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APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |
Apotheken-News: Bericht von heute
Der digitale Apothekenmarkt wächst, doch nicht alle Player bewegen sich im gleichen Tempo: Redcare und DocMorris veröffentlichen Zahlen, die ihre unterschiedlichen Strategien sichtbar machen; während Plattformen Skalierung betreiben, kämpfen Vor-Ort-Apotheken um Profilierung, gleichzeitig türmt sich in Kliniken eine Bürokratiewelle auf, die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte täglich drei Stunden bindet und damit zur Gefährdung der Patientenversorgung wird; parallel steigt die Zahl älterer Patientinnen und Patienten, die Medizinalcannabis nutzen, um komplexe Krankheitsbilder zu behandeln, was neue Beratungsansprüche in Apotheken auslöst; schließlich zeigt eine internationale Studie, dass restriktive Diäten depressive Symptome verstärken können, insbesondere bei Menschen mit hohem BMI; die Botschaft lautet: Geschwindigkeit, Belastung und neue Risiken prägen Versorgung, Apotheken müssen darauf reagieren.
Der Wettbewerb der großen digitalen Arzneimittelversender nimmt an Schärfe zu. Mit der Veröffentlichung neuer Geschäftszahlen wird deutlich, dass DocMorris und Redcare Pharmacy auf Wachstumskurs bleiben, allerdings mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Beide Unternehmen legten beim Rx-Umsatz weiter zu, wenngleich die Unterschiede im Detail bemerkenswert sind. DocMorris, lange Zeit als Synonym für den Versandhandel bekannt, befindet sich nach einer Phase der Konsolidierung wieder im Aufwärtstrend, während Redcare seine Marktanteile mit aggressiven Wachstumsstrategien weiter ausbaut. Deutlich wird, dass das Rennen um Marktführerschaft im europäischen Versandhandel nicht entschieden ist, sondern in Wellen verläuft – mit Zyklen von Expansion, Stabilisierung und Neuausrichtung.
Das spiegelt sich auch in den Geschäftsstrategien wider. Redcare verfolgt den Kurs eines Plattformunternehmens, das konsequent auf Markenbekanntheit, Werbedruck und Skalierung setzt. Dabei nutzt es gezielt die Marktdynamik, um neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen, die künftig auch andere Gesundheitsleistungen über dieselbe Plattform in Anspruch nehmen sollen. DocMorris dagegen setzt stärker auf Effizienz und Kostenkontrolle, nachdem hohe Investitionen in Logistik und Markenkommunikation in den vergangenen Jahren die Rentabilität belasteten. In Zahlen übersetzt bedeutet das: Während Redcare bei zweistelligen Wachstumsraten bleibt, wächst DocMorris stabiler, aber langsamer. Für Beobachter zeigt sich ein Bild von zwei Unternehmen, die auf demselben Spielfeld spielen, aber mit unterschiedlichen taktischen Aufstellungen.
Zuspitzend betrachtet zeigt sich daran ein grundlegendes Muster: Der digitale Apothekenmarkt in Europa ist zwar im Wachstum, aber er wächst fragmentiert. Neben den beiden großen Playern mischen auch spezialisierte Plattformen mit, die bestimmte Nischen bedienen – etwa mit Beratungsangeboten für chronische Krankheiten, telemedizinischen Kooperationen oder nachhaltigen Versandmodellen. Diese Anbieter haben geringere Volumina, zeigen aber, dass Kundenbindung nicht allein über Skalierung läuft, sondern über Vertrauensaufbau. Für die großen Wettbewerber bedeutet das, dass sie neben Umsatz auch an Glaubwürdigkeit arbeiten müssen, um ihre Marktposition zu sichern.
Ein zweiter Aspekt ist die politische Rahmensetzung. Während in Deutschland die Versandapotheken nach wie vor mit der Preisbindung und regulatorischen Hürden konfrontiert sind, nutzen die Unternehmen europäische Strukturen, um Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Das erklärt, warum Redcare seinen Sitz in den Niederlanden gewählt hat und von dort aus einen EU-weit optimierten Marktauftritt gestaltet. DocMorris versucht, die Brücke zwischen lokaler Verankerung und internationaler Expansion zu schlagen. Kritiker merken an, dass der Markt damit zunehmend unter Druck gerät, weil heimische Apotheken zwar reguliert sind, Plattformen jedoch Lücken nutzen können.
