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APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |
Apotheken-News: Bericht von heute
Existenzgründungen waren im Apothekenmarkt zuletzt selten, zu groß war die Verunsicherung durch politische Unsicherheit und ökonomische Risiken, doch nun kehrt der Mut zurück, wie Rechtsökonomin Silke Wolff berichtet, deren Workshops für Gründer inzwischen ausgebucht sind, parallel baut Orthomol seine Führungsriege um und setzt mit Vera Knauer als neuer CEO auf Internationalisierung, Digitalisierung und Transformation, ein Signal dafür, dass auch traditionsreiche Mittelständler neue Governance-Strukturen schaffen, gleichzeitig treibt Alfasigma mit Esoxx One und Esoxx Reflux Defence den Consumer-Healthcare-Bereich voran, wodurch Apotheken zusätzliche Beratungsthemen im Feld von Reflux und Sodbrennen gewinnen, flankiert wird diese Dynamik durch neue Studien zu Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D, die zeigen, dass Ernährung Kurzsichtigkeit bremsen oder Katarakt-Risiken beeinflussen könnte, für Apotheken ergibt sich daraus die Notwendigkeit, zugleich betriebswirtschaftliche Chancen, Marktveränderungen und Präventionsaufgaben in einer umfassenden Versicherungs- und Beratungsstrategie zusammenzuführen.
Lange Zeit galt die Selbstständigkeit als Apothekerin oder Apotheker als ein Wagnis, das viele scheuten. Zu groß erschienen die Risiken: politisch unklare Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Belastungen, juristische Unsicherheiten. Viele ältere Inhaber fanden keinen Nachfolger und mussten ihre Betriebe kurz vor der Rente schließen. Doch nun scheint eine Trendwende einzusetzen. Die Rechtsökonomin Silke Wolff von der Treuhand Hannover stellte jüngst im Gespräch mit dem Apothekerverband Westfalen-Lippe fest: „Es ist wieder Mut da.“ Tatsächlich sind Existenzgründer-Workshops inzwischen ausgebucht, die Nachfrage nach Beratung steigt. Wo noch im Vorjahr Veranstaltungen abgesagt wurden, finden sich jetzt neue Gesichter mit neuen Ideen.
Die Ursachen sind vielschichtig. Zum einen sorgt ein politischer Kurswechsel für Zuversicht. Die Verunsicherung durch Lauterbachs Apothekenreformpläne und das Skonto-Urteil hatte das Gründerinteresse massiv gedämpft. Inzwischen setzen Regierung und Koalitionsvertrag andere Signale, die Hoffnung auf verlässliche Rahmenbedingungen nähren. Zum anderen ist in der jungen Generation der Wille spürbar, Gestaltungsspielräume zurückzugewinnen: Wer in einer eigenen Apotheke arbeitet, entscheidet selbst über Schwerpunkte, über Personalführung und über strategische Ausrichtungen.
Doch dieser neue Mut darf nicht romantisiert werden. Auf den Kern gebracht lässt sich sagen: Nicht jede Apotheke lohnt sich, manche nur unter bestimmten Bedingungen. Gründungsinteressierte müssen sehr genau hinsehen – auf Lage, Kundenstruktur, Wettbewerb und wirtschaftliche Potenziale. Der Blick auf Marktnischen, Spezialisierungen und innovative Geschäftsmodelle wird damit wichtiger denn je. Wer sich im Standardgeschäft bewegt, läuft Gefahr, unterzugehen. Wer jedoch neue Wege geht – etwa durch digitale Services, Spezialisierungen auf bestimmte Patientengruppen oder Kooperationen mit Ärztenetzwerken – hat Chancen, nachhaltig erfolgreich zu sein.
Besonders interessant wird die Frage der persönlichen Motivation. Geht es darum, selbstbestimmt zu arbeiten, Verantwortung für ein Team zu übernehmen, oder primär um den eigenen finanziellen Erfolg? Diese Frage entscheidet über den passenden Betrieb. Denn wer glaubt, Selbstständigkeit sei nur ein Weg zu höherem Einkommen, irrt. Gründerinnen und Gründer müssen mehr leisten, häufiger einspringen, stets für ihr Team ansprechbar sein. Und wer Wert auf eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie legt, muss bedenken: Dafür braucht es mehr Personal, mehr Organisation – und damit weniger Gewinn.
