ApoRisk® auf Facebook ApoRisk® auf X
  • 08.02.2010 - Speichel- ersetzt Tränendrüse
    08.02.2010 - Speichel- ersetzt Tränendrüse
    WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG – TRANSPLANTATION Lübeck - In der Lübecker Uniklinik haben Ärzte weltweit erstmals eine Unterkieferspeicheldrüse als Ersatz für eine Trä...

Sehr geehrte Apothekerin, sehr geehrter Apotheker,
hier ist der vollständige Text für Sie:

ApoRisk® Branchennews:

 


TRANSPLANTATION

 

Speichel- ersetzt Tränendrüse

 

Lübeck  -  In der Lübecker Uniklinik haben Ärzte weltweit erstmals eine Unterkieferspeicheldrüse als Ersatz für eine Tränendrüse von Mensch zu Mensch verpflanzt. Ein 43 Jahre alter Patient, der an dem so genannten Sicca-Syndrom litt, habe das Organ von seinem Bruder erhalten, sagte der Direktor der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie, Dr. Peter Sieg. In einer sechsstündigen Operation verpflanzten zwei Ärzteteams das etwa pflaumengroße Organ, das jetzt bei dem Empfänger die Funktion der Tränendrüse übernehmen soll.

„Spender und Empfänger sind wohlauf, und in rund zwei Wochen werden wir wissen, ob die Speicheldrüse ihre neue Funktion aufgenommen hat", sagte Sieg vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Die Lübecker Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie ist nach Angaben des UKSH eine von wenigen Klinken weltweit, die therapieresistente Fälle des Trockenen Auges durch die Verpflanzung einer Speicheldrüse in die Augenregion behandelt. 1994 war es europaweit zum ersten Mal gelungen, bei einem Menschen eine eigene Speicheldrüse zu verpflanzen.

Im Fall des 43-Jährigen waren die Ärzte jedoch auf einen Spender angewiesen, weil die Tränendrüsen und ein Teil der Speicheldrüsen durch eine vorangegangene Krebstherapie funktionslos geworden waren. Der Mann drohte deshalb langfristig zu erblinden. „Da der Patient zuvor bereits eine Knochenmarkspende von seinem Bruder erhalten hatte, brauchten wir nicht mit einer Abstoßungsreaktionen zu rechnen", sagte Sieg.

Laut Sieg leiden weltweit rund fünf Millionen Menschen an dem Sicca-Syndrom, bei dem zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird. Doch nur in ein bis zwei Prozent der Fälle werde die Augenoberfläche gar nicht benetzt und könne auch nicht durch künstliche Tränenflüssigkeit ausreichend befeuchtet werden. „Falls unsere Operationsmethode erfolgreich ist und es passende Spender gibt, könnte diesen Betroffenen zukünftig geholfen werden", sagte der Mediziner.

(dpa), Montag, 08. Februar 2010, 15:04 Uhr

Zurück zur Übersicht

Kontakt
Jetzt Ihr persönliches Angebot anfordern!
Rückrufservice
Gerne rufen wir Sie zurück!
Suche
  • Pharmarisk® OMNI: Die Allrisk-Police zu Fixprämien
    Pharmarisk® OMNI: Die Allrisk-Police zu Fixprämien
    Allgefahrenschutz online berechnen und beantragen

Wir kennen Ihr Geschäft, und das garantiert Ihnen eine individuelle und kompetente Beratung.

Sie haben einen Beruf gewählt, der weit mehr als reine Erwerbstätigkeit ist. Sie verfolgen im Dienste der Bevölkerung hohe ethische Ziele mit Energie, fachlicher Kompetenz und einem hohen Maß an Verantwortung. Um sich voll auf Ihre Aufgabe konzentrieren zu können, erwarten Sie die optimale Absicherung für die Risiken Ihrer Berufsgruppe.

Sie suchen nach Möglichkeiten, Ihre hohen Investitionen zu schützen und streben für sich und Ihre Angehörigen nach einem angemessenen Lebensstandard, auch für die Zukunft.

  • Die PharmaRisk® FLEX
    Die PharmaRisk® FLEX
    Eine flexible Versicherung für alle betrieblichen Gefahren
Nutzen Sie unsere Erfahrung und rufen Sie uns an

Unter der kostenfreien Telefonnummer 0800. 919 0000 oder Sie faxen uns unter 0800. 919 6666, besonders dann, wenn Sie weitere Informationen zu alternativen Versicherern wünschen.

Mit der ApoRisk® FirmenGruppe steht Ihnen ein Partner zur Seite, der bereits viele Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland zu seinen Kunden zählen darf. Vergleichen Sie unser Angebot und Sie werden sehen, es lohnt sich, Ihr Vertrauen dem Versicherungsspezialisten für Ihren Berufsstand zu schenken.

  • Die PharmaRisk® CYBER
    Die PharmaRisk® CYBER
    Eine einzige Versicherung für alle Internetrisiken