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Sehr geehrte Apothekerin, sehr geehrter Apotheker,
hier ist der vollständige Text für Sie:
Ohne schnelle politische Maßnahmen droht eine weitere Ausdünnung der Arzneimittelversorgung
26. Febuar 2025
Die wirtschaftliche Lage vieler Apotheken spitzt sich dramatisch zu. Bis zur Bildung einer neuen Bundesregierung könnten nach aktuellen Schätzungen rund 100 weitere Apotheken schließen. Steigende Kosten, ausbleibende Honoraranpassungen und zunehmende Bürokratie setzen die Betriebe unter massiven Druck. Während Patienten in betroffenen Regionen längere Wege in Kauf nehmen müssen, fordern Fachverbände dringend politische Sofortmaßnahmen. Die kommende Regierung steht vor einer klaren Aufgabe: Entweder wird jetzt gehandelt, oder die wohnortnahe Arzneimittelversorgung droht weiter auszudünnen.
Die wirtschaftliche Lage vieler Apotheken in Deutschland spitzt sich weiter zu. Angesichts ausbleibender Anpassungen der Vergütung und steigender Betriebskosten stehen zahlreiche Standorte vor dem Aus. Schätzungen zufolge könnten bis zur Bildung einer neuen Bundesregierung rund 100 weitere Apotheken schließen, wenn keine kurzfristigen Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Seit Jahren ist der finanzielle Druck auf Apotheken gewachsen. Inflation, höhere Gehälter und steigende Energiekosten belasten die Betriebe erheblich. Gleichzeitig sorgt ein starres Honorarsystem dafür, dass die wirtschaftliche Basis vieler Apotheken erodiert. Die Folge: Immer mehr Inhaber sehen sich gezwungen, ihren Betrieb aufzugeben.
Fachverbände fordern daher schnelle politische Maßnahmen, um eine weitere Ausdünnung des Versorgungsnetzes zu verhindern. Neben einer kurzfristigen wirtschaftlichen Unterstützung müsse auch die langfristige Perspektive der Apotheken verbessert werden. Die Politik habe im Wahlkampf angekündigt, die wohnortnahe Gesundheitsversorgung zu stärken – nun müsse sie diesen Worten Taten folgen lassen.
Insbesondere in ländlichen Regionen ist die Lage bereits kritisch. Wenn Apotheken schließen, bedeutet das für Patientinnen und Patienten längere Wege und eine schlechtere Erreichbarkeit von Medikamenten und Beratungsleistungen. Besonders ältere Menschen sowie chronisch Erkrankte sind von dieser Entwicklung betroffen.
Die anstehenden Koalitionsverhandlungen bieten die Gelegenheit, klare Weichen für die Zukunft der Apotheken zu stellen. Neben finanziellen Entlastungen sei es notwendig, die heilberuflichen Kompetenzen der Apotheken gezielt auszubauen und deren Rolle im Gesundheitssystem langfristig zu stärken.
Fachkreise appellieren an die politischen Entscheidungsträger, sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Ein konstruktiver Dialog zwischen Regierung und Apotheken sei unverzichtbar, um eine tragfähige Lösung zu finden. „Jetzt ist der Zeitpunkt zu handeln, bevor das Netz der Apotheken weiter ausgedünnt wird.“
Die aktuelle Entwicklung ist kein plötzlicher Schock, sondern das Resultat jahrelanger Fehlsteuerung. Während immer mehr Apotheken unter finanziellen Zwängen schließen, bleibt die politische Reaktion aus. Doch das Problem ist längst nicht mehr nur ein wirtschaftliches – es geht um die Grundversorgung der Bevölkerung.
Apotheken sind weit mehr als reine Medikamentenausgabestellen. Sie sind Anlaufstellen für Gesundheitsfragen, akute Notfälle und präventive Beratung. Ihr Fehlen trifft besonders jene, die auf kurze Wege und eine schnelle Versorgung angewiesen sind. Trotzdem wird das Thema seit Jahren verschleppt.
Während Milliarden in Digitalprojekte und Krankenhausreformen fließen, wird die Versorgung vor Ort vernachlässigt. Das Ergebnis: Apotheken schließen, ländliche Regionen werden abgehängt, und die Gesundheitsversorgung verliert an Qualität.
Die neue Bundesregierung hat die Chance, diesen Trend zu stoppen. Doch dazu braucht es konkrete Maßnahmen – jetzt, nicht erst nach monatelangen Verhandlungen. Die Politik steht vor einer klaren Entscheidung: Entweder sie sichert die Apotheken als Teil der gesundheitlichen Daseinsvorsorge oder sie nimmt in Kauf, dass die flächendeckende Versorgung weiter erodiert.
Von Roberta Günder, Geschäftsführerin
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