
Sehr geehrte Apothekerin, sehr geehrter Apotheker,
hier ist der vollständige Text für Sie:
Königliche Beratung braucht Menschen, die sie mit Überzeugung leben können – und Apotheken, die ihnen dafür Zeit, Struktur und echten Rückhalt geben
01. April 2025
Die persönliche Beratung am HV-Tisch ist das Herzstück jeder Apotheke – und gleichzeitig zunehmend gefährdet. Mitarbeitende ziehen sich unter dem Druck wachsender Aufgaben, Personalmangel und psychischer Belastung aus dem direkten Kundenkontakt zurück. Die Folge: Die sogenannte Königsdisziplin gerät ins Wanken. Eine ganzheitliche Strategie, die organisatorische Entlastung, moderne Führung und gezielte betriebliche Gesundheits- und Sicherheitsförderung kombiniert, kann hier neue Perspektiven schaffen. Apothekenbetreiber, die strukturiert in Beratungsschutz und Mitarbeitermotivation investieren, stärken nicht nur ihr Team, sondern auch ihre Position in einem sich wandelnden Versorgungssystem.
Die Situation am Handverkaufstisch (HV-Tisch) spitzt sich in vielen Apotheken zu. Mitarbeitende ziehen sich spürbar aus dem direkten Kundenkontakt zurück, Beratungsgespräche werden verkürzt, die Interaktion mit der Kundschaft zunehmend als Belastung wahrgenommen. Die Ursachen sind bekannt: gestiegene Aufgaben, permanente Lieferengpässe, Personalnot und eine wachsende emotionale Anspannung im Kundenverkehr. Die sogenannte Königsdisziplin der Apothekenarbeit – die persönliche Beratung – steht unter strukturellem Druck.
Für Apothekenbetreiberinnen und -betreiber ist das kein Randthema, sondern eine zentrale Herausforderung. Denn die Beratung ist nicht nur das sichtbare Aushängeschild der Apotheke, sondern auch ein wesentlicher Teil ihres Versorgungsauftrags und ihrer wirtschaftlichen Grundlage. Wenn diese Beratung bröckelt, leidet nicht nur die Qualität, sondern auch das Betriebsklima – und langfristig die Zukunftsfähigkeit der Vor-Ort-Apotheke.
Die Lösung liegt nicht allein in organisatorischen Anpassungen, sondern in einem ganzheitlichen Führungs- und Fürsorgekonzept. Apothekenleitungen sind gefordert, den HV-Tisch als besonders sensiblen Bereich zu begreifen und strukturell zu entlasten. Dazu gehören klare Beratungszeiten, rotierende Zuständigkeiten, Pausenregelungen und technische Unterstützung. Ebenso notwendig ist die offene Kommunikation über Belastungssituationen – etwa durch regelmäßige Teamrunden, Feedbackformate und Supervision.
Ein bislang oft unterschätzter Aspekt ist die betriebliche Absicherung und Gesundheitsförderung. Apotheken, die in den Schutz und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden investieren – etwa durch ergänzende Versicherungsleistungen, psychologische Erstberatung, Rechtsberatung im Konfliktfall oder Gesundheitsprävention –, schaffen nicht nur Sicherheit, sondern auch Zugehörigkeit. Solche Maßnahmen wirken nach innen stabilisierend und stärken nach außen die Beratungsqualität.
Besonders in einem angespannten Arbeitsmarkt sind solche Angebote mehr als ein Bonus – sie sind ein Zeichen von Verantwortungsbewusstsein und Weitblick. Denn Mitarbeitende bleiben nicht, weil sie müssen, sondern weil sie sich mitgetragen fühlen. Betriebe, die diesen kulturellen Wandel gestalten, setzen ein Zeichen: für Verlässlichkeit, für Vertrauen – und für die Zukunft der Beratung als gelebte Königsdisziplin.