Man könnte festhalten, dass die Dynamik am Markt weniger von der Nachfrage als von den Strategien der Anbieter bestimmt wird. Patientinnen und Patienten reagieren zwar auf Preise und Lieferzeiten, aber das eigentliche Spiel wird über Investitionen, Marketingbudgets und regulatorische Rahmenbedingungen entschieden. Während Redcare mit viel Kapital und Risikobereitschaft in den Markt geht, operiert DocMorris vorsichtiger, um finanzielle Stabilität zu sichern. Ob sich damit am Ende Geschwindigkeit oder Nachhaltigkeit durchsetzt, ist offen. Für den Moment jedoch sind beide Wege erfolgreich – und treiben das Versandgeschäft insgesamt weiter voran.
Für Apotheken bedeutet das eine wachsende Herausforderung. In der Offizin stellt sich jetzt die Frage, wie man sich gegenüber Kunden positioniert, die digitale Angebote zunehmend selbstverständlich nutzen. Kooperationen mit regionalen Plattformen, eigene Lieferdienste oder verstärkte Beratungskompetenz vor Ort sind Strategien, die in Betracht gezogen werden. Klar ist: Wer sich ausschließlich auf das traditionelle Geschäft verlässt, riskiert Marktanteile zu verlieren. Apotheken müssen lernen, die Mechanismen der Plattformökonomie zu verstehen, um ihre Rolle im Wettbewerb neu zu definieren.
Im Ergebnis zeigt sich deutlich, dass Wachstum im digitalen Apothekenmarkt zwar Chancen eröffnet, aber nicht ohne Risiken ist. Für die großen Plattformen gilt es, Vertrauen und Seriosität zu wahren, während Apothekenbetriebe ihre Stärken als wohnortnahe und persönliche Ansprechpartner ausspielen müssen. Das Tempo der Entwicklung gibt vor, dass Entscheidungen nicht aufgeschoben werden können.
Mit einer spektakulären Aktion vor dem Rathaus in Hannover hat die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) ein sichtbares Zeichen gegen die Bürokratisierung im Gesundheitswesen gesetzt. Eine fünf Meter hohe Welle aus Kartons und Aktenordnern symbolisierte die Last, die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte jeden Tag schultern müssen. Verbandsdirektor Helge Engelke erklärte, dass im Schnitt drei Stunden pro Tag für Dokumentationspflichten verloren gehen – Zeit, die unmittelbar bei den Patienten fehlt. Für ein System, das ohnehin mit Fachkräftemangel kämpft, ist dies ein alarmierendes Signal. Krankenhäuser warnen, dass sie ihre Kernaufgabe, die Patientenversorgung, nur eingeschränkt erfüllen können, wenn Bürokratie zum bestimmenden Faktor wird.
Die Zahlen, die Engelke nannte, verdeutlichen die Dimension: Allein in Niedersachsen könnten 1.700 Ärztinnen und Ärzte und 4.000 Pflegekräfte wieder am Patienten arbeiten, wenn die Bürokratie um nur eine Stunde täglich reduziert würde. Stattdessen verbringen sie ihre Zeit am Computer oder mit Formularen, die oft doppelt oder dreifach erhoben werden. Damit wächst die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Patienten erwarten Zuwendung und Kompetenz, Klinikpersonal sieht sich gezwungen, Verwaltungsaufgaben zu priorisieren. Gesundheitsminister Andreas Philippi, selbst früher Assistenzarzt, bestätigte diesen Eindruck mit dem Bild eines erdrückenden Papierbergs.
