemindert um Abschreibungen). Vereinfachter gesagt: Als Bewertungsreserve wird die Differenz zwischen dem aktuellen Marktwert einer Kapitalanlage und deren Kaufpreis bezeichnet.
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Bezugsfrist

Die Bezugsfrist ist die Zeitspanne, in der Junge Aktien einer bestimmten Käufergruppe oder der Allgemeinheit zum Kauf angeboten werden.
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Bezugsrecht

Ein Bezugsrecht (engl. pre-emptive right) ist ein mögliches Anrecht eines Altaktionärs auf den Bezug von jungen (neuen) Aktien bei einer Bezugsrechtsemission. Die Gründe, weshalb Altaktionären ein Bezugsrecht eingeräumt wird, sind vielfältig. Zum einen ist die Gewährung eines Bezugsrechts in Deutschland bei einer Kapitalerhöhung von über zehn Prozent verpflichtend, sofern keine außerordentlichen Umstände vorliegen.
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Bilanz

Die Bilanz ist Bestandteil des Jahres-, eines Zwischenabschlusses oder anderer Stichtagsanalysen eines Unternehmens. Sie stellt zusammen mit der Gewinn- und Verlustrechnung den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens in einer Vergangenheitsbetrachtung dar. Eine Bilanz wird auf einen Stichtag (Bilanzstichtag) erstellt, während die Gewinn- und Verlustrechnung für einen Zeitraum erstellt wird.
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Blue Chip

Blue Chip ist eine ursprünglich US-amerikanische, heute weltweit gebräuchliche Bezeichnung für Unternehmen oder Kunden mit besonders hohem Wert.
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Börse

Eine Börse ist ein Marktplatz, auf dem Anbieter und Käufer von Gütern und Wertpaieren durch Börsenmakler miteinander in Kontakt treten. Aufgabe der Börse ist es - basierend auf Angebot und Nachfrage - für jeden gehandelten Gegenstand auf transparente Weise einen Kurs, also einen Preis, festzusetzen.
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Börsenaufsicht

Der Betrieb von Börsen und die Durchführung von Börsengeschäften unterliegt in den meisten Ländern einer staatlichen Börsenaufsicht. Die Börsenaufsicht wird durch eine Börsenaufsichtsbehörde durchgeführt. Typische Kompetenzen der Börsenaufsicht sind:
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Börsenhändler

Im deutschsprachigen Raum steht die Bezeichnung Börsenmakler, oder auch nur Makler, für einen Vermittler, der an der Börse Effektengeschäfte ausführt. Dabei wird zwischen amtlichen Maklern (auch Kursmakler genannt) und freien Maklern unterschieden.
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Börsenusancen

Unter Börsenusancen versteht man Handelsbräuche, die entweder auf einer einheitlichen, freiwilligen und dauernden tatsächlichen Übung beruhen oder als festgelegte Börsenbedingungen existieren und der Abwicklung von Börsengeschäften dienen. Börsenusancen und andere Verhaltensregeln können, müssen aber nicht in regionale Börsenordnungen aufgenommen werden.
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Börsenzulassung

Vor jedem öffentlichen Angebot von Wertpapieren und vor jeder Börsenzulassung an einem geregelten Markt innerhalb des EWR muss ein Prospekt gemäß der ProspektRL veröffentlicht werden („Prospektpflicht“). Zu beachten ist hierbei, dass nach Auffassung der BaFin bereits Werbemaßnahmen für ein Wertpapier oder sonstiges Finanzinstrument als öffentliches Angebot aufgefasst werden und somit die Prospektpflicht auslösen können.
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Brain Drain

Die beiden englischen Begriffe Brain Drain und Brain Gain beschreiben Wanderungsbewegungen, die Spitzenkräfte von einem Ort, einer Region oder einem Land zum anderen machen – mit Folgen für sie selbst und ihre alte und neue Heimat. Brain Gain ist der positive Fall, Brain Drain der negative. Das wird schnell deutlich, wenn man sich die wörtliche Übersetzung klar macht: „Brain“ bedeutet wörtlich übersetzt: „Gehirn“, „Drain“ bedeutet Abfluss und „Gain“ Gewinn.
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Brain Gain

Die beiden englischen Begriffe Brain Gain und Brain Drain beschreiben Wanderungsbewegungen, die Spitzenkräfte von einem Ort, einer Region oder einem Land zum anderen machen – mit Folgen für sie selbst und ihre alte und neue Heimat. Brain Gain ist der positive Fall, Brain Drain der negative. Das wird schnell deutlich, wenn man sich die wörtliche Übersetzung klar macht: „Brain“ bedeutet wörtlich übersetzt: „Gehirn“, „Drain“ bedeutet Abfluss und „Gain“ Gewinn.
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Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) entspricht dem Wert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr von in- und ausländischen Unternehmen, Haushalten und vom Staat innerhalb eines Landes oder eines Wirtschaftsraums erwirtschaftet werden – soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Die Veränderung des BIP dient als wichtigste Größe, um das Wirtschaftswachstum zu messen.
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Bruttonationaleinkommen

Das Bruttonationaleinkommen (BNE, alte Bezeichnung: Bruttosozialprodukt) bezeichnet die Summe der Einkommen, die die Bewohner eines Staates innerhalb eines Jahres erwirtschaftet haben. Die Berechnung ist unabhängig davon, ob die Einkommen im Inland oder im Ausland erzielt wurden. Das BNE entspricht damit dem Wert aller Güter und Dienstleistungen, die in einem Jahr von inländischen Unternehmen, Haushalten und vom Staat erwirtschaftet werden.
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Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (bis zum 31.12.2003: Bundesanstalt für Arbeit) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung. Sie gliedert sich in ihre Hauptstelle in Nürnberg, zehn Regionaldirektionen und 178 Arbeitsagenturen mit rund 660 Geschäftsstellen. Organe sind der Vorstand, der die Geschäftsführung innehat; der Verwaltungsrat als Kontrollgremium und regionale Verwaltungsausschüsse.
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Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist eine rechtsfähige Bundesanstalt mit Sitz in Frankfurt am Main und Bonn. Sie untersteht der Rechts- und Fachaufsicht des Bundesministeriums der Finanzen.
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Bundesbank

Die deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland. Als Teil des Eurosystems ist sie seit 1999 zusammen mit den anderen nationalen Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank für die gemeinsame Währung, den Euro, zuständig. Ihre Hauptaufgabe ist es, die Stabilität des allgemeinen Preisniveaus zu sichern.
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Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)

Das deutsche Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) regelt zusammen mit den Datenschutzgesetzen der Länder und anderen bereichsspezifischeren Regelungen den Umgang mit personenbezogenen Daten, die in IT-Systemen oder manuell verarbeitet werden (siehe auch: Datenschutz).
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Bundesrat

Der Bundesrat ist als Vertretung der Bundesländer das zweite gesetzgebende Verfassungsorgan auf Bundesebene (Legislative). Im Gegensatz zum Bundestag, der alle vier Jahre gewählt wird, ist der Bundesrat ein ständiges Parlament ohne Wahl- bzw. Legislaturperioden.
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Bundesrechnungshof

Der Bundesrechnungshof (BRH) ist eine oberste Bundesbehörde. Er hat die Aufgabe, die Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes zu prüfen. Bei diesen Prüfungen geht es insgesamt um einen Betrag von über 540 Milliarden Euro.
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Bundesrechtsanwalts- Gebührenordnung (BRAGO)

Das Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (kurz: Rechtsanwaltsvergütungsgesetz oder RVG) ist seit dem 1. Juli 2004 in Deutschland die gesetzliche Grundlage der Abrechnung der Vergütung der Rechtsanwälte. Das RVG ersetzte zum 1. Juli 2004 die zuvor geltenden Vorschriften der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO).
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Bundesschatzbriefe

Bundesschatzbriefe sind festverzinsliche Wertpapiere des Bundes (Deutsche Finanzagentur), die nicht in den Börsenhandel gegeben werden. Die Zinssätze der Papiere steigen über die Laufzeit an. Bundesschatzbriefe wurden 1969 zur Vermögensbildung breiter Bevölkerungsschichten geschaffen.
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Bundestag

Der Deutsche Bundestag ist die Volksvertretung der Bundesrepublik Deutschland und als solche das zentrale Verfassungsorgan der politischen Willensbildung auf Bundesebene. Ständiger Sitz des Bundestags ist seit dem 19. April 1999 das Reichstagsgebäude in Berlin.
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Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA)

Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) mit Hauptsitz in Berlin war eine deutsche Körperschaft des öffentlichen Rechts.
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Bundeswertpapierverwaltung (BWpV)

Die Bundeswertpapierverwaltung (BWpV), ehemals Bundesschuldenverwaltung (BSV), war eine deutsche Bundesbehörde, die im August 2006 in der Deutschen Finanzagentur aufgegangen ist.
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Bürgerversicherung

Die Bürgerversicherung ist ein Modell zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung, für das sich die SPD und Bündnis 90 / Die Grünen stark machen. Sie geht auf eine Empfehlung der so genannten Rürup-Kommission zurück. Nach dem Motto "Eine von allen für alle" zahlen bei der Bürgerversicherung nicht nur abhängig Beschäftigte und deren Arbeitgeber, sondern die gesamte Bevölkerung Beiträge in die Sozialversicherung ein, d.h. im Gegensatz zur aktuellen Regelung auch Selbstständige und Beamte.
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Bürokratie

Das Wort Bürokratie setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem französischen "bureau" (Büro) und dem griechischen "kratia" (Herrschaft). Die Bezeichnung wurde im 18. Jahrhundert in Frankreich zuerst benutzt. Bürokratie ist ein konstituierendes Merkmal jeder Organisation. Während der Markt den freiwilligen Austausch von Leistungen auf vertraglicher Grundlage vorsieht, können Staaten und andere Organisationen nur durch Regeln und Hierarchien funktionieren. Hierdurch entstehen Anreiz-, Delegations- und Kontrollprobleme, die zwangsläufig Bürokratie verursachen.
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C

Cashflow

Der Cashflow [kæʃ fləʊ] (engl. für Geldfluss, Kassenzufluss) ist eine wirtschaftliche Messgröße, die den aus der Geschäftstätigkeit erzielten Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode darstellt. Die Messgröße ermöglicht eine Beurteilung der finanziellen Gesundheit eines Unternehmens – inwiefern ein Unternehmen im Rahmen des Umsatzprozesses die erforderlichen Mittel für die Substanzerhaltung des in der Bilanz abgebildeten Vermögens und für Erweiterungsinvestitionen selbst erwirtschaften kann.
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Clearing

Unter Clearing wird das Feststellen gegenseitiger Forderungen, Verbindlichkeiten und Lieferverpflichtungen verstanden. Der Clearingprozess beinhaltet die Übermittlung, Abstimmung und in einigen Fällen die Bestätigung von Abschlüssen sowie sonstigen für die Abwicklung bzw. für das Settlement notwendigen Angaben (z. B. Zahlungsweg, Ort und Zeit der Lieferung). Optional kann eine Aufrechnung und Saldierung (netting) der Geschäfte stattfinden.
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Collateralized Debt Obligation

Collateralized Debt Obligations (CDOs) sind Wertpapiere, die in ihrer Substanz Asset-Backed Securities (ABS) ähneln. Mit CDOs refinanzieren sich Banken am Kapitalmarkt.
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Computer-Integrated Manufacturing

Unter CIM wird ein "Rechnerintegrierter Produktentstehungsprozess verstanden". Der Begriff CIM wurde zuerst 1981 vom Beratungsunternehmen Arthur D. Little geprägt. Ein gemeinsames Rechnernetz verbindet alle Fertigungsstufen und die ihr vorgelagerten Bereiche miteinander. Ziel ist der problemlose Austausch von Daten, Informationen und sonstigen Hilfsmitteln im Unternehmen und die Gestaltung von Abläufen über alle Unternehmensbereiche hinweg: Auftragseingang, Erstellung der Konstruktionspläne, Materialbeschaffung und -transport, Fertigung, Qualitätskontrolle, Auslieferung und Rechnungsstellung.
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Computerbörse

Die Computerbörse ist ein automatisiertes, elektronisches System zum Abschluss von Börsengeschäften. Im Gegensatz zum Parketthandel ist keine visuelle Interaktion und Kommunikation zwischen den Handelsteilnehmern nötig. Das elektronische Handelssystem führt Transaktionen automatisch aus, wenn passende Kauf- und Verkaufangebote vorliegen. Computerbörsen sind daher auch nicht ortsgebunden.
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Controlling

Controlling ist ein deutsches Kunstwort von englisch: to control für „steuern“, „regeln“. Die englische Bezeichnung der Tätigkeit ist eigentlich: „Management accounting“ oder „Managerial accounting“), die deutsche Bezeichnung ist „internes Rechnungswesen“.
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Corporate Citizenship

Mit dem Begriff Corporate Citizenship wird das Selbstverständnis von Unternehmen bezeichnet, die sich als "gute Bürger" verstehen und sich für das Gemeinwohl engagieren. Zu den ergriffenen Maßnahmen gehören alle von Unternehmen und Verwaltungen einmalig oder längerfristig erbrachten freiwilligen Leistungen zum Nutzen für die Gesellschaft auf lokaler, regionaler oder globaler Ebene, die außerhalb ihrer originären Geschäftsfelder liegen. Dies können zum Beispiel die Förderung von Kindern und Jugendlichen sein, die Unterstützung von gemeinnützigen Einrichtungen durch Geld-, Sach- oder Dienstleistungen, aber auch eine Unterstützung oder vorübergehende Freistellung von Mitarbeitern für gemeinnützige Angelegenheiten, bei der Katastrophenhilfe oder beim Umweltschutz (Corporate Volunteering). Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen zeigt sich aber auch in der Gründung vielfältiger Stiftungen mit gemeinwohlorientierten Zielen.
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Corporate Governance System in Deutschland

Mit Corporate Governance System ist das Kontrollgerüst für Unternehmen gemeint, die nicht von ihren Eigentümern geführt werden. Dabei ist sicherzustellen, dass das Unternehmen in ihrem Sinne geführt wird. Dies ist von besonderer Relevanz bei Aktiengesellschaften, da hier Aktionäre mit einer kleinen Beteiligung nur wenig Anreize haben, das Management zu kontrollieren.
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Corporate Identity

Unter Corporate Identity (CI) wird eine individuelle Identität einer Organisation wie etwa eines Unternehmens, einer Universität oder einer Verwaltung verstanden. Diese ist zumeist das Ergebnis eines strategischen Managementprozesses. CI ist die Antwort auf Fragen wie: Wer sind wir? Was und wohin wollen wir? Was tun wir wie und für wen? Was unterscheidet uns vom Wettbewerber?
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Corporate Social Responsibiltiy

Der Begriff "Corporate Social Responsibility" (CSR) bezeichnet alle freiwilligen Aktivitäten von Unternehmen, die auf eine Verbesserung des wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Umfeldes zielen. CSR beruht auf drei zentralen Gedanken: der Freiwilligkeit, der Nachhaltigkeit und der Verantwortung.
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Cost averaging

Der Durchschnittskosteneffekt (auch Cost-Average-Effect) ist ein Effekt, der bei der regelmäßigen Anlage gleich bleibender Beträge in Wertpapiere (meistens Fonds) entsteht.
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Credit Default Swap

Ein Credit Default Swap (CDS) ist eine Versicherung für den Ausfall von Anleihen, ein Vertrag, der das Handeln mit dem Ausfallrisiko von Kreditgeschäften ermöglicht. Um ihr Risiko bei der Vergabe von Krediten zu minimieren, verkaufen Banken das Risiko des Ausfalls an einen Investor und zahlen dem Käufer zusätzlich eine jährliche Gebühr für das Risiko.
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Creditreform

Die Creditreform Unternehmensgruppe agiert als Wirtschaftsauskunftei und Inkasso-Dienstleister sowie in anderen Geschäftsfeldern.
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D

Dachfonds

Als Dachfonds (engl. fund of funds) werden Investmentfonds bezeichnet, die das Geld der Anteilseigner wiederum in Anteilen von Investmentfonds anlegen. Die Fonds, in die der Dachfonds investiert, bezeichnet man dabei als Zielfonds. Investmentfonds, die sowohl in einzelne Wertpapiere wie Aktien oder Rentenpapiere als auch in Investmentfonds investieren, werden zuweilen in Abgrenzung zum Dachfonds auch Superfonds genannt.
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Darlehensgebühr

Bearbeitungsgebühren und Kredit- und Darlehensgebühren (zum Beispiel 0,8 % der Darlehenssumme) werden zusätzlich zu den vereinbarten Zinsen gezahlt. Mit diesen Gebühren "bezahlt" der Gläubiger die Dienstleistungsbereitschaft der Bank oder des Kreditinstitutes, den Kredit/Darlehen zu gewähren.
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Defizit

Der Begriff Defizit wird häufig im Zusammenhang mit dem Haushalt der Öffentlichen Hand (Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen) gebraucht.
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Deflation

Der Begriff Deflation ist zweideutig. Als Gegenstück zur Inflation ist sie zum einen als ein anhaltender Rückgang des Preisniveaus zu interpretieren. Zum anderen wird Deflation oftmals mit einem starken Nachfrageausfall gleichgesetzt. Eine solche deflatorische Lücke und ihr Auswachsen zur Depression ist die eigentliche Gefahr, vor der wiederkehrend gewarnt wird. Wann führen sinkende Preise zu sinkender Nachfrage, Produktion und Beschäftigung?
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Demografischer Wandel

Unter demografischem Wandel versteht man alle Veränderungen in der Struktur der Bevölkerung eines Landes, die grundlegender Natur sind, d.h. über einen längeren Zeitraum hinweg ihre Zusammensetzung nachhaltig und nicht nur vorübergehend ändern. Dazu zählen beispielsweise sinkende Geburtenraten oder auch die Steigerung der Lebensdauer in den meisten Industrieländern.
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Depositen

Bankguthaben (auch Bankeinlagen oder Depositen) ist der nicht feststehende Sammelbegriff für Forderungen von Nichtbanken gegenüber Kreditinstituten. Es handelt sich um Buchgeld auf Bankkonten, das jederzeit in Bargeld umgewandelt oder für Geldanlage- oder Zahlungsverkehrszwecke verwendet werden kann.
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Depotauszug

Ein Wertpapierdepot oder genauer Wertpapierdepotkonto ist im Bankwesen ein Konto, über das Wertpapiergeschäfte (Kauf, Verkauf, Übertragung) abgewickelt und Wertpapierbestände geführt werden. Bei Investmentfonds wird der Begriff Anlagekonto verwendet.
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Depotbank

