ApoRisk® auf Facebook ApoRisk® auf X
  • 30.01.2026 – Apotheken-Nachrichten von heute sind struktureller OTC-Verlust, politische Honorarlücke, regulatorische Grenzziehungen im Alltag.
    30.01.2026 – Apotheken-Nachrichten von heute sind struktureller OTC-Verlust, politische Honorarlücke, regulatorische Grenzziehungen im Alltag.
    APOTHEKE | Medienspiegel & Presse | Der Überblick zeigt, wie Marktverschiebungen, politische Rahmenbedingungen und regulatorische Entscheidungen den Apothekenalltag spürb...

Für Sie gelesen

Sehr geehrte Apothekerin, sehr geehrter Apotheker,
hier ist der vollständige Text für Sie:

ApoRisk® Nachrichten - APOTHEKE:


APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |

Apotheken-Nachrichten von heute sind struktureller OTC-Verlust, politische Honorarlücke, regulatorische Grenzziehungen im Alltag.

 

Die Apotheke steht zwischen sinkenden Stückzahlen im Non-Rx-Geschäft, ausbleibender finanzieller Stabilisierung und einer Regulierungsdichte, die schneller wächst als die operative Reserve.

Stand: Freitag, 30. Januar 2026, um 19:09 Uhr

Apotheken-News: Bericht von heute

Der Markt verlagert den Erstkontakt zunehmend in digitale Auswahlarchitekturen, während Vor-Ort-Apotheken im OTC-Geschäft spürbar Stückzahlen verlieren und Rohertragslücken tragen müssen, die sich nicht mehr als kurzfristige Schwankung erklären lassen, zugleich bleibt die politische Honoraranpassung aus und verschärft eine wirtschaftliche Lage, die in den Ländern bereits in konkreten Schließungszahlen sichtbar wird, parallel ziehen Gerichte bei telemedizinischen Cannabis-Angeboten klare Grenzen gegen konsumorientierte Bestelllogiken, die Verantwortung in Richtung Apotheken verschieben, während neue Evidenz zu Metformin und Long COVID Hoffnungen weckt, aber sauberes Timing und Indikationsklarheit verlangt, die EMA eine Ausweitung beim Adrenalin-Nasenspray vorbereitet und damit Notfallabläufe organisatorisch nachschärft, Hilfsstoffe in der Offizin vom technischen Detail zum Konfliktthema werden und Studien zu Cannabis bei Migräne zwar Wirksamkeit zeigen, aber Nebenwirkungen als reale Versorgungsgrenze markieren, sodass sich Systemlast nicht als Schlagzeile, sondern als tägliche Reibung aufbaut.

 

OTC bricht in Stückzahlen ein, Versand zieht Marktanteile ab, Apotheken tragen Rohertragslücken.

Die Schieflage beginnt nicht mit einem dramatischen Absturz, sondern mit einer stillen Routine: weniger Packungen über den HV-Tisch, mehr Paketverkehr außerhalb der Fläche. Das fühlt sich im Tagesgeschäft zunächst wie Wetter an. In der Jahresrechnung wird daraus eine Linie.

Für 2025 wird das Bild im Non-Rx-Segment hart, gerade weil es nicht spektakulär ist: Der Umsatz wird nur knapp gehalten, während der Absatz spürbar nachgibt. In den Zahlen steht dafür ein Minus von 3,8 Prozent bei den Stückzahlen bei gleichzeitig minus 0,8 Prozent Umsatz. Rx dreht in die andere Richtung, mit plus 6,8 Prozent Umsatz und nur plus 0,2 Prozent Stückzahlen, also eher Preis- und Strukturwirkung als echtes Mengenwachstum. Das ist der Moment, in dem der Verkaufstresen zwei Geschwindigkeiten bekommt.

Der Rückblick auf 2019 verschärft die Perspektive. OTC verliert gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 7,5 Prozent Stückzahlen, der Umsatz liegt dennoch 11,2 Prozent höher. Das bedeutet: Die Ware wird teurer oder anders gemischt, aber sie wird nicht mehr in derselben Menge gekauft. Wer daraus Trost ableitet, übersieht das Entscheidende: Fixkosten und Personal werden nicht in Prozentpunkten bezahlt, sondern in Monaten, Dienstplänen und Rechnungen.

Der Versand schiebt sich in diesem Raum nicht nur vor, er wird selbst zum Normalzustand. Für 2025 liegt der stückbezogene Anteil im OTC-Markt bei rund einem Viertel. Weil OTC-Arzneimittel im Schnitt 20 bis 25 Prozent günstiger verkauft werden und Nicht-Arzneimittel um etwa 15 Prozent, wirken Wertanteile trügerisch, wenn sie ohne Preisniveauvergleich gelesen werden. Rechnet man die Erlöse gedanklich auf das Niveau der Vor-Ort-Preise, wird klar: Es geht nicht um ein Randphänomen, sondern um ein Geschäft, das sich aus dem lokalen Rhythmus herauslöst.