Zuspitzend betrachtet zeigt sich, dass Bürokratie längst nicht mehr nur ein organisatorisches Problem, sondern ein Risikofaktor für die Versorgung ist. Während Politik und Verwaltung Effizienz und Transparenz einfordern, erleben Beschäftigte das Gegenteil: ein wachsender Pflichtenkatalog, der Energie und Motivation raubt. Projekte wie der Transparenzatlas für Kliniken werden als Symbol für diese Fehlentwicklung gesehen. Philippis Vorschlag, das Projekt einzustampfen, hat Signalwirkung. Es zeigt, dass auch Entscheidungsträger erkannt haben, wie dringend ein Kurswechsel nötig ist.
Man könnte festhalten, dass Digitalisierung hier eine doppelte Rolle spielt. Einerseits verspricht sie, Prozesse zu vereinfachen und die Belastung zu verringern, andererseits führt sie oft zu neuen Pflichten. Wenn jede digitale Neuerung weitere Dokumentationsschritte erfordert, wird aus Entlastung zusätzliche Arbeit. Damit wird die Erwartung enttäuscht, dass Technik die Versorgung unterstützt. Der Protest der Kliniken richtet sich deshalb nicht gegen Digitalisierung an sich, sondern gegen deren falsche Umsetzung.
Für Apotheken bedeutet dieser Protest mehr als eine Randnotiz. In der Beratungspraxis zeigt sich, dass auch die Offizin zunehmend von Dokumentationspflichten belastet wird – sei es bei pharmazeutischen Dienstleistungen, beim Umgang mit Betäubungsmitteln oder bei Abrechnungsfragen. Wer die Signale aus den Kliniken ignoriert, läuft Gefahr, die gleichen Fehler zu wiederholen. Apothekenbetreiber sollten deshalb wachsam sein und sich in den politischen Diskurs einbringen. Die Frage lautet: Wie viel Bürokratie ist notwendig, und wo beginnt die Gefährdung der Versorgung?
Im Ergebnis zeigt sich deutlich, dass Bürokratieabbau keine Randforderung mehr ist, sondern eine Überlebensfrage für das gesamte Gesundheitswesen. Kliniken haben mit ihrer Protestaktion den Ernst der Lage sichtbar gemacht. Jetzt liegt es an Politik und Verbänden, aus Symbolen Konsequenzen zu ziehen. Nur wenn Dokumentation wieder in einem vernünftigen Verhältnis zur Versorgung steht, können Ärzte, Pflegekräfte und Apotheker ihre eigentliche Aufgabe erfüllen: für die Gesundheit der Menschen da zu sein.
Das Bild vom „jungen Kiffer mit Rezept“ wird durch neue Daten zunehmend widerlegt. Seit der Teillegalisierung von medizinischem Cannabis im April 2024 registrieren Apotheken einen markanten Anstieg bei älteren Patientinnen und Patienten, insbesondere in der Altersgruppe ab 55 Jahren. Das Versorgungsunternehmen Grünhorn spricht von einem Zuwachs von 640 Prozent, bei den 55- bis 64-Jährigen sogar von 711 Prozent. Auch wenn absolute Zahlen nicht veröffentlicht werden, zeigt sich eine klare Tendenz: Cannabis als Therapieoption wird von einer wachsenden Zahl älterer Menschen angenommen – und zwar nicht aus Freizeitmotiven, sondern als ernsthafte Alternative im Umgang mit chronischen Beschwerden.
Die Indikationen sind vielfältig und betreffen typische Krankheitsbilder des höheren Alters. An erster Stelle stehen chronische Schmerzen, gefolgt von Schlafstörungen und Arthritis. Gerade hier erweist sich Cannabis als Möglichkeit, mehrere Symptome gleichzeitig zu lindern, ohne dass eine Vielzahl von Einzelpräparaten notwendig wäre. Das Ziel vieler behandelnder Ärztinnen und Ärzte ist es, den Medikamentencocktail zu reduzieren und eine verträgliche, alltagsnahe Therapieform zu finden. Apotheken erleben, dass die Nachfrage nach Extrakten und Kapseln steigt, während das klassische Verdampfen von Blüten in dieser Patientengruppe kaum eine Rolle spielt.