Zuspitzend betrachtet zeigt sich: Die Apotheke der Zukunft lebt nicht allein von ihrer pharmazeutischen Kompetenz, sondern auch von ihrer Attraktivität als Arbeitgeberin. Ein gutes Betriebsklima, verlässliche Strukturen und Weiterbildungsmöglichkeiten sind entscheidende Faktoren, um Mitarbeiter zu binden. Genau das beeinflusst die Leistungsfähigkeit und damit die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Offizin. Wer diesen Aspekt vernachlässigt, läuft Gefahr, sich auf Dauer selbst zu überlasten.
Doch auch mit Mut, Marktidee und Teamgeist bleibt ein Unsicherheitsfaktor: das Risiko. Für Apotheken ist es vielschichtig. Klassische Gefahren wie Einbruch oder Schäden an der Einrichtung treten ebenso auf wie branchenspezifische Risiken – von Retaxationen über Rezeptfälschungen bis hin zu Cyberangriffen. Deshalb braucht jede Gründungsplanung auch ein stabiles Fundament an Versicherungsschutz. Standardpolicen reichen nicht aus. Benötigt wird ein auf die Apothekenpraxis zugeschnittener Schutz, der sowohl Offline-Risiken (Inhaltsversicherung, Ertragsausfall, Haftpflicht) als auch Online-Gefahren (Cyber, Datenschutzverletzungen) abdeckt. Nur eine solche Doppelstrategie ermöglicht es, die Selbstständigkeit nicht nur mutig, sondern auch nachhaltig abzusichern.
Im Ergebnis zeigt sich deutlich: Die neue Lust auf Selbstständigkeit ist eine Chance für den Berufsstand, aber kein Selbstläufer. Mutige Gründerinnen und Gründer müssen ihre wirtschaftlichen Hausaufgaben machen, Versicherungsstrategien klug integrieren und sich von traditionellen Vorstellungen lösen. „Apotheke lohnt sich“ – dieser Satz von Silke Wolff stimmt, aber nur, wenn Planung, Strategie und Absicherung Hand in Hand gehen.
Wenn ein traditionsreiches Familienunternehmen eine Frau in die oberste Führungsebene hebt, ist das mehr als ein Personalwechsel – es ist ein Signal. Orthomol, seit Jahrzehnten im Markt für Nahrungsergänzungsmittel etabliert, erweitert seine Geschäftsführung und setzt dabei auf eine Managerin mit langjähriger Unternehmensbindung und internationalem Profil. Vera Knauer übernimmt die Rolle als CEO und wird neben Unternehmensinhaber Nils Glagau zur zentralen Kraft für die strategische Ausrichtung. Für die Branche ist dieser Schritt ein Hinweis, dass auch Mittelständler in Zeiten globaler Märkte und digitaler Transformation neue Impulse setzen müssen, um zukunftsfähig zu bleiben.
Knauer kennt Orthomol seit 14 Jahren. Zunächst als externe Beraterin, später in leitender Funktion übernahm sie die Steuerung von Ortho Innovations, einer Investmenttochter mit Schwerpunkt Health, HealthTec, MedTec und Life Sciences. In ihrer neuen Rolle verantwortet sie die Bereiche International Business, Digital Business & Customer Relationship, Unternehmenskommunikation und IT. Damit bündelt Orthomol Kompetenzen, die weit über die klassische Produktentwicklung hinausgehen. Gerade der internationale Ausbau und die digitale Kundenschnittstelle sind entscheidende Zukunftsfelder, die bislang im Mittelstand oft nur zögerlich angegangen werden.
