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  • 29.08.2025 – Apotheken Nachrichten zwischen Beratung, Versorgungspolitik und Forschung
    29.08.2025 – Apotheken Nachrichten zwischen Beratung, Versorgungspolitik und Forschung
    APOTHEKE | Medienspiegel & Presse | Apotheken Nachrichten bündeln Themen von Selfcare über Lieferengpässe bis Akne-Therapie und zeigen, wie Beratung, Vergütung und Fors...

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ApoRisk® Nachrichten - APOTHEKE:


APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |

Apotheken Nachrichten zwischen Beratung, Versorgungspolitik und Forschung

 

Wie Selfcare in Apotheken stärkt, Lieferengpässe honoriert werden müssen und neue Wirkstoffe Chancen eröffnen

Apotheken-News: Bericht von heute

Gesundheit beginnt nicht nur bei Patientinnen, sondern auch beim pharmazeutischen Personal, und genau deshalb rückt Selfcare im Apotheken-Alltag stärker in den Fokus, wenn Influencer wie DocFelix zeigen, wie Ernährung, Bewegung und Mindset präventiv wirken können, parallel dazu betont EU-Abgeordneter Peter Liese bei seinem Besuch in Essen, dass Lieferengpässe und Abhängigkeiten aus Asien nur dann zu bewältigen sind, wenn Apotheken eine angemessene Vergütung erhalten und die Politik endlich die Systemrelevanz ihrer Arbeit anerkennt, zugleich liefert eine belgische Metaanalyse eindrucksvolle Belege, dass pharmazeutische Intervention bei Herzinsuffizienz Klinikeinweisungen um ein Drittel reduziert, was die Rolle der Apotheke als aktives Mitglied multidisziplinärer Teams unterstreicht, während mit Clascoteron erstmals ein topisches Antiandrogen in der Aknebehandlung neue Perspektiven eröffnet, sodass Prävention, Vergütung und Innovation untrennbar miteinander verbunden werden.

 

 

Pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten (PTA) verbringen ihre Tage damit, Gesundheit zu ermöglichen – doch oft bleibt ihre eigene auf der Strecke. Der Alltag ist geprägt von hoher Taktung, Kundendruck, Beratungsverantwortung und ständiger Wachsamkeit. Genau deshalb gewinnt das Thema Selfcare in der Offizin zunehmend an Gewicht. Mit Workshops wie dem Selfcare-Power-Programm im PTA-Home zeigt sich ein Trend: Wer für andere gesundheitsrelevant arbeitet, muss sich selbst ernst nehmen.

DocFelix, Medfluencer und Arzt, macht deutlich, dass Gesundheit zu einem erheblichen Teil Kopfsache ist. Der erste Schlüssel liegt im Mindset: Wer gesundes Essen als Einschränkung begreift, wird langfristig scheitern. Erst wenn Ernährung als Gewinn gesehen wird, kann sie zur Ressource werden. Studien bestätigen, dass sich das Belohnungssystem im Gehirn anpasst: Zuckerreiche Snacks verlieren an Reiz, wenn man konsequent unverarbeitete, nährstoffreiche Alternativen bevorzugt. Für den Apothekenalltag bedeutet das: Auch das Team selbst profitiert, wenn es solche Umstellungen nicht nur empfiehlt, sondern lebt.

Wer es kritisch zuspitzt, erkennt: Viele PTA tragen alte Selbstbilder mit sich herum. Wer in der Schule als unsportlich abgestempelt wurde, meidet Bewegung bis ins Erwachsenenalter. Dabei ist Sport weniger eine Frage des Talents als des Umfelds. Kleine Schritte, positive Erlebnisse und die Erlaubnis, neu anzufangen, können Selbstwirksamkeit entfalten. Hier hat die Apotheke als Arbeitsplatz eine Vorbildfunktion: Bewegungsimpulse, kleine Gesundheits-Challenges oder Teamaktionen stärken nicht nur die Mitarbeitenden, sondern spiegeln auch Patientinnen, dass Gesundheit ein Prozess ist, kein Ideal.