Die Größenordnung lässt sich in eine Zahl übersetzen, die man im Backoffice versteht. Rund 300 Millionen Non-Rx-Packungen pro Jahr fehlen vor Ort, als Modellbild etwa 18.000 Packungen pro Apotheke. Bei einem Stückertrag von 4,00 bis 4,50 Euro wird daraus ein entgangener Ertrag von 72.000 bis 81.000 Euro, ein Loch in der Größenordnung von rund zehn Prozent des Rohertrags einer Durchschnittsapotheke. Und selbst wenn man nur das Non-Rx-Arzneimittelstück betrachtet: 180 Millionen Packungen, statistisch rund 11.000 je Apotheke, als Kernbereich dessen, was Beratung, Sichtwahl und Kundennähe traditionell stabilisiert.

Es entsteht ein Markt, der im Ganzen nicht explodiert, aber seine Verteilung brutal neu sortiert. Von 2015 bis 2024 wächst der Versand deutlich stärker als die Fläche, in Umsatz und Stückzahlen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Apotheken, von 20.249 Ende 2015 auf 17.041 Ende 2024 und auf 16.601 Ende 2025. Pro Apotheke sieht es dann rechnerisch besser aus, weil weniger Betriebe denselben oder einen nur leicht kleineren Kuchen teilen. Diese Rechenberuhigung ist der Friedhofseffekt: Er kaschiert, dass die Fläche als System dünner wird, während der Versand als System dicker wird.

Damit kippt auch der Vergleich zu anderen Branchen in eine neue Logik. Elektronik oder Bekleidung haben Onlineanteile, die auf 45 Prozent zugehen, und selbst dort entscheidet oft, ob stationäre Anbieter über Multi-Channel den Versand mitführen oder ob Pure Player den Kontakt komplett übernehmen. Im OTC-Markt ist die strukturelle Gefahr nicht nur der Onlineanteil selbst, sondern die Tatsache, dass er überwiegend nicht von klassischen Apotheken mit Versandambition getragen wird, sondern von wenigen großen Versendern, die Preis, Sortiment, Suchlogik und Checkout als Einheit optimieren. Das verschiebt den Erstkontakt in Auswahlarchitekturen, bevor überhaupt Beratung stattfindet.

Die zweite Schleife ist dann nicht mehr die Frage, ob der Barverkauf „schwierig“ war. Die Frage ist, wie lange eine Vor-Ort-Apotheke ein Rohertragsloch dieser Größenordnung über Personal, Öffnungszeiten, Lagerhaltung und Investitionen kompensieren kann, während gleichzeitig die Erwartungen an Erreichbarkeit, Lieferfähigkeit und Service steigen. In dieser Kollision liegt die Systemlast: nicht als Moment, sondern als Dauerzustand, der irgendwann nicht mehr abgefedert wird, sondern weitergereicht.

 

Hessen verliert Apotheken, Honorarlücke bleibt, Versorgungssicherheit rutscht.

Es sind keine Einzelfälle mehr, es ist ein Jahreswert: 34 Apotheken weniger in Hessen, zwei Neueröffnungen als Gegenbewegung, am Ende stehen 1.273 Betriebe. Auf dem Papier wirkt das wie Statistik. In der Fläche ist es der Moment, in dem Wege länger werden und die nächste Tür nicht mehr „um die Ecke“ liegt.

Die Landesapothekerkammer beschreibt die Gründe nicht als Laune, sondern als Gemisch aus Kosten, Personal und Rahmenbedingungen, das sich über Jahre verdichtet hat. Der Kern bleibt dabei erstaunlich schlicht: Das Packungshonorar ist seit 2013 nicht angepasst worden, während Löhne, Energie, Miete, IT und Dokumentationslast in einem ganz anderen Takt gestiegen sind. Wer in so einem Umfeld „normal weiterarbeitet“, arbeitet in Wahrheit gegen die eigene Kalkulation.

Der Blick über die Zeit verschiebt die Debatte weg vom Jahrespegel hin zur Erosion. Über 15 Jahre ist die Zahl der Apotheken in Hessen um mehr als ein Viertel gesunken. Das ist eine Strukturänderung, keine Delle. Und sie frisst Puffer an den Stellen, an denen Versorgung nicht nur aus Abgabe besteht, sondern aus Erreichbarkeit, persönlicher Einordnung, pDL und dem Auffangen von Nachfragen, die sonst im System hängen bleiben.

Politisch hängt an dieser Gemengelage ein Versprechen, das in der Praxis wie eine offene Rechnung wirkt. Die Marke von 9,50 Euro als neues Honorarziel wird genannt, auch von der neuen Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, aber die Umsetzung steht aus. Genau diese Lücke ist für viele Betriebe kein Schönheitsfehler, sondern ein Liquiditätsthema: Eine Zusage kann keine Gehälter zahlen, eine Erwartung kann keine Kreditlinie ersetzen.

