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In die Falle gelocktAktionäre des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) können in bestimmten Fällen auf Schadenersatz für die Kursverluste ihrer Anteile hoffen. Für Aktienkäufe zwischen Ende November 2007 und dem 15. Januar 2008 gebe es gewisse Erfolgschancen, sagte der Vorsitzende Richter der 22. Zivilkammer am Landgericht München, Matthias Ruderisch, am Donnerstag im bislang größten Prozess um Schadenersatzforderungen gegen die HRE.
In dem Zivilverfahren warfen die Aktionäre dem inzwischen verstaatlichten Unternehmen vor, im vergangenen Jahr zu spät auf die Belastungen durch die Finanzkrise hingewiesen zu haben. "Sie sind der Auffassung, dass sie über Insiderinformationen nicht rechtzeitig informiert worden sind", sagte der Richter. Dadurch hätten sie für die Aktien der Hypo Real Estate zu viel Geld bezahlt und einen hohen Schaden durch den Kursverlust erlitten. Einer der insgesamt 15 Kläger hat nach Angaben seines Anwalts Felix Weigend einen Schaden von mehr als einer Million Euro erlitten, bei den anderen liege er bei mehreren Tausend bis zu 100 000 Euro.
Wer wusste was?
Nach Ansicht der Richter hat die Hypo Real Estate möglicherweise seit Ende November 2007 durch interne Berechnungen von Belastungen durch die US-Finanzkrise gewusst, die Anleger aber erst am 15. Januar 2008 in einer Ad-Hoc-Meldung über Abschreibungen in Höhe von 390 Millionen Euro informiert. Danach hatte die damals im DAX notierte Aktie innerhalb eines Tages 37 Prozent verloren und war dann nur noch 21 Euro wert. Einem Anleger hatte das Gericht bereits in einem Prozess im Juni rund 4000 Euro Schadenersatz zugesprochen, dagegen kündigte die HRE allerdings Revision an.
Den Klagen von Anlegern, die vor oder nach dem Zeitraum zwischen Ende November 2007 und Mitte Januar 2008 ihre Aktien gekauft haben, räumte das Gericht dagegen keine Erfolgsaussichten ein. Damit dürfte die Mehrzahl der Kläger in dem Prozess scheitern, da sie außerhalb dieser Frist bei der HRE eingestiegen waren. Eine Entscheidung will das Gericht Ende Oktober verkünden.
Die Richter forderten die HRE auf, bis dahin offenzulegen, was zwischen den internen Überlegungen Ende November und Mitte Januar vorging. Es gebe keinerlei schriftliche Dokumente über die Abläufe, kritisierte die Richterin Christina Weitnauer. "Das ist doch ein hoch kompliziertes Zahlenwerk, das kann man sich doch nicht von Tür zu Tür zuflüstern."
Gründlich verschätzt
Unklar ist nach Ansicht der Richter außerdem, warum die HRE Mitte November Abschreibungen in Höhe von 390 Millionen Euro einräumte, obwohl sie zuvor gesagt hatte, sogar gestärkt aus der Krise hervor zu gehen. "Unser Problem ist, dass das von Null auf Hundert gegangen ist", sagte Ruderisch. Ein Sprecher der HRE betonte, das Unternehmen halte die Klagen für unbegründet. "Wir sind weiter der Auffassung, unseren Informationspflichten korrekt nachgekommen zu sein", sagte er nach dem Prozess.
Die meisten Aktionäre haben ihre Anteile an der Hypo Real Estate inzwischen zum Preis von 1,39 Euro an den Bund verkauft, die restlichen Anleger sollen aus dem Unternehmen herausgedrängt werden. Dadurch will der Bund nach Nothilfen von mehr als 100 Milliarden Euro die Sanierung des Konzerns sicherstellen.
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