Die Krise am HV-Tisch ist keine vorübergehende Schwäche, sondern ein strukturelles Warnsignal. Es zeigt, wie sehr Apotheken unter Druck stehen – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell. Der Rückzug aus der Beratung ist dabei kein Ausdruck von Unwillen, sondern eine Reaktion auf unzureichende Rahmenbedingungen. Wer diesen Rückzug ernst nimmt, erkennt: Die Apotheke braucht mehr als Organisation – sie braucht Fürsorge, Führungsstärke und echte Teamkultur.
In einer Zeit, in der Verantwortung und Belastung stetig zunehmen, genügt es nicht mehr, Aufgaben zu verteilen. Es braucht ein Arbeitsumfeld, das Sicherheit gibt. Die Investition in betriebliche Gesundheitsförderung und Absicherung ist dabei kein Luxus, sondern eine notwendige Antwort auf die Realität im Apothekenalltag. Sie schützt nicht nur das Team, sondern auch den Versorgungsauftrag.
Apotheken, die jetzt handeln, gestalten nicht nur ihren eigenen Betrieb stabiler – sie definieren die Rolle der Vor-Ort-Apotheke neu: nicht als überlastete Dienstleisterin, sondern als verantwortungsvolle Partnerin im Gesundheitssystem. Wer Beratung dauerhaft sichern will, muss heute mehr tun als Dienstpläne schreiben. Er muss Haltung zeigen – gegenüber dem Team, der Kundschaft und der Zukunft des Berufs.
Von Matthias Engler, Fachjournalist
Für weitere Informationen:
Seyfettin Günder
Firmenkunden
0721. 95789774
sg@aporisk.de
Pressekontakt:
Roberta Günder
Telefon 0721. 16106610
E-Mail info@aporisk.de
Disclaimer
Diese Pressemitteilung ist nur für journalistische Zwecke gedacht. Die Nutzung der Informationen zu werblichen oder kommerziellen Zwecken bedarf der Zustimmung der Aporisk GmbH. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Änderungen. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse.
Aporisk GmbH, Karlsruhe, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten.
Die ApoRisk® GmbH ist ein Versicherungsmakler und seit vielen Jahren Spezialist für Risiken der Apothekerinnen und Apothekern. Das Maklerunternehmen ist in der Apothekenbranche erfahren und unabhängig. Das Direktkonzept über die Internetportale aporisk.de und pharmarisk.de spart unseren Kunden viel Geld. Diese Ersparnis kommt dem hohen Wert und dem fairen Preis der Policen zugute.
ApoRisk GmbH
Scheffelplatz | Schirmerstr. 4
76133 Karlsruhe
E-Mail: info@aporisk.de
Internet: www.aporisk.de
Telefon +49 (0) 721. 16 10 66-0
Telefax +49 (0) 721. 16 10 66-20
Sie haben einen Beruf gewählt, der weit mehr als reine Erwerbstätigkeit ist. Sie verfolgen im Dienste der Bevölkerung hohe ethische Ziele mit Energie, fachlicher Kompetenz und einem hohen Maß an Verantwortung. Um sich voll auf Ihre Aufgabe konzentrieren zu können, erwarten Sie die optimale Absicherung für die Risiken Ihrer Berufsgruppe.
Sie suchen nach Möglichkeiten, Ihre hohen Investitionen zu schützen und streben für sich und Ihre Angehörigen nach einem angemessenen Lebensstandard, auch für die Zukunft.
Unter der kostenfreien Telefonnummer 0800. 919 0000 oder Sie faxen uns unter 0800. 919 6666, besonders dann, wenn Sie weitere Informationen zu alternativen Versicherern wünschen.
Mit der ApoRisk® FirmenGruppe steht Ihnen ein Partner zur Seite, der bereits viele Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland zu seinen Kunden zählen darf. Vergleichen Sie unser Angebot und Sie werden sehen, es lohnt sich, Ihr Vertrauen dem Versicherungsspezialisten für Ihren Berufsstand zu schenken.