
Pharmazie | Pathomechanismus |
Im Zusammenhang mit mRNA-Impfungen gegen COVID-19 waren als seltene Nebenwirkungen Myo- und/oder Perikarditiden beobachtet worden, insbesondere bei jungen Männern. Wie diese zustande kommen, war bislang unklar. Nun haben Forschende erste Hinweise auf den Pathomechanismus veröffentlicht. Der vermutliche Schuldige: zu viele Zytokine.
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Pharmazie | Gute Aussichten für Diabetiker |
Trotz erheblicher pharmakologischer Fortschritte in den letzten Jahren bleibt die Einstellung eines normoglykämischen Blutglucose-Spiegels bei Diabetes mellitus auch mit neueren Basal- und Bolus-Insulinen häufig eine Herausforderung. Mit der Entwicklung neuartiger Insulin-Formulierungen streben Wissenschaftler danach, die Therapietreue weiter zu verbessern und der physiologischen Insulin-Sekretion näherzukommen. Welche Innovationen befinden sich in der Pipeline?
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Pharmazie | Gefährliche Nebenwirkungen bei Babys und Kleinkindern |
Die aktuelle Lieferengpassproblematik hat in jüngster Zeit die Wichtigkeit der Rezeptur auch in den Fokus der allgemeinen Öffentlichkeit gerückt. Doch für die Apotheken ist der dadurch entstandene zusätzliche Arbeitsaufwand nicht ohne Weiteres zu stemmen. Gerade im Bereich pädiatrischer Rezepturen sind einige Besonderheiten zu beachten – wie etwa das wenig bekannte Thema der Osmolalität. Das machte Apotheker Dr. Andreas Ziegler auf der INTERPHARM in Göttingen am vergangenen Samstag deutlich.
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Pharmazie | DAZ-Tipp |
In letzter Zeit kommt es in Apotheken vermehrt zu Reklamationen wegen verschimmelter Cannabis-Blüten. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass Bakterien und Pilze in inhalierten Aerosolen vorkommen, aber Pilzsporen können ein Risiko für Patienten darstellen. Daher stellt sich die Frage, welche Anforderungen an die mikrobiologische Qualität von Cannabis-Blüten gestellt werden und wie sie in der Apotheke gewährleistet werden kann.
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Pharmazie | Mammakarzinom durch orale Verhütung? |
Durch die Einnahme kombinierter Kontrazeptiva steigt die Wahrscheinlichkeit, an einem Mammakarzinom zu erkranken, leicht. Doch wie sieht das Brustkrebsrisiko bei reinen Gestagen-Präparaten aus? Ein Forschungsteam analysierte den Zusammenhang zwischen Estrogen-freier Verhütung und dem Risiko eines malignen Brusttumors nun in einer Fall-Kontroll-Studie – eingebettet in eine Metaanalyse.
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Pharmazie | Aktualisierte DEGAM-Leitlinie |
Das Thyreoidea-stimulierende Hormon (TSH) ist ein Marker der Schilddrüsenfunktion und einer der häufigsten bestimmten Laborparameter. Doch nicht alle Patient:innen mit erhöhten TSH-Werten profitieren eindeutig von einer medikamentösen Therapie. Für den hausärztlichen Kontext gibt die überarbeitete DEGAM-Leitlinie nun Klarheit darüber, welche Erwachsenen Schilddrüsenhormone substituieren sollten. Zu berücksichtigen ist für die Therapieentscheidung nebst dem TSH-Wert neuerdings auch das Alter.
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Pharmazie | Neue NICE-Empfehlung in Großbritannien |
Gentamicin und Co. können bei Früh- und Neugeborenen zu einer Hörschädigung führen, wofür eine A1555G-Mutation als prädisponierender Faktor gilt. In Großbritannien wird deshalb nun vor Beginn einer Aminoglykosid-Therapie auf diese Mutation getestet. Wäre ein solches Screening auch hierzulande denkbar? Die DAZ hat mit Prof. Dr. Michael Zemlin gesprochen, der federführend an der S2k-Leitlinie „Bakterielle Infektionen bei Neugeborenen“ beteiligt war.
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Pharmazie | Anpassung der Fachinformation von Erythromycin |
Ein aktueller Bescheid des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte ruft derzeit in Erinnerung, dass der Einsatz von oralem Erythromycin in Schwangerschaft und Stillzeit, zum Beispiel bei schwerer Akne, zwar möglich, aber nicht risikofrei ist: Ein gewisses Risiko für Herzfehler beim Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Zudem sind neue Wechselwirkungen von Erythromycin mit anderen Arzneimitteln zu bedenken.
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Pharmazie | Geriatrie |
Wenn eine antidepressive Therapie bei älteren Patienten nicht mehr anspricht, gibt es zwei Möglichkeiten: Man kann den Wirkstoff wechseln oder die bestehende Therapie mit einem zusätzlichen Wirkstoff ergänzen. Doch was ist eher zu empfehlen? Eine Studie gibt Orientierung.
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Pharmazie | Schutz für Ältere gegen das respiratorische Synzytialvirus |
Die Frage „wann kommt der erste RSV-Impfstoff“ ist in den letzten Monaten gehäuft gestellt worden – eine Antwort ist nun ein ganzes Stück näher gerückt: Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat für den ersten Impfstoff gegen das respiratorische Synzytialvirus eine Zulassungsempfehlung ausgesprochen. Er soll ältere Erwachsene vor einer Infektion der unteren Atemwege schützen und unter dem Namen Arexvy auf den Markt kommen. Die Zulassungsstudie ist aber noch nicht abgeschlossen.
