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APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |
Stand: Dienstag, 06. Januar 2026, um 20:12 Uhr
Apotheken-News: Bericht von heute
Silvester ist für Apotheken längst kein singuläres Ereignis mehr, sondern ein wiederkehrender Belastungstest, bei dem ein äußerer Impuls innerhalb von Minuten zu Sachschaden, Betriebsunterbrechung und Folgerisiken eskalieren kann – und bei dem sich zeigt, ob Risikobereitschaft noch kalkulierbar ist oder zur existenziellen Wette wird.
In der Silvesternacht traf es erneut eine Apotheke in zentraler Lage: In Teterow wurde die Rats-Apotheke am Marktplatz durch Feuerwerkskörper beschädigt, zum dritten Mal nach einem Jahreswechsel. Solche Vorfälle sind kein Zufall und kein Ausreißer, sondern Ausdruck einer Lage, in der öffentliche Plätze, erhöhte Menschenansammlungen und unkontrollierte Pyrotechnik regelmäßig auf betriebliche Infrastruktur treffen. Für die betroffenen Apotheken beginnt der Schaden nicht erst mit der zerbrochenen Scheibe oder der beschädigten Fassade, sondern in dem Moment, in dem Sicherheit, Zugang und Betriebsfähigkeit infrage stehen.
Der sichtbare Schaden ist dabei oft nur der Auftakt. Eine beschädigte Eingangssituation kann sofort zur Schließung oder zum Notbetrieb führen, unabhängig davon, wie klein der materielle Defekt wirkt. Daraus folgt Betriebsunterbrechung, mit allen Konsequenzen für Umsatz, Personalplanung und Versorgung. Gleichzeitig entstehen Folgerisiken, die nicht auf den ersten Blick mit Silvester in Verbindung gebracht werden: Alarmanlagen, Leitungen, IT-Komponenten oder Router können beeinträchtigt sein, Wiederanlaufprozesse geraten ins Stocken, Dokumentation und Abrechnung verzögern sich. Was als Sachschaden beginnt, kann sich innerhalb kurzer Zeit zu einem digitalen und organisatorischen Totalausfall verdichten.
Gerade diese Kaskade macht deutlich, warum die Frage nach branchenspezifischem Schutz nicht theoretisch ist. Apotheken sind hybride Betriebe: physisch exponiert im öffentlichen Raum und zugleich digital abhängig von stabilen Systemen. Ein Feuerwerkskörper kann Glas zerstören, aber auch Technik lahmlegen; Rauch, Erschütterung oder Kurzschluss reichen aus, um Prozesse zu unterbrechen, die weit über den eigentlichen Schaden hinauswirken. Wer diese Verbindung aus Offline- und Online-Risiken unterschätzt, kalkuliert mit einer unvollständigen Realität.
An dieser Stelle greift die These, die sich aus solchen Ereignissen zwingend ergibt: Wer wagt, der gewinnt – es sei denn, er verliert. Die Risikobereitschaft besteht darin, auf Deckung zu verzichten oder sie zu verengen, in der Hoffnung, dass nichts passiert. Der Gewinn ist dann lediglich die eingesparte Prämie. Der Verlust hingegen ist offen: Er umfasst nicht nur Reparaturkosten, sondern Zeit, Liquidität und Entscheidungsspielraum. Nach einem Schaden unter Druck zu geraten heißt, gleichzeitig über Wiedereröffnung, Ersatzmaßnahmen, Personalbindung und finanzielle Tragfähigkeit nachdenken zu müssen, während der Betrieb eigentlich funktionieren sollte.
Prävention bleibt dabei unverzichtbar, reicht aber allein nicht aus. Bauliche Sicherungen, Schutzmaßnahmen an exponierten Standorten und klare Abläufe nach Schadensereignissen können Risiken reduzieren, nicht eliminieren. Silvester zeigt Jahr für Jahr, dass bestimmte Gefahren wiederkehren. Wiederkehrende Risiken verlangen jedoch nicht Mut zur Lücke, sondern nüchterne Vorbereitung: Welche Schäden sind realistisch, welche Folgeschäden wahrscheinlich, und welche finanziellen Belastungen kann der Betrieb im Ernstfall tragen, ohne in eine Abwärtsspirale zu geraten.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob man Risiken eingeht – sie sind im Apothekenbetrieb unvermeidlich –, sondern ob man sie sich leisten kann, wenn sie eintreten. Eine Absicherung, die Sachschäden, Betriebsunterbrechung und systemische Folgerisiken zusammendenkt, ist kein Zeichen von Vorsichtslosigkeit, sondern von Verantwortungsbewusstsein gegenüber Betrieb, Personal und Versorgung. Wer darauf verzichtet, hofft auf einen ruhigen Jahreswechsel. Wer vorbereitet ist, entscheidet auch nach dem Schaden noch selbst.
An dieser Stelle fügt sich das Bild.
Silvester-Schäden wirken zufällig, sind es aber nicht. Sie folgen einem Muster aus Exponiertheit, Wiederholung und Eskalation, das Apotheken besonders trifft. Wenn aus einem äußeren Impuls eine Kaskade entsteht, entscheidet nicht Improvisation, sondern Vorbereitung darüber, ob der Betrieb stabil bleibt oder ins Rutschen gerät. Wagnis ohne Absicherung ist dabei kein Mut, sondern die Delegation der Entscheidung an den Zufall.
Dies ist kein Schluss, der gelesen werden will – sondern eine Wirkung, die bleibt. Wer wagt, gewinnt nur in dem einen Fall, in dem nichts passiert. Wenn etwas passiert, verliert er mehr als Geld: Er verliert Ruhe, Handlungsspielraum und oft wertvolle Zeit. In einem Umfeld wiederkehrender Risiken wird Absicherung damit nicht zur Option, sondern zur Voraussetzung dafür, nach dem Schaden noch souverän handeln zu können.
Journalistischer Kurzhinweis: Themenprioritäten und Bewertung orientieren sich an fachlichen Maßstäben und dokumentierten Prüfwegen, nicht an Vertriebs- oder Verkaufszielen. Die Redaktion berichtet täglich unabhängig über Apotheken-Nachrichten und ordnet Risiken, Finanzen, Recht und Strukturfragen für Apotheker ein. Silvester-Schäden zeigen exemplarisch, wie schnell Sachereignisse in systemische Belastungen umschlagen können.
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