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Versicherungslexikon - LebenVergleichsrechner



Das Versicherungslexikon bietet Ihnen eine alphabetische Übersicht der Begriffe, die oftmals im Zusammenhang mit einer Lebens-und Rentenversicherung genannt werden oder für den Versicherungsvertrag von Bedeutung sind.


Lexikon Übersicht A-Z

A | B | D | E | F | G | I | J | K | L | O | P | R | S | T | U | V | W | Z

A

Ablauf

Der Ablauf des Vertrages löst in der Erlebensfall-V. die zumeist Bestandteil der Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall ist, und in der Versicherung mit festem Auszahlungszeitpunkt (Termfix-Versicherung ) die Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme an den Bezugsberechtigten aus. Beim Ablauf der Risiko-Lebens-V. endet der Versicherungsschutz ohne eine Zahlungsverpflichtung des Unternehmens. Der Ablauf der Prämienzahlung bei der reinen Todesfall-V. bewirkt lediglich die Befreiung von weiterer Prämienzahlung unter Beibebehaltung der vollen Versicherungssumme, die erst beim Tode oder bei Ablauf der Versicherung im hohen Alter des Versicherten (i.a. im 85. Lebensjahr) fällig wird. Der Ablauf Unfalltodzusatz-V. stimmt überein mit dem Ablauf der Hauptversicherung.
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Ablaufleistung

Ablaufleistung: Der Auszahlungsbetrag bei Ablauf der Versicherung setzt sich zusammen aus der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme zuzüglich der Überschußanteile.
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Abrufklausel

Vornehmlich bei Todesfallversicherungen, aber auch bei Todesund Erlebensfallversicherungen können die jährlichen Überschußanteile auch zur Abkürzung der vereinbarten Versicherungsdauer verwendet werden. Es wird dann vereinbart, daß die Versicherung mit Auszahlung der vollen Versicherungssumme bereits zu dem Zeitpunkt abläuft, in dem die Summe aus dem Deckungskapital für die Versicherungssumme und dem verzinslich angesammelten Guthaben bzw. dem Deckungskapital der Boni die Versicherungssumme erreicht.
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Abrufmöglichkeit

Den Versicherungsnehmern kann geschäftsplanmäßig zugestanden werden, daß sie ihre Versicherung ab dem Zeitpunkt, zu dem die Summe aus Deckungskapital und Überschußguthaben die Versicherungssumme erreicht hat, ohne Stornoabzug und ohne Einbuße beim Schlußüberschußanteil beenden können. (Abrufklausel)
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Aktiengesellschaft (AG)

Eine Aktiengesellschaft ist eine privatrechtliche Ausgestaltung einer Gesellschaft als Unternehmensform, bei der das Gesellschaftsvermögen in Aktien aufgeteilt ist. Die Aktiengesellschaft gehört zu den Kapitalgesellschaften.
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Allgemeine Versicherungsbedingungen ( AVB )

Sie sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Versicherer und unterliegen der Genehmigungspflicht der Aufsichtsbehörde. Dies gilt auch für Änderungen. Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen stellen den normierten Teil des Bedingungswerkes dar; sie umfassen nicht den Tarif. Eigene Tarifbedingungen kennt die Lebensversicherung nicht, jedoch bestehen unterschiedliche AVB nach Versicherungsarten z. B. - AVB für die Großlebensversicherung - AVB für die Risikoversicherung - AVB für die Grruppenversicherung.
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Alterseinkünftegesetz (AltEinkG)

Gesetz zur Neuordnung der einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen.
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Anfechtung des Versicherungsvertrages

Hat der Versicherungsnehmer im Rahmen der vorvertraglichen Anzeigepflicht risikoerhebliche Tatbestände arglistig verschwiegen oder arglistig falsche Angaben gemacht, so kann der Versicherer nach ( 22 VVG) anfechten. Durch die Anfechtung wird der Vertrag von Anfang an nichtig. Der Versicherer darf jedoch die Prämie für die laufende und alle früheren Perioden behalten, da in diesem Fall der Grundsatz der Unteilbarkeit der Prämie ( 40 VVG) gilt.
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Annuität

