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Unter einer Infektion (lat. ?nfici? → „hineintun", „vergiften"), umgangssprachlich „Ansteckung",
versteht man das aktive oder passive Eindringen, Anhaften und anschließende Vermehren von Organismen in ein System, meistens konkreter von Krankheitserregern in einen Wirt (Makro-Organismus). Das absichtliche und das unbeabsichtigte Einbringen von Mikroorganismen in ein Nährmedium werden ebenfalls als Infizieren bezeichnet.

Symptome im Zusammenhang mit einer Infektion bezeichnet man als Infektionskrankheit. Wenn eine Infektion keine Symptome hervorruft, spricht man von einer inapparenten Infektion. Derartige Infektionen können dennoch eine Immunität gegen weitere Infektionen mit dem gleichen Erreger hinterlassen (Stille Feiung).

Infektionen werden grundlagenwissenschaftlich von der Infektionsbiologie erforscht und von der klinischen Infektiologie behandelt.



Kolonisation und Symbiose

Eine Infektion bedeutet bei Lebewesen in der Regel keine gewöhnliche „Ansiedlung" oder „Besiedlung" (Kolonisation) durch Bakterien und Pilze, die auf deren Haut bzw. Schleimhäuten leben, ohne in den eigentlichen Organismus einzudringen. Eine derartige Standortflora verdrängt sogar pathogene (krankmachende) Keime und bildet dadurch einen sehr wichtigen Teil der Krankheitenabwehr bzw. Krankheitsvermeidung.

Bei geschädigter Haut oder Schleimhaut oder bei Immunschwäche können allerdings auch diese Keime eine Infektion verursachen (endogene Infektion). In diesem Zusammenhang ist besonders der staphylococcus aureus bedeutend, der sehr häufig kleinere Entzündungen verursacht, aber auch in Verbindung mit Multiresistenzen lebensbedrohend wird.

Tiere benötigen Mikroorganismen zur Verdauung ihrer Nahrung in Darm und den Vormägen bei Wiederkäuern, so wie manche von diesen ihren Wirt brauchen, um sich zu ernähren und zu vermehren (Symbiose). Meist bleibt diese Symbiose im Gleichgewicht. Es gibt aber Keime, die aus diesem Gleichgewicht ausbrechen und dann gefährlich werden.



Pathophysiologie

Infektionen entstehen, wenn Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze, Einzeller (Protozoen), Parasiten oder Prionen in den Körper eindringen, anhaften, sich in ihm vermehren und eine Reaktion der körpereigenen Abwehr (Immunsystem) auslösen. Ob es zu einer Vermehrung der Keime kommt und wie heftig die Infektion verläuft, hängt vom Verhältnis zwischen dem Keim („Gast") und dem Immunsystem des Menschen (Wirt) ab. An den Wirt angepasste Krankheitserreger schaden ihm meist nicht sehr, denn sie benötigen ihn für ihre eigene Wandlung oder Vermehrung. Ein schwerer Infektionsverlauf mit hoher Sterblichkeit (Letalität) ist zumeist ein Anzeichen dafür, dass der verursachende Erreger noch nicht an den betreffenden Organismus als seinen Reservoirwirt angepasst ist. Bei den meisten Erregern ist für eine Infektion eine bestimmte Anzahl notwendig (Minimale Infektionsdosis), die in den Körper gelangen muss.


Primärinfektion

Meint eine erstmalige Erregerübertragung, also den ersten Kontakt eines Organismus mit einem Krankheitserreger.


Sekundärinfektion

Bezeichnet eine Erregerübertragung, die nach der Erstinfektion zusätzlich und mit anderen Erregern erfolgt. Eine solche zusätzliche Infektion kann das Immunsystem vor erhebliche Probleme stellen und auch die Therapie und Medikation (Auswahl und Anwendung von Medikamenten) erschweren. Der Verlauf einer solchen Erkrankung ist zumeist heftiger und zeigt vielfältige Symptome.


Superinfektion
(Suprainfektion)

Bezeichnet im engeren Sinn in der Virologie nach einer bereits bestehenden Primärinfektion eine erneute Infektion mit demselben Erreger. In der Medizin und Bakteriologie wird bei dieser Infektionsart demgegenüber in einem weiteren Sinn die Tatsache verstanden, dass ein viraler Infekt die Grundlage für einen weiteren, nun bakteriellen Infekt liefert. Auch hier kann eine solche erneute Infektion das Immunsystem vor erhebliche Probleme stellen, die Therapie und Medikation erschweren, und der Krankheitsverlauf ist zumeist heftiger bei vielfältigen Symptomen.


Doppelinfektion

Bezeichnet eine gleichzeitige Erregerübertragung mit zwei verschiedenen Erregern.


Koinfektion

Bezeichnet die gleichzeitige Präsenz von mindestens zwei verschiedenen Erregern oder zweier Varianten (Subtypen) des gleichen Erregers


Reinfektion

Neuansteckung mit dem gleichen Erreger nach Abheilen einer Erstinfektion (Primärinfektion).



Unterscheidung nach Krankheitserregern

Nach ätiologischen Gesichtspunkten werden unterschieden:

» Virusinfektion
» Virusoidinfektion
» Bakterielle Infektion
» Prioneninfektion
» Protozoeninfektion
» Wurminfektion
» Parasitäre Infektion
» Parasitäre Infektion
» Pilzinfektion
» Algeninfektion


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