Als Depotbank (engl. Custodian) bezeichnet man in Deutschland gemäß dem Investmentgesetz (InvG) Kreditinstitute, bei denen die Sondervermögen (z. B. Wertpapiere) von Investmentfonds in Wertpapierdepots hinterlegt werden. Zuweilen werden auch allgemein Kreditinstitute in ihrer Funktion als depotführende Stelle als Depotbank (engl. Custodian) bezeichnet.
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Depotstimmrecht

Depotstimmrecht oder Vollmachtstimmrecht ist ein Stimmrecht, welches durch Kreditinstitute auf der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien als bevollmächtigte Vertreter der Aktionäre ausgeübt wird.
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Depression

Als Paradebeispiel für eine Deflations-Depressions-Spirale ist ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte lehrreich. Im Anschluss an kräftige Aktienspekulationen kam es im Oktober 1929 zum New Yorker Börsencrash ("Schwarzer Freitag"). Im Laufe der folgenden Jahre weitete sich dies zu einer Weltwirtschaftskrise aus. In den Jahren 1929 bis 1932 brachen in Deutschland die Preise stark ein (Deflation), das reale Bruttosozialprodukt sank und es kam zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit auf über 6 Millionen Personen. Damit waren auf den Höhepunkten der Depression in den Wintern 1931/1932 und 1932/1933 gut 30 Prozent der Erwerbstätigen arbeitslos.
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Deregulierung

Deregulierung ist der Abbau staatlicher Regulierungen, die in einzelnen Teilen einer Volkswirtschaft den Wirtschaftsteilnehmern besondere Vorschriften auferlegen und oft den Wettbewerb behindern. Der Staat greift auch in einer marktwirtschaftlichen Ordnung in das Wirtschaftsgeschehen ein, indem er allgemeine Rahmenbedingungen festsetzt. Das sind die "Spielregeln", an die sich alle Wirtschaftsteilnehmer halten müssen.
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Deutsche Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland mit Hauptsitz in Frankfurt am Main und Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken. Sie ist eine bundesunmittelbare juristische Person des öffentlichen Rechts und eine mittelbare öffentliche Verwaltung.
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Deutscher Ärztetag

Der Deutsche Ärztetag ist die Hauptversammlung und damit ein Organ der Bundesärztekammer, das "Parlament der Ärzteschaft". Es tagt in der Regel einmal im Jahr. Die 17 deutschen Ärztekammern entsenden insgesamt rund 250 Delegierte.
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Devisen

Devisen (stets Plural - von lat. "divisa" = Getrenntes) ist ein Begriff aus der Volkswirtschaft und dem Bankwesen, der allgemein auf fremde Währung lautende ausländische Zahlungsmittel, außer Sorten, umschreibt. Speziell im Bankwesen werden hierunter auf fremde Währung lautende, im Ausland zahlbare Forderungen (Wechsel, Schecks und Zahlungsanweisungen) verstanden. Im Devisenhandel der Kreditinstitute wird der Begriff am engsten interpretiert, denn hier reduziert sich der Devisenbegriff auf bei ausländischen Kreditinstituten gehaltene Bankguthaben.
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Devisenhandel

Als Devisenhandel wird der An- und Verkauf von ausländischem gegen inländisches Buchgeld oder gegen andere Devisen bezeichnet, z.B. Bankguthaben, Wechsel oder Schecks; nicht: Banknoten oder Münzen (Sorten).
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Devisentermingeschäfte

Devisentermingeschäfte (auch Devisenforwards engl. FX Forward) sind verbindliche Vereinbarungen, eine Währung gegen eine andere Währung zu einem im Moment des Geschäftsabschlusses vereinbarten Termin und festgelegten Kurs zu tauschen.
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Dienstleistungsrichtlinie der EU

Mit der „Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über Dienstleistungen im Binnenmarkt“, kurz: Dienstleistungsrichtlinie, will die EU den europaweiten Binnenmarkt auch im Bereich Dienstleistungen umsetzen.
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Direktinvestition

Seit Mitte der 80er Jahre errichteten die Unternehmen weltweit immer häufiger Betriebsstätten oder Tochterunternehmen im Ausland oder sie beteiligten sich an ausländischen Unternehmen. Diese Arten des Kapitaltransfers werden als Direktinvestitionen bezeichnet. Sie stellen inzwischen die dynamischste Form der internationalen Arbeitsteilung dar und wurden zum Motor der Globalisierung. Von 1985 bis 2000 expandierte der Außenhandel mit Waren und Dienstleistungen im Jahresdurchschnitt um gut 9 Prozent, die Auslandsinvestitionen indes um 21 Prozent. Mit den Direktinvestitionen können gleichzeitig Arbeitsplätze ins Ausland verlagert, dort aber auch neu geschaffen werden. Außerdem kann die kostenorientierte Streuung von Betriebsstätten die Wettbewerbsposition des heimischen Unternehmens stärken und damit Arbeitsplätze im Inland sicherer machen.
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Disagio

Disagio, Damnum oder Abgeld ist im Finanzwesen ein Abschlag vom Nennwert, der bei einer Kreditgewährung oder der Ausgabe eines Wertpapiers oder von Sorten vereinbart werden kann.
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Diskontsatz

Der Diskontsatz (von ital. disconto, zu lat. discomputare für abrechnen) ist der Zinssatz, zu dem eine Bank Wechsel an die Zentralbank verkaufen (rediskontieren) kann. Damit kann sie sich kurzfristig Liquidität verschaffen. Als Preis zahlt sie dafür den Diskontsatz (als Abschlag vom Nominalwert).
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Disparität

Der Ausdruck Disparität bezeichnet ein Nebeneinander von Ungleichem. Übersetzen lässt er sich mit Verschiedenheit oder Anderssein. Als disparat versteht man gemeinsam auftauchende Begriffe dann, wenn sie nicht unter einen höheren Gattungsbegriff oder einer Gruppe zu einer Einheit zusammengefasst werden können, also keine ähnlichen Inhalte vermitteln und demnach unvereinbar sind.
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Dispositionskredit

Der Dispositionskredit (umgangssprachlich „Dispokredit“, auch nur „Dispo“) ist die von Kreditinstituten in Deutschland auf einem Girokonto für Privatpersonen eingeräumte, betraglich begrenzte Überziehungsmöglichkeit für Zwecke des unbaren Zahlungsverkehrs.
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Dow Jones Index

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) – oder in Europa auch kurz Dow-Jones-Index genannt – ist einer von mehreren Aktienindizes, die von den Gründern des Wall Street Journals und des Unternehmens Dow Jones, Charles Dow (1851–1902) und Edward Jones (1856–1920), im Jahre 1884 geschaffen wurden.
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E

E-Business

Unter E-Business (elektronischem Geschäftsverkehr) versteht man die Abwicklung geschäftlicher Transaktionen mit Hilfe des Internet. Soweit Waren oder Dienstleistungen digitalisierbar sind - wie beispielsweise bei Videofilmen, Softwareprodukten oder der Flugticketbuchung - können alle Stufen des Geschäfts online erfolgen. Falls dies nicht der Fall ist - und etwa eine bestellte Ware ausgeliefert werden muss -, so kann das Internet zumindest bei Anbahnung und Abschluss eines Kaufvertrages sowie bei Kontakten mit dem Kunden nach dem Kauf (z.B. Reklamationen) genutzt werden.
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E-Commerce

Das Internet ermöglicht die uneingeschränkte elektronische Kommunikation zwischen Einzelpersonen, Betrieben und Konzernen in beliebiger Kombination. Deshalb wird auch der Begriff E-Commerce sehr unterschiedlich interpretiert: Privatpersonen verstehen darunter häufig den Einkauf von Waren über Internet-Anbieter, während Unternehmen eine wesentlich umfassendere Darstellung bevorzugen.
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Eckrentner

Der Begriff Eckrentner steht für eine zu statistischen Zwecken erfundene Person. Mit 65 Jahren hat sie nach 45 Arbeitsjahren gerade die Regelaltersgrenze erreicht. Diese Musterperson hat über ihr gesamtes Arbeitsleben Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt und stets so viel verdient wie alle Beitragszahler im Durchschnitt.
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Effektenbörse

Eine Wertpapierbörse, auch Aktienbörse oder Effektenbörse genannt, ist eine Börse, an der Wertpapiere, Aktien und Derivate im Sinn des jeweiligen nationalen Wertpapierhandelsgesetzes gehandelt werden.
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Effektivzins

Der effektive Jahreszins oder genauer der effektive Jahreszinssatz beziffert die jährlichen und auf die nominale Kredithöhe bezogenen Kosten von Krediten. Er wird in Prozent der Auszahlung angegeben. Bei Krediten, deren Zinssatz oder andere preisbestimmende Faktoren sich während der Laufzeit ändern können, wird er als anfänglicher effektiver Jahreszins bezeichnet.
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EFSF

Die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (kurz EFSF, Englisch: European Financial Stability Facility) ist ein EU-Krisenfonds, der verschuldeten Euro-Staaten mit günstigen Krediten sowie durch Ankauf und Absicherung von Staatsanleihen bei der Finanzierung hilft. Im Gegenzug müssen sich die betroffenen Länder zu Sparmaßnahmen und Reformen verpflichten. Umgangssprachlich wird der Fonds auch als Rettungsschirm bezeichnet. Zusammen mit dem reformierten Stabilitäts- und Wachstumspakt gehört er zu den wichtigsten Instrumenten, mit denen die Europäische Union die Staatsschuldenkrise in Europa bekämpfen will.
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Eigene Aktie

Eine eigene Aktie ist eine Aktie, die sich im eigenen Besitz des emittierenden Unternehmens befindet und so zum Beispiel im Jahresabschluss als Bestand eigener Aktien wiederzufinden ist.
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Eigenheimzulage

Die Eigenheimzulage war eine der größten staatlichen Subventionen in Deutschland mit welcher die Schaffung von selbstgenutztem Wohnungseigentum gefördert werden sollte. Im Jahr 2004 wurden dafür rund 11,4 Mrd. € aufgewendet. Die große Koalition hat die Eigenheimzulage mit dem Gesetz zur Abschaffung der Eigenheimzulage gestrichen: Eigenheimzulage wird seit dem 1. Januar 2006 nicht mehr neu gewährt. Sie wird aber noch für den vollen Förderzeitraum gewährt, wenn vor dem 1. Januar 2006 der notarielle Kaufvertrag beurkundet oder der Bauantrag für eine neu zu errichtende Wohnung gestellt wurde. Bei diesen noch zu Ende laufenden Eigenheimzulagen sind zwei Fälle zu unterscheiden: Wurde die Wohnung vor dem 1. Januar 2004 angeschafft oder hergestellt, beträgt die Eigenheimzulage jährlich 5 % der Herstellungskosten der Wohnung, höchstens 2.556 € für Neubauten bzw. 2,5 % der Anschaffungskosten der Wohnung, höchstens 1.278 € für Altbauten, in beiden Fällen zuzüglich 767 € für jedes Kind. Wurde die Wohnung zwischen 1. Januar 2004 und 31. Dezember 2005 angeschafft oder hergestellt, beträgt die Eigenheimzulage jährlich 1 % der Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten der Wohnung, höchstens 1.250 €, zuzüglich 800 € für jedes Kind. Über den Antrag auf Eigenheimzulage soll das Finanzamt spätestens innerhalb von vier Monaten entscheiden. Im Anschluss wird ein Bescheid verschickt und innerhalb eines Monats wird die Zulage ausbezahlt (§ 13 EigZulG). In den späteren Jahren ist der Auszahlungstermin immer der 15. März eines Kalenderjahres.
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Eigenkapital

Eigenkapital bezeichnet den Vermögensteil eines Unternehmens, der den Eigentümern zuzurechnen ist. Ausgewiesen ist das Eigenkapital auf der Passivseite der Bilanz. Dazu zählen – je nach Rechtsform – das Kapitalkonto des persönlich haftenden Gesellschafters, das Grundkapital der AG oder das Stammkapital der GmbH sowie die gesetzlichen und freien Rücklagen und der Bilanzgewinn.
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Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den Anteil des wirtschaftlichen Eigenkapitals an der bereinigten Bilanzsumme eines Unternehmens angibt.
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Eigentum

Eigentum bedeutet das alleinige Innehaben, Disponieren und Nutzenkönnen wirtschaftlich handelbarer Güter. In Deutschland zählt das Privateigentum neben der Freiheit zu den Grundpfeilern der Verfassung. Der Liberalismus leitet das Privateigentum zum einen aus dem Selbstbestimmungsrecht des Menschen ab, zum anderen aus dem Naturrecht auf Selbsteigentum des Menschen an Leib und Leben und an den Früchten seiner Arbeit. Legitimationsgrund des privaten Eigentums ist also vor allem die persönliche Leistung.
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Eigenverantwortung

Unter Eigenverantwortung versteht man die Verpflichtung des Einzelnen, für die Folgen seines Handelns selbst einzustehen (Verantwortungsethik). Grundlage dieser Auffassung ist das liberale Primat der persönlichen Freiheit und die Überzeugung der Aufklärung, dass der vernunftbegabte Mensch zur Mündigkeit (Selbständigkeit im Denken und Handeln) fähig ist und angeleitet werden soll.
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Ein-Euro-Jobs

Ein-Euro-Jobs sind sozialversicherungsfreie Beschäftigungen. Das Instrument der „Arbeitsgelegenheit“, wie der Ein-Euro-Job im Sozialgesetzbuch bezeichnet wird, soll Langzeitarbeitslosen eine Gelegenheit zum Arbeiten einräumen. Sie werden für gemeinnützige Tätigkeiten von Wohlfahrtsverbänden oder Kommunen eingesetzt. Diese schaffen die Jobs und erhalten von der Bundesagentur für Arbeit (BA) pauschale Zuschüsse.
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Einigungstelle

Kommt in den mitbestimmungspflichtigen Angelegenheiten zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber eine Einigung nicht zustande, so entscheidet die Einigungsstelle nach § 76 BetrVG. Kommt es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat, Gesamtbetriebsrat oder Konzernbetriebsrat, kann ebenso eine Einigungsstelle gebildet werden.
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Einkommenssteuer

Mit der Einkommenssteuer werden die Einkommen von privaten Haushalten, Einzelunternehmern und Personengesellschaften besteuert. Die Einkommenssteuer ist die wichtigste Steuer im deutschen Steuersystem. Sie trägt rund ein Drittel zu den gesamten Steuereinnahmen des Staates bei.
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Einkommensverteilung

Die Verteilung des insgesamt in einem Jahr in einer Volkswirtschaft erarbeiteten Einkommens lässt sich nach verschiedenen Gesichtspunkten analysieren: Primär- und Sekundärverteilung ...
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Elite

Der Begriff Elite wurde vom lateinischen Verb eligere (auswählen) bzw. vom französischen Verb élire (wählen) abgeleitet. Er wird unscharf verwendet. Je nach Bezugsrahmen spricht man etwa von Bildungs-, Leistungs-, Macht-, Wert- oder auch Funktions- oder Politikeliten. Seine Bedeutung für die bürgerliche Gesellschaft gewann er gegen Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit dem Bemühen, sich von herkömmlichen Adelseliten (Aristokratie, Eliten kraft Herkunft) durch persönliche Leistungen, Tugenden, erworbenes Wissen und Können abzuheben, um auf diese Weise die Legitimation zur Herrschaft durch eine "Auswahl der Besten" zu begründen (Ende des Feudalismus, Stärkung des Leistungskriteriums).
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Elterngeld

Das Elterngeld ist eine staatliche Leistung für Familien. Es zielt darauf ab, Eltern und Kinder im ersten Jahr nach der Geburt finanziell abzusichern. Einkommensverluste, die durch die Babypause eines Elternteils entstehen, sollen gemildert und das Armutsrisiko junger Familien verringert werden. Das Elterngeld wurde am 1. Januar 2007 von der Großen Koalition eingeführt und trat an die Stelle des Erziehungsgeldes.
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Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall sichert dem Arbeitnehmer die Fortzahlung seines Arbeitsentgeltes durch den Arbeitgeber zu, wenn er wegen einer Krankheit nicht arbeiten kann. Gesetzliche Grundlage ist das Gesetz über Zahlung des Arbeitgeberentgelts an Feiertagen und im Krankheitsfall (Entgeltfortzahlungsgesetz).
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Entschuldung

Das Insolvenzrecht ist Teil des Zivilrechts, das sich auf materiell- und verfahrensrechtlichem Gebiet mit den Rechten von Gläubigern bei Insolvenz eines Schuldners befasst.
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Entsendegesetz

Auf der Grundlage des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes können Branchen Mindeststandards für Arbeitsbedingungen festlegen. Voraussetzung ist, dass diese in einem allgemeinverbindlichen oder durch Rechtsverordnung als allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag festgelegt worden sind. Neben diesen tariflichen Vorschriften sind auch verpflichtende Arbeitsbedingungen auf der Grundlage von Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die von allen inländischen und ausländischen Arbeitgebern einzuhalten sind, Teil des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes.
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Erbbaurecht

Das Erbbaurecht (umgangssprachlich auch Erbpacht) ist das Recht des Erbbauberechtigten, gegen Zahlung eines regelmäßigen Entgeltes (des sogenannten Erbbauzinses) auf oder unter der Oberfläche eines fremden Grundstücks ein Bauwerk zu errichten oder zu unterhalten (§ 1 Abs. 1 ErbbauRG). Aus der Sicht des Eigentümers des Grundstücks (des sogenannten Erbbaurechtsgebers) ist das Erbbaurecht ein beschränktes dingliches Recht, das auf seinem Grundstück lastet. In Liechtenstein, Österreich und der Schweiz heißt die dem Erbbaurecht entsprechende Einrichtung jeweils Baurecht.
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Erbfolge

Mit der gesetzlichen Erbfolge wird geregelt, wer das Vermögen eines Verstorbenen erhält, wenn dieser keine letztwillige Verfügung (also kein Testament und keinen Erbvertrag) hinterlassen hat. Erben mehrere Personen, so wird damit auch geregelt, wie groß der Anteil des Einzelnen an der Erbengemeinschaft ist.
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Erbschaftssteuer

Die Erbschaftsteuer fällt laut § 1 Erbschaftsteuergesetz (ErbStG) an, nachdem jemand eine Erbschaft erworben hat ("Vermögenserwerb von Todes wegen"). Daneben gilt der so genannte "Vermögenserwerb durch Schenkungen unter Lebenden" als nächstwichtiger Steuergegenstand (§ 1 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG). Damit soll vermieden werden, dass die Erbschaftsteuer durch Schenkungen zu Lebzeiten umgangen werden kann.
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Erbschaftsteuer

Die Erbschaftsteuer ist eine Steuer, die bei Zuwendungen von Todes wegen anfällt; die normalerweise mit ihr gleichlaufende Schenkungsteuer besteuert unentgeltliche Zuwendungen unter Lebenden. Die Erbschaftsteuer kann als Nachlasssteuer erhoben werden, wo sie ohne Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse der Erben unmittelbar den Nachlass besteuert, so vor allem noch im anglo-amerikanischen Rechtskreis.
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Erhard, Ludwig