Wer es kritisch zuspitzt, erkennt: Orthomol positioniert sich mit diesem Schritt neu – weg von der reinen Familienmarke, hin zu einem Unternehmen mit klaren Governance-Strukturen und diversifizierter Führung. Schon im Februar war mit Dr. Jörn Weißenfeld ein Wissenschaftsmanager in die Geschäftsführung eingetreten, der Produktentwicklung, Medizin und Qualität verantwortet. Zusammen mit den bisherigen Leitungsmitgliedern Dr. Michael Schmidt und Glagau entsteht ein Führungsteam, das Fachlichkeit, Transformation und Familienidentität miteinander verbindet.
Dieser Umbau hat Konsequenzen für das Unternehmen selbst und für den Markt. Orthomol ist nicht nur Anbieter von Vitaminen und Mineralstoffpräparaten, sondern auch eine Marke, die durch mediale Präsenz – nicht zuletzt durch Nils Glagaus Auftritte in der „Höhle der Löwen“ – einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt. Die öffentliche Wahrnehmung macht die Marke stark, schafft aber auch Erwartungen. Wer so sichtbar agiert, muss liefern: Innovationen, Qualität und eine verlässliche Kommunikation. Knauers Aufgabe wird es sein, diese Ebenen miteinander zu synchronisieren.
In der Summe wird klar: Orthomol bereitet sich auf eine Phase vor, in der Wachstum und Veränderung Hand in Hand gehen sollen. Gerüchte über einen möglichen Verkauf für eine Milliarde Euro oder über einen US-Markteintritt zeigen, dass das Unternehmen längst in Dimensionen denkt, die über die klassische Mittelstandsperspektive hinausgehen. Für Apothekerinnen und Apotheker, die die Produkte täglich im Regal haben, bedeutet das zugleich, dass Orthomol stärker international ausgerichtet, digitaler und innovationsgetriebener wird.
Für Betreiberinnen und Betreiber folgt daraus die Notwendigkeit, das Unternehmen als Partner kritisch im Blick zu behalten. Orthomol ist kein reiner Lieferant, sondern ein Player, der das Spielfeld aktiv mitgestaltet. Neue Produkte, veränderte Kommunikationsstrategien und internationale Ausrichtungen wirken bis in die Offizinen hinein. Die Frage, welche Rolle Nahrungsergänzung künftig im Beratungsgespräch spielt, wird dadurch nicht kleiner. Hier zeigt sich: Wenn Mittelständler wie Orthomol in die Champions League der Gesundheitswirtschaft streben, müssen auch Apotheken ihre Positionierung überdenken – zwischen Produktempfehlung, wissenschaftlicher Verantwortung und ökonomischer Realität.
Wenn ein international agierendes Unternehmen gleich mehrere Produkte in kurzer Zeit in die Offizin bringt, ist das mehr als eine Sortimentserweiterung – es ist ein strategisches Statement. Alfasigma hat bereits im Frühjahr mit Onligol und Enterolactis den deutschen Markt im Consumer-Healthcare-Segment neu akzentuiert. Nun folgen mit Esoxx One und Esoxx Reflux Defence zwei Medizinprodukte, die gezielt auf das breite Feld von Reflux und Sodbrennen zielen. Damit macht das Unternehmen deutlich, dass es seine Positionierung in einem Markt verstärken will, der sowohl für Patienten als auch für Apotheken große Bedeutung hat: gastroösophageale Erkrankungen.
Esoxx One tritt als trinkfertiger Sirup in Einzeldosis-Sachets auf. Innerhalb von 30 Minuten soll er Symptome wie Sodbrennen, saures Aufstoßen oder Reizhusten lindern und gleichzeitig einen langanhaltenden Schutzfilm auf der Speiseröhre bilden. Enthalten sind Chondroitinsulfat, Hyaluronsäure und Poloxamer 407 – eine Kombination, die protektive Eigenschaften hat und den Wiederaufbau geschädigter Schleimhaut fördern soll. Esoxx Reflux Defence wird als Kautablette angeboten, setzt ebenfalls auf Chondroitinsulfat und Hyaluronsäure, kombiniert mit Magnesiumtrisilikat, und richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Beide Produkte sind damit nicht nur für den OTC-Markt interessant, sondern auch anschlussfähig für ärztliche Empfehlung, da sie mit Protonenpumpenhemmern kombinierbar sind.