Die zweite Schleife beginnt dort, wo die Kammer das Wort „Versorgungssicherheit“ nicht als Pathos benutzt, sondern als Warnsignal. Christian Ude spricht von einer Versorgung, die viele Bürger als selbstverständlich ansehen, und von einem Punkt, ab dem das in der bisherigen Form nicht mehr zu halten wäre. Das ist die unangenehme Logik von Daseinsvorsorge: Solange sie funktioniert, fällt sie nicht auf. Wenn sie kippt, ist der Reparaturraum plötzlich teuer, politisch und organisatorisch.

Gleichzeitig wird der Widerspruch sichtbar, den viele vor Ort längst spüren. Neue Aufgaben und ein stärkeres heilberufliches Profil klingen nach Aufwertung, sie brauchen aber zuerst wirtschaftliche Tragfähigkeit, sonst werden sie zur Zumutung, die man in denselben überlasteten Dienstplan pressen soll. Wenn das Honorar nicht mitzieht, verschiebt sich die Reformdebatte unbemerkt: weg von „wie modernisieren wir Versorgung“ hin zu „wer bleibt überhaupt noch offen“. 

 

Bielefeld zählt Apotheken weg, Fixum bleibt offen, Reform trifft Präsenzpflicht.

In Schildesche ist die Entwicklung schon sichtbar, bevor irgendwer sie erklärt: Vor zehn Jahren vier Apotheken, heute eine. Diese letzte verbliebene Adler-Apotheke wird damit automatisch zum Ort, an dem sich Struktur nicht abstrakt, sondern als Alltag zeigt, und genau dorthin ist die Bielefelder Oberbürgermeisterin Christiana Bauer gegangen, um sich die Mechanik hinter den Schließungen erläutern zu lassen.

Empfangen wurde sie von Hauke Stange, der in der Bezirksgruppe Bielefeld im Apothekerverband Westfalen-Lippe Verantwortung trägt, und von Thomas Rochell als Vorstandsvorsitzendem des AVWL. In der Begegnung prallten zwei Takte aufeinander: Kommunale Daseinsvorsorge denkt in Erreichbarkeit und Stabilität, Apothekenbetrieb denkt in Dienstplänen, Kostenkurven und dem Punkt, an dem ein Betrieb nicht mehr „durchhält“, sondern aussteigt. Die Gesprächslage war entsprechend klar, auch politisch: Beide warfen der CDU vor, in der Opposition Vergütungserhöhungen gefordert und sie im Koalitionsvertrag festgeschrieben zu haben, ohne dass die Fixumerhöhung jetzt umgesetzt ist, obwohl sie von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken im Format „Alex’ Doppelte Dosis“ erneut angekündigt wurde.

Der Satz, den Rochell dafür benutzt, ist hart und als Drohbild gedacht, aber er passt in die Lagewahrnehmung vieler Betriebe: Mit jedem Tag, den die Politik zögert, sterbe eine weitere Apotheke. Das ist weniger mathematisch als atmosphärisch, weil Schließungen nicht täglich passieren, die Belastung aber täglich wirkt, und genau dieses Missverhältnis treibt den Ärger. Die Vergütung ist hier nicht nur „ein Thema“, sie ist die Grundplatte, auf der Personalbindung, Investitionen, Öffnungszeiten und zusätzliche Aufgaben überhaupt erst möglich werden.

Gleichzeitig wurde die Reform selbst als Risikoquelle markiert. Der Entwurf, so die Kritik, ebne den Weg, die Präsenzpflicht von Apothekerinnen und Apothekern zu lockern oder faktisch auszuhöhlen, und das könne die Versorgung der Patientinnen und Patienten verschlechtern. Dazu kommt die Sorge um die Arzneimittelpreisbindung: Wenn sie nicht rechtlich abgesichert wird, entsteht in Krisen und Notsituationen ein Szenario, in dem Preise auseinanderlaufen und Patienten zum Preisvergleich gezwungen werden, statt dass Versorgung über Vertrauen, Verfügbarkeit und klare Regeln funktioniert. In dieser Argumentation steckt ein Systembruch, den man in Kommunen schnell versteht: Der Anspruch, Versorgung als verlässlich zu behandeln, kollidiert mit einem Marktbild, in dem Verfügbarkeit und Preis zu beweglichen Größen werden.

Der Versandhandel läuft in diesem Gespräch wie ein zweiter, eigenständiger Druck. Stange und Rochell fordern, dass auch ausländische Versender an dieselben Regeln gebunden werden. Der Punkt ist nicht nur Fairness, sondern Steuerbarkeit: Wenn das Regelregime nicht für alle gilt, wird der Vor-Ort-Betrieb zum Träger von Pflichten, während andere die Erträge aus dem gleichen Bedarf ziehen. Bauer bringt in der Begegnung noch eine weitere Ebene ein, weil sie sich wissenschaftlich mit der Frage befasst hat, ob ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zulässig wäre. Ihr Satz dazu ist eine klare Grenzziehung: Die Wiedereinführung sei möglich, solange der Versandhandel nicht leisten kann, was die Apotheken können.