Der liberal-konservative Politiker Ludwig Erhard (1897 bis 1977) gilt als Begründer der Sozialen Marktwirtschaft und des "Wirtschaftswunders" in Deutschland. Nach einer Tätigkeit als Einzelhandelskaufmann im väterlichen Textilgeschäft und einer Verwundung im Ersten Weltkrieg studierte Erhard Wirtschaftswissenschaften und Soziologie an der Handelshochschule Nürnberg und an der Universität Frankfurt a. Main.
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Erneuerbare Energien

Mit erneuerbaren Energien will der Gesetzgeber den Klima- und Umweltschutz fördern. Bis zum Jahr 2010 soll der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Stromenergieverbrauch verdoppelt, d.h. ihr Anteil am Primärenergieverbrauch auf 4,2 und am Stromverbrauch auf 12,5 Prozent gesteigert werden.
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Ertragswert

Der Ertragswert stellt den Wert zukünftiger Einnahmen einer Investition zum heutigen Zeitpunkt dar. Für die Berechnung des Ertragswertes müssen zukünftige Einnahmen geschätzt und diskontiert werden.
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Erwerbspersonen

Der Begriff der Erwerbspersonen stammt aus der amtlichen Statistik. Er bezeichnet alle Personen, die mindestens 15 Jahre alt sind, ihren Wohnsitz im Bundesgebiet haben und erwerbstätig sind oder eine Erwerbstätigkeit suchen, also erwerbslos sind – unabhängig davon, ob sie arbeitslos gemeldet sind oder nicht. Erwerbstätig sind alle Arbeitnehmer in einem Arbeitsverhältnis, die Selbstständigen und die Angehörigen der freien Berufe. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihre Tätigkeit unmittelbar dem Erwerb dient oder mittelbar, wie es zum Beispiel bei mithelfenden Familienangehörigen von Selbstständigen der Fall ist. Genauso unabhängig ist der Begriff der Erwerbstätigkeit vom Ertrag für den Lebensunterhalt oder der tatsächlich bzw. vertragsmäßig zu leistenden Arbeitszeit.
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Erwerbsquote

Die Erwerbsquote bezeichnet den prozentualen Anteil der Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Personen, die eine Erwerbstätigkeit suchen) an der Bevölkerung bzw. einer bestimmten Bevölkerungsgruppe.
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Erwerbstätige

Erwerbstätige sind alle Personen, die einer oder mehreren Erwerbstätigkeiten nachgehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob bzw. inwieweit aus der jeweiligen Erwerbstätigkeit der Lebensunterhalt bestritten wird. Erwerbstätige sind Arbeitnehmer, Auszubildende, Selbstständige, Freiberufler, Mitarbeiter in der Landwirtschaft, Aushilfen, so genannte "mithelfende Familienangehörige" sowie Soldaten und Zivildienstleistende. Nicht als erwerbstätig gelten ehrenamtlich tätige Personen.
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ESM

Der europäische Stabilitätsmechanismus (kurz: ESM, Englisch: European Stability Mechanism) ist ein Rettungsschirm, der insolvenzbedrohten EU-Ländern mit Krediten und in Ausnahmefällen auch durch den Ankauf von Staatsanleihen finanziell hilft. Er soll ab Mitte 2012 den als Provisorium angelegten EU-Krisenfonds EFSF ersetzen.
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EU-Erweiterung

Die Europäische Union (EU) hat, gemessen an der Zahl der neuen Mitgliedstaaten, mit der sogenannten Osterweiterung die größte Erweiterung ihrer Geschichte vollzogen. Am 1. Mai 2004 sind zehn Länder der EU beigetreten: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, die slowakische und die tschechische Republik, Ungarn sowie Malta und Zypern. Am 1. Januar 2007 kamen Bulgarien und Rumänien hinzu. Von den neuen Mitgliedstaaten sind inzwischen die Slowakei, Slowenien, Malta und Zypern auch der Währungsunion beigetreten, so dass jetzt 16 EU-Länder den Euro eingeführt haben.
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Euro

Der Euro ist die Gemeinschaftswährung von inzwischen 16 EU-Mitgliedstaaten: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, der Slowakei, Slowenien, Spanien und Zypern.
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Europäische Institutionen

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) haben eine Reihe von wichtigen Institutionen geschaffen, um die Union zu regieren und zu verwalten.
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Europäische Integration

Der Begriff „Europäische Integration“ bezeichnet den anhaltenden Prozess der seit den 1950er Jahren immer enger werdenden politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit in Europa. Die Integration schafft Märkte, die über nationalstaatliche Grenzen hinausgehen und verlagert politische Kompetenzen von der nationalen Ebene an eine supranationale Ebene. Mit dem Begriff der Europäischen Integration ist nicht zuletzt von Beginn an das Interesse an einer langfristigen Friedenssicherung auf dem Alten Kontinent verbunden.
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Europäische Wirtschafts- und Währungsunion

Am 1. Januar 1999 ist die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) in Kraft getreten. In den elf Teilnehmerländern wurden die nationalen Währungen durch den Euro ersetzt. Das heißt: Die Wechselkurse zwischen den nationalen Währungen und dem Euro wurden endgültig fixiert, so beträgt zum Beispiel das Umtauschverhältnis von D-Mark zu Euro: 1 Euro = 1,95583 DM.
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Europäische Zentralbank (EZB)

Da eine Zentralbank keine gewöhnliche Bank ist, sondern die Geldpolitik eines Landes führen muss, soll sie zwei wichtige Ziele verfolgen. Das erste Ziel, meist auch das Hauptziel, ist die Preisniveaustabilität. Dabei gilt es, große Schwankungen des Geldwertes zu vermeiden. Die Zielgröße ist die Inflation (Inflationsrate). Das zweite Ziel einer Zentralbank besteht in der ausgeglichenen konjunkturellen Entwicklung des jeweiligen Landes.
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Externe Effekte

Externe Effekte oder Externalitäten können sowohl negativer als auch positiver Natur sein. Aufmerksamkeit rufen vor allem negative externe Effekte hervor, durch die es zur Schädigung von betroffenen Personen oder Unternehmen kommt. Externe Effekte lassen sich je nach ihrer Art in pekuniäre und technologische Externalitäten unterteilen.
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F

Feste Wechselkurse

Fester Wechselkurs (fixer Wechselkurs, fester Devisenkurs, fixer Devisenkurs) ist ein Wechselkurssystem, in welchem ein Staat längerfristig ein festes Umtauschverhältnis zu anderen ausländischen Währungseinheiten, Gold oder einem Währungskorb in inländischer Währung festlegt.
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Festgeld

Termingeld (Termineinlagen oder Termindepositen) sind kurz- bis mittelfristige Geldanlagen bei Kreditinstituten, bei denen die Laufzeit oder Kündigungsfrist mindestens einen Monat beträgt.
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Festverzinsliche Wertpapiere

Verzinsliches Wertpapier ist der Sammelbegriff für alle Formen von zinstragenden bzw. -bringenden Wertpapieren (wie z. B. Schuldverschreibungen, Anleihen, Pfandbriefen, Rentenpapieren, Obligationen, international auch: Bond oder Debenture), die in der Regel zur langfristigen Fremdfinanzierung bzw. Kapitalanlage dienen.
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Finanzanalyse

Eine Finanzanalyse ist eine systematische Aufbereitung von Informationen über die finanzielle Situation von Personen, Unternehmen oder Märkten im Allgemeinen, die oft von Finanzanalysten erstellt wird. Im weiteren Sinne wird mit Finanzanalyse auch die Analyse der privaten Finanzplanung bezeichnet.
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Finanzanlagen-Vermittlungsverordnung

Die Europäische Vermittlerrichtlinie (Richtlinie 2002/92/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. Dezember 2002 über Versicherungsvermittlung) wurde am 15. Januar 2003 im Amtsblatt der EU veröffentlicht. In Deutschland erfolgte die Verkündung des "Gesetzes zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts" (Vermittlergesetz), durch das diese Richtlinie in nationales Recht umgesetzt wurde, am 22. Dezember 2006. Das Gesetz trat am 22. Mai 2007 in Kraft und gilt für jeden Versicherungsvermittler, d.h. für jeden Versicherungsvertreter und für jeden Versicherungsmakler. Gleichzeitig trat die Versicherungsvermittlungsverordnung in Kraft, welche die Bestimmungen der geänderten Gesetze konkretisiert.
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Finanzausgleich

Das System des Finanzausgleichs regelt die Verteilung der Aufgaben, der Ausgaben und der Einnahmen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Dabei wird allgemein unterschieden zwischen passivem und aktivem Finanzausgleich. Der passive Finanzausgleich regelt die Verteilung staatlicher Aufgaben auf die jeweilige Gebietskörperschaft. Beim aktiven Finanzausgleich steht die Verteilung der Finanzmittel im Vordergrund. Gebietskörperschaftsebenen können ihre Aufgaben nur dann wahrnehmen, wenn ihnen auch die entsprechenden Mittel zur Verfügung stehen.
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Finanzberater

Finanzberater ist die Berufsbezeichnung für einen Dienstleister, der Kunden über Geldanlagen, Kredite und Versicherungen berät. Diese Beratung erfolgt entweder anlassbezogen oder im Rahmen einer strukturierten Finanzplanung. Am Schluss der Beratung kann oftmals die Vermittlung eines oder mehrerer Finanzprodukte stehen.
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Finanzderivate

Derivate (gelegentlich auch als Termingeschäfte im weiteren Sinn bezeichnet) sind Finanzinstrumente, deren Preis oder Wert von den künftigen Kursen oder Preisen anderer Handelsgüter (zum Beispiel Rohstoffe oder Lebensmittel), Vermögensgegenstände (Wertpapiere wie zum Beispiel Aktien oder Anleihen) oder von marktbezogenen Referenzgrößen (Zinssätze, Indices) abhängt. Der Begriff lässt sich nicht scharf abgrenzen und wird überwiegend als Sammelbegriff für Finanztermingeschäfte verwendet.
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Finanzintermediär

Finanzintermediäre sind in erster Linie Institutionen, deren Aufgabe es ist, Geld von den Marktteilnehmern mit „zu viel“ Kapital an die Marktteilnehmer zu vermitteln, die gerade welches benötigen. Das Modell funktioniert, da es in privaten Haushalten in der Regel einen Geldüberschuss gibt, dem gleichzeitig ein Investitions- und deshalb Kapitalbedarf auf der Firmenseite gegenübersteht.
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Finanzplanungsrat

Der Finanzplanungsrat wurde 1968 mit dem Stabilitäts- und Wachstumsgesetz geschaffen und tagte erstmals 1969. Ihm gehören neben den Finanzministern von Bund und Ländern ein Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums, Repräsentanten der Kommunen und ein beratendes Mitglied der Bundesbank an.
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Finanzpolitik

Die Finanzpolitik von Bund, Ländern und Gemeinden bedient sich der staatlichen Einnahmen und Ausgaben zur Verwirklichung öffentlicher Ziele. Die Finanzpolitik entscheidet zum Beispiel, welche Haushaltspositionen aus konjunkturellen Gründen geändert werden, wie die angebotenen öffentlichen Güter zu finanzieren sind, wer die Finanzierungslasten übernimmt und wie über Steuern und Transfers Einkommen umverteilt werden.
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Fiskalpolitik

Unter Fiskalpoitik versteht man den Teil der Finanzpolitik eines Staates, mit der der Konjunkturverlauf einer Volkswirtschaft bewusst fördernd oder dämpfend beeinflusst wird. Will ein Staat beispielsweise die Konjunktur stützen oder beleben, wird er meist Steuern und Abgaben senken. Im Gegenzug wirken sich Steuererhöhungen auf Wachstum und Beschäftigung meist negativ aus.
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Fiskus

Fiskus als eingedeutschte Schreibweise von Fiscus nennt man den Staat in seiner Rolle als Wirtschaftssubjekt. Synonym spricht man auch von der öffentlichen Hand (Gegensatz: Staat in seiner Rolle als Hoheitsträger).
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Fixgeschäft

Ein Fixgeschäft ist ein Rechtsgeschäft (z. B. Fixkauf), bei dem die Leistung zu einem oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erbracht werden muss. Dieser Zeitpunkt wird auch Leistungszeit genannt.
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Flächentarifvertrag

Flächentarifverträge stellen sicher, dass in den Betrieben einer Branche in einem bestimmten Gebiet gleiche Mindestarbeitsbedingungen gelten. Die Verträge gelten für die Unternehmen, die Mitglied im Tarif-Arbeitgeberverband sind und für die Arbeitnehmer, die der Gewerkschaft angehören. In der Praxis werden die Tarifbedingungen allerdings meist für die nicht gewerkschaftlich organisierten Mitglieder übernommen.
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Flexible-Arbeitszeiten

Mit der Entwicklung der Produktionstechnik in den Unternehmen und dem wachsenden Anteil der Dienstleistungen in der Gesellschaft verändert sich zunehmend auch die Gestaltung der Arbeitszeit. Wann und wie viel der Einzelne am Tag, in der Woche, im Monat, im Jahr und ansatzweise bereits auch über das gesamte Arbeitsleben hinweg arbeitet, soll nicht mehr starr festgelegt, sondern flexibel geregelt werden. Dabei sind betriebliche Erfordernisse und die Wünsche der Arbeitnehmer in Einklang zu bringen. Flexible Arbeitszeitpolitik wird damit zu einem wichtigen Instrument des Ausgleichs zwischen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage.
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Floater

Als Floater (floating rate note, FRN) bezeichnet man eine Anleihe mit variabler Verzinsung, die an einen Referenzzinssatz wie zum Beispiel alle 3/6 Monate an den Libor oder Euribor gekoppelt wird. In manchen Fällen wird zusätzlich ein Bonitätsaufschlag/-abschlag in Form eines Coupon- und/oder Adressenspreads addiert. Andere variabel verzinsliche Wertpapiere hingegen sind keine Floater, sondern strukturierte Produkte.
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Floating

Floating (engl. schweben, treiben) ist eine Entspannungstechnik, bei der Personen mit Hilfe von konzentriertem Salzwasser in einer speziellen Floating-Anlage (Floating-Tank oder Floating-Becken), abgeschottet von Außenreizen, quasi schwerelos an der Wasseroberfläche treiben. Im medizinischen Bereich wird die Anwendung in der Schmerzmedizin, Orthopädie, Dermatologie und Sportmedizin erforscht. Im therapeutischen Bereich wird Floating im Stressmanagement, bei Burnout-Syndrom und Suchtentwöhnung eingesetzt. Im Wellnessbereich wird Floating auch mit Licht- und Toneffekten angeboten. Angestrebt wird eine physische und mentale Tiefenentspannung.
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Föderalismus

Föderalismus ist ein Ordnungsprinzip einzelner Einheiten, die zusammen ein Ganzes bilden, dabei aber weitgehend unabhängig bleiben. Politisch betrachtet geht es beim Föderalismus um eine Ordnung, bei der die staatlichen Aufgaben zwischen dem Gesamtstaat und den Einzelstaaten so aufgeteilt sind, dass beide politischen Ebenen für bestimmte, in der Verfassung festgelegte Aufgaben, allein zuständig sind. Dabei stimmen die Einzelstaaten und der Gesamtstaat ihre Entscheidungen untereinander ab.
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Fonds

Fonds (französische Aussprache [fɔ̃ː], zu deutsch „Bestand, Vorrat, Fundus“) oder Fund (englische Aussprache [fʌnd], zu deutsch „Kapital“, „Schatz“ oder „Vorrat“) steht für:
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Fondspicking

Fondspicking (auch Fondsauswahl) ist der Prozess der individuellen Auswahl von Investmentfonds, die nach persönlicher Einschätzung eine bessere Rendite als der Markt erwarten lassen.
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Forward-Darlehen

Bei einem Forward-Darlehen handelt es sich um ein Annuitätendarlehen im Rahmen einer Immobilienfinanzierung, das dem Darlehensnehmer erst nach einer bestimmten Vorlaufzeit – bis zu sechzig Monate nach Vertragsabschluss – ausgezahlt wird. Die Zeitspanne zwischen dem Vertragsabschluss und dem gewählten Laufzeitbeginn wird als Forward-Periode bezeichnet. Während der Forward-Periode fallen für das Darlehen keine Kredit- oder Bereitstellungszinsen an.
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Frauenerwerbstätigkeit

Die Erwerbstätigkeit der Frauen lässt sich an zwei Größen ablesen: der Frauenerwerbsquote und dem Anteil von Frauen an der Beschäftigungsquote. Während erstere angibt, wie viele der Frauen im Erwerbsalter von 15 bis 65 Jahren einer Arbeit nachgehen, betrachtet der Frauenanteil an der Beschäftigungsquote den Prozentsatz, den Frauen an der Gesamtzahl der Beschäftigten ausmachen.
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Freiheit

Das Prinzip der Freiheit spielt vor allem im politischen Programm des Liberalismus eine herausragende Rolle. In Europa entwickelte sich der Liberalismus (liber = frei, liberalis = die Freiheit betreffend) als bürgerliche Gegenbewegung zum Absolutismus durch die Bildung des demokratisch legitimierten Verfassungsstaates.
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Freistellungsauftrag

Ein Freistellungsauftrag für Kapitalerträge (FSA) ist in Deutschland die Anweisung eines Steuerpflichtigen an sein Kreditinstitut, Kapitalerträge vom automatischen Steuerabzug der Kapitalertragsteuer freizustellen (§ 44a EStG). Er kann nur von natürlichen Personen erteilt werden. Wird kein solcher Auftrag erteilt oder sind die Kapitalerträge höher als der Sparer-Pauschbetrag, führt das Kreditinstitut vom übersteigenden Betrag 25 Prozent Einkommensteuer (plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) an das Finanzamt ab. Die Einrichtung und Änderung von Freistellungsaufträgen ist immer kostenlos.
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Friedenspflicht

Friedenspflicht ist ein Begriff aus dem Tarifrecht und im Betriebsverfassungsgesetz geregelt. Demnach sind die Tarifparteien (Gewerkschaften und Arbeitgeber) zu bestimmten Zeiten verpflichtet, auf Kampfmaßnahmen (Streiks, Aussperrung) zu verzichten.
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FuE-Ausgaben

FuE ist die Abkürzung für Forschung und Entwicklung. Unter FuE fallen alle Aktivitäten, die darauf abzielen, mit wissenschaftlichen Methoden neues Wissen zu schaffen. Unterschieden werden die Bereiche Grundlagenforschung und anwendungsorientierte Grundlagenforschung, angewandte Forschung sowie experimentelle Forschung. Während sich Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen vor allem auf Grundlagenforschung konzentrieren, steht in Unternehmen die anwendungsorientierte Entwicklung neuer Produkte und Herstellungsverfahren im Vordergrund.
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Fusion