In der Offizin stellt sich jetzt die Frage, wie sich Selfcare mit dem Berufsalltag verzahnen lässt. Einfache Tipps wie gesunde Snacks können hier große Wirkung entfalten. Statt Schokolade und Kaffee im Dauereinsatz empfiehlt es sich, Proteinquellen wie Skyr, Nüsse oder Haferflocken griffbereit zu haben. Selbst kleine Rezepte – etwa Bananen mit Nussmus und dunkler Schokolade – machen den Unterschied, weil sie Energie stabil halten, ohne Heißhunger zu erzeugen. Dunkle Schokolade wirkt nachweislich stärker auf das Hungerhormon Ghrelin und fördert länger anhaltende Sättigung. Genau solche Informationen sind nicht nur für Kundengespräche wertvoll, sondern auch als praktische Alltagshilfe im Team.

Pointiert formuliert bedeutet das: Wer den ganzen Tag über Medikamente spricht, darf nicht vergessen, dass das eigene Leben mehr ist als pharmazeutisches Wissen. Pausenboxen mit Vollkorn, Hülsenfrüchten, Gemüse, Feta und Avocado sind keine Lifestyle-Spielerei, sondern die Grundlage für Konzentration und Belastbarkeit. Studien zur Arbeitspsychologie belegen, dass konstante Energieversorgung und stabile Blutzuckerwerte die Fehlerquote senken und die Resilienz erhöhen.

Doch Selfcare endet nicht bei Ernährung oder Bewegung. Es geht um eine Haltung. Wer über Gesundheit redet, muss sie auch vorleben. Gerade im Apothekenumfeld ist das entscheidend: Kundinnen und Kunden spüren, ob jemand authentisch berät. Wenn PTA oder Apothekerinnen zeigen, dass sie selbst auf Schlaf, Ernährung und Ausgleich achten, wird Beratung glaubwürdig. Gesundheit beginnt mit Gesprächen – und diese Gespräche wirken stärker, wenn sie nicht abstrakt, sondern gelebt sind.

Im Ergebnis zeigt sich deutlich: Selfcare ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, wenn Apothekenpersonal dauerhaft leistungsfähig, empathisch und glaubwürdig bleiben will. Für Betreiberinnen und Betreiber folgt daraus die Aufgabe, Strukturen zu schaffen, die Selfcare nicht als Privatangelegenheit abtun, sondern in den Berufsalltag integrieren – sei es durch flexible Pausen, gesunde Snacks, Bewegungsangebote oder Teamworkshops. Denn wer sich selbst schützt, kann andere besser schützen.

Lieferengpässe sind längst vom Ausnahme- zum Regelfall geworden. Sie belasten nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern führen in Apotheken zu erheblichem Mehraufwand – meist ohne entsprechende Vergütung. Vor diesem Hintergrund traf sich der EU-Abgeordnete Dr. Peter Liese mit Noweda-Chef Dr. Michael Kuck und Vertriebsleiter Udo Harneit in Essen, um die strukturellen Ursachen zu erörtern. Schon die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Auf PharmNet.Bund sind aktuell 535 Engpässe gelistet, Tendenz steigend. Die Beteiligten waren sich einig: Ohne grundlegende Änderungen in Beschaffung und Vergütung ist die flächendeckende Arzneimittelversorgung gefährdet.

Kuck machte deutlich, wie ungleich die Last verteilt ist: „Das ist für Patienten belastend und geht für Apothekerinnen und Apotheker mit massivem, unvergütetem Mehraufwand einher.“ Jede fehlende Packung bedeutet zusätzliche Anrufe, Rücksprachen, Dokumentation, Beratungsgespräche. Für Apotheken bedeutet das eine kaum planbare Mehrbelastung. Liese erkannte in der politischen Logik vergangener Jahrzehnte eine Mitschuld: Der Fokus auf den niedrigsten Preis habe Europa abhängig gemacht – von Produktionsstätten in Indien und China. Nur wenn die EU ihre Marktmacht von 450 Millionen Bürgerinnen konsequent bündelt, sei ein Umdenken bei der Industrie zu erreichen.

Wer es kritisch zuspitzt, erkennt: Es ist eine gefährliche Schieflage. Die EU verhandelte Medikamente wie standardisierte Handelsgüter – billig, verfügbar, austauschbar. Doch die Realität zeigt: Billig heißt verletzlich. Als globale Krisen Lieferketten blockierten, stand Europa ohne Produktionskapazitäten da. Die Abhängigkeit ist kein theoretisches Risiko, sondern konkrete Versorgungslücke.

