• 07.12.2009 - Jeder Zehnte hängt am staatlichen Tropf

    Knapp ein Viertel der Bürger sind grundsätzlich armutsgefährdet. Was der Staat hiergegen unternimmt, und welche Mittel hierfür aufgewendet werden.

Apotheke
Gesundheit
Vorsorge
Sicherheit
Finanzen

Sehr geehrte Apothekerin, sehr geehrter Apotheker,
hier ist der vollständige Text für Sie:

ApoRisk® News Finanzen:

Jeder Zehnte hängt am staatlichen Tropf

 

Knapp ein Viertel der Bürger sind grundsätzlich armutsgefährdet. Was der Staat hiergegen unternimmt, und welche Mittel hierfür aufgewendet werden.

Ende 2007 erhielten nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 8,1 Millionen Menschen in Deutschland oder 9,8 Prozent der Bevölkerung staatliche Unterstützungszahlungen. Die sogenannten Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungs-Systeme summierten sich dabei auf 41,6 Milliarden Euro, wobei die Masse mit rund 36,3 Milliarden Euro auf die sieben Millionen Hartz IV-Empfänger entfiel.

Im selben Jahr waren durchschnittlich 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland trotz der staatlichen Zuschüsse armutsgefährdet. Ohne Berücksichtigung von Sozialleistungen wäre nahezu jeder vierte Bürger armutsgefährdet gewesen, teilte vor Kurzem das Statistische Bundesamt aufgrund der gesonderten Erhebungsergebnisse „Leben in Europa 2008" weiter mit.

Die Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungs-Systeme sind finanzielle Hilfen des Staates, die zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts dienen. Dazu zählen folgende Leistungen:

  • Arbeitslosengeld II/Sozialgeld nach dem SGB II (Sozialgesetzbuch II, Grundsicherung für Arbeitsuchende),
  • laufende Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach dem SGB XII (Sozialhilfe),
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII (Sozialhilfe),
  • Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungs-Gesetz und
  • Leistungen der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz.

Nur jeder Zwanzigste in Süddeutschland hilfsbedürftig

Wie schon 2006 wurden diese Leistungen auch 2007 in den Stadtstaaten und in den neuen Bundesländern häufiger in Anspruch genommen. In Berlin erhielt jeder Fünfte (19,9 Prozent) finanzielle Hilfen zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts.

Deutlich weniger Menschen nahmen in den südlichen Bundesländern entsprechende Unterstützung in Anspruch. Dort bezog am Jahresende 2007 rund jeder Zwanzigste (Bayern: 5,0 Prozent, Baden-Württemberg: 5,4 Prozent) Leistungen der Mindestsicherungs-Systeme.

4,1 Milliarden Euro flossen an Sozialhilfe

Laufende Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts im Rahmen der Sozialhilfe bezogen Ende 2007 etwa 821.000 Menschen. Davon hatten bereits über 390.000 Menschen im Alter von 65 Jahren und höher Leistungen der Grundsicherung bezogen.

Die Sozialhilfe bildet das Auffangnetz für bedürftige ältere Menschen sowie für Personen, die aufgrund von Krankheit oder einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung nicht mehr ins normale Erwerbsleben integriert werden können, sowie für deren im Haushalt lebende Kinder unter 15 Jahren. Insgesamt wurden für diese Leistungen rund 4,1 Milliarden Euro ausgegeben.

Leistungen der sozialen Mindestsicherung, Destatis 2009

Die Gefahr der Altersarmut ist unverändert hoch

Im Jahr 2007 waren wie schon im Vorjahr nach weiteren Angaben von Destatis durchschnittlich 15 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet. Vor Berücksichtigung der Sozialleistungen des Staates ergab sich eine Quote von 24 Prozent.

Die Armutsgefährdungsgrenze oder der Schwellenwert für Armutsgefährdung, ab der eine Person im Jahr 2007 als armutsgefährdet galt, lag bei einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 913 Euro monatlich. Für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren belief sich dieser Grenzwert auf 1.917 Euro monatlich.

Besonders gefährdet sind Haushalte von Alleinerziehenden mit 36 Prozent. Häufig betroffen waren aber auch allein lebende Menschen. 30 Prozent der allein lebenden Frauen und 28 Prozent der allein lebenden Männer verfügten 2007 über ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze.

Existenz bedrohende Risiken absichern

Um finanziell sorgenfrei den eigenen Ruhestand genießen zu können und nicht zum Sozialhilfefall zu werden, sollte man die Risiken Langlebigkeit, Pflegefall und Berufsunfähigkeit frühzeitig absichern. Auch die Hinterbliebenen gehen ohne eine passende Absicherung leer aus, wenn einen ein früher Tod ereilt.

Selbst wenn viele im Moment keinen finanziellen Spielraum sehen - manche Spielräume erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse mit fachmännischer Hilfe. (verpd)

Zurück zur Übersicht

Kontakt
Jetzt Ihr persönliches Angebot anfordern!
Rückrufservice
Gerne rufen wir Sie zurück!
Suche
  • Die Versicherung mit Konzept

    PharmaRisk® OMNI | Für alles gibt es eine Police - wir haben eine Police für alles.

Wir kennen Ihr Geschäft, und das garantiert Ihnen eine individuelle und kompetente Beratung

Sie haben einen Beruf gewählt, der weit mehr als reine Erwerbstätigkeit ist. Sie verfolgen im Dienste der Bevölkerung hohe ethische Ziele mit Energie, fachlicher Kompetenz und einem hohen Maß an Verantwortung. Um sich voll auf Ihre Aufgabe konzentrieren zu können, erwarten Sie die optimale Absicherung für die Risiken Ihrer Berufsgruppe.

Sie suchen nach Möglichkeiten, Ihre hohen Investitionen zu schützen und streben für sich und Ihre Angehörigen nach einem angemessenen Lebensstandard, auch für die Zukunft.

  • PharmaRisk® FLEX

    Eine flexible Versicherung für alle betrieblichen Gefahren

Aktuell
Ratgeber
Vergleich
Beratung
Kontakt
  • SingleRisk® Modular

    Risiken so individuell wie möglich absichern

Beratungskonzept

Risk Management: Professionelles Sicherheitsmanagement
Versicherungskosten-Check: Geld sparen mit dem richtigen Überblick
Sicherheitkompass: Die umfassenden Lösungen der ApoRisk
ApoLeitfaden: Das Leben steckt voller Risiken - Wir begleiten Sie sicher in Ihre Zukunft
ApoBusiness: Ihr betriebliches Sicherheitspaket
ApoPrivate: Ihr privates Sicherheitspaket
ApoTeam: Versicherungslösungen speziell für Angestellte

PharmaRisk OMNI: Eine einzige Versicherung für alle betrieblichen Gefahren
PharmaRisk FLEX: Versicherungskonzept, flexibel wie Ihre Apotheke
SingleRisk MODULAR: Risiken so individuell wie möglich absichern
ApoRecht-Police: Mit berufsständischem Rechtsschutz immer auf der sicheren Seite
CostRisk-Police: Existenzsicherung - Ihr Ausfall bedeutet Stillstand
ApoSecura Unfallversicherung: Beruflich und privat bestens geschützt

Sicher in die Zukunft – www.aporisk.de

Startseite Impressum Seitenübersicht Checklisten Lexikon Produkt-Lösungen Vergleichsrechner