Eine Fusion ist ein Zusammenschluss oder Verschmelzung von zwei oder mehreren Unternehmen zu einem einzigen Unternehmen und somit eine Form einer Unternehmensübernahme.
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Futures

Ein Future ist ein verbindlicher Börsenvertrag (Kontrakt) zwischen zwei Parteien (im Gegensatz zu halbseitig verpflichtenden Verträgen bei Optionen), eine Art von börsengehandelten Termingeschäften.
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G

Geldkapital

Geldkapital oder Finanzkapital bezeichnet ungebundene Geldmittel eines Unternehmens wie Bankguthaben, Anleihen oder Kasse. Andere Kapitalformen sind das Sachkapital (Realkapital) und das Humankapital. Geldkapital kann aus der Sicht des einzelnen Geldkapitalbesitzers zu jeder Zeit beispielsweise für Investitionen genutzt werden und damit in Sachkapital umgewandelt werden.
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Geldmarkt

Der Geldmarkt ist derjenige Teilmarkt des Finanzmarktes, auf dem kurzfristige Gelder (Forderungen und Verbindlichkeiten) mit Zentralbankgeldguthaben gehandelt werden. Angebot und Nachfrage bilden sich über den Geldmarktzins. Vom Kapitalmarkt unterscheidet sich der Geldmarkt durch eine kürzere Fristigkeit der Kapitalüberlassung. Die Grenze zwischen beiden Märkten wird in der Regel bei Fristigkeiten von einem oder zwei Jahren gezogen. Handelnde Akteure auf dem Geldmarkt sind die Zentralbank, Kreditinstitute, Finanzintermediäre und große Industrieunternehmen.
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Genussschein

Der Genussschein stellt die verbriefte Form eines Genussrechts dar. Die genaue Definition und Ausgestaltung des Genussscheins ist vom jeweiligen Rechtssystem abhängig. Es handelt sich um ein gesetzlich nicht geregeltes Wertpapier, welches je nach individueller Ausgestaltung der verbrieften Rechte eher einer Aktie und damit Eigenkapital oder aber einer Anleihe und damit Fremdkapital ähnelt.
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Gewinnabführungsvertrag

Mit einem Gewinnabführungsvertrag verpflichtet sich eine deutsche Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien gegenüber einem in- oder ausländischen Unternehmen in beliebiger Rechtsform, den Gewinn an letzteres Unternehmen abzuführen. Der Gewinnabführungsvertrag ist ein Unternehmensvertrag, der die Abführung des Gewinns oder den Ausgleich des Verlusts der einen Gesellschaft an oder durch die andere Gesellschaft zum Gegenstand hat.
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Gewinnmitnahme

Als Gewinnmitnahme oder Gewinnrealisierung wird der durch den Verkauf von Wertpapieren erzielte Gewinn bezeichnet, der durch vorangegangene Kurssteigerungen des Wertpapiers erreicht wurde. Eine Gewinnmitnahme durch einen Anleger oder Investor erfolgt oft dann, wenn Anzeichen darauf hindeuten, dass sich der Aufwärtstrend eines Wertpapierkurses nicht mehr lange fortsetzt oder wenn eine gesetzte Kursuntergrenze, das so genannte Stop-Loss-Limit, unterschritten wird.
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Gewinnschuldverschreibung

Die Gewinnschuldverschreibung ist ein verzinsliches Wertpapier, das neben der Festverzinsung ein Anrecht auf einen variablen Anteil am Reingewinn der Gesellschaft verbrieft. Dieser variable Zinszuschlag ist an die Dividende gekoppelt und wird nach Erreichen einer bestimmten Höhe der Dividende wirksam.
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Grundbuch

Das Grundbuch ist ein amtliches öffentliches Verzeichnis von Grundstücken, in dem die Eigentumsverhältnisse sowie etwaige mit dem Grundstück verbundene Rechte und auf ihm liegende Lasten erfasst werden.
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Grundfreibetrag

Der Grundfreibetrag stellt sicher, dass das zur Bestreitung des Existenzminimums nötige Einkommen nicht durch Steuern gemindert wird. In Deutschland hat jeder Einkommensteuerpflichtige Anspruch auf einen steuerfreien Grundfreibetrag (§ 32a Abs. 1 Nr. 1 bzw. § 52 Abs. 41 Nr. 1 Einkommensteuergesetz (EStG)). Für Österreich wird der Grundfreibetrag in § 10 Einkommensteuergesetz (Österreich) geregelt.
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Grundkapital

Das Grundkapital einer Aktiengesellschaft, manchmal auch als Nominalkapital bezeichnet, ist die Summe der Nennwerte über die emittierten (ausgegebenen) Stamm- und Vorzugsaktien. Das Grundkapital ist zunächst das bei der Gründung der Aktiengesellschaft eingezahlte oder eingebrachte Kapital, das in der Bilanz ausgewiesen wird. Das Kapital kann durch Bareinzahlung, Umwandlung oder durch Sachgründung (z. B. Haus- und Grundbesitz) aufgebracht werden. Bei Sachgründung ist jedoch eine Bewertung gesetzlich vorgeschrieben. Dieses Kapital kann sich im Laufe der Geschäftstätigkeit – z. B. durch eine Kapitalerhöhung – verändern. Die Emission kann, muss aber nicht über die Börse erfolgen. Bei der Umwandlung wird eine andere Kapitalgesellschaft (z. B. GmbH) in eine Aktiengesellschaft überführt.
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Grundschuld

Die Grundschuld ist nach deutschem Sachenrecht das dingliche Recht, aus einem Grundstück oder einem grundstücksgleichen Recht (beispielsweise einem Wohnungseigentum oder einem Erbbaurecht) die Zahlung eines bestimmten Geldbetrages zu fordern. Die Grundschuld wird regelmäßig als Kreditsicherheit verwendet.
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Grundsteuer

Die Grundsteuer ist in Deutschland eine Steuer auf das Eigentum an Grundstücken und deren Bebauung (Substanzsteuer). Gesetzliche Grundlage der Grundsteuer ist das Grundsteuergesetz (GrStG). Auf den von der Finanzbehörde festgestellten Einheitswert wird nach Feststellung des Grundsteuer-Messbetrags ein je Gemeinde individueller Hebesatz angewendet. Durch Anwendung verschiedener Hebesätze fällt die Grundsteuerbelastung trotz gleicher Einheitswerte in verschiedenen Gemeinden unterschiedlich hoch aus. Die Grundsteuer ist eine der ältesten bekannten Steuerarten. In Deutschland gibt es ein einheitliches Grundsteuerrecht seit dem 1. April 1938.
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H

Halbjahresbericht

Halbjährlicher Rechenschaftsbericht, der oftmals nur bestimmte, orientierende Angaben erhält. Rechenschaftsbericht ist die Bezeichnung für einen regelmäßigen Bericht über einen festgelegten vergangenen Zeitraum (meist ein Kalender- oder Geschäftsjahr), den unter anderem ein Unternehmen gegenüber den Teilhabern, eine deutsche politische Partei gegenüber der Öffentlichkeit, ein Verein gegenüber den Mitgliedern, ein Rektorat einer Hochschule gegenüber ihrem Senat oder eine sonstige Organisation gegenüber ihren Geldgebern, über ihre Tätigkeit und insbesondere über bestimmte finanzielle und andere Vorgänge sowie die aktuelle Finanzlage gemäß rechtlichen Vorschriften ablegen muss. Form und Inhalt der Rechenschaftsberichte sind in den entsprechenden rechtlichen Vorschriften geregelt. Daneben gibt es auch Rechenschaftsberichte, die ohne rechtliche Verpflichtung abgegeben werden, z. B. von Privatpersonen über ihr vergangenes Leben.
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Handelsbilanz

Die Handelsbilanz bezieht sich in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung auf den Außenhandel, also den grenzüberschreitenden Warenverkehr eines Landes. Sie ist eine rechnerische Gegenüberstellung aller Warenimporte (Einfuhr) und Warenexporte (Ausfuhr) einer Volkswirtschaft innerhalb eines bestimmten Zeitraums und wird daher auch Außenhandelsbilanz, Warenbilanz oder Warenhandelsbilanz genannt. Aus der Handelsbilanz eines Landes ergeben sich bei deren Ungleichgewicht Zahlungsforderungen bzw. -verpflichtungen an das Ausland.
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Hauptversammlung

Die Hauptversammlung, abgekürzt HV, ist im Gesellschaftsrecht eines der drei Organe einer Aktiengesellschaft, einer Kommanditgesellschaft auf Aktien oder einer Societas Europaea. Sie dient als Treffen aller Aktionäre der Information und Beschlussfassung über unternehmensbezogene Vorgänge.
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Hedgefonds

Hedgefonds (englisch hedge funds, von englisch to hedge [hɛdʒ], „absichern“; selten SAIV – sophisticated alternative investment vehicle, engl. etwa für ausgefeiltes/anspruchsvolles alternatives Investitionsvehikel) sind eine spezielle Art von Investmentfonds, die durch eine spekulative Anlagestrategie gekennzeichnet sind. Hedgefonds bieten jedoch die Chance auf sehr hohe Renditen und tragen entsprechend ein sehr hohes Verlustrisiko.
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Hedging

Der Begriff Sicherungsgeschäft, Kurssicherung oder Hedgegeschäft (kurz Hedging; von engl. to hedge [hɛdʒ], „absichern“) bezeichnet ein Finanzgeschäft zur Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie beispielsweise Wechselkursschwankungen oder Veränderungen in den Rohstoffpreisen. Die Person oder Unternehmung, die eine Transaktion hedgen möchte (auch Hedger genannt), geht zu diesem Zweck eine weitere Transaktion ein, die mit der zugrunde liegenden Transaktion gekoppelt ist. Dies findet gewöhnlich in der Form eines Termingeschäfts statt. Ein perfekter Hedge eliminiert jegliches systematische Risiko, ist aber in der Praxis fast unmöglich.
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Hypothek

Eine Hypothek (von griechisch: ὑποθήκη „Unterpfand“) ist ein Grundpfandrecht. Der Hypothekengeber tritt Rechte an einer Immobilie ab, um im Gegenzug andere Leistungen (in der Regel Geldleistungen) leihweise zu erhalten. Im Bankwesen wird die Hypothek als Sicherungsmittel für Kredite eingesetzt. Der Wert der Immobilie bestimmt dabei die mögliche Höhe der Hypothek. Der Kreditnehmer erhält in der Regel nur einen Kredit unterhalb der Höhe der Hypothek.
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I

IBAN

Die International Bank Account Number (IBAN, auf Deutsch: Internationale Bankkontonummer) ist eine internationale, standardisierte Notation für Bankkontonummern. Die Notation wird durch die ISO-Norm ISO 13616-1:2007 Teil 1 beschrieben.
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Immobilien

Eine Immobilie (lat. im-mobilis für eine nicht bewegliche Sache), in der Rechts- und Wirtschaftssprache „unbewegliches Sachgut“ genannt, ist ein Grundstück oder ein Bauwerk (Gebäude, Wohnung). Wenn ein Grundstück gemeint ist, wird eine Immobilie auch Liegenschaft genannt. Eine Besonderheit des Schweizer Sprachgebrauchs ist, dass Liegenschaft auch etwaige auf dem Grundstück errichtete Gebäude bezeichnet und damit dem deutschsprachigen Begriff Anwesen entspricht. Im österreichischen Sprachgebrauch werden Immobilien als Realitäten bezeichnet.
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Immobilienfonds

Als Immobilienfonds werden verschiedene Gesellschaftsformen bezeichnet, die Kapital von mehreren Anlegern bündeln, um dieses in Immobilien zu investieren. Es gibt mehrere rechtlich und wirtschaftlich verschiedene Konstruktionen, die als Immobilienfonds bezeichnet werden können:
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Index

Kennziffer für statistische Vergleiche. Bekannt ist der Baukostenindex in der Verbundenen Gebäudeversicherung oder der Börsendindex DAX. Ein Börsenindex (Plural Börsenindizes, Börsenindices) entspricht einer errechneten Größe, die sich auf ein bestimmtes und genau definiertes Börsensegment bezieht. So gesehen ist ein Börsenindex kein empirischer, real existierender (physischer) Marktwert, sondern eine abstrakte, veränderliche konzeptionelle Größe. Ausgangspunkt für die Berechnung eines Börsenindex bildet stets eine ganz bestimmte Basisperiode.
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Indexfonds

Indexfonds sind Investmentfonds, die einen bestimmten, repräsentativen Index (z. B. DAX, Dow Jones Industrial Average) möglichst exakt nachbilden. Um das zu erreichen, investieren die Fonds zum Beispiel in die dem Index zugrunde liegenden Wertpapiere im gleichen Verhältnis wie der Index. Andere Fonds nutzen Derivate (Swaps), um die Fondsperformance an den Index zu binden.
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Inflation

Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre eine allgemeine Erhöhung der Güterpreise, die entsprechend das Absinken der Kaufkraft zur Folge hat.
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Inhaberaktien

Inhaberaktien (engl. bearer shares) sind Wertpapiere, die einen Bruchteil des Grundkapitals an Aktiengesellschaften oder am Kommanditkapital einer Kommanditgesellschaft auf Aktien verbriefen und im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit als Inhaberpapiere ausgestaltet sind.
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Innovation

Innovation heißt wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Das Wort ist vom lateinischen Verb innovare (erneuern) abgeleitet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff unspezifisch im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen und für deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet. Im engeren Sinne resultieren Innovationen erst dann aus Ideen, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden, die tatsächlich erfolgreiche Anwendung finden und den Markt durchdringen (Diffusion).
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Insider

Ein Eingeweihter bzw. Insider ist jemand, der Informationen besitzt, über die Außenstehende bzw. die Allgemeinheit keine Kenntnis haben. Er kennt sich also in einem konkreten Sachverhalt genau aus oder ist in bestimmten Dingen oder Verhältnissen eingeweiht.
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Insolvenz

Eine Insolvenz (lateinisch insolvens‚ von solvere ‚zahlen‘), bezeichnet die Situation eines Schuldners, seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Gläubiger nicht erfüllen zu können. Die Insolvenz ist gekennzeichnet durch akute Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit (mangelnde Liquidität) oder Überschuldung.
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Institut für Weltwirtschaft

Das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW) in Kiel ist ein Zentrum weltwirtschaftlicher Forschung. Es zählt zu den sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten, die als Mitglieder der Leibniz-Gemeinschaft zu gleichen Teilen vom Bund und der Gemeinschaft der Bundesländer finanziert werden.
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institutionelle Anleger

Als institutionelle Anleger werden diejenigen Kapitalmarktteilnehmer bezeichnet, die als Institutionen Gelder (eigene oder die ihrer Kunden) verwalten, und die in der Regel über hohe Investitionsvolumen verfügen. Institutionelle Anleger sind beispielsweise Kreditinstitute, Investmentgesellschaften, Versicherungen und Investmentfonds, aber auch Institutionen und Organe der öffentlichen Hand (z. B. Bund oder Länder).
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Interimsschein

Ein Zwischenschein (auch Interimsschein oder Anrechtsschein) ist die temporäre Version/Urkunde einer Aktie, genauer ein Anteilsschein an einem Unternehmen, der Aktionären vor der Ausgabe der Aktien zugeteilt wird und auf den ausdrücklich die gleichen Vorschriften des deutschen Aktiengesetzes, wie auf Aktien angewendet werden (§ 8 Abs. 6 AktG).
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Investition

In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur versteht man im Allgemeinen unter Investition (kurz ) die „Verwendung finanzieller Mittel“ (Wöhe) oder die Anlage von Kapital in Vermögen bzw. Geldkapital, um damit neue Geldgewinne oder höhere Geldgewinne aus bestehenden Unternehmungen zu bekommen. Sie ist Teil des Geschäftsprozesses. Im weiteren Sinn gehören dazu neben kurzfristigen Anlagen auch Investitionen in Wertpapiere. Enger gefasst und am gebräuchlichsten ist der Begriff bei langfristigen Sachanlagen. Als langfristig kann dabei angesehen werden, wenn das Produktionsmittel das laufende Geschäftsjahr überdauert. Investitionen umfassen dabei einen weiten Bereich von Immobilien über Geschäftsfahrzeuge und Maschinen bis zur Büroeinrichtung und können von öffentlichen wie auch privaten Unternehmungen getätigt werden.
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Investitionsrechnung

Die Investitionsrechnung umfasst alle Verfahren, die eine rationale Beurteilung der rechenbaren Aspekte einer Investition ermöglichen. Dazu sollen die finanziellen Konsequenzen einer Investition quantifiziert und verdichtet werden, um darauf aufbauend eine Entscheidungsempfehlung zu bieten.
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Investmentfonds

Ein offener Investmentfonds, kurz als Fonds bezeichnet, ist ein Konstrukt zur Geldanlage. Eine Investmentgesellschaft (deutscher Fachbegriff: Kapitalanlagegesellschaft) sammelt das Geld der Anleger, bündelt es in einem Sondervermögen – dem Investmentfonds – und investiert es in einem oder mehreren Anlagebereichen.
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Investmentgesellschaften

Unter einer Investmentgesellschaft oder Kapitalanlagegesellschaft (KAG) versteht man ein Unternehmen (in Deutschland in Form einer GmbH oder AG), das Investmentfonds auflegt und verwaltet. Die Investmentgesellschaft gibt Anteile an den von ihr gegründeten Fonds an Anleger gegen Geld aus. Das aufgenommene Geld wird zum Kauf eines Portfolios aus Wertpapieren (z. B. Aktien und Anleihen), Immobilien, Geldmarktpapieren oder anderen Vermögensgegenständen verwendet. Durch Ausgabe neuer Anteile kann der Fonds theoretisch unbegrenzt wachsen (im Gegensatz zu einem geschlossenen Fonds). Der Wert des einzelnen Anteils entspricht stets dem aktuellen Fondsvermögen geteilt durch die Zahl der ausgegebenen Anteile. Steigt der Wert des Portfolios, so profitiert der Inhaber der Fondsanteile, denn auch seine Anteile werden mehr wert. Sinkt der Wert, so trägt er die Verluste.
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Investmentzertifikat

Der Begriff Anteilschein wird in zweierlei Hinsicht gebraucht. Der Anteilschein im engeren Sinne ist eine Urkunde, die dem Inhaber einen Anspruch gegen eine Kapitalanlagegesellschaft (Fonds) verbrieft. Anteilscheine für Fonds werden auch als Investmentzertifikat bezeichnet.
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ISIN