Für Apotheken bedeutet das, dass sie die Verantwortung für Stabilität tragen müssen, ohne über die Ursachen bestimmen zu können. Sie sind es, die Patienten beruhigen, Alternativen organisieren, pharmazeutische Bedenken dokumentieren – und im Zweifel den Ärger abfangen. Ohne angemessene Vergütung für diesen Mehraufwand droht die Attraktivität des Berufs zu sinken. Genau darauf wies Liese hin: „Die flächendeckende, dezentrale Struktur ist ein hohes Gut. Diese Errungenschaft müssen wir schützen; dazu muss der Beruf attraktiver gemacht werden.“

In der Offizin zeigt sich die Absurdität täglich: Patientinnen kommen mit Rezepten, die nicht bedient werden können. Jede Beratung gleicht einer Gratwanderung zwischen Empathie, Organisation und Frustration. Hinzu kommt die Verpflichtung zur Einhaltung der Kühlkette, die Noweda ebenfalls betonte. Während Großhändler wie Noweda mehrmals täglich unter strengen GDP-Vorgaben liefern, können Industrieversender aus den Niederlanden unter weniger strengen Bedingungen agieren. Ein „Level Playing Field“ sei zwingend notwendig, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

Pointiert formuliert bedeutet das: Lieferengpässe sind nicht nur ein logistisches Problem. Sie sind ein politisches und ökonomisches Versäumnis, das auf die letzte Stufe der Versorgung abgewälzt wird. Apotheken werden zur Pufferzone eines Systems, das jahrelang auf Billigimporte setzte und nun die Quittung erhält.

Für Betreiberinnen und Betreiber folgt daraus eine doppelte Botschaft. Erstens: Es braucht politische Arbeit, um angemessene Vergütungen für den unvergüteten Mehraufwand einzufordern. Zweitens: Risikomanagement darf sich nicht nur auf Einbruch oder Feuer konzentrieren. Auch systemische Risiken wie Lieferengpässe müssen in die betriebliche Absicherung einfließen. Ertragsausfall- und Betriebsunterbrechungsversicherungen können helfen, wirtschaftliche Stabilität zu wahren, wenn Umsätze sinken, während gleichzeitig der Arbeitsaufwand steigt.

Im Ergebnis zeigt sich deutlich: Liese und Noweda haben die strukturellen Schwächen benannt – die Verantwortung aber bleibt im Alltag bei den Apotheken. Sie halten das System am Laufen, auch wenn es knirscht. Doch ohne faire Honorierung und bessere Rahmenbedingungen droht das Fundament der Arzneimittelversorgung zu erodieren. Für Apotheken ist dies nicht nur eine Frage politischer Gerechtigkeit, sondern eine betriebswirtschaftliche Überlebensfrage.

Herzinsuffizienz gehört zu den Volkskrankheiten der Industrieländer. Zwischen 1,5 und 2 Prozent aller Erwachsenen sind betroffen – mit einer schlechten Prognose. Die Sterblichkeit ist hoch, die Lebensqualität eingeschränkt, die Versorgung komplex. Gerade weil die Therapie multimodal ist, braucht es ein Zusammenspiel verschiedener Berufsgruppen. Eine aktuelle Metaanalyse aus Belgien bestätigt nun: Wenn Apothekerinnen und Apotheker aktiv in das Therapiemanagement eingebunden sind, sinkt die Zahl der Klinikeinweisungen deutlich.

Der belgische Krankenhausapotheker Lorenz Van der Linden und sein Team werteten elf Studien mit 3.576 Patientinnen und Patienten aus. Das Ergebnis: Pharmazeutische Interventionen reduzierten Krankenhausaufnahmen aus jeglichem Grund um ein Drittel, bei Einweisungen speziell wegen Herzinsuffizienz sank das Risiko sogar um 36 Prozent. Die „Number needed to treat“ lag bei 26 – das bedeutet, dass 26 Patientinnen und Patienten unterstützt werden müssen, um eine Klinikeinweisung zu verhindern. Für ein chronisches Krankheitsbild mit hoher Morbidität ist das eine beeindruckende Zahl.

