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  • 18.01.2025 – Apotheken-News: Apotheken zwischen Digitalisierung und Fachkräftemangel
    18.01.2025 – Apotheken-News: Apotheken zwischen Digitalisierung und Fachkräftemangel
    APOTHEKE | Medienspiegel & Presse | In einer Ära, in der "Alternativlosigkeit" oft als endgültige Antwort auf berufliche Herausforderungen präsentiert wird, zeigt sich, da...

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APOTHEKE | Medienspiegel & Presse |

Apotheken-News: Apotheken zwischen Digitalisierung und Fachkräftemangel

 

Wie Flexibilität, Weiterbildung und Innovation die Zukunft der Branche sichern

In einer Ära, in der "Alternativlosigkeit" oft als endgültige Antwort auf berufliche Herausforderungen präsentiert wird, zeigt sich, dass wahre Flexibilität und Voraussicht unverzichtbar sind, um in der sich rasant wandelnden Arbeitswelt zu bestehen. Dieser Bericht beleuchtet, wie Apotheker und andere Berufsgruppen durch kontinuierliche Weiterbildung und die Anpassung an technologische Neuerungen aktiv ihre beruflichen Pfade gestalten können. Erfahren Sie, warum die Fähigkeit, neue Wege zu erkunden, mehr als eine Notwendigkeit ist – sie ist eine Voraussetzung für Erfolg und Zufriedenheit im Beruf.


In einer Zeit, in der der schnelle Wandel in Technologie und Gesellschaft kaum noch Raum für Unbeweglichkeit lässt, prägt das Konzept der „Alternativlosigkeit“ immer noch überraschend viele Diskurse – ein Relikt aus vergangenen politischen Ären, das durch Führungspersönlichkeiten wie die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel popularisiert wurde. Die Annahme, dass manche Entscheidungen oder Entwicklungen ohne Alternativen sind, scheint oft eine einfache Antwort auf komplexe Herausforderungen zu bieten. Doch die Wirklichkeit konfrontiert uns regelmäßig mit der Notwendigkeit, stets nach neuen Wegen und Optionen zu suchen.

Dies gilt besonders in Berufen, die einem ständigen Wandel unterworfen sind, wie zum Beispiel in der Pharmazie. Dort hat sich die Rolle des Apothekers in den letzten Jahrzehnten drastisch gewandelt – weg von einer beinahe behördlichen Position hin zu einer, die unternehmerisches Denken und Flexibilität erfordert. Viele Apotheker sahen sich lange in einer quasi-beamteten Rolle mit der Sicherheit und den Pflichten eines Staatsdieners, kombiniert mit den finanziellen Möglichkeiten und Risiken eines Unternehmers. Diese Gleichung hat sich als zunehmend problematisch erwiesen, da die wirtschaftliche Realität der Apothekenbetriebe immer weniger mit dieser traditionellen Vorstellung übereinstimmt.

Die fortschreitende Digitalisierung und die Einführung neuer Technologien im Gesundheitssektor erfordern eine ständige Weiterbildung und Anpassung. Apotheker müssen heute nicht nur medizinisches und pharmazeutisches Wissen auf dem neuesten Stand halten, sondern auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse vertiefen und sich mit den neuesten Technologien vertraut machen. Die Bewältigung dieser Herausforderungen ist ohne eine proaktive Einstellung kaum möglich.

Die Entwicklung hin zu einer stärkeren Integration von künstlicher Intelligenz und datengesteuerten Entscheidungsprozessen in den Apothekenalltag ist ein weiteres Beispiel für den Wandel, der innovative Lösungsansätze und fortlaufende Bildungsanstrengungen erfordert. Diese technologischen Veränderungen bieten zwar einerseits neue Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Verbesserung der Kundenbetreuung, stellen die Apotheker aber auch vor die Herausforderung, ihre Rolle neu zu definieren und sich von veralteten Arbeitsweisen zu lösen.

Für diejenigen, die sich dem Ende ihrer beruflichen Laufbahn nähern, wird die Planung des Ruhestands zu einer Aufgabe, die weitsichtiges Handeln erfordert. Hierbei geht es nicht nur um die finanzielle Absicherung, sondern auch um die strategische Planung der eigenen beruflichen Nachfolge und die Weitergabe des Betriebs unter optimalen Bedingungen. Ohne eine solche Vorbereitung können die erzielten Verkaufserlöse schnell durch Steuern reduziert werden und die Lebenshaltungskosten den Rest aufzehren, was zu ungewollten finanziellen Engpässen im Alter führen kann.


Kommentar:

Die oft zitierte "Alternativlosigkeit" in politischen und beruflichen Diskursen ist eine gefährliche Illusion, die nicht nur zur geistigen Trägheit verleitet, sondern auch das Risiko birgt, notwendige Anpassungen und Innovationen zu verzögern oder gar zu ignorieren. Insbesondere in der Pharmazie zeigt sich, wie kritisch die Fähigkeit ist, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und proaktiv nach neuen Lösungen zu suchen. Apotheker, die sich auf ihre vermeintlich sicheren Positionen verlassen, ohne die Zeichen der Zeit zu erkennen und darauf zu reagieren, finden sich schnell in einer beruflichen Sackgasse wieder.

In einer Welt, die von rasantem technologischen Fortschritt und tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen geprägt ist, ist berufliche Flexibilität keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Es geht darum, ständig auf der Suche nach Verbesserung zu sein, nicht nur in Bezug auf das eigene Fachwissen, sondern auch in der Art und Weise, wie dieses Wissen angewendet und erweitert wird. Diejenigen, die bereit sind, ihre Komfortzone zu verlassen und neue Fähigkeiten zu erlernen, werden nicht nur in der Lage sein, ihren beruflichen Alltag effektiver zu gestalten, sondern auch besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet sein.

Das Festhalten an der Vorstellung der Alternativlosigkeit ist somit nicht nur eine Abkehr von der Realität, sondern auch ein Hindernis auf dem Weg zu beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung. Es ist daher entscheidend, dass jeder Einzelne die Initiative ergreift, um seine berufliche Zukunft aktiv zu gestalten und sich fortlaufend weiterzubilden. Nur so können wir die Falle der Alternativlosigkeit überwinden und eine berufliche Laufbahn schaffen, die nicht nur sicher, sondern auch erfüllend und zukunftsorientiert ist.

Von Engin Günder, Fachjournalist

 

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