Die International Securities Identification Number (ISIN) ist eine zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination und stellt eine Identifikation für ein Wertpapier dar, das an der Börse gehandelt wird. Der Aufbau der ISIN wird in der ISO 6166 beschrieben.
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J

Jahresabschluss

Der Jahresabschluss ist der rechnerische Abschluss eines kaufmännischen Geschäftsjahres. Er stellt die finanzielle Lage und den Erfolg eines Unternehmens fest und beinhaltet den Abschluss der Buchhaltung, die Zusammenstellung von Dokumenten zur Rechnungslegung sowie deren Prüfung, Bestätigung und Veröffentlichung. Bei Unternehmen, die der Pflicht zur Buchführung unterliegen, sind die Hauptbestandteile des Jahresabschlusses die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung, gegebenenfalls ergänzt um den Anhang und den Lagebericht. Kleine Gewerbetreibende und Vertreter Freier Berufe (in Deutschland) stellen eine Einnahmenüberschussrechnung auf.
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junge Aktie

Als junge Aktie (auch: neue Aktien; engl. Primary shares) werden die zusätzlichen, neuen Aktien bezeichnet, die bei einer Kapitalerhöhung von einer Aktiengesellschaft ausgegeben (emittiert) werden. Es handelt sich also um eine Unterscheidung nach Ausgabezeitpunkt.
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K

Kapitalanlagegesellschaft (KAG)

Unter einer Investmentgesellschaft oder Kapitalanlagegesellschaft (KAG) versteht man ein Unternehmen (in Deutschland in Form einer GmbH oder AG), das Investmentfonds auflegt und verwaltet. Die Investmentgesellschaft gibt Anteile an den von ihr gegründeten Fonds an Anleger gegen Geld aus. Das aufgenommene Geld wird zum Kauf eines Portfolios aus Wertpapieren (z. B. Aktien und Anleihen), Immobilien, Geldmarktpapieren oder anderen Vermögensgegenständen verwendet. Durch Ausgabe neuer Anteile kann der Fonds theoretisch unbegrenzt wachsen (im Gegensatz zu einem geschlossenen Fonds). Der Wert des einzelnen Anteils entspricht stets dem aktuellen Fondsvermögen geteilt durch die Zahl der ausgegebenen Anteile. Steigt der Wert des Portfolios, so profitiert der Inhaber der Fondsanteile, denn auch seine Anteile werden mehr wert. Sinkt der Wert, so trägt er die Verluste.
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Kapitalerhöhung

Unter Kapitalerhöhung werden sämtliche Kapitalmaßnahmen verstanden, die auf eine Erhöhung des Eigenkapitals von Unternehmen abzielen und sowohl als Innenfinanzierung als auch im Wege der Außenfinanzierung durchgeführt werden können. Das Gegenteil ist die Kapitalherabsetzung.
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Kapitalertragsteuer

Die Kapitalertragsteuer ist in Deutschland eine Erhebungsform der Einkommensteuer und der Körperschaftsteuer. Als Quellensteuer wird sie von der die Kapitalerträge auszahlenden Stelle (z. B. eine Bank, eine Versicherung oder eine Kapitalgesellschaft) für Rechnung des Gläubigers der Kapitalerträge einbehalten und an das Finanzamt abgeführt.
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Kapitalgesellschaft

Die Kapitalgesellschaft ist eine auf einem Gesellschaftsvertrag beruhende Körperschaft des privaten Rechts, deren Mitglieder einen gemeinsamen, meist wirtschaftlichen, Zweck verfolgen. Sie ist eine juristische Person. Kapitalgesellschaften sind durch gesetzlich festgelegte Kapitalaufbringungs- und -erhaltungsvorschriften gekennzeichnet.
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Kapitalmarktzins

Der Marktzins ist der für die jeweilige Laufzeit, Währung und Bonität gezahlte/erhaltene Zins auf den Geld- und Kapitalmärkten (man spricht daher auch von Geldmarktzins und Kapitalmarktzins). Es gibt also nicht einen Marktzins, sondern viele Marktzinssätze, die sich nach der Laufzeit und dem Handelssegment richten. Um die Entwicklung der Marktzinsen vergleichbar zu machen, werden Rentenmarktindices und Zinskurven verwendet. Um den Einfluss der Bonität der einzelnen Marktteilnehmer zu eliminieren, werden üblicherweise Mittelkurse verwendet.
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Kartelle

Ein Kartell im Bereich der Wirtschaft ist eine Vereinbarung oder ein Zusammenschluss selbstständig bleibender Unternehmen oder sonstiger Marktakteure zur Beschränkung ihres Wettbewerbs. Anstelle des Begriffs Kartell wird teilweise der Begriff Abrede oder Wettbewerbsabrede verwendet. Die wissenschaftliche Analyse von Kartellen geschieht in der Kartelltheorie.
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Kassageschäft

Ein Kassageschäft (engl. spot deal oder kurz spot) ist ein standardisierter Vertrag über Wertpapiere, Devisen oder vertretbare Sachen mit gleichartigen Bedingungen, der spätestens zwei Handelstage nach Geschäftsabschluss von beiden Vertragsparteien zu erfüllen ist. Komplementärbegriff ist das Termingeschäft.
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Kassakurs

Der Kassakurs, Spotkurs oder Kassapreis ist der Preis eines Gutes, meistens eines Finanzwertes oder einer Währung, am Kassamarkt. Insbesondere bezeichnet der Kassakurs (auch Einheitskurs genannt) den amtlichen Mittelkurs eines, meist mangels Liquidität nicht fortlaufend gehandelten, Wertpapieres im Präsenzhandel der Deutschen Börse (Parketthandel).
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Kassamarkt

Ein Spotmarkt (auch Kassamarkt, Lokomarkt oder Effektivmarkt) ist der ökonomische Ort, an dem Angebot und Nachfrage von Spot- oder Kassageschäften aufeinandertreffen. Handelsobjekte auf dem Spotmarkt sind insbesondere Devisen, Wertpapiere oder vertretbare Sachen, die nach standardisierten Verträgen gehandelt werden. Hierbei ist eine gegenseitige Erfüllungsfrist von maximal zwei Börsentagen üblich; Geschäfte darüber hinaus werden dem Terminmarkt zugerechnet.
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Kassenobligation

Eine Kassenobligation ist ein festverzinsliches Wertpapier. Als Emittenten treten die öffentliche Hand und Kreditinstitute auf, die maximale Laufzeit beträgt in Deutschland vier Jahre, in Österreich fünf Jahre und in der Schweiz zehn Jahre.
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Kataster

Das bzw. der Kataster, auch Liegenschaftskataster genannt, ist die flächendeckende Beschreibung sämtlicher Flurstücke (Parzellen) eines Landes. In einem beschreibenden Teil (Liegenschaftsbuch) und in Karten (Liegenschaftskarte) werden die geometrische Lage, die baulichen Anlagen/Liegenschaften, die Art der Nutzung und Größe beschrieben.
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Kaufoption

Eine Kaufoption (auch Vanilla Call, Call-Option) ist eine Option, welche dem Käufer das Recht einräumt, aber nicht verpflichtet, ein bestimmtes Gut (Basiswert oder Underlying) zu einem im Voraus vereinbarten Preis (Ausübungspreis, Strike-Preis) in einer im Voraus vereinbarten Menge zu kaufen. Kann der Käufer sein Recht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt ausüben, spricht man von einer europäischen Option. Steht ihm für die Ausübung ein bestimmter Zeitraum zur Verfügung, spricht man von einer amerikanischen Option. Der Käufer wird sein Recht im Normalfall nur dann ausüben, wenn der Preis des Basiswertes über dem Ausübungspreis liegt.
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Kausalität

Kausalität (lat. causa „Ursache“) bezeichnet die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung oder "Aktion" und "Reaktion", betrifft also die Abfolge aufeinander bezogener Ereignisse und Zustände. Die Kausalität (ein kausales Ereignis) hat eine feste zeitliche Richtung, die immer von der Ursache ausgeht, auf die die Wirkung folgt.
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KIID - Key-Investor-Information-Document

Das Produktinformationsblatt (auch Verbraucherschutzinformation oder Beipackzettel genannt) soll dazu dienen, Anlegern auf einen Blick die wesentlichen Chancen und Risiken von Bankprodukten übersichtlich darzustellen. Es soll somit dem Verbraucher ermöglichen, die wesentlichen Eigenschaften des Finanzprodukts schnell zu erfassen und verschiedene Anlageprodukte miteinander leichter zu vergleichen.
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Kindergeld

Das Kindergeld ist in Deutschland zum Teil Ausgleich für die Besteuerung des Existenzminimums von Kindern und für den darüber hinausgehenden Teil eine Sozialleistung, Familienförderung genannt.
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Kinderzulage

Die Kinderzulage ist in Deutschland eine Zulage für Personen, die ein oder mehrere Kinder versorgen.
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Kleinaktionär

Der Aktionär ist Inhaber eines in der Aktie verkörperten Anteils am Grundkapital einer Aktiengesellschaft und damit mitgliedschaftlich an ihr beteiligt. Die Stellung als Aktionär kann durch die Gründung einer Aktiengesellschaft (originärer Erwerb) oder durch Kauf am Sekundärmarkt bzw. durch Erbgang (derivativer Erwerb) erlangt werden. Aktionäre können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein.
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Kleindarlehen

Ein Darlehen (ugs. auch Kredit, alternative Schreibweise Darlehn) ist ein schuldrechtlicher Vertrag, bei dem ein Kreditgeber oder Darlehensgeber einem Kreditnehmer oder Darlehensnehmer Geld (Banknoten, Münzen, Buchgeld) oder vertretbare Sachen (Sachdarlehen) vorübergehend zur Nutzung überlässt.
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Kommunalanleihe

Eine Kommunalanleihe (engl. Municipal Bond) ist eine Anleihe, die von einer Stadt oder einer Gemeinde und insbesondere den US-Bundesstaaten begeben bzw. emittiert wird. US-Muncipal Bonds sind besonders aufgrund ihrer Steuerbegünstigung beliebt und bilden einen Markt von rund 2.720 Mrd. US-Dollar.
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Konditionen

Sammelbezeichnung für die Bedingungen, zu denen Wertpapiere ausgegeben werden. Konditionen können z.B. Zeichnungsbesonderheiten, die Art der Rücknahme des Wertpapiers oder die Höhe die Verzinsung sein.
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Konjunkturzyklus

Bezeichnung für die Abfolge von volkswirtschaftlichen Situationen mit wiederkehrenden Merkmalen. Phasen des Konjunkturzyklus sind die Rezession, die Depression, die Erholung und der Boom. Daneben tauchen zuweilen noch andere Bezeichnungen der Konjunkturphasen auf.
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Konsolidierung

Konsolidierung (oder Konsolidation) ist im Finanzwesen die Umwandlung kurzfristiger Schulden in langfristige. Konsolidierung im Hinblick auf die Umwandlung kurzfristiger Schulden in langfristige kann es bei Privatpersonen, Unternehmen, Staaten oder deren Untergliederungen wie Bundesländer oder Gemeinden geben. Bei haushaltsführenden Körperschaften wird von Haushaltskonsolidierung gesprochen. Die Schuldner können ihre einfachen Schulden oder auch in Anleihen verbrieften Schulden konsolidieren.
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Konsortium

Ein Konsortium (lateinisch: consors, -rtis = „Schicksalsgenosse“) als Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist die zweckgebundene, befristete oder auch unbefristete Vereinigung mehrerer rechtlich und wirtschaftlich selbstständig bleibender Unternehmen zur Durchführung eines bestimmten Geschäfts.
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Kontoauszug

Die Informationspflicht der Kreditinstitute leitet sich aus Artikel 248 § 8 EGBGB ab, wonach das Kreditinstitut dem Kontoinhaber nach Ausführung eines einzelnen Zahlungsvorgangs die Informationsdetails unverzüglich mitzuteilen hat. Danach müssen die Kreditinstitute insbesondere im Giroverhältnis Rechnung legen und dem Bankkunden durch die Erteilung von Kontoauszügen eine Kontrolle über die getroffenen Verfügungen ermöglichen und ihm eine Übersicht über den Kontostand erleichtern. Abweichend von Artikel 248 § 8 EGBGB kann die Information über die Kontoumsätze auch monatlich erfolgen (Artikel 248 § 10 EGBGB).
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Kontokorrent

Ein Kontokorrent (ital.: conto = Rechnung, corrente = laufend) ist die traditionell übliche Form der gegenseitigen Leistungsabwicklung zwischen Gläubiger und Schuldner, welche die gegenseitige Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten durch Feststellung eines Saldos bezweckt.
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Kontokorrentkredit

Der Kontokorrentkredit ist die auf einem Girokonto befristete von einem Kreditinstitut eingeräumte, limitierte Überziehungsmöglichkeit zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen, die durch ankündigungslose Abrufbarkeit und jederzeitige sofortige Rückzahlbarkeit gekennzeichnet ist.
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Kontrakt

Kontrakt (lat. contractus, engl.: contract) wird in der Kanzleisprache seit dem 15. Jahrhundert als Bezeichnung für eine verbindliche Abmachung oder einen Vertrag verwendet.
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Konvertibilität

Konvertibilität (lat. convertere ‚umtauschen‘) ist eine Eigenschaft von Währungen. Eine Währung heißt konvertibel, wenn sie von In- wie Ausländern unbegrenzt in andere Währungen umgetauscht werden darf. Dieses Recht wird durch die Zentralbank des Landes, in dem die Währung zirkuliert, garantiert. In dem Fall, dass der Goldstandard bzw. Bimetallismus im betreffenden Land gilt, kann der Umtausch der Währung auch in Gold bzw. Silber gemeint sein.
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Konzern

Als Konzern (aus engl. concern „Firma, Unternehmen; Interesse”, das letztlich auf lat. concernere „(ver-)mischen” zurückgeht) bezeichnet man den Zusammenschluss eines herrschenden und eines oder mehrerer abhängiger Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit unter der Leitung des herrschenden Unternehmens, wobei jede Unternehmung eine eigene Bilanz- und Erfolgsrechnung hat. Dafür geben die einzelnen Unternehmen ihre wirtschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit auf.
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Korrelation

Bezeichnung für den Vergleich von Zahlenreihen, von denen man annimmt, dass sie zueinander in Beziehung stehen. Zum Beispiel wird an der Börse der Kursverlauf stets mit den Umsätzen und diversen weiteren Daten verglichen.
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Korrespondenzanwalt

In der Rechtsschutzversicherung ein Anwalt am entfernten Gerichtsort (Ort des Streitfalles), der dort die Interessen des Mandanten wahrnimmt und mit dessen Hausanwalt am Wohnort des Mandanten korrespondiert. Kosten für Korrespondenzanwälte werden in der Rechtsschutzversicherung unter bestimmten Bedingungen, wie zum Beispiel der Art des Rechtsstreites sowie der Entfernung des Gerichtsortes vom Wohnort des Mandanten, getragen.
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Kosten - Fonds

Agio (von ital. agio = Bequemlichkeit) bedeutet Aufgeld oder Aufzahlung. Es ist ein Aufschlag auf den Nennwert und wird in der Regel in Prozent angegeben. Das Gegenteil des Agios ist das Disagio oder Abschlag. Ein Agio wird beispielsweise bei der Ausgabe von Wertpapieren verrechnet und dabei üblicherweise als Ausgabeaufschlag bezeichnet.
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Kredit

Ein Kredit (abgeleitet vom lateinischen credere „glauben“ und creditum „das auf Treu und Glauben Anvertraute“) ist die Gebrauchsüberlassung von Geld (Banknoten, Münzen, Giralgeld) oder vertretbaren Sachen (Warenkredit) auf Zeit. Darlehensverträge, Abzahlungskäufe, Stundungen, Wechsel stellen typische Beispiele für Kredite dar. Durch den Kreditnehmer im Regelfall zukünftig zurückzugewähren ist bei Geldkrediten der Nennbetrag der kreditierten Geldsumme und bei Warenkrediten eine der kreditierten Ware gleiche Ware.
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Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die KfW ist die größte nationale Förderbank der Welt (zuvor: KfW Bankengruppe; vollständiger Name gemäß § 1 Abs. 1 S. 1 KfW-Gesetz: Kreditanstalt für Wiederaufbau). Die Gründung der KfW erfolgte auf der Grundlage des „KfW-Gesetzes“ als eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR). Die Rechtsaufsicht hat das Bundesministerium der Finanzen.
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Kreditkarte

Eine Kreditkarte (in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandene Lehnübersetzung aus dem englischen credit card) ist eine Karte zur Zahlung von Waren und Dienstleistungen.
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Kreditlinie

Als Kreditlinie oder Kreditrahmen wird der finanzielle Rahmen bezeichnet, bis zu dem eine Bank dem Kreditnehmer zugesagt hat, ihm Kredit zu gewähren. Bei einer Kreditlinie handelt es sich um einen sogenannten revolvierenden Kredit, er kann also nach zwischenzeitlicher Rückführung bis zum Laufzeitende oder bis zur Kündigung immer wieder neu in Anspruch genommen werden.
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Kreditscore

Ein Kreditscore (von engl. to score -punkten, score - Punktestand) ist ein Zahlenwert auf Basis einer statistischen Analyse, der die Kreditwürdigkeit einer Person repräsentiert. Mit Kreditscoring versuchen Unternehmen die Kreditwürdigkeit von Kunden oder Partnerunternehmen nach einem vorgegebenen Verfahren mehr oder weniger automatisiert zu ermitteln.
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Kreditsicherung

Kreditsicherung im Rechtssinne bezeichnet alle Rechtsgeschäfte, deren Hauptzweck die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit ist, dass der Gläubiger einer Forderung diese auch nebst Zinsen zurückgezahlt bekommt, sei es, dass der Schuldner seiner Leistungspflicht nachkommt, sei es, dass ein anderer die Schuld erfüllt, sei es, dass der Gläubiger zum Zwecke der Befriedigung seines Anspruchs auf bestimmte Vermögensgegenstände zugreifen kann, deren Wert für die Erfüllung des Anspruchs des Gläubigers haftet.
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Kurs

Börsenkurs ist ein an einer Börse festgestellter Preis eines Finanzinstruments oder eines anderen an einer Börse gehandelten fungiblen Wirtschaftsgutes, beispielsweise eines mineralischen Rohstoffes wie Erdöl, Kupfer, Gold oder eines landwirtschaftlichen Produktes (Weizen, Mais, Soja et cetera).
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Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) (engl. Price-Earnings-Ratio (PER) oder P/E Ratio) ist eine Kennzahl zur Beurteilung von Aktien. Hierbei wird der Kurs der Aktie in Relation zu dem für den Vergleichszeitraum gegebenen bzw. erwarteten Gewinn je Aktie gesetzt.
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Kursmakler

