• 07.09.2009 - ApoRisk® News Gesundheit: Mehr Rechtssicherheit bei Patientenverfügungen

    Wem es nicht gleichgültig ist, was bei eigener Entscheidungsunfähigkeit medizinisch unternommen werden soll, der kann seinen Willen vorab festhalten. Ob das wirksam ist, darüber ...

Apotheke
Gesundheit
Vorsorge
Sicherheit
Finanzen

Sehr geehrte Apothekerin, sehr geehrter Apotheker,
hier ist der vollständige Text für Sie:

ApoRisk® News Gesundheit:

Mehr Rechtssicherheit bei Patientenverfügungen


Wem es nicht gleichgültig ist, was bei eigener Entscheidungsunfähigkeit medizinisch unternommen werden soll, der kann seinen Willen vorab festhalten. Ob das wirksam ist, darüber besteht jetzt Klarheit.

Die Bundesregierung hat erstmals die Patientenverfügung innerhalb des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) verankert und ihre Bindungswirkung eindeutig im Gesetz bestimmt.

Damit werde endlich Sicherheit und Klarheit für die etwa acht Millionen Menschen geschaffen, die schon heute eine solche Verfügung hätten, sagte Justizministerin Brigitte Zypries vor der Presse in Berlin.

Durch Patientenverfügung Selbstbestimmung wahren

Wer sein Recht auf Selbstbestimmung wahrnehmen wolle, der sollte auch eine Patientenverfügung abfassen, betonte Zypries. Neu sei, dass diese Verfügung ab 1. September 2009 in schriftlicher Form abgefasst und eigenhändig unterschrieben sein müsse. Frühere schriftliche Verfügungen blieben aber wirksam.

„Jede schriftliche Patientenverfügung, die der aktuellen Lebens- und Behandlungssituation entspricht, ist für alle Beteiligten verbindlich", erklärte die Ministerin. So würde sichergestellt, dass die Menschen in jeder Phase ihres Lebens selbst entscheiden könnten, ob und wie sie behandelt werden möchten.

Eine Patientenverfügung abzufassen, steht jedem frei, der volljährig ist. Keiner darf eine solche Verfügung verlangen, weder ein Arzt von seinem Patienten vor einer Operation im Krankenhaus noch die Heimleitung von einem Pflegebedürftigen bei einer Aufnahme im Pflegeheim. Patientenverfügungen können jederzeit formlos widerrufen werden.

Auf Aktualisierung der Verfügung achten

Wer sich aus freien Stücken für eine Patientenverfügung entscheidet, sollte sich nach Aussage der Ministerin Zeit nehmen nachzudenken, in welcher Situation er wie behandelt werden wolle. Je konkreter die Formulierung, desto besser die Orientierung für alle Beteiligten.

„Ich rate auch dazu, vorhandene Patientenverfügungen regelmäßig zu aktualisieren. Im Ernstfall geht es ja darum, ob die Verfügung den aktuellen Willen wiedergibt", sagte Zypries. Bei Jahrzehnte alten Verfügungen könnten Zweifel aufkommen.

Darum wäre es gut, das Papier etwa alle zwei Jahre durchzulesen und mit einer kurzen Notiz klarzustellen, ob und wie es weiter gelten solle. Das Ministerium empfiehlt außerdem, eine Vertrauensperson zu bevollmächtigen, die den niedergelegten Willen zur Geltung bringen kann. Mit ihr sollte man die Verfügung besprechen, damit klar ist, was gemeint ist.

Im Zweifel entscheidet das Betreuungsgericht

Die Entscheidung über ärztliche Maßnahmen bei Entscheidungsunfähigen soll im Dialog zwischen Arzt und Betreuer oder Bevollmächtigtem vorbereitet werden. Der behandelnde Arzt prüft, was medizinisch angezeigt ist und erörtert die Maßnahme mit dem Betreuer oder Bevollmächtigten, möglichst unter Einbeziehung naher Angehöriger und sonstiger Vertrauenspersonen.

Sind sich Arzt und Betreuer oder Bevollmächtigter über den Patientenwillen einig, bedarf es keiner Einbindung eines Gerichts. Bestehen hingegen Meinungsverschiedenheiten, müssen die Entscheidungen vom Betreuungsgericht genehmigt werden.

Wer sich für eine Patientenverfügung entscheidet, findet Hilfestellungen in der vom Ministerium herausgegebenen Broschüre „Patientenverfügung". Sie enthält allgemeine Empfehlungen, Textbausteine für die Formulierung der individuellen Entscheidungen sowie Beispiele einer möglichen Patientenverfügung. Die Broschüre kann von den Seiten des Ministeriums heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden. (verpd)

Zurück zur Übersicht

Kontakt
Jetzt Ihr persönliches Angebot anfordern!
Rückrufservice
Gerne rufen wir Sie zurück!
Suche
  • Die Versicherung mit Konzept

    PharmaRisk® OMNI | Für alles gibt es eine Police - wir haben eine Police für alles.

Wir kennen Ihr Geschäft, und das garantiert Ihnen eine individuelle und kompetente Beratung

Sie haben einen Beruf gewählt, der weit mehr als reine Erwerbstätigkeit ist. Sie verfolgen im Dienste der Bevölkerung hohe ethische Ziele mit Energie, fachlicher Kompetenz und einem hohen Maß an Verantwortung. Um sich voll auf Ihre Aufgabe konzentrieren zu können, erwarten Sie die optimale Absicherung für die Risiken Ihrer Berufsgruppe.

Sie suchen nach Möglichkeiten, Ihre hohen Investitionen zu schützen und streben für sich und Ihre Angehörigen nach einem angemessenen Lebensstandard, auch für die Zukunft.

  • PharmaRisk® FLEX

    Eine flexible Versicherung für alle betrieblichen Gefahren

Aktuell
Ratgeber
Vergleich
Beratung
Kontakt
  • SingleRisk® Modular

    Risiken so individuell wie möglich absichern

Beratungskonzept

Risk Management: Professionelles Sicherheitsmanagement
Versicherungskosten-Check: Geld sparen mit dem richtigen Überblick
Sicherheitkompass: Die umfassenden Lösungen der ApoRisk
ApoLeitfaden: Das Leben steckt voller Risiken - Wir begleiten Sie sicher in Ihre Zukunft
ApoBusiness: Ihr betriebliches Sicherheitspaket
ApoPrivate: Ihr privates Sicherheitspaket
ApoTeam: Versicherungslösungen speziell für Angestellte

PharmaRisk OMNI: Eine einzige Versicherung für alle betrieblichen Gefahren
PharmaRisk FLEX: Versicherungskonzept, flexibel wie Ihre Apotheke
SingleRisk MODULAR: Risiken so individuell wie möglich absichern
ApoRecht-Police: Mit berufsständischem Rechtsschutz immer auf der sicheren Seite
CostRisk-Police: Existenzsicherung - Ihr Ausfall bedeutet Stillstand
ApoSecura Unfallversicherung: Beruflich und privat bestens geschützt

Sicher in die Zukunft – www.aporisk.de

Startseite Impressum Seitenübersicht Checklisten Lexikon Produkt-Lösungen Vergleichsrechner