• 01.06.2009 - ApoRisk® News Finanzen: Trotz 40-jährigem Jubiläum - Bundesschatzbriefe lohnen nicht

    Die Zeiten für sicherheitsbewusste Anleger sind hart. Die Renditen für festverzinsliche Produkte sind im Keller. Durch die Finanzkrise suchen viele Unterschlupf direkt beim Bund ...

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hier ist der vollständige Text für Sie:

ApoRisk® News Finanzen:

Trotz 40-jährigem Jubiläum

Bundesschatzbriefe lohnen nicht

 

Die Zeiten für sicherheitsbewusste Anleger sind hart. Die Renditen für festverzinsliche Produkte sind im Keller. Durch die Finanzkrise suchen viele Unterschlupf direkt beim Bund und legen ihr Geld in Bundeswertpapieren an. Im vergangenen Jahr hatten die Deutschen für über 17 Milliarden Euro Bundeswertpapiere im Depot. Besonders beliebt sind dabei die Bundesschatzbriefe, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiern.

Bei den Bundesschatzbriefen sind zwei unterschiedliche Typen erhältlich. Typ A hat eine Laufzeit von sechs Jahren und die Zinsen werden jährlich ausgezahlt, Typ B läuft sieben Jahre und zahlt die Zinsen am Laufzeitende zurück. Dadurch entsteht ein Zinseszinseffekt, der für eine höhere Gesamtrendite sorgt. Trotzdem ist Typ B nur Anlegern mit geringem Vermögen zu empfehlen, da die anfallenden Zinsen von sieben Jahren Laufzeit komplett am Ende in einer Summe ausgezahlt werden und man so schnell den jährlichen Freibetrag überschreitet und Abgeltungssteuern auf die erhaltene Zinszahlung von der Bank abgeführt wird.

Trotz der angedachten Laufzeit von sechs bzw. sieben Jahren sind die Bundesschatzbriefe flexibel, denn nach einem Jahr können alle 30 Tage Teilbeträge in Höhe von 5000 Euro pro Gläubiger zurückgegeben werden. Je länger man jedoch die Bundesschatzbriefe im Depot behält, desto höher fällt die Rendite aus, denn der für die Laufzeit vereinbarte Zinssatz steigt in der Regel jährlich an. Momentan zahlt der Bund für seine Schatzbriefe im ersten bis sechsten Jahr 0,5%, 1,25%, 2,5%, 3,5%, 4,25% und 4,5%.

Banken kopieren Bundesschatzbriefe

Dem Bundesschatzbrief nachempfundene Produkte haben auch Banken im Angebot. Diese heißen zum Beispiel Zuwachssparen oder Stufenzinssparen. Die meisten Banken bieten eine Laufzeit von drei oder fünf Jahren an, wobei nach einer Sperrfrist von zwölf bis 15 Monaten über den Betrag verfügt werden kann. Wer höhere Summen anlegt, kann diese auch auf mehrere Verträge verteilen, um so besser über Teilbeträge verfügen zu können.

Auch wenn die Rendite der meisten Bankangebote auf die Gesamtlaufzeit betrachtet nicht viel höher als bei den Bundesschatzbriefen liegt, sind die Angebote der Banken trotzdem zur Zeit attraktiver. Das hat einen einfachen Grund. Die Sparda-Bank Berlin bietet beispielsweise eine Zinsstaffel von 1,25%, 1,5%, 2,5%, 3,25% und 3,75% an. Der Anleger hat damit auf die Laufzeit von fünf Jahren gesehen keinen Renditevorteil. Sollte der Vertrag aber vorzeitig aufgelöst werden, fällt die Rendite höher aus, da in den ersten beiden Jahren das Bankangebot über dem der Bundesschatzbriefe liegt.

Drohende höhere Inflation

Da viele Experten bei einer wiederbelebten Konjunktur von einer höheren Inflationsrate ausgehen, werden dann auch die Zinsen für Anleger wieder deutlich höher ausfallen. In diesem Fall lohnt es sich, nicht die gesamten fünf oder sechs Jahre den abgeschlossenen Vertrag zu erfüllen, sondern den alten Vertrag vorzeitig zu beenden und einen neuen abzuschließen.

Unter Sicherheitsaspekten sind die Sparprodukte der Banken, die einem deutschen Einlagensicherungssystem angehören, ähnlich sicher zu bewerten, wie die Bundeswertpapiere selbst. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für diese Produkte über die Einlagensicherung der Banken hinaus eine Staatsgarantie ausgesprochen.

Wer trotzdem lieber zu Bundesschatzbriefen greift, kann diese direkt bei der Deutschen Finanzagentur kostenfrei verwahren lassen. Für die Zuwachssparprodukte bei Banken fallen in der Regel ebenfalls keinerlei Gebühren an.

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