Die zweite Schleife liegt damit nicht mehr in der Symbolik eines Besuchstermins, sondern in der Verantwortungskette, die daraus folgt. Wenn eine Stadtteilebene von vier auf eine Apotheke fällt, dann geht es nicht nur um die letzte Tür, die offen ist, sondern um die Stilllegung von Ausweichrouten: Vertretung bei Personalausfall, spontane Akutversorgung, Beratung für Menschen, die digitale Kanäle nicht nutzen, und die praktische Fähigkeit, Versorgungsprobleme abzufangen, bevor sie zu Arztbesuchen, Notdienstbelastung oder Therapieabbrüchen werden. Bauer spricht deshalb nicht nur über „Bedeutung“, sondern über Einsatzwege in Bund, Land und Deutschem Städtetag und über Unterstützung vor Ort, etwa beim Fachkräftemangel und bei Ideen, Ausbildungsstandorte für PTA aufzubauen. Das ist der kommunale Versuch, eine Bundesbaustelle nicht zu übernehmen, aber wenigstens die Bruchstelle in der eigenen Stadt nicht größer werden zu lassen.

 

Cannabis per Fragebogen wird zur Bestelloptik, Gerichte ziehen Grenze, Aufsicht gerät unter Druck.

Die Szene beginnt nicht im Sprechzimmer, sondern im Auswahlmenü. Wer bei „zazaXpress“ auf der Website landet, soll zuerst eine Apotheke auswählen, dann den medizinischen Fragebogen ausfüllen, und am Ende steht eine Lieferzusage in einem Zeitfenster von 60 bis 120 Minuten, flankiert mit dem Hinweis „delivered by Lieferando“. Genau diese Dramaturgie ist der Kern des Problems: Der Ablauf wirkt wie Konsum, nicht wie Behandlung.

Die Apothekerkammer Nordrhein hat deshalb erneut den Weg über den einstweiligen Rechtsschutz gewählt. Der Konflikt ist dabei weniger ein Streit um ein einzelnes Angebot, sondern um eine Verschiebung der Leitidee: Medizinalcannabis als Therapieprodukt wird in eine Oberfläche gezogen, die auf Geschwindigkeit, Sortenwahl und Preislogik trainiert ist. Noch bevor medizinische Kriterien sauber geklärt sind, wird ein Warenkorbgefühl erzeugt, und damit kippt der Rahmen, in dem Patientinnen und Patienten die Sache einordnen.

Das Landgericht Hamburg hat am 15. Januar 2026 mit Beschluss zum Aktenzeichen 402 HKO 4/26 zentrale Werbeelemente untersagt. Im Fokus steht die Werbung für telemedizinische Behandlungen zur Verschreibung von Medizinalcannabis ohne unmittelbaren persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt. Daneben untersagt das Gericht eine Vermarktung, die den Eindruck einer einfachen, konsumorientierten Bestellung vermittelt, und es beanstandet die Art, wie Produkte gegenüber Verbrauchern präsentiert werden, inklusive Sortenauswahl, Wirkhinweisen und preisbezogener Darstellung. Auch unbelegte Wirkversprechen wurden aufgegriffen, weil sie aus Therapiekommunikation schnell Verkaufsrhetorik machen.

Dass der Beschluss als solcher keine Begründung enthält, ist für die öffentliche Debatte unerquicklich, ändert aber an der Stoßrichtung nichts. Der Plattformbetreiber kann noch Widerspruch einlegen, doch der regulatorische Moment ist bereits gesetzt: Nicht jede digitale Abkürzung ist ein Fortschritt, wenn sie die medizinische Schwelle unterschreitet. Genau dort liegt die Negativgrenze, die jetzt juristisch sichtbar wird.

Die zweite Schleife trifft die Apotheken und die Aufsicht gleichermaßen. Wenn eine Plattform den Ablauf so baut, dass Apothekenwahl und Lieferlogik vor der eigentlichen Behandlungsanfrage stehen, wird die Apotheke in eine Rolle gedrückt, die sie im Zweifel nicht kontrolliert, aber mitträgt: als letzter, sichtbarer Versorgungsanker in einem Prozess, der strukturell auf Tempo und Abschluss optimiert ist. Das erzeugt Folgekosten, die nicht in der Plattformbilanz stehen, sondern in der Fläche: mehr Konflikte am HV-Tisch, mehr Erklärbedarf, mehr Haftungs- und Abgrenzungsarbeit, und am Ende die Frage, wer die Verantwortung trägt, wenn Erwartung und Rechtsrahmen auseinanderlaufen.