Die §§ 29 ff. BörsG regeln die Belange der Kursmakler. Sie sind amtlich bestellte und vereidigte Handelsmakler, welche an der amtlichen Feststellung von Börsenkursen mitwirken. Sie müssen von jedem zur Teilnahme am Börsenverkehr zugelassenen Händler Aufträge entgegennehmen, an deren amtlicher Kursfeststellung sie mitzuwirken haben. Kursmakler unterliegen einer starken Beschränkung in Bezug auf Eigengeschäfte. Sie werden von der Börsenaufsichtsbehörde auf Vorschlag des Börsenvorstands bestellt.
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Kurspflege

Als Kurspflege (auch Kursintervention, Kursstabilisierung oder Kursstützung) bezeichnet man Maßnahmen (Käufe oder Verkäufe) von Marktteilnehmern (meist Kreditinstitute im Rahmen ihres Eigenhandels), die das Ziel haben, den Börsenkurs eines Wertpapiers, einer Währung oder eines Rohstoffes innerhalb einer bestimmten Bandbreite zu halten oder zu stabilisieren.
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Kurssicherung

Der Begriff Sicherungsgeschäft, Kurssicherung oder Hedgegeschäft (kurz Hedging; von engl. to hedge [hɛdʒ], „absichern“) bezeichnet ein Finanzgeschäft zur Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie beispielsweise Wechselkursschwankungen oder Veränderungen in den Rohstoffpreisen. Die Person oder Unternehmung, die eine Transaktion hedgen möchte (auch Hedger genannt), geht zu diesem Zweck eine weitere Transaktion ein, die mit der zugrunde liegenden Transaktion gekoppelt ist.
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Kurszusatz

Ein Kurszusatz ist ein Kürzel oder eine Abkürzung, die an einen Börsenkurs angehängt wird und weitere Rückschlüsse auf die Kursbildung zulässt. Die Kurszusätze finden sich daher sowohl in Online-Kursauskunftssystemen als auch in den Kurslisten gedruckter Publikationen. Es handelt sich um eine Börsenusance.
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Kux

Veraltete, seit 1986 nicht mehr verwendete spezielle Bezeichnung für ein bergrechtliches Wertpapier. Allerdings ist der Begriff besonders in älteren Abhandlungen noch sehr gebräuchlich.
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L

Leasing

Leasing [ˈliːsɪŋ] (von engl. to lease = „mieten, pachten“) ist im zivilrechtlichen Sinn ein Nutzungsüberlassungsvertrag oder ein atypischer Mietvertrag. Der Begriff hat in der öffentlichen Kommunikation jedoch überwiegend eine umfassendere Bedeutung als Finanzierungsalternative, bei der das Leasingobjekt vom Leasinggeber beschafft und finanziert wird und dem Leasingnehmer gegen Zahlung eines vereinbarten Leasingentgelts zur Nutzung überlassen wird. Eine einheitliche Definition des Begriffs Leasing gibt es jedoch weder in der Wirtschaftspraxis noch in der Literatur.
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Leerverkauf

Leerverkauf (auch: Blankoverkauf, engl. short sale) ist ein Begriff aus dem Bank- und Finanzwesen, der den Verkauf von Waren oder Finanzinstrumenten (insbesondere Devisen, Wertpapiere) beschreibt, über die der Verkäufer zum Verkaufszeitpunkt nicht verfügt. Um seine künftige Lieferverpflichtung erfüllen zu können, muss er sich bis zum Erfüllungszeitpunkt durch den Kauf der Waren oder Finanzinstrumente eindecken. Die Möglichkeit von Leerverkäufen ist jedoch nicht auf den Finanzsektor beschränkt.
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Leverage-Effekt

Der Leverage-Effekt ([ˈliːvəɹɪdʒ]; engl. für Hebeleffekt/Hebelwirkung) ist ein finanzwirtschaftlicher Begriff, der allgemein Situationen beschreibt, bei dem kleine Änderungen einer Variablen zu großen Ausschlägen im Resultat führen. Der Begriff Leverage wird in verschiedenen Bereichen verwendet:
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LIBOR

London Interbank Offered Rate (auch Libor, LIBOR) ist der täglich festgelegte Referenzzinssatz im Interbankengeschäft, der an jedem Arbeitstag um 11:00 Uhr Londoner Zeit fixiert wird. Es handelt sich um Sätze, welche die wichtigsten international tätigen Banken der British Bankers’ Association in London festlegen, zu denen sie am Markt Gelder von anderen Banken aufnehmen beziehungsweise angeboten bekommen. Libor-Zinsen sind daher Angebotszinsen.
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Liquidation

Unter Liquidation (von lateinisch liquidāre ‚verflüssigen‘) versteht man im betriebswirtschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Zusammenhang den Verkauf aller Vermögensgegenstände eines Unternehmens oder Vereins mit dem Ziel, das darin gebundene Kapital in Bargeld oder andere leicht in Bargeld umtauschbare („liquide“) Mittel umzuwandeln. Ziel der Liquidation ist die Beendigung der Gesellschaft.
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Liquidität

Der Begriff Liquidität (von lateinisch liquidus, „flüssig“) bezeichnet in seiner allgemeinen Bedeutung die Fähigkeit, im Markt ein Wirtschaftsgut schnell gegen ein anderes zu tauschen. Mit Ausnahme des Tauschmarktes ist mindestens eines der beiden Wirtschaftsgüter ein geldwertes Zahlungsmittel. Liquidität bezeichnet deshalb auch die Verfügbarkeit über genügend Zahlungsmittel.
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Löschungsbewilligung

Als Löschungsbewilligung wird im Grundbuchwesen allgemein die Zustimmung zur Löschung eines Grundbuchrechts durch den von der Löschung Betroffenen bezeichnet. Speziell ist hiermit die Zustimmung des Kreditgebers zur Löschung eines als Kreditsicherheit dienenden Grundpfandrechts gemeint.
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M

Marge

Marge (franz. lat. Preisspanne, Abstand, Spielraum, Differenz) ist ein Begriff aus der Betriebswirtschaftslehre.
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Margin

Der Begriff Margin (‚Hinterlegungssumme‘ bzw. ‚Sicherheitsleistung‘) bezeichnet in der Wirtschaftswissenschaft, insbesondere in der Unternehmensfinanzierung sowie im Rahmen des Börsenhandels, die Sicherheitsstellung für Börsentermingeschäfte durch die Hinterlegung eines gewissen Pfandes.
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Market-Maker

Als Market-Maker (deutsch Marktpfleger oder auch Marktmacher) bezeichnet man einen Börsenmakler, der die Handelbarkeit (Marktliquidität) von Wertpapieren durch kontinuierliches Stellen von Geld- und Briefkursen sichert und temporäre Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage in weniger liquiden Werten ausgleicht. Als Market-Maker (deutsch Marktpfleger oder auch Marktmacher) bezeichnet man einen Börsenmakler, der die Handelbarkeit (Marktliquidität) von Wertpapieren durch kontinuierliches Stellen von Geld- und Briefkursen sichert und temporäre Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage in weniger liquiden Werten ausgleicht.
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Marktforschung

Unter Marktforschung wird je nach Blickwinkel verstanden die systematische Sammlung, Aufarbeitung, Analyse und Interpretation von Daten über Märkte und Marktbeeinflussungsmöglichkeiten zum Zweck der Informationsgewinnung für Marketing-Entscheidungen oder ...
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Mehrheitsaktionär

Der Aktionär ist Inhaber eines in der Aktie verkörperten Anteils am Grundkapital einer Aktiengesellschaft und damit mitgliedschaftlich an ihr beteiligt. Die Stellung als Aktionär kann durch die Gründung einer Aktiengesellschaft (originärer Erwerb) oder durch Kauf am Sekundärmarkt bzw. durch Erbgang (derivativer Erwerb) erlangt werden. Aktionäre können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein.
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Mehrwertkonto

Das Mehrwertkonto ist ein Girokonto zur Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, das neben den klassischen Bankleistungen zusätzliche Mehrwerte - in der Regel spezielle Services oder Versicherungskomponenten - umfasst.
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Mehrwertsteuer

Eine Mehrwertsteuer ist eine auf mehreren Stufen der Wertschöpfung erhobene Steuer, für deren Festsetzung die Einnahmen von Unternehmen mit Ausgaben der Unternehmen verrechnet werden.
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Meinungsforschung

Die Meinungsforschung (auch: Demoskopie (altgriechisch δῆμος démos „Volk“, σκοπείν skopeín „spähen“) oder Umfrageforschung) dient der Ermittlung von Meinungen, das heißt von Einsichten, Einstellungen, Stimmungen oder Wünschen der Bevölkerung. Sie stellt das Gegenstück zur Ökoskopie oder ökoskopischen Marktforschung dar, die mit Hilfe empirischer Verfahren objektive Befunde (Umsätze, Preisentwicklunge, Käuferstrukturen usw.) ermittelt.
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Minderheitsaktionär

Nach dem Aktiengesetz sind alle Inhaber von Aktien einer Gattung gleich zu behandeln. Dennoch können Aktionäre nach der Größe ihres Anteils am Grundkapital sowie nach dem Zweck ihres Aktienerwerbs unterschieden werden:
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Mindestsparguthaben

Tariflich festgelegte Mindesthöhe des Sparguthabens bei einem Bausparvertrag, um dessen Zuteilung vornehmen zu können. Das Mindestsparguthaben wird in Prozent der Bausparsumme angegeben und variiert bei den meisten Bauspartarifen zwischen 30 und 50 % der Bausparsumme.
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Mischfonds

Mischfonds sind Investmentfonds, die sowohl in Aktien, Rentenpapieren, Geldmarkttitel, Rohstoffen, Edelmetallen als auch in Immobilien-Sondervermögen anlegen können. Sie kombinieren Wachstumschancen von risikobehafteteren Anlagen wie z. B. Aktien mit Renditen aus vergleichsweise sicheren festverzinslichen Wertpapieren.
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Mischkonzern

Als Mischkonzern, auch Multikonzern oder Konglomerat genannt, wird ein stark diversifiziertes Unternehmen mit Tochtergesellschaften bezeichnet, die unterschiedliche Wertschöpfungsketten aufweisen und nicht miteinander im Wettbewerb stehen. Die Diversifikation wird meist durch geschäftliche Aktivitäten in unterschiedlichen Branchen erreicht (z. B. gleichzeitige Aktivitäten in den Bereichen Energietechnik, Medizintechnik, Telekommunikation, Finanzdienstleistungen). Der Begriff Konglomerat wird daneben umgangssprachlich auch allgemein für ausgesprochen verschachtelte, undurchsichtige Beteiligungskonstruktionen verwendet.
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N

Nachbörse

Nachbörse oder nachbörslicher Handel bezeichnet den Wertpapierhandel sowie Kursschätzungen nach dem offiziellen Börsenschluss. Der nachbörsliche Handel kann ausschlaggebend für die Tendenz des Aktienkurses am nächsten Tag sein. Gehandelt wird hier in der Regel über elektronische Handelssysteme zwischen einzelnen Banken.
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nachrangige Darlehen

Das nachrangige Darlehen (auch Junior Debt) ist ein Begriff der Unternehmensfinanzierung. Es ist ein Darlehen an ein Unternehmen, dessen Rückerstattung im Fall der Liquidation oder Insolvenz des Unternehmens erst dann durchgeführt werden darf, nachdem alle nicht nachrangigen Darlehen (Fremdkapital) rückerstattet wurden. Nachrangige Darlehen müssen jedoch vor dem Eigenkapital rückerstattet werden, d. h. der oder die Eigentümer dürfen investiertes Kapital oder Gewinne, die das Unternehmen erwirtschaftet hat, erst dann entnehmen, nachdem diese nachrangigen Darlehen bedient wurden. Die Nachrangigkeit wird durch die Vereinbarung eines Rangrücktritts (Subordination) erreicht. Eine Rangordnung wird für den Fall festgelegt, dass die Vermögenswerte des Unternehmens nicht ausreichen, um alle Forderungen zu bedienen.
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Namensaktie

Eine Namensaktie (engl. registered share) oder eine Namenaktie (schweizerisch) ist – anders als ihre Bezeichnung nahelegt – ein zu den geborenen Orderpapieren gehörendes Wertpapier, bei dem der Inhaber im Aktienregister der Aktiengesellschaft eingetragen sein muss, um seine Rechte geltend machen zu können (§ 67 Abs. 1 AktG).
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Nennwert

Nach DIN 40200 ist ein Nennwert ein geeigneter, gerundeter Wert einer Größe zur Bezeichnung oder Identifizierung eines Gerätes oder einer Anlage. Solche Werte werden meist mit einer Wortkombination aus „Nenn-“ und der gemeinten Größe bezeichnet, z. B. heißt der Nennwert einer Spannung Nennspannung.
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Nettodividende

Dividende nach Abzug der Steuern (z.B. Körperschaftsteuern oder Kapitalertragsteuer). Die Nettodividende ist i.d.R. der zur Auszahlung kommende Ertrag einer Aktienanlage. Siehe auch Bruttodividende.
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Nichtveranlagungs-Bescheinigung

Eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) können natürliche Personen oder bestimmte Unternehmen beantragen, die voraussichtlich nicht zur Einkommensteuer veranlagt werden, weil zum Beispiel nur geringe Einkünfte erzielt wurden. Zu diesem Personenkreis zählen in den meisten Fällen Rentner, Studenten und auch teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. Bei Unternehmen und nicht-natürlichen Investoren können weitere Gründe vorliegen.
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Niederstwertprinzip

Das Niederstwertprinzip ist ein Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung, der bei der Aufstellung einer Unternehmensbilanz als Bewertungsverfahren zu beachten ist. Das Niederstwertprinzip resultiert aus dem Vorsichtsprinzip und bezieht sich ausschließlich auf die Folgebewertung von Vermögensgegenständen und Schulden, die beim Zugang gem. § 253 HGB mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem Erfüllungsbetrag bewertet wurden.
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Nonvaleurs

Nonvaleurs sind wertlos gewordene (und in diesem Sinn historische) Wertpapiere, die demzufolge auch an keiner Börse mehr gehandelt werden können. Solche ehemaligen Wertschriften (oder Zertifikate) können nur noch als Sammelgegenstand oder zu Dekorationszwecken gekauft werden. Selten werden auch umlaufende Wertpapiere mit besonders niedriger Bewertung als Nonvaleurs bezeichnet (s. auch penny stocks).
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Notar

Der Notar ist eine Person, die Beglaubigungen und Beurkundungen von Rechtsgeschäften, Tatsachen, Beweisen und Unterschriften vornimmt. Ebenso ist der Notar zur Hinterlegung von Geld und Kostbarkeiten zuständig.
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Notaranderkonto

Von einem Notar treuhänderisch für einen Darlehnsnehmer geführtes Konto. Notaranderkonten kommen zur Anwendung, wenn Auflagen seitens des Darlehnsgebers bestehen, für dessen Erfüllung der Notar haftet.
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Notenbank

Eine Zentralbank (auch Notenbank, Zentralnotenbank oder zentrale Notenbank) ist eine für die Geld- und Währungspolitik eines Währungsraums oder Staates zuständige Institution. In vielen Staaten wurden die Zentralbanken auf das Hauptziel festgelegt, die Preisniveau- und Geldwertstabilität zu wahren. Eine Zentralbank hält die Währungsreserve eines Währungsraumes, refinanziert Geschäftsbanken und den Staat. Zentralbanken emittieren Banknoten und bringen diese in Umlauf.
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Notierung

Eine (Kurs-) Notierung (auch amtliche Notiz) beschreibt die offizielle, niedergeschriebene (dokumentierte) und öffentliche (amtliche) Feststellung eines Preises (oft verbunden mit dem Börsenkurs eines Wertpapieres) an einem geregelten Markt.
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Novation

Novation (von lat. novatio, Genitiv –onis) bedeutet (Er-)Neuerung→Neuerungsvertrag. Im österreichischen und deutschen Schuldrecht versteht man darunter eine Schuldersetzung in inhaltlicher Hinsicht, durch die die Parteien entweder eine Änderung des Rechtsgrundes (zum Beispiel anderer Vertragstypus) oder des Hauptgegenstandes/Vertragsgegenstand (zum Beispiel andere Kaufsache) vereinbaren.
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Nullkuponanleihe

Eine Nullkuponanleihe (in Verkürzung der englischen Bezeichnung "Zero Coupon Bond" im deutschen Sprachgebrauch auch Zero-Bond genannt) ist eine Sonderform des verzinslichen Wertpapiers. Dabei gibt es keinen Kupon (d. h. keine laufende Zinszahlung) und nur eine Auszahlung am Ende der Laufzeit der Anleihe. Der Gewinn für den Anleger besteht damit nur in der Differenz zwischen dem Erwerbskurs und dem Rückzahlungspreis bzw. Verkaufskurs.
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Numismatiker

Ein Numismatiker (von altgriechisch: νόμισμα nómisma „das Gesetzmäßige, die Münze“) ist eine Person, die sich mit der Numismatik, also insbesondere mit Münzen, beschäftigt.
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Nummernkonto

Ein Nummernkonto oder ein Nummerndepot (allgemein Nummernbeziehung genannt) ist ein normales Bankkonto oder Wertpapierdepot, bei dem der Name des Bankkunden durch eine Nummer oder durch ein Kennwort ersetzt ist. Eine Nummernbeziehung ist keinesfalls anonym und unterscheidet sich weder in rechtlicher noch in steuerlicher Hinsicht von einer normalen Bankbeziehung. Der einzige Unterschied liegt darin, dass der Inhaber nur einem begrenzten Kreis von Bankangestellten bekannt ist und der Name des Kunden nicht auf Bankbelegen wie Kontoauszügen etc. erscheint. Der Identifizierungsprozess muss trotzdem vollständig ablaufen.
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O

Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds sind Investmentfonds, die es Kapitalanlegern ermöglichen, sich mit verhältnismäßig kleinen Beträgen an Immobilien zu beteiligen. Neben offenen Immobilienfonds gibt es geschlossene Immobilienfonds.
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Ombudsmann Geschlossene Fonds

Der Ombudsmann (oder Ombudsman; siehe Ombud) erfüllt die Aufgabe einer unparteiischen Schiedsperson. Ein Ombudsrat ist ein mit mehreren Personen besetztes Gremium, das entsprechende Aufgaben wahrnimmt. In den 1970er Jahren verbreitete sich die Institution weltweit.
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Option

Das Recht, innerhalb eines festgelegten Zeitraumes, zu einem vorher festgelegten Preis ein bestimmtes Handelsgut zu erwerben. Für dieses Recht ist ein Optionspreis zu zahlen.
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Optionsanleihe