Die Annuität stellt eine gleich bleibende Jahreszahlung für ein gewährtes Darlehen, die Zins- und Tilgungszahlung umfasst, dar. Durch die fortschreitende Tilgung verringert sich die Schuldsumme laufend, so dass sich der anteilige Zinsteil ermäßigt und sich der Tilgungsanteil entsprechend erhöht. Annuitätsdarlehen sind vorwiegend im Bereich der Wohnungsbaufinanzierung anzutreffen.
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anomales Risiko

Dieser Begriff beschreibt weniger gesunde oder erblich belastete Personen, die ggf. gar nicht oder nur zu erhöhten Beiträgen versichert werden können. Aufgrund des Fortschritts in der Medizin und der verbesserten Versicherungstechnik können heute Risiken übernommen bzw. kalkuliert werden, für die noch vor einigen Jahren keine, oder nur sehr teure Risikoabdeckungen möglich waren.
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Anpassungsversicherung

Sie wird auch Zuwachs- oder dynamische Lebensvers. genannt. Beiträge und Versicherungssumme werden in regelmäßigen Abständen erhöht. Maßstab für die Erhöhung der Beiträge ist meistens die Steigerung des Höchstbeitrags in der gesetzlichen Rentenversicherung der Angestellten und Arbeiter. Einige Lebensversicherungsunternehmen empfehlen für die Erhöhung auch feste Prozentsätze. Eine Reihe von Unternehmen kombiniert beide Erhöhungsmöglichkeiten.
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Anteilswert

Der Anteilswert ergibt sich aus dem gesamten Fondsvermögen geteilt durch die Zahl der ausgegebenen (emittierten) Anteile. Der Anteilswert gibt an, wie groß der Wert eines Anteils an einem Investmentfonds ist. Er errechnet sich durch einen Quotienten, der sich aus dem Inventarwert und der Summe der ausgegebenen Anteile ergibt.
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antizyklisches Anlageverhalten

Günstiger Kauf von Anteilen, Wertpapieren etc. bei sinkendem, niedrigem Kursniveau, gewinnbringender Verkauf bei steigendem, hohem Kursniveau entgegen der Vielzahl der Anleger. Viele Anleger handeln prozyklisch ( prozyklisches Anlageverhalten).Vgl. Baisse , Cost Averaging.
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Anzeigepflicht

Der Versicherungskunde ist beim Abschluß, bei einer Änderung oder einer Wiederherstellung seines Lebensversicherungsvertrags dazu verpflichtet, seinen derzeitigen und vergangenen Gesundheitszustand wahrheitsgemäß zu schildern. Verschweigt er gravierende Krankheiten oder gibt sie nicht richtig an, dann spricht der Fachmann von "einer Verletzung der Anzeigepflicht". Ist eine solche nachzuweisen, so kann das Versicherungsunternehmen innerhalb von drei Jahren nach Vertragsabschluß bzw. nach Änderung oder Wiederherstellung des Vertrages - bei Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen innerhalb von zehn Jahren - von diesem zurücktreten.
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Äquivalenzprinzip

Versicherungstechnischer Grundsatz (Äquivalenz=Gleichheit). Grundsatz der Gleichgewichtigkeit der Prämienzahlung und der Gefahrtragungsleistung. In der traditionellen Versicherungsmathematik wird der Versicherungsbeitrag und die Leistung nach dem Äquivalenzprinzip ermittelt. Dies bedeutet, dass der insgesamt erhobene Beitrag rechnerisch unter Berücksichtigung von Zins und abgehenden Verträgen den Leistungen und Kosten des Versicherers gemäß den gewählten Kalkulationsgrundlagen (Rechnungsgrundlagen) entspricht, d. h. es wird scheinbar kein sonst in der Preiskalkulation der Wirtschaft üblicher expliziter Gewinnzuschlag angesetzt.
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arglistige Täuschung

