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APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |
In einer Zeit, in der digitale Dienste immer mehr an Bedeutung gewinnen, bleibt der HV-Tisch in Apotheken ein unverzichtbares Zentrum für persönliche Kundenberatung und Umsatz. Trotz seiner zentralen Rolle begegnen viele Mitarbeiter diesem Aspekt ihrer Arbeit jedoch mit Zurückhaltung. Unser Bericht beleuchtet die Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich rund um die Beratungstätigkeit am HV-Tisch ergeben, und diskutiert, wie Apotheken durch gezielte Motivation und Fortbildung ihres Personals nicht nur ihre Wettbewerbsposition stärken, sondern auch eine unersetzliche Vertrauensbasis zu ihren Kunden aufbauen können.
Die Atmosphäre in vielen deutschen Apotheken wird täglich von einem wiederkehrenden Szenario geprägt: Kunden, die mit einem Mix aus Eile und gesundheitlichen Anliegen die Apotheke betreten. Am Handverkaufstisch (HV-Tisch), dem Herzstück jeder Apotheke, erwartet man eine professionelle und empathische Beratung. Diese Erwartungshaltung trifft jedoch nicht immer auf Begeisterung seitens des Apothekenpersonals, und es entsteht ein Phänomen, das im Fachjargon als "HV-Drückebergerei" bezeichnet wird – eine zunehmende Zurückhaltung des Personals, Kunden aktiv zu beraten.
Diese Zurückhaltung kann vielfältige Gründe haben, darunter Arbeitsüberlastung, unzureichende Schulungen oder mangelnde Motivation. Unabhängig von den Gründen, die HV-Beratung gilt als die "Königsdisziplin" der Apothekenpraxis, denn sie bietet die größte direkte Interaktion mit dem Kunden und ist zudem eine wichtige Umsatzquelle. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass das Personal nicht nur fachlich kompetent, sondern auch in der Kundenkommunikation geschult wird. Regelmäßige Fortbildungen und Workshops zur Verbesserung der Beratungsfähigkeiten sind dabei unerlässlich.
Zur Steigerung der Motivation könnten Apothekenleiter innovative Anreizsysteme einführen, wie Bonuszahlungen oder Mitarbeiterauszeichnungen für hervorragende Kundenberatungen. Solche Maßnahmen könnten helfen, die Wertschätzung der Mitarbeiter zu steigern und ein stärkeres Engagement am HV-Tisch zu fördern.
Die strategische Bedeutung des HV-Tisches geht weit über den einfachen Verkauf hinaus. In einer Zeit, in der Online-Apotheken zunehmend Marktanteile gewinnen, wird die persönliche Beratung vor Ort zum kritischen Wettbewerbsvorteil. Der HV-Tisch bietet die Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen und eine Bindung zum Kunden herzustellen, die über das reine Geschäftstransakt hinausgeht. Diese menschliche Komponente kann durch keine digitale Plattform vollständig ersetzt werden.
Die Bedeutung des HV-Tisches in Apotheken kann in der heutigen schnelllebigen und zunehmend digitalisierten Welt nicht überbetont werden. Er steht nicht nur im Mittelpunkt des geschäftlichen Geschehens, sondern symbolisiert auch die menschliche Verbindung zwischen der Apotheke und ihrer Kundschaft. Die Fähigkeit, empathische und fachkundige Beratung anzubieten, ist eine der Kernkompetenzen, die Apotheken im Wettbewerb mit Online-Anbietern auszeichnen.
Doch diese Fähigkeit wird durch das Phänomen der "HV-Drückebergerei" untergraben. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und reichen von Arbeitsbelastung bis hin zu fehlender Anerkennung. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass Apothekenleitungen aktiv Maßnahmen ergreifen, um ihre Teams zu unterstützen und zu motivieren. Investitionen in die Weiterbildung des Personals und die Schaffung eines motivierenden Arbeitsumfeldes sind langfristige Investitionen in die Zukunft der Apotheke.
Die persönliche Beratung am HV-Tisch ist mehr als nur ein Verkaufspunkt; sie ist ein essenzieller Service, der die Apotheke als wichtigen Teil des Gesundheitssystems positioniert. In einer Gesellschaft, in der der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen immer unpersönlicher zu werden droht, bieten Apotheken einen unmittelbaren, persönlichen Kontakt, der von unschätzbarem Wert ist. Es liegt in der Verantwortung jeder Apotheke, diese Rolle ernst zu nehmen und zu pflegen, denn letztendlich geht es nicht nur um Umsatz, sondern um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Kunden.
Von Engin Günder, Fachjournalist
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