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  • 13.08.2024 – Apotheken-News: Die unsichere Zukunft von Finanzen, Gesundheit und Technik
    13.08.2024 – Apotheken-News: Die unsichere Zukunft von Finanzen, Gesundheit und Technik
    APOTHEKE | Medienspiegel & Presse | Finanzielle Turbulenzen bei den Versorgungswerken der Apothekerkammern, unzureichender Versicherungsschutz gegen Naturkatastrophen und neu...

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ApoRisk® Nachrichten - APOTHEKE:


APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |

Apotheken-News: Die unsichere Zukunft von Finanzen, Gesundheit und Technik

 

Von riskanten Investitionen über digitale Tücken bis hin zu gesundheitlichen Risiken: Ein Überblick über die drängendsten Probleme unserer Zeit

Finanzielle Turbulenzen bei den Versorgungswerken der Apothekerkammern, unzureichender Versicherungsschutz gegen Naturkatastrophen und neue Herausforderungen im digitalen Straßenverkehr – die aktuellen Entwicklungen werfen drängende Fragen auf. Während die SPD mit umstrittenen Steuererhöhungen für Stabilität sorgen will, stellt sich erneut die Frage nach der Sicherheit von Bitcoin in Krisenzeiten. Hinzu kommen Gesundheitswarnungen und Hoffnungsschimmer für Migränepatienten. Was steckt hinter diesen brisanten Themen? Erfahren Sie mehr über die Hintergründe und möglichen Lösungen.


Die Versorgungswerke der Apothekerkammern in mehreren deutschen Bundesländern stehen vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Grund hierfür sind riskante Immobilieninvestitionen und unsichere Finanzmärkte, die zu außerplanmäßigen Abschreibungen auf Kapitalanlagen geführt haben. Besonders betroffen sind die Versorgungswerke in Schleswig-Holstein, Westfalen-Lippe, Hessen und Niedersachsen, die in den letzten zwei Jahren spürbare Abschreibungen hinnehmen mussten. Diese Entwicklungen haben die finanzielle Stabilität der betroffenen Institutionen stark belastet und werfen Fragen zur Zukunftssicherheit der Altersvorsorge der Apotheker auf. Verantwortliche sehen sich nun gezwungen, ihre Investitionsstrategien zu überdenken, um langfristig die Altersvorsorge ihrer Mitglieder zu sichern und zukünftige Risiken zu minimieren.

Parallel dazu zeigt sich ein wachsendes Problem im deutschen Versicherungswesen: Viele Häuser sind unzureichend gegen Schäden durch Starkregen versichert. Besonders betroffen sind Hausbesitzer mit älteren Versicherungsverträgen, die oft keinen Schutz vor Naturgefahren bieten. Angesichts der zunehmenden Wetterextreme, die der Klimawandel mit sich bringt, wird der Versicherungsschutz gegen Naturkatastrophen immer wichtiger. Überschwemmungen und Schäden durch plötzlich einsetzenden Starkregen treten immer häufiger auf und betreffen zunehmend auch bisher verschonte Regionen, was das finanzielle Risiko für Hausbesitzer erheblich erhöht.

Im Straßenverkehr erfreuen sich elektronische Parkscheiben wachsender Beliebtheit. Diese Geräte erfassen die Parkzeit automatisch und zeigen sie korrekt an, was den Nutzern erhebliche Erleichterungen verschafft. Doch Vorsicht ist geboten: Nicht jede elektronische Parkscheibe erfüllt die gesetzlichen Anforderungen. Bei falscher Handhabung drohen Bußgelder. Autofahrer sollten daher darauf achten, nur gesetzeskonforme Geräte zu verwenden und die Parkzeiten ordnungsgemäß einzustellen, um rechtliche Probleme zu vermeiden.

