• 05.10.2009 - ApoRisk® News Vorsorge: Lebensversicherungen

    Sie sind so beliebt wie umstritten: Lebensversicherungen. Viele Menschen haben in den letzten Jahrzehnten eine Lebensversicherung abgeschlossen, als Risikolebensversicherung ode ...

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Sehr geehrte Apothekerin, sehr geehrter Apotheker,
hier ist der vollständige Text für Sie:

ApoRisk® News Vorsorge:


Lebensversicherungen


Sie sind so beliebt wie umstritten: Lebensversicherungen. Viele Menschen haben in den letzten Jahrzehnten eine Lebensversicherung abgeschlossen, als Risikolebensversicherung oder Kapitallebensversicherung. Es gibt viele verschiedene Spezialformen von Lebensversicherungen, was stark zu Lasten der Markttransparenz und Vergleichbarkeit verschiedener Versicherungsangebote geht.

Dazu kommt ganz sicher, dass immer mehr Interessenten für eine Lebensversicherung zunehmend verunsichert werden durch die immer wieder les- und hörbaren Vorwürfe, die Lebensversicherungen würden gemessen an alternativen Anlage- und Vorsorgemöglichkeiten eine unterdurchschnittliche Kapitalverzinsung / Rendite abwerfen.

Risiko abgesichert: Risikolebensversicherungen

Für Familien, die ein Haus gebaut haben oder größere finanzielle Verbindlichkeiten (Kredite) eingegangen sind, besteht die kritische Gefahr, dass der Hauptverdiener durch einen Unfall ums Leben kommt. Die finanziellen Folgen für die Hinterbliebenen sind meist enorm und können aus eigener Kraft kaum bewältigt werden. Das Risiko einer zu starken finanziellen Belastung kann durch eine Risikolebensversicherung ausgeglichen werden. Schon nach der Zahlung des ersten Beitrags, der für eine Absicherung über 100.000 Euro weniger als 10 Euro im Monat beträgt, tritt der Versicherungsschutz ein.

Die Ausgaben für eine Risikolebensversicherung sind im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzbar. Die Todesfall-Leistung ist außerdem einkommenssteuerfrei.

Bei der Vertragsgestaltung gibt es einige Besonderheiten zu beachten, die von Versicherung zu Versicherung bzw. zwischen den verschiedenen Versicherungsgesellschaften differenzieren. Der Standard-Tarif gilt meist für eine Person. Es gibt allerdings teilweise auch die Möglichkeit, den Vertrag für zwei Versicherungsnehmer abzuschließen. Zudem kann bei bestimmten persönlichen Faktoren, wie das Fahren von motorisierten Zweirädern oder Quads oder bei Rauchern ein Aufschlag erhoben werden.

Auf- und Abschläge gibt es auch bei der Art der Zahlweise. Wer den Beitrag einmal im Jahr zahlt, erhält einen Rabatt gegenüber der monatlichen Zahlweise. Einige Unternehmen bieten bei ihren Risikolebensversicherungen auch eine Kombination mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung an, die im Falle der krankheitsbedingten Aufgabe der Arbeit eine monatliche Rente zahlt.

Grundsätzlich dienen Risikolebensversicherungen nicht zur Altersvorsorge, das heißt, es wird kein Kapital angespart, das zum Renteneintritt ausgezahlt wird. Einige Versicherungen haben aber hier eine Lösung im Angebot: Sie ermöglichen den Versicherungsnehmern innerhalb einer bestimmten Frist, meist in den ersten zehn Jahren, die Risikolebensversicherung in eine Kapital-Lebensversicherung mit der gleichen Versicherungssumme umzuwandeln.

Kapital ansparen - Kapitallebensversicherungen

Eine der am häufigsten realisierten Kapitalanlagen, die gleichzeitig das Leben absichern, sind Kapitallebensversicherungen. Eine Kapitallebensversicherung dient mehreren Aspekten der Absicherung. Zum einen ist, je nach Tarif eine oder mehrere Personen versichert, wenn es zum Ableben kommt. Im Eintreten des Versicherungsfall bekommen der oder die Hinterbliebenen eine Zahlung der Versicherung ausgezahlt. Dies ist sinnvoll, wenn die versicherte Person eine Familie und / oder Kinder hat, die es zu versorgen gilt.