Wer es kritisch zuspitzt, erkennt: Alfasigma besetzt ein Feld, in dem sich in den vergangenen Jahren eine Lücke aufgetan hat. Viele Patientinnen und Patienten suchen nach Alternativen oder Ergänzungen zur klassischen PPI-Therapie, nicht zuletzt aufgrund möglicher Nebenwirkungen bei Langzeitanwendung. Mit Esoxx adressiert das Unternehmen genau diesen Bedarf und nutzt die wachsende Nachfrage nach schnell wirksamen, gut verträglichen Produkten.
In der Beratungspraxis zeigt sich, dass solche Neueinführungen Chancen und Pflichten zugleich bedeuten. Einerseits erweitern sie die Handlungsmöglichkeiten für Apotheken im Beratungsgespräch, andererseits wächst die Verantwortung, Patientinnen und Patienten differenziert aufzuklären. Denn nicht jedes Symptom ist harmlos: Langanhaltendes Sodbrennen oder chronischer Reizhusten können auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen. Apothekerinnen und Apotheker müssen also die Balance halten zwischen dem Angebot einer pragmatischen Lösung und der Empfehlung zur ärztlichen Abklärung, wenn Symptome persistieren.
Für Betreiberinnen und Betreiber folgt daraus: Produktneueinführungen wie die von Alfasigma sind betriebswirtschaftlich attraktiv, weil sie Nachfrage ankurbeln, Sortimente modernisieren und Beratungsgespräche beleben. Sie bergen aber auch Risiken, wenn Mitarbeiter nicht geschult oder Kunden nicht ausreichend informiert werden. Gerade im Consumer-Healthcare-Bereich entscheidet die Qualität der Beratung über das Vertrauen der Kundschaft. Hier gilt: Wer Produkte wie Esoxx kompetent einordnet, schafft Bindung und grenzt sich von reinen Online-Angeboten ab.
Im Ergebnis zeigt sich deutlich: Alfasigma setzt nicht nur auf neue Substanzen, sondern auf eine klare Marktstrategie. Die Kombination aus Wirksamkeit, schneller Anwendung und OTC-Verfügbarkeit ist ein Angriffspunkt im Wettbewerb, der Apotheken gleichermaßen fordert und fördert. Für Apotheken bedeutet das: Jede Neueinführung muss nicht nur ins Regal gestellt, sondern in das Beratungskonzept integriert und mit strategischem Blick auf Kundenbindung genutzt werden.
Wenn es um die Gesundheit der Augen geht, denken viele zunächst an Vitamin A. Doch aktuelle Studien aus China und Großbritannien zeigen, dass auch andere Nährstoffe eine Schlüsselrolle spielen könnten: Omega-3-Fettsäuren als möglicher Schutzfaktor gegen Kurzsichtigkeit und Vitamin D im Zusammenhang mit dem Risiko für Grauen Star. Damit wird deutlich, dass Ernährungsfaktoren in der Augenmedizin stärker berücksichtigt werden müssen – und dass Apotheken hier eine wichtige Rolle in der Prävention übernehmen können.
Die erste Studie, durchgeführt an der Chinese University of Hong Kong, untersuchte 1005 Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren. Das Ergebnis: Je höher der Anteil von Omega-3-Fettsäuren in der Ernährung, desto geringer das Längenwachstum des Augapfels – und desto niedriger das Risiko für Kurzsichtigkeit. Der Unterschied zwischen dem oberen und unteren Quartil der Zufuhr lag bei 0,21 Millimetern, was etwa 0,23 Dioptrien entspricht. Auch wenn es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, stützen die Daten frühere tierexperimentelle Ergebnisse, die zeigten, dass ein Mangel an Omega-3 die Durchblutung der Aderhaut stört und die Lederhaut schwächt.
