
Sehr geehrte Apothekerin, sehr geehrter Apotheker,
hier ist der vollständige Text für Sie:
GEFANGEN IM IMMOBILIENFONDS
Es ist gar nicht so lange her, da wussten offene Immobilienfonds kaum, wohin mit dem vielen Geld. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet: manche Gesellschaften verhindern Mittelabflüsse, indem sie den Fonds einfach dichtmachen. Anlegern bleiben dann nur zwei Möglichkeiten.
Erst zu, dann auf und jetzt wieder zu - mit dem Kanam Grundinvest und
dem SEB Immoinvest haben in den letzten Tagen zwei große
Immobilienfonds erneut dichtgemacht. Wer investiert ist, kann seine
Anteile im Moment also nicht zu Geld machen. Ein schwacher Trost für die
Anleger: Sie sind nicht allein. Eine Reihe weiterer Fonds hat die
Rücknahme von Anteilen bereits seit Monaten ausgesetzt. Momentan sind
acht offene Immobilienfonds geschlossen und fast 20 Milliarden Euro dem
Zugriff der Anleger entzogen.
Waren es zunächst die direkten
Folgen der Immobilienkrise, auf die Fondsanbieter reagierten, ist der
Grund diesmal in der Politik zu suchen: Anfang Mai hat das
Bundesfinanzministerium einen Gesetzentwurf zur Reform der offenen
Immobilienfonds zur Diskussion vorgelegt. Dieser Entwurf sieht unter
anderem eine pauschale Abwertung der Fondsimmobilien vor. Während die
Diskussion von Privatanlegern zunächst weitgehend unbemerkt blieb,
reagierten institutionelle Investoren sofort: Innerhalb kürzester Zeit
zogen sie dreistellige Millionenbeträge aus den Fonds ab.
Wer in
einem Fonds "gefangen" ist, der vorübergehend geschlossen ist, hat
grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Warten, bis der Fonds wieder öffnet,
oder die Anteile sofort über die Börse verkaufen. "Darüber hinaus sollte
geprüft werden, ob eine Klage wegen Falschberatung in Frage kommt",
sagt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale NRW.
Wenn die Fonds größere Abwertungen ihres Immobilienvermögens vermeiden können, ist es für Anleger möglich, die Krise mit geringen Verlusten zu überstehen oder sogar Gewinn zu machen. Allerdings kann die Wartezeit lang werden - und sie ist nicht risikolos. Fonds dürfen die Rücknahme von Anteilen für bis zu 24 Monate aussetzen. Einzelne Immobilienfonds wie der Degi Europa oder Morgan Stanley P2 Value nehmen seit Herbst 2008 keine Anteile mehr zurück, andere hatten zwischenzeitlich geöffnet und sind nun wieder dicht. Sollte sich die Krise der Fonds in dieser langen Zeit verschärfen, drohen unter Umständen sogar höhere Verluste als bei einem sofortigen Verkauf.
Praktisch alle größeren offenen Immobilienfonds werden an einer oder mehreren Börsen gehandelt. Hier können Anleger ihre Anteile trotz Schließung sofort loswerden. Wer verkauft, ist die Unsicherheit über die weitere Entwicklung los und muss nicht vor einer weiteren Talfahrt zittern. Allerdings liegen die Verkaufskurse bei einzelnen Fonds um bis zu 30 Prozent unter den offiziellen, von den Fondsgesellschaften veröffentlichten Anteilswerten. Hinzu kommen Gebühren für den Börsenhandel. Dennoch ist der Verkauf über die Börse die einzige Möglichkeit, dem Schrecken ein Ende zu machen. Wer in den nächsten Wochen und Monaten auf das angelegte Geld angewiesen ist und sonst das Konto teuer überziehen müsste, hat kaum eine andere Wahl.
Wer beim Kauf der Fondsanteile falsch beraten wurde, sollte erwägen, die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale oder einen auf Bankenrecht spezialisierten Anwalt aufzusuchen. Das gilt besonders, wenn ein offener Immobilienfonds als absolut sicheres Anlageprodukt verkauft wurde. Wer schriftliche Beweise für die Falschberatung oder einen Zeugen hat, der beim Beratungsgespräch anwesend war, kann eventuell eine Klage wegen Falschberatung einreichen.
(ino) (ApoRisk)
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