Eine Optionsanleihe ist eine Inhaberschuldverschreibung mit Zusatzrechten, genauer ein verzinsliches Wertpapier, das neben dem Forderungsrecht (Zins- und Rückzahlungsanspruch) in einem Optionsschein auch ein Bezugsrecht auf Aktien verbrieft.
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Optionsscheine

Optionsscheine (englisch warrants) sind verbriefte (d. h. als Wertpapier gestaltete) Optionen. Im Gegensatz zu börsengehandelten Optionen oder OTC-Optionen eignen sich Optionsscheine auch für den Vertrieb am Retail-Markt, denn sie können in kleineren Losgrößen gehandelt werden. Kauf- und Verkauforder für Optionsscheine können – genauso wie bei Aktien – durch Angabe der WKN in einem Ordersystem beauftragt werden. Ein Zugang zu einer Terminbörse ist nicht erforderlich.
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Organisation

Sammelbezeichnung für den Aufbau bzw. die Gliederung des Außendienstes eines Finanzdienstleisters. Im Praxisjargon kurz "Orga" genannt. Der Begriff Organisation (gr. ὄργανον órganon „Werkzeug“) lässt sich am treffendsten mit „Bewerkstelligung“ übersetzen, eindeutige Definitionen bestehen jedoch nicht. In den Wissenschaften werden dem Begriff drei allgemeine Bedeutungen zugeschrieben: als Instrument, als Funktion und als Institution.
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P

Pari-Emission

Der Preis eines Wertpapieres wird als pari bezeichnet, wenn er gleich dem Nennwert des Papieres ist. Wenn der Preis über oder unter dem Nennwert liegt, spricht man von über pari oder unter pari. Entsprechend werden auch Wertpapieremissionen als Über-Pari- oder Unter-Pari-Emission bezeichnet, wenn der Emissionskurs über bzw. unter dem Nennwert liegt. Die Differenz zwischen Emissionskurs und Nennwert heißt Agio (über pari) oder Disagio (unter pari).
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Parkett

Brancheninterne Bezeichnung für die Börse, wo der Handel auf Parkett stattfand. Der Handel auf dem Parkett wurde im Mai 2011 aufgegeben und auf das Handelssystem XETRA umgestellt.
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Passiva

Die Passiva - auch Passivseite oder Passiven genannt - bilden einen Bestandteil der Bilanz eines Wirtschaftssubjekts und sind als legaldefinitorisch in § 266 Abs. 3 Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt. Die Passivseite stellt die Mittelherkunft eines Unternehmens dar. Sie gibt Auskunft darüber, in welchem Verhältnis das Vermögen eines Unternehmens durch Fremdkapital finanziert ist. Die Passivseite gliedert sich in die Positionen Eigenkapital, (Sonderposten), (Rückstellungen), Verbindlichkeiten sowie passive Rechnungsabgrenzung.
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Pensionsfonds

Ein Pensionsfonds ist im internationalen Sprachgebrauch ein vom Arbeitgeber selbst organisatorisch ausgegliedertes Sondervermögen zum Zweck der Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung der Mitarbeiter. In den USA wurde der erste Pensionsfonds eines Unternehmens von American Express im Jahr 1875 gegründet. Die in Deutschland als Pensionsfonds bezeichneten Unternehmen weichen hiervon deutlich ab.
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Pensionskasse

Die Pensionskasse ist eine Einrichtung zur Altersversorgung für Mitarbeiter eines Unternehmens im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Der Mitarbeiter erhält eine Zusage, die entweder von ihm selbst durch Gehaltsumwandlung, oder vom Arbeitgeber finanziert wird. Die Pensionskasse verwaltet das Vermögen und zahlt später die Altersrenten oder das Alterskapital aus (Leistungen). Eine Pensionskasse wird oft von einem oder von mehreren Unternehmen über einen sogenannten Konsortialvertrag (z.B. Metallrente) getragen.
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Pensionssicherungsverein

Der Pensions-Sicherungs-Verein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) wurde vom Verband der Lebensversicherungsunternehmen (jetzt Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) zum Zweck der Insolvenzsicherung nach dem Gesetz zur Verbesserung der Betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) am 1. Januar 1975 gegründet. Aufgabe des PSVaG ist es, Mitarbeitern und Rentnern von Unternehmen, über deren Vermögen oder Nachlass das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist, die gesetzlich unverfallbaren Anwartschaften und die laufenden Renten zu sichern.
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Personengesellschaft

Eine Personengesellschaft entsteht, wenn sich mindestens zwei natürliche und/oder juristische Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zweckes zusammenschließen. Eine Personengesellschaft ist keine juristische Person, kann aber trotzdem Träger von Rechten und Pflichten sein. Die Besteuerung einer Personengesellschaft erfolgt nach dem Transparenzprinzip. Siehe auch Mitunternehmerschaft.
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Pfandbriefe

Ein Pfandbrief nach deutschem Recht ist eine von einer Pfandbriefbank ausgegebene Anleihe. Der Pfandbrief zeichnet sich dadurch aus, dass dem Investor neben der Bonität der emittierenden Bank im Fall einer Insolvenz dieser Bank zusätzlich eine sogenannte Deckungsmasse zur Verfügung steht. Die letzte Insolvenz einer Pfandbriefbank war im Jahr 1901.
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PIN - Persönliche Identifikationsnummer

Eine Persönliche Identifikationsnummer (PIN) oder Geheimzahl ist eine nur einer oder wenigen Personen bekannte Zahl, mit der diese sich gegenüber einer Maschine authentisieren können. Häufig werden oft auch das redundante Akronym PIN-Nummer oder die Bezeichnung PIN-Code verwendet. Ursprünglich besteht eine PIN nur aus Ziffern, inzwischen gibt es aber auch Banken, die etwa beim Online-Banking PINs aus Ziffern und Buchstaben vorschreiben.
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Platin

Zur Wertanlage geeignetes Edelmetall. Handelsüblich sind Barren von 1 Gramm bis 100 Gramm sowie Münzen (selten). Platin ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Pt und der Ordnungszahl 78. Im Periodensystem steht es in der Gruppe 10 (in der alten Zählung Teil der 8. Nebengruppe) oder Nickelgruppe. Platin ist ein schweres, schmiedbares, dehnbares, grau-weißes Übergangsmetall. Das Edelmetall ist sehr korrosionsbeständig und wird zur Herstellung von Schmuckwaren, Fahrzeugkatalysatoren, Laborgeräten, Zahnimplantaten und Kontaktwerkstoffen verwendet.
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Portfolio

Der Begriff Portfolio (lateinisch portare ‚tragen‘ und folium ‚Blatt‘), selten Portefeuille, bezeichnet eine Sammlung von Objekten eines bestimmten Typs. Im übertragenen Sinne kann es auch eine Sammlung von hilfreichen Methoden, Verfahren oder Handlungsoptionen bedeuten. Ursprünglich bezeichnete es eine Brieftasche oder Sammelmappe. Im Bildungsbereich steht Portfolio für eine Mappe, in der Blätter zusammengetragen und aufbewahrt werden können. Der Begriff wird in unterschiedlichen Bedeutungsbereichen verwendet, beispielsweise:
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Prämiensparen

Beim Prämiensparen handelt es sich um eine besondere Form des Sparbuchs. Dabei gibt es, wie beim Sparbuch, Zinsen, die von der Bank vorgeschrieben werden und abhängig von der Marktsituation sind. Es muss aber ein fester, bei Vertragsabschluss festgelegter Betrag monatlich angespart werden. Es handelt sich also um einen Banksparplan. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate.
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Präsenzbörse

Der Präsenzhandel, Parketthandel oder Criée-Handel (franz.: criée bedeutet „zugerufen“) ist eine Form des freien Handelns mit Wertpapieren und beeinflusst bzw. prägt somit der Kursbildung an Börsen an einem Markt. Gelegentlich werden hierfür auch die Bezeichnungen Ringhandel, Zurufhandel oder der englische Ausdruck open outcry trading verwendet.
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Provision

Eine Provision (von lateinisch providere ‚vorsorgen‘, ‚sorgen für‘) ist das Entgelt für eine verkäuferische oder vermittlerische Tätigkeit und wird überwiegend vom Kunden z. B. über eine Versicherungsgesellschaft an den Vermittler (meistens Handelsvertreter oder Handelsmakler) gezahlt. Synonym wird der Begriff der Courtage, Kurtage oder des Packing verwendet.
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Public Relations

Öffentlichkeitsarbeit, synonym Public Relations [ˌpʌblɪk rɪˈleɪʃənz], kurz PR, ist ein weit gefasster Begriff für das Management der öffentlichen Kommunikation von Organisationen gegenüber ihren externen und internen Teilöffentlichkeiten bzw. Anspruchsgruppen. Der Organisationsbegriff schließt dabei Unternehmen, aber auch beispielsweise Non-Profit-Organisationen, Behörden, Parteien oder NGOs ein. Besonders in neueren Publikationen wird unter Bezugnahme auf die Organisationstheorie PR als Teilbereich einer übergeordneten Organisationskommunikation verstanden. Beziehen sich die Kommunikationsaktivitäten nur auf die Organisationsform Unternehmen, wird von Unternehmenskommunikation gesprochen.
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Put-Option

Eine Verkaufsoption (auch Put-Option oder Vanilla Put) ist eine der beiden grundlegenden Varianten einer Option. Der Inhaber einer Put-Option hat das Recht, aber nicht die Pflicht, innerhalb eines bestimmten Zeitraums (amerikanische Optionen) oder zu einem bestimmten Zeitpunkt (europäische Optionen) eine festgelegte Menge eines bestimmten Basiswertes zu einem im Voraus festgelegten Preis (Ausübungspreis) zu verkaufen.
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Q

Quartalsbericht

Aktiengesellschaften, die sich für eine Mitgliedschaft im Prime Standard der Deutschen Börse AG entscheiden, verpflichten sich damit zusätzlich zur Veröffentlichung von Quartalsberichten. Diese müssen zumindest eine Bilanz, eine Gewinn- und Verlustrechnung, eine Kapitalflussrechnung sowie einige weitere Angaben zu Geschäftstätigkeit und Unternehmen enthalten.
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R

Rating

Ein Rating oder Kreditrating (englisch für ‚Bewertung‘ oder ‚Einstufung‘) ist im Finanzwesen eine Einschätzung der Bonität eines Schuldners. Häufig werden die Ratings durch eigens hierauf spezialisierte Ratingagenturen in Form von Ratingcodes von A bis D vergeben. Auch die Deutsche Bundesbank kann Ratings oder Bonitätsprüfungen vornehmen.
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Rationierung

Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Rationierung die Zuteilung nur beschränkt vorhandener Güter oder Dienstleistungen.
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Realkreditinstitut

Der Begriff Realkreditinstitut ist ein Sammelbegriff für öffentliche und private Hypothekenbanken. Es handelt sich dabei um Spezialbanken zur Finanzierung langfristiger Investitionen der öffentlichen Hand sowie von Unternehmen und Privatkunden.
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Realzins

Der Begriff Realzins bezeichnet in der Wirtschaft den Zinssatz, der die Verzinsung bzw. Wertveränderung eines Vermögenswertes angibt unter Berücksichtigung der Preisveränderungsrate. Es soll also berücksichtigt werden, dass insbesondere ein Geldvermögen bei allgemein steigendem Preisniveau an Wert oder Kaufkraft verliert oder auch gegebenenfalls bei allgemein sinkenden Preisen an Wert gewinnt.
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Rechenschaftsbericht

Rechenschaftsbericht ist die Bezeichnung für einen regelmäßigen Bericht über einen festgelegten vergangenen Zeitraum (meist ein Kalender- oder Geschäftsjahr), den unter anderem ein Unternehmen gegenüber den Teilhabern, eine deutsche politische Partei gegenüber der Öffentlichkeit, ein Verein gegenüber den Mitgliedern, ein Rektorat einer Hochschule gegenüber ihrem Senat oder eine sonstige Organisation gegenüber ihren Geldgebern, über ihre Tätigkeit und insbesondere über bestimmte finanzielle und andere Vorgänge sowie die aktuelle Finanzlage gemäß rechtlichen Vorschriften ablegen muss. Form und Inhalt der Rechenschaftsberichte sind in den entsprechenden rechtlichen Vorschriften geregelt. Daneben gibt es auch Rechenschaftsberichte, die ohne rechtliche Verpflichtung abgegeben werden, z. B. von Privatpersonen über ihr vergangenes Leben.
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Rechnungsgrundlagen

Als Rechnungsgrundlagen bezeichnet man in der traditionellen Versicherungsmathematik, insbesondere in der Lebens- und der (privaten) Krankenversicherung die in versicherungsmathematischen Berechnungen verwendeten Parameter, insbesondere in Beitrags- oder Deckungskapitalformeln. In den letzten Jahrzehnten wurden auch versicherungsmathematische Berechnungsverfahren, insbesondere für Beiträge in der Lebensversicherung, entwickelt, in denen es keine Rechnungsgrundlagen im herkömmlichen Sinn mehr gibt. Dies sind insbesondere an Marktpreisen orientierte und auf Szenarien beruhende Verfahren zur Beitragskalulation. Der für alle Verfahren angewandte Oberbegriff ist Annahme.
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Rechnungslegung

Mit der Rechnungslegung bilden ihre Ersteller, die Rechnungsleger, wirtschaftliches Handeln systematisch und überwiegend zahlenmäßig ab, um andere Personen, die Rechnungslegungsadressaten, zu informieren, ihnen Rechenschaft abzulegen und Grundlagen für ihre Ansprüche zu ermitteln.
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Regelsparbeitrag

Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag, den der Anleger (Bausparer) mit einer Bausparkasse abschließt. Er wird hauptsächlich für die Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Maßnahmen eingesetzt. Die vertraglich vereinbarte Bausparsumme wird zu einem vertraglich festgelegten Prozentsatz angespart. Der bis zur abgeschlossenen Vertragssumme fehlende Teil wird bei Zuteilung des Bausparvertrags als Bauspardarlehen gewährt, so dass der Bausparer bei Zuteilung über die volle Bausparsumme verfügen kann. Der Bausparer hat einen Rechtsanspruch auf das Bauspardarlehen, der sogar vererbbar ist.
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Rektaklausel

Orderpapiere sind auf einen Namen lautende Wertpapiere, die durch Einigung, Indossament und Übergabe übertragen werden können. Der Begriffsbestandteil „Order“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass jemand den Auftrag zur Übertragung erteilt.
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Rendite

Die Rendite gibt das Verhältnis der Auszahlungen zu den Einzahlungen einer Geld- bzw. Kapitalanlage an und wird meist in Prozent und jährlich angegeben. Da sich die Rendite meist auf einen jährlichen Kapitalertrag bezieht, kann sie mit der Kennzahl Rentabilität, welche sich auf einen Unternehmenserfolg bezieht, nicht gleichgesetzt werden. Die bekannteste Renditekennzahl ist der Zinssatz. Der Begriff ist jedoch nicht scharf definiert, wodurch die Einordnung in einen bestimmten Markt kaum möglich ist. Es existieren verschiedene Arten von Renditen, wobei bei der Geld- oder Kapitalanlage immer ein mit der Rendite verbundenes Risiko beachtet werden muss.
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Rentabilität

Sammelbezeichnung für das Verhältnis des Gewinns zum eingesetzten Kapital in einem bestimmten Zeitraum. Je nach Zweck gibt es verschiedene Rentabilitätsformeln.
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Rentenfonds

Ein Rentenfonds ist ein Investmentfonds, der ausschließlich oder überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere, wie zum Beispiel Pfandbriefe, Kommunalobligationen oder Anleihen investiert. Ihren Wertzuwachs erwirtschaften diese Fonds durch die Zinszahlungen sowie den Handel mit den gehaltenen Wertpapieren. Einzelne Fonds führen darüber hinaus auch (temporär) Absicherungsgeschäfte am Terminmarkt durch.
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Rentenmarkt

Der Rentenmarkt (auch Obligationenmarkt oder Anleihenmarkt, englisch Bond market) ist ein Segment des Kapitalmarktes, auf dem verzinsliche Wertpapiere und Teilschuldverschreibungen, die so genannten Rentenpapiere, gehandelt werden. Der Schuldner (Emittent) erhält am Primärmarkt (primary market) von den Gläubigern, im Austausch gegen Schuldverschreibungen (Bonds), befristet Kapital. Die emittierten Papiere können im Sekundärmarkt (secondary market) weiterverkauft werden. Die Handelsvolumen von Anleihen auf dem internationalen Rentenmarkt sind im nominalen Vergleich zum Aktienmarkt deutlich höher.
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Rezession

Rezession bezeichnet die kontraktive Konjunkturphase, in welcher ein Abschwung der Wirtschaft verzeichnet wird. Nach der am meisten verbreiteten Definition liegt eine Rezession vor, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen im Vergleich zu den Vorquartalen nicht wächst oder ein Rückgang zu verzeichnen ist (sinkendes Bruttoinlandsprodukt).
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Rücknahmepreis

Preis, zu dem erworbene Anteile von Investmentfonds zurückgegeben werden können. Der Rücknahmepreis wird börsentäglich ermittelt und entspricht dem aktuellen Anteilwert.
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S

Sachanlage

Sachanlagen sind materielle Vermögensgegenstände, die sich im Eigentum eines Unternehmens befinden, auf Dauer im Unternehmen verbleiben und in der Regel betriebsnotwendig sind, also nötig, um die Produktion und den Betrieb aufrechtzuerhalten. Sachanlagen sind in der Bilanz auf der Aktiv-Seite verzeichnet und gehören neben den Finanzanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen zum Anlagevermögen. Sie sind nach ihrer Wiederverkäuflichkeit sortiert, das heißt die am einfachsten zu verkaufende Position steht an letzter Stelle.
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Schrottimmobilie

Der Begriff Schrottimmobilie bezeichnet umgangssprachlich eine Immobilie, die sich in mangelhaftem Zustand befindet (z. B. nur „pinselsaniert“ wurde) und dem Erwerber unter Vorspiegelung falscher Tatsachen auf betrügerische Weise deutlich über Wert verkauft wurde.
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Schuldscheindarlehen

Schuldscheindarlehen (engl. bonded loan oder debenture bonds) sind neben Bankkredit und Anleihe eine weitere Form der (langfristigen) Fremdfinanzierung für Unternehmen. Dabei wird einem Kreditnehmer, ohne dass dieser den organisierten Kapitalmarkt in Anspruch nehmen muss, durch große Kapitalsammelstellen als Kreditgeber ein Darlehen gewährt.
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Sondervermögen

Ein deutscher juristischer Fachausdruck für Investmentfonds ist Sondervermögen. Das Sondervermögen ist das Anlagekapital der Fondsanleger, das – wie der Name sagt – vom Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt ist. Dadurch ist jedes Sondervermögen sowohl von den Wertänderungen der anderen Fonds der Investmentgesellschaft als auch vor dem Zugriff der Investmentgesellschaft selbst oder ihrer Gläubiger (auch im Insolvenzfall) geschützt.
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Sparer-Pauschbetrag