Parallel dazu liefert eine Analyse der UK Biobank neue Hinweise auf den Zusammenhang zwischen Vitamin D und Katarakt-Risiko. Ausgewertet wurden Daten von über 500.000 Erwachsenen. Das Ergebnis: Bei einem schweren Vitamin-D-Mangel (<25 nmol/L) war das Risiko für Grauen Star um 12 Prozent erhöht, bei jüngeren Personen unter 50 Jahren sogar um 27 Prozent. Besonders auffällig war, dass gerade diese Altersgruppe stärker von Mangelzuständen betroffen war – ein Befund, der mit veränderten Lebensgewohnheiten (mehr Zeit in Innenräumen, weniger Sonnenexposition) in Verbindung gebracht wird.
Wer es kritisch zuspitzt, erkennt: Hier öffnet sich ein Präventionsfeld, das bislang kaum systematisch genutzt wird. Kurzsichtigkeit nimmt weltweit zu, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig wächst die Zahl älterer Menschen mit Katarakt. Ernährungslenkung könnte eine zusätzliche Stellschraube sein, um diese Entwicklungen abzufedern. Noch ist die Datenlage nicht ausreichend, um kausale Zusammenhänge zu beweisen – Beobachtungsstudien liefern nur Hinweise. Doch die Richtung ist klar: Ernährung beeinflusst die Augengesundheit stärker, als bislang angenommen.
Operativ heißt das für Apotheken, dass sie Beratungskompetenz aufbauen und gezielt auf Omega-3- und Vitamin-D-Präparate hinweisen können. Nicht als Ersatz für ärztliche Diagnostik oder Therapie, sondern als Ergänzung, die zur Prävention beiträgt. Besonders Eltern kurzsichtiger Kinder oder jüngere Erwachsene mit Vitamin-D-Mangel könnten von frühzeitiger Aufklärung profitieren. Das eröffnet Chancen für eine stärkere Positionierung der Offizin als Präventionspartner.
Für Betreiberinnen und Betreiber folgt daraus die Notwendigkeit, Sortimente strategisch anzupassen. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Randthema mehr, sondern Teil eines wachsenden Marktes. Entscheidend ist jedoch die Qualität: nicht jedes Produkt am Markt ist sinnvoll, nicht jedes enthält die wirksame Dosierung. Apotheken, die hier selektiv und evidenzbasiert beraten, schaffen Vertrauen und differenzieren sich vom Onlinehandel.
Im Ergebnis zeigt sich deutlich: Die Studien zu Omega-3 und Vitamin D sind keine endgültigen Beweise, aber wertvolle Signale. Sie zeigen, dass Ernährung und Augenmedizin enger verknüpft sind, als bisher angenommen, und dass Prävention über den klassischen Tellerrand hinaus gedacht werden muss. Für Apotheken bedeutet das, Ernährung stärker in die Beratung zu integrieren, um Patienten ganzheitlich zu begleiten.
Vier Entwicklungen verdeutlichen, wie Apotheken zwischen Unternehmertum, Marktlogik und Prävention neue Aufgaben erhalten: Das wachsende Interesse an Existenzgründungen zeigt, dass Selbstständigkeit wieder als Chance gesehen wird, während Orthomol mit einer erweiterten Führung und internationalen Ambitionen den Wandel des Mittelstands markiert. Alfasigma nutzt Neueinführungen wie Esoxx, um den Consumer-Bereich auszubauen und Apotheken zusätzliche Beratungsthemen zu verschaffen. Gleichzeitig belegen Studien zu Omega-3 und Vitamin D, dass Ernährung stärker in die Augenmedizin rückt. Für Apotheken heißt das, ökonomische Chancen und gesundheitliche Verantwortung zu verbinden.
Dies ist kein Schluss, der gelesen werden will – sondern eine Wirkung, die bleibt. Denn Gründergeist, Transformation und Prävention sind drei Achsen, die Apotheken neu definieren. Nur wenn betriebswirtschaftliche Weitsicht, Marktstrategien und Beratungsqualität zusammenwirken, entsteht Stabilität.
Damit bleibt die Offizin auch in Zeiten des Wandels ein Ankerpunkt für Versorgung und Vertrauen.
Tagesthemenüberblick: https://aporisk.de/aktuell
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