Die AKNR fordert Politik und Aufsichtsbehörden auf, die bestehenden Vorgaben konsequent durchzusetzen und Regelungslücken zu schließen. Das ist nicht der Ruf nach Symbolpolitik, sondern nach einem sauberen Vollzug: Solange die Architektur der Vermarktung schneller ist als die Architektur der Kontrolle, wird der Markt immer wieder neue Varianten bauen, die rechtlich auf Kante stehen, und jedes Mal bleibt die gleiche Zumutung zurück, nur mit anderem Namen auf der Startseite.

 

Metformin gegen Long COVID bleibt Prüfauftrag, Evidenz verdichtet sich, Versorgung braucht Timing.

Es klingt verführerisch einfach: ein bekanntes Antidiabetikum, früh gegeben, und ein Teil der Long-COVID-Fälle bleibt aus. Genau diese Einfachheit ist der Grund, warum man jetzt besonders sauber hinschauen muss, bevor aus einer Forschungsbotschaft eine Routine wird.

Ein Team der University of Minnesota Medical School hat aktuelle Daten erneut gebündelt und dabei zwei große randomisierte, placebo-kontrollierte klinische Studien wie COVID-OUT und ACTIV-6 zusammengeführt, ergänzt um Auswertungen aus elektronischen Patientenakten. Die Kernaussage der Autoren ist eine Durchschnittsbeobachtung über vier Arbeiten hinweg: Eine 14-tägige Metformin-Therapie während einer akuten SARS-CoV-2-Infektion würde statistisch in etwa bei 50 akuten Infektionen einen Fall Long COVID verhindern. Das ist kein kleiner Effekt, wenn er trägt, aber es ist auch keine Allzweckformel, weil die Frage sofort aufspringt, für wen genau, unter welchen Bedingungen und mit welchem Startzeitpunkt dieser Nutzen entsteht.

Der Druck entsteht nicht aus akademischer Neugier, sondern aus Folgekosten. Long COVID ist in der Versorgung nicht nur ein Label, sondern eine Belastung, die Arbeitsfähigkeit, Reha, hausärztliche Koordination und Symptommanagement über Monate nach hinten verlängert. Wenn ein preisgünstiger, verfügbarer Wirkstoff hier tatsächlich einen Teil dieser Last abfangen kann, ist das ein systemisches Signal. Gleichzeitig liegt die Zumutung darin, dass solche Signale in der Öffentlichkeit schnell als Einladung gelesen werden, sich selbst zu „schützen“, obwohl die Studienlogik nicht dasselbe ist wie Alltagspraxis, schon gar nicht ohne ärztliche Indikationsprüfung.

Die zweite Schleife ist deshalb nicht die Frage, ob Metformin „wirkt“, sondern wie man verhindert, dass ein plausibles Ergebnis in die falsche Mechanik kippt. In randomisierten, placebo-kontrollierten Studien ist der Rahmen kontrolliert, die Auswahl der Teilnehmenden definiert, Begleitfaktoren werden sauberer geführt als in der Realität. Elektronische Aktenanalysen können das Bild verbreitern, bringen aber ihre eigenen Verzerrungen mit. Wer daraus vorschnell eine Standardempfehlung macht, riskiert eine Grenzüberschreitung: Die Therapie wird dann nicht mehr als gezielte Maßnahme mit Kriterien verstanden, sondern als allgemeine Hoffnungspille.

Wenn die Evidenz weiter stabil bleibt, wird die Konsequenz eher organisatorisch als spektakulär pharmakologisch: klare Kriterien, welcher Patient in welcher Phase profitieren könnte, welche Kontraindikationen und Risiken zählen, wie Kommunikation so geführt wird, dass Erwartung nicht zur Selbstmedikation wird, und wer die Verantwortung trägt, wenn Nutzen versprochen, aber nicht abgesichert ist. Genau dort entscheidet sich, ob aus einer verdichteten Datenlage eine tragfähige Versorgungsoption wird oder nur der nächste Hype, der am Ende im Beratungsgespräch der Apotheke abgefangen werden muss.

 

EMA senkt Gewichtsgrenze, Eurneffy braucht neue Dosis, Notfallabläufe müssen nachziehen.

In Notfallsituationen zählt nicht die Eleganz eines Systems, sondern ob es in Sekunden richtig angewandt wird. Genau deshalb hat die Empfehlung des CHMP der Europäischen Arzneimittel-Agentur vom 29. Januar 2026 eine praktische Wucht, die über das Papier hinausgeht: Das Adrenalin-Nasenspray Eurneffy soll künftig auch bei Kindern ab 15 Kilogramm Körpergewicht eingesetzt werden können, nicht erst ab 30 Kilogramm.

Damit ist die Erweiterung nicht nur eine Verschiebung einer Zahl, sondern eine Anpassung des Produkts. Die bisherige Wirkstärke liegt bei 2 Milligramm, vorgesehen ist nun zusätzlich eine 1-Milligramm-Variante, weil die niedrigere Gewichtsklasse sonst nicht sauber abbildbar wäre. Die Altersgrenze bleibt dabei unverändert bei mindestens vier Jahren. Das klingt nach einer kleinen regulatorischen Korrektur, ist aber in der Versorgungsrealität ein Mechanikwechsel: Ein nadelfreies Notfallpräparat rückt in eine Gruppe, in der Eltern, Kitas, Schulen und Rettungsdienste besonders häufig unter Stress entscheiden müssen.

