• 01.05.2009 - ApoRisk® News Gesundheit: Private Krankenversicherung - Umlagemodell stark belastet

    Der Vorsitzende des Verbandes der privaten Krankenversicherer (PKV) Reinhold Schulte glaubt nach eigenen Worten nicht so recht an die alles erneuernde Kraft des Wonnemonats Mai. ...

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ApoRisk® News Gesundheit:
Private Krankenversicherung - Umlagemodell stark belastet


Der Vorsitzende des Verbandes der privaten Krankenversicherer (PKV) Reinhold Schulte glaubt nach eigenen Worten nicht so recht an die alles erneuernde Kraft des Wonnemonats Mai. Ihm wäre es nur Recht, wenn gegen Ende des Monats nicht alles neu sein, sondern alles beim Alten bleiben könnte.

Das jedenfalls sagte Herr Schulte der "Münsterländischen Volkszeitung", und vielleicht sind die Aussichten dafür gar nicht so schlecht. Möglicherweise wird das Bundesverfassungsgericht noch in diesem Monat die PKV-Klage gegen Teile der Gesundheitsreform verhandeln. Und natürlich erwarten die privaten Krankenversicherer, dass die Karlsruher Richter in ihrem Sinne entscheiden. Die neuen Regelungen durch die Gesundheitsreform machen den privaten Krankenversicherungen immer noch einige Probleme. Vor allem die neue Klausel, nach der gesetzlich Versicherte drei Jahre lang mehr als den festgelegten Grenzbetrag verdienen müssen, bevor sie in die PKV wechseln dürfen. Vorher musste die entsprechende Versicherungspflichtgrenze nur einmal überschritten werden.

Der Basistarif und andere Hindernisse

Für den PKV-Vorsitzenden ist diese neue Hürde ein einziges Ärgernis. Er ist der Meinung, dass diese willkürlich geschaffene Barriere die PKV und ihre Entwicklung in viel zu engen Grenzen hält. Auch gegen den zwangsweise vom Gesetzgeber eingeführten Basistarif, den jede private Krankenversicherung seit Januar diesen Jahres anbieten muss, gefällt Reinhold Schulte gar nicht. Er würde diese politischen Zwangsmaßnahmen zu gern vor dem Bundesverfassungsgericht scheitern sehen.PKV in guter Verfassung
Doch trotz aller Ärgernisse ist in den Augen des Vorsitzenden Schulte die private Krankenversicherung für alle Unwägbarkeiten gut gerüstet, vor allem auch im Hinblick auf die demografische Entwicklung in der Bundesrepublik. Der PKV-Chef sieht durch die stetig sinkende Geburtenrate und die gleichzeitig steigende Lebenserwartung der Menschen große Probleme auf die Sozialsysteme zukommen. Auch die im Grunde positiv zu bewertenden Fortschritte in der Medizin, die neuen Behandlungsmethoden oder neue Medikamente bringen Belastungen für die gesetzliche Krankenversicherung. Die intensiven Forschungen haben zur Folge, dass Gesundheit einfach unausweichlich teuerer werden wird. Davon werden die privaten Krankenversicherungen genauso betroffen sein wie die gesetzlichen Krankenkassen.

Ordentliches privates Polster

Doch die gesetzliche Krankenversicherung wird stärker in Mitleidenschaft gezogen werden, glaubt Herr Schulte. "Die nächste Generation wird im Umlageverfahren nicht die Ansprüche der Älteren erfüllen können", so seine Überzeugung. Denn schon jetzt sind die Kassen leer, und die Politik muss mit steuerlichen Zuschüssen die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) funktionsfähig halten. Dagegen können sich die privaten Krankenversicherer derzeit auf einem komfortablen Ruhekissen von 110 Milliarden Euro gelassen ausruhen, denn in dieser Höhe rangieren die Altersrückstellungen.

Mehr Eigenverantwortung für Versicherte

Reinhold Schulte sieht auch eine Lösung für die Finanzierungsprobleme der GKV. Die Versicherten werden zukünftig mehr Eigenverantwortung übernehmen müssen. Er plädiert dafür, dass Unfälle auf dem privaten Sektor, der Zahnersatz und die Zahnbehandlung generell aus dem Katalog der GKV-Leistungen gestrichen werden sollten. Auch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall darf seiner Ansicht nach nicht mehr von der umlagefinanzierten Versicherung getragen werden, sondern müsse privat finanziert werden. Doch die Qualität der medizinischen Versorgung muss gleich bleiben und jedem gleichermaßen zur Verfügung stehen. Reinhold Schulte ist strikt gegen eine veritable Zwei-Klassen-Medizin nach englischem Vorbild. "Künstliche Hüftgelenke darf es nicht nur für diejenigen geben, die es sich leisten können."

 

 

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