Der Sparer-Pauschbetrag ist ein Begriff aus dem deutschen Einkommensteuergesetz. Der Sparer-Pauschbetrag hat mit der Einführung der Abgeltungsteuer ab dem 1. Januar 2009 den bis dahin geltenden Sparerfreibetrag als Höchstgrenze für steuerfrei zu vereinnahmende Zinserträge und Dividenden abgelöst.
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Sparerfreibetrag

Sparerfreibetrag war ein Begriff aus dem deutschen Einkommensteuergesetz. Der Sparerfreibetrag bezeichnete für die Jahre 1975 bis 2008 den Betrag, bis zu dessen Höhe die Einkünfte aus Kapitalvermögen steuerfrei waren. Mit Einführung der Abgeltungsteuer zum 1. Januar 2009 wurde der Sparerfreibetrag durch den Sparer-Pauschbetrag ersetzt.
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Stammaktie

Der Begriff Stammaktie (engl. voting share oder common stock) bezeichnet die Eigenschaft einer Aktie, mit Stimmrechten behaftet zu sein. Das Gegenstück zu einer Stammaktie ist die Vorzugsaktie, die keine Stimmrechte hat, jedoch im Ausgleich bevorzugt bei z. B. Dividenden behandelt werden muss.
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Swap

Ein Swap (engl. (Aus-)Tausch) stellt im wirtschaftlichen Sinne einen Sammelbegriff für Finanzinstrumente dar, deren Gemeinsamkeit ein Austausch von zukünftigen Zahlungsströmen (Cash Flows) ist. Swaps gehören zu den OTC-Geschäften. Die Vereinbarung definiert dabei, wie die Zahlungen berechnet und wann sie fällig werden.
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T

Tafelgeschäft

Ein Tafelpapier ist im Bankwesen ein Wertpapier, das sich der Bankkunde effektiv aushändigen lässt und selbst verwahrt oder in ein Bankschließfach (geschlossenes Depot) einliefert. Geschäfte mit Tafelpapieren werden Tafelgeschäfte genannt.
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TecDAX

Der TecDAX ist ein deutscher Aktienindex und wurde am 24. März 2003 eingeführt. Er ist der Nachfolger des durch Insidergeschäfte und Bilanzfälschungen in Verruf geratenen Nemax50. Neben dem DAX, dem MDAX und dem SDAX gehört der TecDAX zum Prime Standard der Deutschen Börse AG.
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Teileigentum

Teileigentum ist das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört und ist in § 1 Abs. 3 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) gesetzlich geregelt.
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Transaktionsnummer (TAN)

Eine Transaktionsnummer (TAN) ist ein Einmalpasswort, das üblicherweise aus sechs Dezimalziffern besteht und vorwiegend im Online-Banking verwendet wird.
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Treuhänder

Treuhänder ist in der Schweiz die Berufsbezeichnung für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Buchhalter, Wirtschaftsjuristen, aber auch Architekten, Ingenieure etc. Grundsätzlich kann als Treuhänder gelten, wer stellvertretend für einen Auftraggeber dessen Interessen wahrnimmt.
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U

Überbrückungsgeld

Das Überbrückungsgeld (im Folgenden ÜG) ist eine staatliche Subvention zur Förderung der Existenzgründung und wird von der Agentur für Arbeit gezahlt. Weitere staatliche Subventionen zur Existenzgründung sind der Existenzgründungszuschuss und das Einstiegsgeld.
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Überzeichnung

Im Falle einer Überzeichnung legen der Emittent und das die Emission begleitende Kreditinstitut (Emissionsbank), die Zuteilungsregeln fest, das heißt sie entscheiden, welchem Interessent wie viele der angebotenen Wertpapiere zugeteilt werden.
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Umlageverfahren

Das Umlageverfahren ist eine Methode zur Finanzierung von Sozialversicherungen, speziell der Altersvorsorge, aber auch von Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Die eingezahlten Beiträge werden unmittelbar zur Rentenfinanzierung der Leistungsberechtigten herangezogen, also an diese wieder ausbezahlt. Dabei können vom Sozialversicherungsträger in geringem Umfang Rücklagen gebildet werden (z. B. Nachhaltigkeitsrücklage der gesetzlichen Rentenversicherung). Für seine Beitragsleistung erwirbt der Beitragszahler einen Anspruch auf Leistung in Fällen der Arbeitslosigkeit, Erwerbsminderung, Krankheit, und letztlich Alter.
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Umsatzsteuer (USt)

Die Umsatzsteuer (USt) ist eine Steuer, die den Austausch von Lieferungen und Leistungen (= Umsatz) besteuert. Bemessungsgrundlage ist der Erlös, den ein Unternehmer für seine Leistungen im Inland erzielt. Die Umsatzsteuer wird prozentual vom Nettoerlös berechnet und bildet zusammen mit diesem den vom Lieferungs-/Leistungsempfänger zu entrichtenden Preis. Die Umsatzsteuer gehört formal nicht zu den betrieblichen Kosten und mindert nicht den zu versteuernden Ertrag des Unternehmers.
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Umschichten

Landläufige Bezeichnung für den teilweisen oder vollständigen Wechsel der Anlage. Die asset allocation (englisch) bzw. Anlageaufteilung oder Portfolio-Strukturierung ist die Aufteilung (Diversifikation) eines angelegten Vermögens auf verschiedene Anlageklassen wie z. B. Anleihen, Aktien, Immobilien, Währungen und Edelmetalle.
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Umschuldung

Umschuldung sind alle Maßnahmen in der Unternehmenskrise, bei kritischer Staatsverschuldung oder bei hochverschuldeten Privatpersonen mit dem Ziel, die Schuldensituation des Schuldners zu entlasten und Schuldentragfähigkeit herbeizuführen.
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Urkunde (Wechsel)

Ein Wechsel (im 16. Jahrhundert verkürzt aus Wechselbrief) ist ein Wertpapier, das eine unbedingte Zahlungsanweisung des Ausstellers an den Bezogenen enthält, an jenen oder einen Dritten (Begünstigter, Remittent) zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort eine bestimmte Geldsumme zu zahlen. Ein akzeptierter Wechsel ("gezogen" und mit Unterschrift des Bezogenen) wird Akzept genannt.
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V

Vergleichsrechner

Ein Vergleichsrechner ist ein Online-Angebot im Internet. Mit so einem Online-Tools sind Vergleiche zu verschiedenen Produkten und Dienstleistungen der am Markt vorhandenen Anbieter möglich.
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Versicherungsmakler

Der Makler, auch als Broker bezeichnet, ist an kein Versicherungsunternehmen gebunden. Er erhält vom Kunden einen Beratungs- und Vermittlungsauftrag. Seine Loyalität besteht in erster Linie dem Kunden bzw. Mandanten gegenüber.
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Versicherungsvergleich

Die zunehmende Konkurrenzsituation auf allen Gebieten hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass ein Verbraucher für das Abschließen einer Versicherung viel größere Wahlmöglichkeiten hat als früher und heute öfter als früher einen guten Versicherungsrechner braucht.
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Volksaktie

Als Volksaktien bezeichnet man Aktien, die meistens im Zuge einer (Teil-)Privatisierung eines Unternehmens bei der Erstemission gezielt an Kleinanleger verkauft werden.
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Vorzugsaktie

Vorzugsaktie ist eine Aktie, die dem Inhaber in der Regel kein Stimmrecht in der Hauptversammlung gewährt, als Ausgleich dafür aber das Recht auf eine höhere bzw. bevorzugte Dividendenausschüttung. Das Gegenstück zu einer Vorzugsaktie ist die Stammaktie, die z. B. bei Dividenden nicht bevorzugt behandelt werden muss, dafür aber Stimmrecht besitzt.
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W

Wandelanleihe

Eine Wandelanleihe (auch Wandelschuldverschreibung, Wandelobligation, engl. convertible bond) ist ein von einer Anteilsgesellschaft ausgegebenes und in der Regel mit einem Nominalzins ausgestattetes verzinsliches Wertpapier, das dem Inhaber das Recht einräumt, es während einer Wandlungsfrist zu einem vorher festgelegten Verhältnis in Aktien einzutauschen.
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Warrants

Optionsscheine (englisch warrants) sind verbriefte (d. h. als Wertpapier gestaltete) Optionen. Im Gegensatz zu börsengehandelten Optionen oder OTC-Optionen eignen sich Optionsscheine auch für den Vertrieb am Retail-Markt, denn sie können in kleineren Losgrößen gehandelt werden. Kauf- und Verkauforder für Optionsscheine können – genauso wie bei Aktien – durch Angabe der WKN in einem Ordersystem beauftragt werden. Ein Zugang zu einer Terminbörse ist nicht erforderlich.
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Wechsel

Der Wechsel ist eine Urkunde und ein „geborenes Orderpapier“. Er wird daher nur mittels Indossament übertragen. Das Recht aus einem Wechsel kann nur durch Vorlage des Wechsels geltend gemacht werden. Das Bestehen, die Fälligkeit und die Durchsetzbarkeit der Verpflichtungen aus einem Wechsel, die nach Annahme durch den Bezogenen entstehen, sind losgelöst von der Forderung aus dem Grundgeschäft, derentwegen der Wechsel geleistet wird (abstraktes Wertpapier).
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Wertberichtigung

Wertberichtigungen sind im Rechnungswesen Korrekturposten auf der Passivseite der Bilanz, die den Buchwert eines Vermögenspostens an seinen niedrigeren tatsächlichen Wert anpassen. Sie stellen eine indirekte Wertkorrektur (indirekte Abschreibung) dar, weil die eingetretene Wertminderung nicht direkt beim Vermögensposten gezeigt wird.
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Wertpapier

Ein Wertpapier oder eine Wertschrift (schweizerisch) ist eine Urkunde, die ein privates Recht in der Weise verbrieft, dass das Recht aus der Urkunde gegenüber dem Schuldner nur geltend gemacht werden kann, wenn der Inhaber der Urkunde diese dem Schuldner vorlegt. Eine Urkunde dient der Sichtbarmachung und als Nachweis eines Rechtes.
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Wertpapierdepot

Ein Wertpapierdepot oder genauer Wertpapierdepotkonto ist im Bankwesen ein Konto, über das Wertpapiergeschäfte (Kauf, Verkauf, Übertragung) abgewickelt und Wertpapierbestände geführt werden. Bei Investmentfonds wird der Begriff Anlagekonto verwendet.
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Wertpapiere

Ein Wertpapier oder eine Wertschrift (schweizerisch) ist eine Urkunde, die ein privates Recht in der Weise verbrieft, dass das Recht aus der Urkunde gegenüber dem Schuldner nur geltend gemacht werden kann, wenn der Inhaber der Urkunde diese dem Schuldner vorlegt.
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Wertpapierkennnummer (WKN)

Die Wertpapierkennnummer (WKN, vereinzelt auch WPKN oder WPK abgekürzt) ist eine in Deutschland verwendete sechsstellige Ziffern- und Buchstabenkombination (National Securities Identifying Number) zur Identifizierung von Wertpapieren (Finanzinstrumenten).
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Wertpapierprospekt

Ein Wertpapierprospekt ist eine schriftliche Zusammenstellung von Informationen über die Art, den Gegenstand und die Risiken von Wertpapieren. Im weiteren Sinne werden sowohl der Emissions- als auch der Börsen- bzw. Kotierungsprospekt gelegentlich „Wertpapierprospekt“ genannt (zur Differenzierung siehe unten). Auf unionsrechtlicher Ebene wurden die Regelungen zur Erstellung von Wertpapierprospekten durch die Prospektrichtline (Richtlinie 2003/71/EG; ABl. 2003/345, S. 64) für den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) harmonisiert.
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Wiederanlage

Unverzügliche Anlage von ausgeschütteten Erträgen in einem Investmentfond, der einen Zinzeszinseffekt bewirkt ("Thesaurierung"). Darüber hinaus wird auch die sofortige Anlage von Ablaufleistungen einer Kapitalversicherung als Wiederanlage bezeichnet. Ein typisches Beispiel ist die Einzahlung der Ablaufleistung einer Kapitallebensversicherung in eine (sofort beginnende) Rentenversicherung.
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Wohnungsbauprämie

Die Wohnungsbauprämie (WoP) ist eine staatliche Subvention in Deutschland. Neben der 2006 ausgelaufenen Eigenheimzulage und der Arbeitnehmersparzulage ist sie eine Säule der Wohnungsbauförderung. Die Prämie wurde 1952 eingeführt, maßgeblich aus der Wohnungsnot heraus, die nach dem Krieg herrschte, doch auch beeinflusst von Kanzler Adenauers Erkenntnis, dass „Hausbesitzer keine Revolution machen“.
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Wohnungseigentum

Wohnungseigentum ist im deutschen Recht eine Form des Eigentums an einer einzelnen Wohnung. Es wird durch Eintragung in das Grundbuch begründet, d.h. jede Wohnung erhält bei der Begründung ein eigenes Grundbuchblatt und kann damit wie jede andere Immobilie verkauft, verschenkt oder belastet werden. Vom Wohnungseigentum zu unterscheiden ist Wohneigentum.
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X

XETRA

Bei Xetra (Exchange Electronic Trading, Kürzel ETR) handelt es sich um ein elektronisches Handelssystem der Deutsche Börse AG für den Kassamarkt, dessen Zentralrechner in Frankfurt am Main stehen. An diese Zentralrechner können sich Client-Rechner weltweit über das Internet oder Standleitungen verbinden.
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Z

Zahlungsmittel

Unter einem Tausch- oder Zahlungsmittel versteht man ein Objekt oder auch ein erwerbbares Recht, das ein Käufer einem Verkäufer übergibt, um Waren oder Dienstleistungen zu erwerben.
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Zahlungsverzug

Nichtleistung einer vereinbarten Zahlung wie z.B. eines Versicherungsbeitrages in einer vereinbarten Frist. Zahlungsverzug kann im Extremfall zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.
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Zinsbindung

Zinsbindungsfrist wird im Bankwesen der Zeitraum genannt, für den der im Kreditvertrag vereinbarte Zinssatz fest vereinbart wird (Festzinsdarlehen), ohne dass sich aktuelle Marktzinsveränderungen auf den vereinbarten Zins auswirken. Der Begriff wird bei Krediten verwendet, deren Gesamtlaufzeit die Dauer der Zinsbindungsfrist übersteigt. Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist ist eine neue Zinsvereinbarung zu treffen.
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Zinsen

Zins (von lat. census, Vermögensschätzung) ist das Entgelt, das der Schuldner dem Gläubiger für entliehenes Kapital zahlt. Rechtliche Grundlage dazu sind Gesetze oder Verträge. Die Höhe von vertraglich vereinbarten Zinsen bestimmt sich in einer Marktwirtschaft grundsätzlich nach Angebot und Nachfrage. Die Höhe von gesetzlich bestimmten Zinsen kann der Gesetzgeber festlegen.
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Zinseszins

Zinseszins ist Zins, der auf kapitalisierte (dem Kapital zugeschriebene) Zinsen vergangener Berechnungsperioden berechnet wird. Erforderlich ist somit, dass dem Kapital bereits fällige Zinsen zugeschlagen (kapitalisiert) wurden, sodass die neue Berechnungsgrundlage von Kapital und kapitalisierten Zinsen ausgeht.
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Zinsspanne

Spanne zwischen Soll- und Haben-Zinssätzen bei zinstragenden Anlagen. Die gezielte Ausnutzung dieser Differenzen führt zu den gewünschten Gewinnen.
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Zinsstaffel

Die Zinsstaffel kommt bei der Berechnung der Zinsen für Konten mit laufenden Gutschriften und Belastungen und Zinssatzwechseln zur Anwendung. Bankkonten wie Kontokorrent, Girokonto, Tagesgeld, Sparbuch usw., aber beispielsweise auch Finanzkonten, Mietkonten werden so abgerechnet. Auf manchen Konten, z. B. Kontokorrentkrediten bei der Bank, besteht die Möglichkeit, dass der Saldo vom Soll ins Haben und umgekehrt wechselt, das heißt, dass der Kontoinhaber je nach Kontostand Schuldner oder Gläubiger der Bank ist. Meistens kommen für Soll- und Haben unterschiedliche Zinssätze zum Einsatz. Beim Kontokorrentkredit etwa sind die Zinsen für den Kredit höher als für Guthaben.
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Zwangsversteigerung

Die Zwangsversteigerung (Subhastation) ist ein Vollstreckungsverfahren, das im Gesetz über die Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung (ZVG) geregelt ist (vgl. Verweis in § 869 Zivilprozessordnung).
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Zwangsverwaltung

Die Zwangsverwaltung ist ein Vollstreckungsverfahren, das den Vorschriften der Zivilprozessordnung (ZPO) unterliegt. Das Zwangsverwaltungsverfahren ist im Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung (ZVG) gesetzlich geregelt. Es handelt sich um eine Maßnahme der Einzelzwangsvollstreckung (im Gegensatz zur Gesamtvollstreckung (Insolvenz)). Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung sind die einzigen Einzelzwangsvollstreckungsmaßnahmen, die grundsätzlich auch während eines laufenden Insolvenzverfahrens möglich sind. Dies gilt jedoch nur für solche Gläubiger, die dinglich gesicherte Pfandrechte haben; für die in der Regel also im Grundbuch eine Grundschuld, Hypothek oder Reallast eingetragen ist.
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Zwangsvollstreckung

Das Zwangsvollstreckungsrecht der Bundesrepublik Deutschland ist das Recht der Anwendung staatlicher Gewalt zur Durchsetzung öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Ansprüche des Gläubigers gegen den Schuldner auf Grundlage eines vollstreckbaren Titels (Beitreibung). Oder allgemein: Zwangsvollstreckung ist ein staatliches Verfahren zur zwangsweisen Durchsetzung oder Sicherung von Ansprüchen eines Gläubigers gegenüber einem Schuldner.
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Zwischenfinanzierung

Zwischenfinanzierung ist die von Kreditinstituten vorgenommene, meist kurzfristig (1 bis 2 Jahre) angelegte Kreditgewährung, bei der vorausgesetzt wird, dass die endgültige Finanzierung bereits sichergestellt ist. Im Rahmen der Finanzierungsbedarfsrechnung wird vielfach deutlich, dass die eingeplanten Finanzierungsquellen nicht zu dem Zeitpunkt zur Verfügung stehen, an dem sie benötigt werden. In diesen Fällen ist eine Zwischenfinanzierung einzuplanen, die den Zeitraum bis zur endgültigen Finanzierung überbrückt. Typische Sachverhalte, in denen eine Zwischenfinanzierung benötigt wird, sind:
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