In der aktuellen Diskussion um den Bundeshaushalt fordert die SPD Steuererhöhungen, um bestehende Finanzierungslücken zu schließen. Im Fokus stehen dabei vor allem Personen mit hohen Einkommen und großen Vermögen. Diese Forderung ist jedoch umstritten und trifft sowohl innerhalb der Regierungskoalition als auch in der Opposition auf Widerstand. Befürworter argumentieren, dass Steuererhöhungen notwendig sind, um die öffentlichen Finanzen zu stabilisieren, während Kritiker vor negativen wirtschaftlichen Folgen warnen.

Die jüngsten Entwicklungen an den Finanzmärkten haben erneut gezeigt, dass Bitcoin nicht die Stabilität bietet, die sich viele Anleger in Krisenzeiten erhoffen. Während der Wert der bekanntesten Kryptowährung in den letzten Wochen stark schwankte, konnte sich Gold als sicherer Hafen behaupten. Experten sehen darin eine Bestätigung, dass Bitcoin weiterhin kein Ersatz für traditionelle Anlageformen wie Gold ist, insbesondere in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat erneut vor der unkontrollierten Einnahme von Melatonin-Nahrungsergänzungsmitteln gewarnt. Insbesondere Risikogruppen wie Schwangere, Stillende, Kinder, Jugendliche und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sollten von der eigenständigen Einnahme absehen. Diese Warnung stützt sich auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die potenzielle Gesundheitsrisiken durch Melatonin aufzeigen. Das BfR empfiehlt, vor der Einnahme solcher Präparate ärztlichen Rat einzuholen.

Eine neue Studie des Universitätsklinikums Essen gibt Migränepatienten Hoffnung, die unter einem Medikamentenübergebrauchskopfschmerz leiden. Die Untersuchung zeigt, dass eine Migräneprophylaxe mit CGRP-Antikörpern auch ohne den üblichen Entzug der Akutmedikation wirksam sein kann. Dieser Ansatz könnte eine wichtige Alternative zu bisherigen Behandlungsmethoden darstellen und den betroffenen Patienten eine erhebliche Erleichterung bringen.

Der Pharmakonzern Eli Lilly sieht sich weiterhin mit erheblichen Lieferengpässen bei seinem Diabetesmedikament Trulicity konfrontiert. Seit fast zwei Jahren kann das Unternehmen den weltweiten Bedarf nicht vollständig decken. Ärzte werden dringend dazu aufgefordert, keine neuen Patienten auf Trulicity einzustellen und bestehende Therapien nach Möglichkeit auf andere Medikamente umzustellen, um eine gerechte Verteilung der knappen Ressourcen zu gewährleisten.

Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol und Omeprazol werden in der medizinischen Praxis häufig verschrieben, um das Risiko von Magenbeschwerden, Geschwüren und Blutungen zu verringern. Viele Patienten sind jedoch unsicher in der Anwendung dieser Medikamente, was zu Verunsicherungen führen kann. Experten fordern daher eine intensivere Aufklärung über die richtige Einnahme und die Notwendigkeit dieser Medikamente, um Missverständnisse und Risiken zu vermeiden.

Im Jahr 2023 starben in Europa nach Schätzungen mehr als 47.000 Menschen an den Folgen extremer Hitze. Diese Zahl unterstreicht die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels und macht 2023 zum wärmsten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Eine internationale Forschungsgruppe analysierte die Mortalitätsdaten des Europäischen Statistikamtes (Eurostat) und ermittelte die hitzebedingte Sterblichkeitslast für 823 Regionen in 35 europäischen Ländern. Diese alarmierenden Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit, umfassende Maßnahmen zur Anpassung an die zunehmenden extremen Wetterbedingungen zu ergreifen.

Eine Ausstellung in der Londoner „Wellcome Collection“ widmet sich der Kolanuss, die seit Jahrhunderten eine zentrale Rolle in der westafrikanischen Kultur spielt. Die Ausstellung beleuchtet ihre religiöse und soziale Bedeutung in Afrika sowie ihre modernen Anwendungen und globalen Einflüsse. Die Kolanuss ist nicht nur ein kulturelles Symbol, sondern auch ein bedeutendes Forschungsthema, das Wissenschaftler weltweit inspiriert.


