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Sehr geehrte Apothekerin, sehr geehrter Apotheker,
hier ist der vollständige Text für Sie:
APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |
Während sich die Landflucht zu einer Apothekenflucht wandelt, entbrennt ein kurioser Wettlauf zwischen Stadt und Land. Wer hätte gedacht, dass eine simple Erhöhung des Fixums pro Rx-Packung Apothekerinnen und Apotheker dazu bringen könnte, ihre Stadtpraxen gegen ländliche Weiten zu tauschen? Erleben Sie, wie das idyllische Landleben plötzlich zum Schauplatz eines unerwarteten und höchst unterhaltsamen Pharmazie-Booms wird.
In einer Zeit, in der sich selbst der durchschnittliche Großstadtbewohner fragt, ob er nicht lieber Ziegen in der ländlichen Idylle züchten sollte, kommt die AG Gesundheit und wirft ein ganz neues Spielzeug in die Runde: eine verlockende Vergütungserhöhung für Apotheken, abhängig vom geheimnisvollen „Versorgungsgrad“. Das klingt ein bisschen wie ein neues Punktesystem bei einem Treueprogramm, nur dass die Punkte hier in Euro und nicht in Kaffeemaschinen ausgezahlt werden.
Die Regierung, in ihrer unendlichen Weisheit, hat beschlossen, das Fixum pro Rx-Packung von 8,35 Euro auf sagenhafte 9,50 Euro zu erhöhen. Und weil das noch nicht spannend genug ist, darf es in ländlichen Gegenden sogar bis zu 11 Euro sein. Warum? Weil man offenbar annimmt, dass das Leben auf dem Land so aufregend ist wie das Warten auf das nächste Softwareupdate für den Heim-PC.
Jetzt könnte man meinen, Apothekerinnen und Apotheker reagieren auf diese Neuigkeiten mit besonnener Zurückhaltung. Weit gefehlt! Einige unserer pfiffigsten Pillendreher haben bereits ihre Koffer gepackt, ihre Schubladen in der Stadt geleert und sind ins Grüne gezogen, angezogen von der Aussicht auf das große Geld oder zumindest das große Grün. Stellen Sie sich das vor: Ein Apotheker, der über Wiesen läuft, umgeben von Schafen, während er flüsternd Aspirin-Tabletten zählt.
Aber die wahre Komödie beginnt erst, wenn man sich das potenzielle Szenario in den ländlichsten aller ländlichen Gegenden ausmalt. Hier versammeln sich plötzlich mehr Apotheken als Kühe auf dem Feld, und jeder Dorfbewohner hat seinen ganz persönlichen Apotheker, der mehr über Kuhpocken weiß als über Menschenhusten. Die AG Gesundheit mag zwar gedacht haben, sie fördern die medizinische Versorgung, in Wirklichkeit haben sie jedoch den ländlichen Apotheken-Tourismus erfunden.
Dann gibt es noch die Versandapotheken, die sich ins Fäustchen lachen, während sie ihre eigenen Pläne schmieden, diese 1,50 Euro zusätzlich pro Packung einzustreichen. „Flächendeckung“ kriegt da eine ganz neue Bedeutung. Stellen Sie sich das vor: Drohnen, die wie fleißige Bienen über die Felder schwirren und Pakete mit Hustensaft abwerfen.
Kurzum, das ganze Land ist im Apotheken-Fieber. Wer braucht schon Las Vegas für spannende Wetten, wenn man das große Apotheken-Roulette hat? Setzen Sie auf Rot, Grün oder doch auf Heuschnupfen-Tabletten? Eines ist sicher: In der Welt der Pharmazie ist es nie langweilig, solange die Regierung am Rad dreht.
Von Engin Günder, Fachjournalist
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