Der Weg bis zur tatsächlichen Anwendung ist trotzdem noch zweistufig. Nach der CHMP-Empfehlung muss die Europäische Kommission die Änderung prüfen, erst danach kann sie in Kraft treten. Und selbst wenn die Variation genehmigt ist, liegt die praktische Umsetzung am Unternehmen ALK-Abelló A/S, das die passende Wirkstärke tatsächlich auf den Markt bringen muss. Die Folge ist eine Phase, in der die Erwartung in der Öffentlichkeit schneller wächst als die Verfügbarkeit im Regal, und genau in solchen Phasen entstehen Rückfragen, Unsicherheit und Fehlannahmen.

Eurneffy ist als erstes Notfallpräparat bei schweren allergischen Reaktionen zugelassen worden, das ohne Injektion auskommt, und das ist der zentrale Nutzen: Es senkt eine Hürde, die in Familien und im Umfeld von Kindern real ist. Gleichzeitig bleibt der Ernstfall-Charakter unverändert, und die Produktlogik ist strikt: Das Spray enthält nur eine Dosis, es darf vor der Anwendung kein Probestoß in die Luft abgegeben werden. Wenn nach zehn Minuten keine Besserung eintritt, ist eine zweite Dosis in dasselbe Nasenloch vorgesehen, und in jedem Fall muss medizinische Notfallhilfe aufgesucht werden, weil die Episode engmaschig überwacht werden soll.

Die zweite Schleife ist damit weniger pharmakologisch als organisatorisch. Mit einer möglichen Ausweitung auf leichtere Kinder verschiebt sich der Schulungsbedarf nach vorn, und die Verantwortungskette wird länger: Wer hat welches Präparat in welcher Stärke, wer erkennt im Stress die richtige Variante, wie werden Anwendungsregeln so vermittelt, dass sie nicht in gut gemeintem Aktionismus oder in falsch verstandener „Probe“ enden. Wenn diese Kette nicht sauber geführt wird, entsteht ein Systembruch zwischen dem Versprechen „einfacher als die Spritze“ und der Realität einer hochkritischen Anwendung, die trotzdem keine Fehler verzeiht.

 

Hilfsstoffe werden zum Streitpunkt, Marketing baut Erwartungen auf, Apotheken müssen Abgrenzung leisten.

In der Offizin fällt es oft zuerst als Nebensatz: „Ohne Lactose geht das nicht, oder?“ oder „Ist da Titandioxid drin?“ Solche Fragen waren früher Randnotizen, heute sind sie für viele Patientinnen und Patienten ein echtes Entscheidungskriterium, und damit werden Hilfsstoffe von der technischen Selbstverständlichkeit zum Gesprächsanlass mit Konsequenzen.

Der Anlass kommt aus zwei Richtungen. Auf der einen Seite stehen reale Unverträglichkeiten, Kontraindikationen und individuelle Präferenzen, die ernst genommen werden müssen, weil sie Therapieadhärenz und Akzeptanz direkt beeinflussen. Auf der anderen Seite hat sich die öffentliche Debatte verschoben, spätestens seit dem Verbot von Titandioxid in Kosmetika: Was einmal als „technischer Bestandteil“ galt, wird nun schnell als „kritischer Zusatz“ wahrgenommen, und diese Wahrnehmung ist nicht immer präzise, aber wirksam.

Hersteller greifen das auf und verstärken es zugleich. „Zusatzstofffrei“ oder ähnlich formulierte Claims wirken im Marketing wie eine Abkürzung zu Sicherheit und Reinheit, auch wenn Formulierungsrealitäten komplizierter sind. Denn Hilfsstoffe sind nicht Dekoration, sondern erfüllen Funktionen: Stabilität, Verarbeitung, Freisetzung, Tablettierbarkeit, Haltbarkeit, Geschmack, Schluckbarkeit. Wer pauschal „ohne“ verspricht, verschiebt die Messlatte für alle anderen, und plötzlich wirkt eine technisch sinnvolle Formulierung im Vergleich wie ein Defizit.

Für Apotheken entsteht daraus eine doppelte Last. Erstens braucht es begriffliche Klarheit im Gespräch: Was ist ein Hilfsstoff, wofür ist er da, welche Bestandteile sind tatsächlich relevant für diese konkrete Person, und wo endet die medizinische Relevanz und beginnt die allgemeine Skepsis. Zweitens braucht es eine saubere Abgrenzung, weil nicht jede Nachfrage nach „frei von“ automatisch eine bessere Therapie bedeutet. Gerade bei Tablettenrezepturen sind Hilfsstoffe häufig der Preis für Verlässlichkeit, und wenn man sie entfernt, entstehen neue Risiken, die im Etikett nicht mitverkauft werden.

