• 15.11.2009 - ApoRisk® News Vorsorge: Absicherung von Betriebsrenten wird deutlich teurer

    Der neue Beitragssatz des Pensions-Sicherungs-Vereins für 2009 schnellt geradezu dramatisch in die Höhe.

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ApoRisk® News Vorsorge:

Absicherung von Betriebsrenten wird deutlich teurer

 

Der neue Beitragssatz des Pensions-Sicherungs-Vereins für 2009 schnellt geradezu dramatisch in die Höhe.

Während der Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) im vergangenen Jahr die Wirtschaft schonte, langt er 2009 richtig zu. Die zahlreichen Insolvenzen sind Schuld. Allerdings dürfen die Arbeitgeber mit versicherungspflichtigen Betriebsrenten die extrem stark gestiegenen Versicherungsbeiträge abstottern.

Der Beitragssatz des Pensions-Sicherungs-Vereins für 2009 beträgt sage und schreibe 14,2 Promille. Gegenüber 2008 bedeutet das eine glatte Verachtfachung.

Die Selbsthilfeeinrichtung der deutschen Wirtschaft, die im Fall der Insolvenz eines Unternehmens die zugesagten Betriebsrenten weiterzahlt, hatte aber schon vorab angedeutet, dass sich angesichts der Insolvenzen von Arkandor, Märklin, Qimonda & Co. der Beitragssatz gegenüber dem Vorjahr kräftig erhöhen würde.

Gut vier Milliarden Euro gefordert

Für 2008 dagegen hatte der PSVaG fast eine Halbierung des Beitragssatzes auf lediglich 1,8 Promille verkündet. Im Jahr zuvor hatte der Satz noch bei 3,0 Promille gelegen. Die explosionsartige Beitragserhöhung für das Jahr 2009 allerdings muss nicht sofort von den einzelnen Unternehmen verkraftet werden.

Um die Liquidität der deutschen Wirtschaft zu schonen, muss das „außerordentlich hohe Beitragsvolumen" von 4.047 Millionen Euro im zu Ende gehenden Jahr nicht vollständig beglichen werden, erklärt der PSVaG. Vielmehr sind Teilzahlungen bis zum Jahr 2013 erlaubt.

Streckung über mehrere Jahre

Damit nutzt der PSVaG nach eigenen Angaben erstmals die 2006 ins Betriebsrentengesetz eingefügte Möglichkeit, Teile der erforderlichen Beiträge zur Finanzierung der insolvenzbedingten Schäden eines Jahres auf die folgenden vier Jahre zu verteilen.

Die Verteilung über die Jahre 2009 bis 2013 bedeutet aber dennoch, dass bis zum Jahresende 2009 schon einmal 2.337 Millionen Euro zu zahlen sind. In den folgenden Jahren bis 2013 werden vier gleiche Teilbeträge von 427,5 Millionen Euro fällig, die jeweils zum Jahresende zu aufzubringen sein werden.

Selbsthilfeeinrichtung mit 76.000 Mitgliedern

Für 2008 hatten die Unternehmen, die dem PSVaG als Mitglieder angehören, dagegen insgesamt nur rund 500 (2007: 823) Millionen Euro für die Insolvenzsicherung der Betriebsrenten aufzuwenden. Der Selbsthilfeeinrichtung der deutschen Wirtschaft gehören rund inzwischen 76.000 (2008: 72.200) Unternehmen an.

Bemessungsgrundlage für die Beiträge, die die Unternehmen abzuführen haben, sind die Rückstellungen für Betriebsrenten in den Bilanzen, die bis zum 30. September eines jeden Jahres gemeldet werden müssen.

Bemessungsgrundlage nicht kräftig gestiegen

Im laufenden Jahr liegt dieser Betrag bei 285 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor waren es 277 Milliarden Euro gewesen. Das ist eine Steigerung von nicht ganz drei Prozent gegenüber 2007.

Doch vor allem das „bisher höchste Schadenvolumen seit Gründung des PSVaG" im laufenden Jahr, auf dem die Kalkulation des PSVaG im Wesentlichen beruht, hat die Explosion des Beitragssatzes verursacht. Das sah in den Vorjahren anders aus. So lag das Schadenvolumen 2008 mit 730 Millionen Euro sogar um nahezu 200 Millionen Euro unter dem des Jahres 2007. (v e r p d)

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