Der aber weitaus wichtigere Aspekt ist die Auszahlung an die versicherte Person selbst. Das ist meist der eigentliche Grund zum Abschluss einer Kapitallebensversicherung. Mit der Zahlung der Versicherungssumme kann sich der Versicherungsnehmer lang ersehnte Wünsche erfüllen, sich den Lebensabend angenehmer gestalten oder den Kindern oder Enkeln eine große Freude machen.

Je nach abgeschlossenen Tarif gibt es mehrere Möglichkeiten für eine Kapitallebensversicherung. Zum einen gibt es einen sogenannten Teilauszahler. Hier wird in Abständen immer wieder eine Summe aus der Versicherung an den Versicherungsnehmer ausgezahlt. In der Regel wird die erste Zahlung nach 12 Jahren fällig und dann in Abständen von vier bis sechs Jahren immer wieder bis zur Hauptfälligkeit der Versicherung. Dies ist ein guter Tarif, wenn der Versicherungsnehmer sich immer wieder Anschaffungen oder Geschenke machen will.

Die zweite Variante ist die Kapitallebensversicherung mit einer einmaligen Auszahlung. Hier wird ein vorher festgelegter Auszahlungstermin festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt wird die volle Summe der Kapitallebensversicherung ausgezahlt.

Zu beachten ist bei einer Kapitallebensversicherung ist der steuerliche Aspekt. Versicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden, sind voll steuerfrei. Das heißt, das angesparte Geld und der Ertragsanteil ist einschließlich der Überschußbeteiligung steuerfrei für den Versicherungsnehmer.

Für Kapitallebensversicherungen, die ab 2005 abgeschlossen wurden oder werden, gelten andere Regelungen. Wird eine Kapitallebensversicherung vor Ablauf des Sechzigsten Lebensjahrs ausgezahlt, muß der Ertragsanteil voll versteuert werden. Wird die Zahlung danach fällig, wird der Ertragsanteil nur noch zu 50 % besteuert.

Trotz der Besteuerung durch den Staat ist die Kapitallebensversicherung eine interessante Kapitalanlage, nicht nur fürs Alter. Die Verzinsung ist attraktiv und summiert sich auf die lange Laufzeit sehr gut.

Gute Wahl?! - Fondsgebundene Lebensversicherungen

Bei einer Fondsgebundenen Lebensversicherung werden die Beiträge nicht von der Versicherung selber verwaltet und dazu verwendet, zu versuchen, möglichst hohe Überschüsse zu erwirtschaften, sondern sie werden an eine Fondsgesellschaft weitergeleitet und in Investmentfonds angelegt. Hier kann der Versicherungsnehmer bei Abschluss der Versicherung selber bestimmen, in welche Fonds investiert werden soll. Je nach individueller Anlegermentalität kann er hierbei zwischen Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds oder Geldmarktfonds wählen.

Während Aktienfonds naturgemäß ein ziemlich hohes Risiko aufweisen sind Rentenfonds in der Regel etwas sicherer, da sie mit festverzinslichen Papieren arbeiten. Immobilienfonds sind in der Regel noch eine Stufe sicherer und Geldmarktfonds gelten als nahezu absolut sichern.

Mit zunehmender Sicherheit sind aber auch die Gewinnchancen etwas kleiner (immer noch größer als für Gewinnspiele), denn gerade die Volatilität, also die Ausschläge nach oben oder unten sind es die dafür sorgen, dass der Fond Gewinne macht und somit auch der Wert der Versicherung insgesamt steigt.

Unterschiede gibt es aber nicht nur in der Art, wie die Beiträge verwendet werden, auch in der Handhabung einer solchen Police bestehen enorme Unterschiede. Möchte der Versicherungsnehmer z.B. ein Policendarlehen, also eine Vorauszahlung aus seinem Vertrag nehmen, dann ist dieses zwar i.d.R. zinsfrei möglich, es werden aber entsprechend Fondsanteile verkauft, die dann bei Rückzahlung des Darlehen wieder gekauft werden müssen, evtl. zu einem höheren Kurs.

Grundsätzlich kann man aber sagen dass die Fondsgebundenen Lebensversicherungen sehr auf dem Vormarsch sind und in Zukunft die kapitalbildenden Lebensversicherungen wohl nur noch eine untergeordnete Rolle spielen werden. Fondsgebundenen Lebensversicherungen erwirtschaften in der Regel einfach mehr Rendite, und genau das ist es ja was die Anleger wollen - Sicherheit und Geld verdienen.

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