Die zweite Schleife liegt in der Erwartungsverschiebung, die dadurch in das System eingespeist wird. Wenn Hilfsstoffdebatten als Ausschlusslogik wachsen, steigt der Druck auf Alternativen, Umstellungen und Sonderwünsche, ohne dass die Versorgungskette dafür automatisch Reserve mitliefert. Dann wird Beratung nicht nur länger, sondern konfliktanfälliger, weil Patientinnen und Patienten bereits mit einem fertigen Qualitätsurteil in die Apotheke kommen, das aus Werbung, Social-Media-Schnipseln oder einem einzelnen Verbot in einer anderen Produktkategorie abgeleitet ist.

Für die Praxis heißt das nicht, alles kleinzureden, sondern die Grenze zu markieren: Hilfsstoffe sind ein reales Thema, aber sie sind kein Ersatzmaßstab für Wirksamkeit, Sicherheit und Herstellbarkeit. Wenn diese Grenze nicht klar bleibt, trägt die Apotheke am Ende die Folgekosten einer Debatte, die anderswo begonnen wurde, aber im Alltag entschieden werden muss. 

 

Cannabis stoppt Migräne, THC-CBD-Kombi wirkt stärker, Nebenwirkungen bleiben prominent.

Die Studie wirkt auf den ersten Blick wie ein sauber gebauter Gegenentwurf zur üblichen Debatte aus Anekdoten und Erwartungshaltungen: randomisiert, placebo-kontrolliert, als Cross-over angelegt, standardisierte Applikation über einen tragbaren Vaporisator. 73 Teilnehmende, 247 behandelte Attacken, Messung nach zwei Stunden, dazu ein Rückblick, ob Symptome nach 24 bis 48 Stunden wiederkehren. Das Setting ist eng geführt, und gerade deshalb liefert es ein Ergebnis, das sich nicht einfach wegwischen lässt.

Getestet wurden vier Varianten von Cannabisblüten mit klar definierten THC- und CBD-Gehalten, darunter eine Kombination mit rund 6,16 Prozent THC und 10,77 Prozent CBD, eine THC-dominante Variante und eine CBD-dominante Variante, plus Placebo. Die Kombination war dem Placebo in allen drei Kriterien überlegen: Schmerzlinderung, Schmerzfreiheit und Freiheit von den belastendsten Begleitsymptomen wie Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit. Die Odds Ratios liegen jeweils deutlich über eins, die p-Werte in einem Bereich, der in klinischen Debatten als „nicht zufällig“ gilt, und die Autoren berichten zudem, dass Migränekopfschmerz und Begleitsymptome innerhalb von 24 bis 48 Stunden nicht zurückkamen. THC-dominante Blüten waren nur bei der Schmerzlinderung besser als Placebo, CBD-dominante Blüten erreichten keinen Endpunkt.

Damit ist die erste Schleife eine Wirksamkeitsbotschaft, aber keine Einladung zur Verharmlosung. Denn die Nebenwirkungsseite ist nicht leise, sondern auffällig: Sehr häufig wird Schläfrigkeit gemessen, etwa eine Stunde nach der Applikation, mit Raten, die bei den THC-haltigen Varianten deutlich über dem Placebo liegen. Dazu kommen sehr häufig Euphorie und kognitive Beeinträchtigung, also genau die Effekte, die im Alltag schnell zur Grenze werden, wenn Menschen danach Auto fahren, arbeiten oder verlässlich entscheiden müssen. Interessant ist dabei, dass die Kombination aus THC und CBD diese Nebenwirkungen zwar nicht beseitigt, aber offenbar etwas dämpft im Vergleich zu einer rein THC-dominierten Variante.

Die zweite Schleife ist deshalb ein Versorgungsthema, nicht nur ein Studienergebnis. Akutmedikation gegen Migräne ist in der Realität immer auch Alltagstauglichkeit: Wie schnell wirkt es, wie stabil hält es, und was kostet es funktional in den Stunden danach. Wenn eine Substanz innerhalb von zwei Stunden Wirkung zeigt, aber in einem relevanten Anteil der Anwendungen Schläfrigkeit und kognitive Einschränkung auslöst, dann verschiebt sich die Abwägung vom Schmerz allein hin zur Funktionsfähigkeit. Genau hier entsteht auch Druck auf die Beratung in Apotheken, weil die Nachfrage erfahrungsgemäß nicht bei „wirkt es?“ stehen bleibt, sondern bei „wie schnell bekomme ich es, und wie normal bin ich danach“.