Zuspitzend betrachtet zeigt sich, dass das therapeutische Profil von Cannabis in Deutschland gerade einen Generationenwechsel erfährt. Es sind nicht mehr nur jüngere Erwachsene mit vereinzelten Diagnosen, die Rezepte einlösen, sondern zunehmend ältere Menschen mit komplexen Krankheitsgeschichten. Für die Versorgung bedeutet das, dass sich Standards und Beratungsinhalte verschieben. Apotheken müssen Fragen zur Interaktion mit Begleitmedikation beantworten, altersgerechte Dosierungen erklären und Unsicherheiten abbauen. Diese Beratungsleistung ist anspruchsvoll und verlangt fundiertes Wissen, das über einfache Produktkenntnisse hinausgeht.
Ein Blick nach Nordamerika verdeutlicht das Potenzial. In Kanada und den USA gehört medizinisches Cannabis längst zur etablierten Versorgung älterer Menschen. Überträgt man dortige Nutzungsraten auf Deutschland, könnten perspektivisch mehr als 1,2 Millionen Patientinnen und Patienten ab 55 Jahren Cannabis nutzen. Für Apotheken entsteht damit ein Markt von beachtlicher Größe, der Beratung, Verlässlichkeit und seriöse Versorgung erfordert. Gleichzeitig stellt sich die politische Frage, wie lange der Versand von Cannabis über Online-Plattformen noch möglich bleibt, denn Diskussionen um ein mögliches Versandverbot zeigen, dass Regulierung nachjustiert werden könnte.
Man könnte festhalten, dass die Entwicklung für Apotheken eine doppelte Herausforderung darstellt. Einerseits eröffnet sich ein neues Betätigungsfeld mit hohem Beratungsbedarf und wachsendem Umsatzpotenzial. Andererseits erhöht sich die Verantwortung, Therapiesicherheit und individuelle Anpassung zu gewährleisten. Für Betreiberinnen und Betreiber folgt daraus die Notwendigkeit, Fortbildungen für Teams auszubauen, interne Standards zur Cannabisabgabe zu entwickeln und Strukturen für sensible Beratungsgespräche zu schaffen. Die wachsende Nachfrage älterer Menschen zeigt, dass Cannabis längst kein Nischenthema mehr ist, sondern in der Mitte der Versorgung angekommen ist.
Im Ergebnis zeigt sich deutlich, dass Medizinalcannabis vor allem in der älteren Bevölkerung an Akzeptanz gewinnt. Die Versorgungspraxis in Apotheken muss darauf reagieren – mit Kompetenz, Verantwortung und der Bereitschaft, auch skeptischen Patienten Sicherheit zu geben. Die Dynamik der letzten Monate signalisiert: Das Potenzial ist groß, aber es verlangt nach Professionalität.
Die Diskussion um gesunde Ernährung ist seit Jahren präsent, doch immer wieder treten neue Facetten zutage, die bisher wenig Beachtung gefunden haben. Eine aktuelle Studie im Fachmagazin BMJ Nutrition Prevention & Health hat sich der Frage gewidmet, ob restriktive Diäten mit einer Zunahme depressiver Symptome einhergehen. Das Forschungsteam um die Psychiaterin Gabriella Menniti an der Universität Toronto wertete Daten von über 28.000 Erwachsenen aus dem US-amerikanischen National Health and Nutrition Examination Survey aus. Die Ergebnisse zeigen: Menschen mit kalorienarmen oder nährstoffreduzierten Ernährungsformen berichten im Durchschnitt häufiger von depressiven Beschwerden. Besonders stark ausgeprägt war der Effekt bei Personen mit erhöhtem Body-Mass-Index (BMI).
Die Zahlen verdeutlichen die Zusammenhänge. Während 7,8 Prozent der Gesamtstichprobe depressive Symptome angaben, lag der Wert bei Personen mit restriktiver Ernährung signifikant höher. So war eine kalorienreduzierte Kost mit einem Anstieg von 0,46 Punkten auf der PHQ-9-Skala verbunden, eine nährstoffreduzierte Kost sogar mit 0,61 Punkten. Männer wiesen darüber hinaus eine stärkere Belastung durch somatische Symptome auf, während bei Frauen kognitiv-affektive Beschwerden etwas weniger ins Gewicht fielen. Auch wenn diese Werte auf individueller Ebene nur geringe Unterschiede bedeuten, zeichnen sie auf Bevölkerungsebene einen klaren Trend: Wer sich stark einschränkt, erhöht das Risiko, depressive Symptome zu entwickeln.