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Pharmazie | Studie |
Tabletten, Augentropfen, Tropfen, Pflaster und Pens – in der sogenannten ABLYMED-Studie wurde die Handhabung von fünf verschiedenen Arzneiformen per Video aufgezeichnet und von mehreren geschulten Beobachtern ausgewertet. Auf dieser Basis wurde ein Bewertungstool erstellt, um mögliche Fehler bei der Anwendung frühzeitig zu erkennen. Beispielsweise das Teilen von Tabletten kann zur Herausforderung werden.
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Pharmazie | Pfizer verlängert Haltbarkeit erneut |
Erst zwölf, dann 18 und jetzt 24 Monate: Pfizer hat die Haltbarkeit seines COVID-19-Arzneimittels Paxlovid nochmals verlängert. Darüber informiert die Arzneimittelkommission der Deutschen Apothekerschaft (AMK). Diese sechsmonatige Verlängerung gilt auch für bereits im Verkehr befindliche Packungen mit einem Verfalldatum von November 2022 bis Dezember 2023.
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Pharmazie | Allgemeine STIKO-Impfempfehlungen 2023 |
Die STIKO hat bis Februar 2023 ihre COVID-19-Impfempfehlungen 25-mal aktualisiert. Künftig sollen diese im regulären Impfkalender verankert sein. Dazu gab das Expertengremium am heutigen Dienstag seinen Entwurf bekannt, in dem unter anderem eine jährliche COVID-19-Auffrischungsimpfung für Risikogruppen empfohlen wird. Überraschen dürfte, dass für gesunde Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren keine routinemäßige Impfung vorgesehen ist.
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Pharmazie | Anpassung der Gebrauchsinformationen |
Amoxicillin ist angesichts der Lieferengpässe derzeit zwar kaum zu bekommen, Apotheker:innen sollten dennoch auf dem aktuellsten Stand bleiben, was die Sicherheitsinformationen in den Fachinformationen angeht. Diese wurden nämlich kürzlich auf Empfehlung des Pharmakovigilanz-Ausschusses der EMA (PRAC) angepasst. Was ist neu, was sollte bereits bekannt sein?
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Pharmazie | Nicht zu viel, nicht zu wenig |
Wenn Akne an einer ungewöhnlichen Körperstelle, in einem ungewöhnlichen Alter auftritt oder auf die Behandlung nicht anspricht, sollten Apotheker:innen hellhörig werden – denn es könnte eine Arzneimittelnebenwirkung dahinter stecken. Ein möglicher Auslöser ist Vitamin B12, insbesondere wenn es in hohen Dosen eingesetzt wird.
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Pharmazie | Bei HCT-Einnahme |
Im Jahr 2018 warnte ein Rote-Hand-Brief, dass Hydrochlorothiazid (HCT) das Risiko für nicht-melanozytären Hautkrebs erhöht. Eine Kohortenstudie bestätigt nun, dass Hautkrebs bei Einnahme von HCT im Vergleich zu anderen Diuretika tatsächlich etwas häufiger auftritt. Doch es gibt auch Entwarnung: Die Gesamtinzidenz von Tumoren fiel geringer aus.
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Pharmazie | DAZ-Tipp |
Auch wenn die Infektionswelle mit dem Frühling hoffentlich abklingen wird, Antibiotika sind immer noch ein knappes Gut. Besonders in der Pädiatrie fehlen flächendeckend Trockensäfte mit den Wirkstoffen Penicillin, Amoxicillin und Amoxicillin/Clavulansäure. Wie kann man in der Apotheke reagieren?
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Pharmazie | INTERPHARM 2023 |
„Pharmazeutische Betreuung ist kein einmaliges Agieren, sondern ein kontinuierlicher Prozess“, sagt Dr. Philipp Kircher. Der Apotheker hat für die INTERPHARM 2023 Tipps, wie Apotheker kritische Arzneiformen korrekt an den Patienten bringen.
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Pharmazie | Paul-Ehrlich-Institut zu Impfnebenwirkungen |
Unter allen dem Paul-Ehrlich-Institut gemeldeten Verdachtsfällen auf Impfnebenwirkungen stach ein Impfstoff besonders hervor: Jeder vierte Fall bezog sich auf den Herpes-zoster-Impfstoff Shingrix, fast immer wurden Gürtelrose-Episoden beobachtet. Was sagt das Paul-Ehrlich-Institut: Lässt Shingrix Herpes zoster aufblühen?
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Pharmazie | Phase-II-Studie |
Borreliose, Chlamydien, RSV – zurzeit wird an zahlreichen mRNA-Impfstoffen geforscht. Doch nicht nur zur Prävention von Infektionskrankheiten könnten solche Vakzinen künftig eingesetzt werden, auch in Sachen Krebs sind einige Impfstoffkandidaten in der Pipeline. Einer davon ist mRNA-4157, für welchen jüngst vielversprechende Ergebnisse einer Phase-II-Studie bei Melanom-Patient:innen vorgestellt wurden.
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