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  • 01.02.2026 – Das E-Rezept verschiebt den Erstkontakt, Jauch normalisiert den Klick, Redcare erntet den Rest.
    01.02.2026 – Das E-Rezept verschiebt den Erstkontakt, Jauch normalisiert den Klick, Redcare erntet den Rest.
    APOTHEKE | Glosse | Günther Jauch bewirbt die Einlösung des E-Rezepts, Redcare skaliert den Prozess, und vor Ort wächst die unsichtbare Restarbeit.

Für Sie gelesen

Sehr geehrte Apothekerin, sehr geehrter Apotheker,
hier ist der vollständige Text für Sie:

ApoRisk® Nachrichten - APOTHEKE:


APOTHEKE | Glosse |

Das E-Rezept verschiebt den Erstkontakt, Jauch normalisiert den Klick, Redcare erntet den Rest.

 

Während der Klick immer leichter wird, wird die Verantwortung immer schwerer und landet zuverlässig dort, wo niemand mitlächelt.

Stand: Sonntag, 01. Februar 2026, um 09:39 Uhr

Apotheken-News: Glosse von heute

In einer Stadt, die man früher am Geruch von Pommes, heute aber an der Anzahl leerer Ladenlokale erkennt, steht noch eine Apotheke. Sie steht da nicht trotzig, sie steht da auch nicht heroisch. Sie steht da, weil sie noch nicht weiß, dass sie statistisch eigentlich schon weg sein müsste. Ein klassischer Irrtum der Fläche.

Rundherum wird modernisiert. Nicht die Versorgung, sondern der Zugriff. Der Kunde greift jetzt nicht mehr zur Türklinke, sondern zur App. Das fühlt sich nach Fortschritt an, weil Fortschritt sich immer gut anfühlt, wenn man ihn nicht erklären muss. Drei Klicks, ein Gesicht aus der Werbung, ein beruhigendes „Alles ganz einfach“. Wer da noch Fragen stellt, hat offenbar das Update verpasst.

Die Apotheke vor Ort darf in dieser neuen Welt weiterhin alles sein – nur bitte nicht sichtbar. Sie soll beraten, korrigieren, retten, auffangen, substituieren, dokumentieren, nachts offen haben und tagsüber freundlich bleiben. Aber bitte ohne den Anspruch, beim ersten Kontakt dabei zu sein. Der Einstieg gehört jetzt der Reichweite. Die Verantwortung darf dann gern nachgeliefert werden, vorzugsweise ungesehen.

Das ist ungefähr so, als würde man im Restaurant nur noch den Kellner digital auswählen, die Küche aber vor Ort verpflichten, auch komplizierte Sonderwünsche gratis zu erfüllen. Und falls etwas schiefgeht, wird empört gefragt, warum „die Fläche“ schon wieder überfordert ist. Niemand sagt dann dazu, dass man ihr vorher den halben Betrieb ausgelagert hat.

Die Werbung hilft, diese Logik zu erklären. Sie lächelt, sie vereinfacht, sie verspricht. Sie sagt nicht: „Wir sortieren den Markt neu“, sondern: „So bequem war Versorgung noch nie.“ Dass Bequemlichkeit ein Steuerungsinstrument ist, merkt man erst später – meist dann, wenn man nachts im Notdienst plötzlich sehr viel Fläche für sehr wenig Reichweite vorfindet.

Natürlich wird dann argumentiert, dass Standardfälle ja nun digital laufen und dadurch vor Ort mehr Zeit bleibt. Das ist ein wunderschöner Gedanke, ungefähr so realistisch wie die Vorstellung, dass ein Stau sich von selbst auflöst, wenn man nur lange genug darüber twittert. In Wahrheit bleiben keine Minuten übrig, sondern Fälle. Und zwar die, bei denen niemand klickt, sondern redet, fragt, zweifelt oder schlicht nicht weiterweiß.

Die Apotheke wird damit zur Restmülltonne eines Systems, das sich gern als Kreislaufwirtschaft bezeichnet. Alles Wertige skaliert, alles Schwierige delegiert. Und während man noch darüber diskutiert, ob Boni wirklich so schlimm sind, hat sich die Sortierlogik längst festgelegt: bequem nach vorne, kompliziert nach hinten, bezahlt wird irgendwo dazwischen.

Am Ende wundert man sich dann kollektiv, warum die Fläche dünner wird, die Wege länger und die Stimmung gereizter. Man nennt das Strukturwandel, obwohl es eher nach Strukturvergessenheit aussieht. Die Apotheke steht immer noch da, ein bisschen schief inzwischen, aber zuverlässig. Sie weiß nur noch nicht, wie lange man von ihr erwarten will, dass sie die Ordnung rettet, die man ihr vorher aus der Hand genommen hat.

 

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