Zuspitzend betrachtet zeigt sich, dass Ernährung weit mehr ist als reine Kalorienbilanz. Sie beeinflusst Stoffwechsel, Hormonlage und Stimmungslage – und wirkt damit direkt auf die psychische Gesundheit. Forscher betonen, dass es sich zwar um eine Querschnittsstudie handelt, die keine eindeutige Kausalität belegen kann, doch die Hinweise sind konsistent: Diäten können nicht nur körperlich, sondern auch seelisch belasten. Denkbar ist zudem, dass depressive Menschen eher zu restriktiven Diäten greifen. Damit entsteht ein komplexes Wechselspiel, das in weiteren Studien präziser untersucht werden muss.
Man könnte festhalten, dass die Ergebnisse eine Mahnung für Prävention und Beratung darstellen. Ernährungspläne dürfen nicht nur auf Gewichtsreduktion abzielen, sondern müssen die psychische Stabilität berücksichtigen. Gerade in einer Gesellschaft, in der Übergewicht weit verbreitet ist, darf der Appell zur Diät nicht ohne flankierende Unterstützung stehen. Ernährungsberater, Ärzte und Apotheker sollten sensibel darauf achten, ob Patientinnen und Patienten unter depressiven Verstimmungen leiden und entsprechend reagieren.
Für Apotheken bedeutet das eine erweiterte Verantwortung. Operativ heißt das, dass die Beratung zu Nahrungsergänzungsmitteln, Diätpräparaten und Lifestyle-Produkten nicht isoliert stattfinden darf. Teams sollten geschult werden, um Warnsignale für psychische Belastung zu erkennen und im Zweifel an ärztliche Stellen zu verweisen. Gleichzeitig können Apotheken dazu beitragen, realistische Erwartungen zu formulieren und Patienten zu begleiten, anstatt sie auf kurzfristige Erfolge zu fixieren. Gerade weil Apotheken für viele Menschen niedrigschwellige Anlaufstellen sind, können sie eine wichtige Rolle dabei übernehmen, Risiken restriktiver Diäten abzufedern.
Im Ergebnis zeigt sich deutlich, dass restriktive Diäten nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche belasten können. Für die Praxis bedeutet das, dass Beratung breiter gedacht werden muss. Wer Menschen auf ihrem Weg zu besserer Gesundheit begleitet, muss körperliche und seelische Dimensionen gleichermaßen berücksichtigen.
Vier Themen, die den Gesundheitssektor in seiner Vielfalt spiegeln: Versandapotheken wie DocMorris und Redcare zeigen, wie Plattformstrategien den Markt fragmentieren, während Kliniken mit einer Protestwelle die Gefahren überbordender Bürokratie sichtbar machen. Parallel rückt eine bislang vernachlässigte Patientengruppe in den Fokus: Menschen über 55, die Medizinalcannabis zunehmend als Therapieoption nutzen und damit Apotheken neue Beratungsaufgaben stellen. Ergänzt wird das Bild durch eine Studie, die aufzeigt, wie restriktive Diäten psychische Belastungen verstärken können. Zusammen verdeutlichen die Themen, dass Geschwindigkeit, Druck und Innovation gleichermaßen die Versorgung prägen.
Dies ist kein Schluss, der gelesen werden will – sondern eine Wirkung, die bleibt. Die vier Entwicklungen zeigen, wie Versorgungssysteme durch unterschiedliche Dynamiken zugleich beschleunigt, gebremst und belastet werden. Wer darin Orientierung bietet, verschafft sich Vertrauen. Für Apotheken heißt das: Beobachten, einordnen und aktiv gestalten, anstatt von der Geschwindigkeit des Wandels überrascht zu werden.
Tagesthemenüberblick: https://aporisk.de/aktuell
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