Kommentar:

Die finanziellen Probleme der Versorgungswerke der Apothekerkammern zeigen, wie gefährlich riskante Investitionen in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld sein können. Institutionen, die für die Altersvorsorge verantwortlich sind, müssen besonders vorsichtig agieren, um das Vertrauen ihrer Mitglieder zu bewahren. Es ist dringend notwendig, die Anlagestrategien zu überdenken und konservativere Ansätze zu wählen, um die finanzielle Stabilität langfristig zu sichern.

Die zunehmenden Wetterextreme erfordern eine Anpassung des Versicherungsschutzes. Viele Hausbesitzer sind noch immer unzureichend gegen Naturgefahren versichert, was angesichts der steigenden Risiken durch den Klimawandel unverantwortlich ist. Versicherer und Hausbesitzer müssen gemeinsam Lösungen finden, um den Schutz vor Starkregen und anderen Extremwetterereignissen zu verbessern.

Die Digitalisierung bringt auch im Straßenverkehr zahlreiche Neuerungen mit sich, doch nicht alle technischen Innovationen erfüllen die gesetzlichen Anforderungen. Elektronische Parkscheiben können zwar eine praktische Lösung sein, doch Autofahrer müssen sicherstellen, dass sie den Vorschriften entsprechen, um Bußgelder zu vermeiden.

Die Forderung der SPD nach Steuererhöhungen zur Schließung der Haushaltslücken ist ein mutiger, aber kontroverser Schritt. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Ansatz politisch durchsetzbar ist und welche Auswirkungen er auf die wirtschaftliche Stabilität haben wird. Steuererhöhungen könnten notwendig sein, um die öffentlichen Finanzen zu stabilisieren, doch sie müssen mit Bedacht eingeführt werden, um negative wirtschaftliche Folgen zu vermeiden.

Die Diskussion um Bitcoin zeigt einmal mehr, dass digitale Währungen noch nicht die Stabilität traditioneller Anlageformen wie Gold bieten. In unsicheren Zeiten bleibt Gold der bevorzugte sichere Hafen, während Bitcoin weiterhin starken Schwankungen unterliegt. Anleger sollten sich dieser Risiken bewusst sein und ihre Anlagestrategien entsprechend diversifizieren.

Die Warnung des BfR vor der unkontrollierten Einnahme von Melatonin sollte ernst genommen werden. Besonders für Risikogruppen ist es wichtig, Nahrungsergänzungsmittel nur nach Rücksprache mit einem Arzt einzunehmen. Diese Vorsichtsmaßnahme könnte gesundheitliche Risiken reduzieren und die Sicherheit der Betroffenen erhöhen.

Die neuen Erkenntnisse zur CGRP-Antikörpertherapie bieten Migränepatienten neue Hoffnung. Dass eine wirksame Prophylaxe auch ohne den Entzug der Akutmedikation möglich ist, könnte eine erhebliche Erleichterung für viele Betroffene bedeuten. Dieser Ansatz sollte weiter erforscht und in der Praxis angewendet werden, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Die anhaltenden Lieferengpässe bei Trulicity werfen Fragen zur Versorgungssicherheit im Gesundheitswesen auf. Patienten und Ärzte müssen sich auf solche Situationen einstellen und alternative Behandlungsmöglichkeiten in Betracht ziehen, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Die erschreckend hohe Zahl der Hitzetoten im Jahr 2023 ist ein deutlicher Weckruf. Der Klimawandel fordert immer mehr Menschenleben, und es ist dringend erforderlich, Maßnahmen zur Anpassung an extreme Wetterbedingungen zu ergreifen. Die Politik muss hier entschlossen handeln, um weitere Todesfälle zu verhindern.

Die Ausstellung zur Kolanuss in der „Wellcome Collection“ zeigt eindrucksvoll, wie ein kulturelles Gut auch in einer globalisierten Welt seine Bedeutung behalten kann. Die Kolanuss steht für die Verbindung von Tradition und Innovation und unterstreicht die kulturelle und wissenschaftliche Relevanz dieser Frucht in unserer heutigen Zeit.

Von Engin Günder, Fachjournalist

 

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