Zuspitzend betrachtet zeigt sich: Der Schlüssel liegt nicht in neuen Medikamenten, sondern im besseren Umgang mit bestehenden. Leitlinien empfehlen längst Therapien, die Mortalität und Morbidität senken könnten – doch in der Praxis hapert es an der Umsetzung. Klinische Trägheit, Unsicherheit oder fehlende Schulung verhindern oft, dass Patientinnen und Patienten die optimale Medikation erhalten. Genau hier setzen Apothekerinnen und Apotheker an: mit Medikationsanalysen, Abgleichen, Patientenschulungen und Strategien zur Verbesserung der Adhärenz.

In der Offizin wie auch in der Krankenhausapotheke wird sichtbar, wie groß dieser Hebel ist. Schon kleine Korrekturen bei Dosierungen, die Aufklärung über Nebenwirkungen oder die Sicherstellung, dass Präparate richtig eingenommen werden, können die Therapie entscheidend verbessern. Patientinnen, die den Sinn ihrer Medikamente verstehen, brechen seltener ab. Apothekerinnen, die Medikationspläne überprüfen, entdecken Wechselwirkungen oder Doppelverordnungen, die sonst unentdeckt blieben.

Pointiert formuliert bedeutet das: Apotheken sind mehr als Ausgabestellen. Sie sind Kompetenzzentren, die durch ihr Wissen über Arzneimittel ganz unmittelbar Leben verlängern und Komplikationen vermeiden können. Die belgische Metaanalyse ist ein wissenschaftlicher Beleg dafür, was viele Praktikerinnen längst ahnen: Apothekerinnen sind unverzichtbare Mitglieder im Behandlungsteam.

Für Betreiberinnen und Betreiber von Apotheken folgt daraus eine doppelte Herausforderung. Einerseits müssen sie diese Rolle aktiv gestalten – durch Fortbildung, Spezialisierung und enge Zusammenarbeit mit Ärzten und Kliniken. Andererseits müssen sie politisch und ökonomisch dafür kämpfen, dass solche Leistungen auch vergütet werden. Denn ohne faire Honorierung droht das Engagement zur Selbstausbeutung zu werden.

Im Ergebnis zeigt sich deutlich: Die Einbindung von Apotheken in die Herzinsuffizienz-Versorgung ist keine Kür, sondern eine Notwendigkeit. Weniger Krankenhauseinweisungen bedeuten weniger Leid für Betroffene, bessere Überlebenschancen und sinkende Kosten für das Gesundheitssystem. Für Apotheken ist es eine Chance, ihr Profil als unverzichtbarer Teil des multidisziplinären Teams zu schärfen – und zu zeigen, dass ihre Kompetenz weit über das Ausgeben von Medikamenten hinausgeht.

Akne vulgaris ist eine der häufigsten Hauterkrankungen weltweit und betrifft Millionen von Jugendlichen und Erwachsenen. Sie ist mehr als nur ein kosmetisches Problem – sie belastet Betroffene psychisch, sozial und oft auch beruflich. Trotz zahlreicher Therapien wie Retinoide, Antibiotika oder Benzoylperoxid bleiben viele Patientinnen unzufrieden. Nun könnte ein neues topisches Wirkprinzip eine Lücke schließen: Clascoteron, das erste Antiandrogen in Cremeform, das direkt an der Haut ansetzt.

Das Besondere: Clascoteron blockiert die Wirkung von Androgenen in den Talgdrüsen. Diese Hormone spielen eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Akne, weil sie die Sebozyten zur Überproduktion von Talg anregen und damit Entzündungen fördern. Indem Clascoteron den Androgenrezeptor hemmt, greift es genau an dieser zentralen Schnittstelle ein. Für die Praxis bedeutet das: eine gezielte Reduktion der Talgproduktion, weniger Entzündungen und damit ein klarer therapeutischer Fortschritt.

Zulassungsrelevante Phase-III-Studien mit Jugendlichen und Erwachsenen belegen die Wirksamkeit. Nach dreimonatiger Anwendung erzielten knapp 20 Prozent der Patientinnen ein „reines“ oder „fast reines“ Hautbild, während die Vergleichsgruppe mit Vehikel-Creme nur bei rund 8 Prozent lag. Besonders bemerkenswert: Selbst schwere Verläufe zeigten deutliche Verbesserungen. Lokale Nebenwirkungen wie Rötung oder Trockenheit waren vorhanden, aber beherrschbar.