Ein weiterer Punkt macht die Debatte noch schärfer. Die Studienautoren weisen darauf hin, dass der THC-Gehalt der getesteten Medikation mit rund sechs Prozent niedriger ist als bei Produkten, die in den USA über Apotheken vertrieben werden. Das ist eine Grenze gegen den verbreiteten Reflex „mehr Wirkstoff gleich mehr Wirkung“, und zugleich ein Hinweis auf Risiko: Wenn der Nutzen bereits bei niedrigeren Gehalten sichtbar ist, wird die Frage umso drängender, warum in der Praxis so oft hochpotente Profile nachgefragt oder angeboten werden, obwohl Nebenwirkungen ein zentrales Thema bleiben.

 

An dieser Stelle fügt sich das Bild.

Der Druck entsteht nicht aus einem einzelnen Ereignis, sondern aus der Gleichzeitigkeit mehrerer Verschiebungen. Das OTC-Geschäft verliert vor Ort kontinuierlich Stückzahlen, während der Versand seine Marktanteile ausbaut und damit Roherträge aus der Fläche abzieht, die für Personal, Öffnungszeiten und Beratung fehlen. Parallel sinkt die Zahl der Apotheken, rechnerische Pro-Kopf-Zuwächse kaschieren einen Ausdünnungseffekt, der Versorgungspuffer abbaut. Politisch bleibt die Honorarlücke bestehen, Zusagen ersetzen keine Liquidität, neue Aufgaben treffen auf alte Kalkulationen. Regulatorisch werden Grenzen gezogen, etwa bei telemedizinischen Cannabis-Plattformen, doch die operative Last landet im Alltag der Apotheken. Medizinisch verdichten sich Daten, die Chancen eröffnen, gleichzeitig wächst der Bedarf an klaren Regeln, damit Evidenz nicht zur Erwartungsfalle wird.

Dies ist kein Schluss, der gelesen werden will – sondern eine Wirkung, die bleibt. Die Apotheke wird zum Ort, an dem Markt, Politik, Recht und Medizin praktisch aufeinandertreffen, ohne dass jede dieser Ebenen ihre Folgekosten vollständig mitliefert. Wenn OTC-Erträge wegbrechen, Honorare stagnieren und regulatorische Verantwortung zunimmt, entsteht eine Systemlast, die nicht laut ist, aber dauerhaft wirkt. Entscheidungen über Grenzziehungen, Dosierungen oder Marketingarchitekturen sind dann keine abstrakten Debatten mehr, sondern Eingriffe in den Betriebsalltag. Die offene Frage ist nicht, ob Anpassung nötig ist, sondern ob sie rechtzeitig und kohärent erfolgt. Bleibt sie aus, wird Reibung zur Normalität. Und Normalität zur Belastungsprobe.

Journalistischer Kurzhinweis: Themenprioritäten und Bewertung orientieren sich an fachlichen Maßstäben und dokumentierten Prüfwegen, nicht an Vertriebs- oder Verkaufszielen. Die Redaktion berichtet täglich unabhängig über Apotheken-Nachrichten und ordnet Risiken, Finanzen, Recht und Strukturfragen für Apotheker ein. Der rote Faden bleibt, ob Finanzierung, Regeln und Sicherheit als eine Kette behandelt werden oder als getrennte Baustellen.
 
 

Zurück zur Übersicht

  • Pharmarisk® OMNI: Die Allrisk-Police zu Fixprämien
    Pharmarisk® OMNI: Die Allrisk-Police zu Fixprämien
    Allgefahrenschutz online berechnen und beantragen

Wir kennen Ihr Geschäft, und das garantiert Ihnen eine individuelle und kompetente Beratung.

Sie haben einen Beruf gewählt, der weit mehr als reine Erwerbstätigkeit ist. Sie verfolgen im Dienste der Bevölkerung hohe ethische Ziele mit Energie, fachlicher Kompetenz und einem hohen Maß an Verantwortung. Um sich voll auf Ihre Aufgabe konzentrieren zu können, erwarten Sie die optimale Absicherung für die Risiken Ihrer Berufsgruppe.

Sie suchen nach Möglichkeiten, Ihre hohen Investitionen zu schützen und streben für sich und Ihre Angehörigen nach einem angemessenen Lebensstandard, auch für die Zukunft.

  • Die PharmaRisk® FLEX
    Die PharmaRisk® FLEX
    Eine flexible Versicherung für alle betrieblichen Gefahren
Nutzen Sie unsere Erfahrung und rufen Sie uns an

Unter der kostenfreien Telefonnummer 0800. 919 0000 oder Sie faxen uns unter 0800. 919 6666, besonders dann, wenn Sie weitere Informationen zu alternativen Versicherern wünschen.

Mit der ApoRisk® FirmenGruppe steht Ihnen ein Partner zur Seite, der bereits viele Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland zu seinen Kunden zählen darf. Vergleichen Sie unser Angebot und Sie werden sehen, es lohnt sich, Ihr Vertrauen dem Versicherungsspezialisten für Ihren Berufsstand zu schenken.

  • Die PharmaRisk® CYBER
    Die PharmaRisk® CYBER
    Eine einzige Versicherung für alle Internetrisiken