Wer es kritisch zuspitzt, erkennt: Die eigentliche Innovation liegt nicht nur in der Wirkung, sondern in der Zielgruppe. Jugendliche ab 12 Jahren können die Creme einsetzen – ein sensibles Feld, da hier Wachstums- und Hormonprozesse noch in Entwicklung sind. Die EMA lehnte Clascoteron zunächst ab, aus Sorge vor systemischer Wirkung mit möglichen Störungen der Geschlechtsreife. Erst nachdem der Hersteller zusätzliche Daten und Risikominimierungsmaßnahmen vorlegte – Dosisbegrenzung, enge Überwachung, klare Aufklärung – kam es nun zur positiven Empfehlung.

In der Offizin zeigt sich damit ein neues Beratungsfeld. Akne ist ein Dauerbrenner in der Selbstmedikation – von Kosmetika bis zu OTC-Präparaten. Mit Clascoteron wird nun ein verschreibungspflichtiges Präparat auf den Markt kommen, das gezielte pharmakologische Wirkung mit lokalem Ansatz verbindet. Für Apothekerinnen und Apotheker bedeutet das, Patientinnen und Eltern differenziert zu beraten: Wer eignet sich für die Therapie, welche Nebenwirkungen sind zu erwarten, und wo liegt der Unterschied zu klassischen Therapien?

Pointiert formuliert bedeutet das: Clascoteron erweitert nicht nur den Werkzeugkasten gegen Akne, sondern verschiebt auch den Fokus. Statt systemische Therapien einzusetzen oder unspezifisch äußerliche Maßnahmen zu kombinieren, erlaubt es erstmals eine hormonelle Steuerung direkt an der Haut. Für viele Betroffene kann das eine Entlastung bedeuten – weniger systemische Belastung, mehr gezielte Wirksamkeit.

Für Betreiberinnen und Betreiber von Apotheken folgt daraus eine doppelte Perspektive. Einerseits eröffnet sich die Chance, die Beratungskompetenz in einem relevanten Marktsegment zu stärken. Akne betrifft eine junge Zielgruppe, die langfristige Kundschaft bedeutet. Andererseits muss das Risikobewusstsein geschärft werden: Clascoteron ist kein Lifestyle-Produkt, sondern ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit klaren Indikationsgrenzen. Gerade weil es sich an Jugendliche richtet, sind Aufklärung und verantwortungsvolle Anwendung entscheidend.

Im Ergebnis zeigt sich deutlich: Clascoteron ist ein Schritt nach vorn in der Dermatologie. Für Apotheken heißt das, Beratung und Begleitung auf ein neues Niveau zu heben. Denn die Kombination aus neuer Wirksubstanz, sensibler Zielgruppe und psychisch stark belastender Erkrankung macht dieses Präparat zu einem Prüfstein – für die pharmazeutische Kompetenz ebenso wie für die Fähigkeit, Menschen in schwierigen Lebensphasen zu unterstützen.

Vier Entwicklungen verdeutlichen die Spannweite der aktuellen Apotheken Nachrichten: Selfcare im Apotheken-Alltag stärkt das Personal und setzt neue Impulse für Prävention, während EU-Abgeordneter Liese und Noweda die unfaire Lastverteilung bei Lieferengpässen und das Fehlen einer angemessenen Vergütung anprangern, zugleich zeigt eine belgische Metaanalyse, dass pharmazeutische Interventionen bei Herzinsuffizienz messbar Leben retten und Krankenhausaufenthalte reduzieren, während die EMA mit Clascoteron ein neues topisches Antiandrogen auf den Weg bringt, das Betroffenen bei Akne neue Hoffnung gibt und die Beratungsaufgabe der Apotheken erweitert.

Dies ist kein Schluss, der gelesen werden will – sondern eine Wirkung, die bleibt. Denn die Verbindung von Selfcare, politischer Rahmensetzung und therapeutischer Innovation zeigt, wie Apotheken heute zwischen Prävention, Vergütung und Forschung vermitteln müssen. Nur wenn Beratungskraft, ökonomische Stabilität und medizinische Fortschritte zusammenfinden, bleiben Apotheken Resilienz- und Zukunftsträger.

 

Tagesthemenüberblick: https://aporisk.de/aktuell

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