Das Verschweigen, oder die Falschangabe risikoerheblicher Umstände, um den Versicherer zur Antragsannahme zu bewegen, die bei Kenntnis des wahren Sachverhaltes, so nicht erfolgt wäre. Die bürgerlich-rechtliche arglistige Täuschung ist in § 123 BGB geregelt. Demnach kann der, der zur Abgabe einer Willenserklärung durch arglistige Täuschung bestimmt worden ist, seine Erklärung anfechten. Rechtsfolge der Anfechtung ist dann nach § 142 BGB eine auf den Zeitpunkt der Abgabe der Erklärung rückwirkende Nichtigkeit.
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Arztanordnungsklausel

Der Versicherer kann von der versicherten Person im Falle der Berufsunfähigkeit verlangen, einen bestimmten Arzt aufzusuchen und dessen Behandlungsvorschläge zu befolgen (z. B. Operationen, Medikamente, stationäre Heilbehandlungen etc.), sonst erlischt der Anspruch auf Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung.
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Ärztliche Untersuchungen

Sie sind bei Vertragsabschluß in der Regel erst ab Versicherungssummen von 250.000 Euro oder bei höherem Eintrittsalter üblich. Medizinische Untersuchung ist die Summe der diagnostischen Tätigkeiten und Verfahren, die vom Arzt im Rahmen der Patientenversorgung durchgeführt und veranlasst werden. Im engeren Sinne ist dies die sog. körperliche Untersuchung des Patienten ohne Hilfsmittel bzw. mit nur wenigen einfachen Instrumenten wie Stethoskop, Reflexhammer oder Pupillenleuchte.
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Aufgeschobene Rentenzahlung

Die Rentenzahlung beginnt nicht sofort, sonderen zu einem -bestimmten vereinbarten Zeitpunkt (Leibrentenversicherung). Auch die aufgeschobene Rentenversicherung ist eine kapitalbildende Versicherung. Bei vorzeitigem Tod wird meist wenigstens die Summe der bisher gezahlten Beiträge als Todesfallleistung gezahlt, so dass traditionelle Rentenversicherungen kein tatsächliches Todesfallrisiko beinhalten, sondern ein Erlebensfallrisiko. Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine gewisse Zahl von Rentenzahlungen erfolgt, da ein vorheriger Tod unwahrscheinlich ist.
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Aufschubzeit

Unter Aufschubzeit versteht man in der privaten Rentenversicherung die Zeit zwischen Vertragsbeginn und Beginn der Rentenzahlung.
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außerrechnungsmäßige Zinsen

Wird bei der Anlage der Sparbeiträge ein höherer als der garantierte Ertrag (Rechnungszins) erwirtschaftet, was in der Regel der Fall ist, so handelt es sich bei dem die rechnungsmäßigen Zinsen übersteigenden Betrag um außerrechnungsmäßige Zinsen.
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Ausschlußklausel

Die in Restschuldversicherungen übliche Ausschlussklausel, nach der der Versicherungsschutz entfällt, wenn der Versicherte in den ersten zwei Jahren nach Vertragsschluss wegen einer ihm bei Vertragsschluss bekannten ernsthaften Erkrankung verstirbt, verstößt jedenfalls dann nicht gegen § 34 a S. 1 VVG, wenn die Kreditlaufzeit mindestens 60 Monate beträgt.
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Ausschlußklausel (AKL)

Nach dem VVG und den Versicherungsbedingungen sind bestimmte Risikofälle von der Versicherung ausgeschlossen. Zusätzlich können für die einzelne Versicherung weitere Ausschlüsse vereinbart werden. Die bedingungsmäßigen Ausschlüsse umfassen einmal nicht kalkulierbare Risiken, z.B. Kriegsgefahr, Unfall infolge von Geistesstörungen, und zum anderen subjektive Risiken, beispielsweise Selbstmord, vorsätzliches Herbeiführen der Berufsunfähigkeit.
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Aussteuerversicherung

Sie wird auch Heirats- oder Ausstattungsversicherung genannt. Die Versicherungsleistung wird bei Heirat des versicherten Kindes, spätestens zu dessen 25. Geburtstag, ausgezahlt. Versichert sind ein Elternteil und das Kind. Bei vorzeitigem Tod des Beitragszahlers läuft die Versicherung beitragsfrei weiter. Stirbt das mitversicherte Kind vor Vertragsende, werden im allgemeinen die Beiträge zurückgewährt.
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Azubi-Klausel

Bei der Frage, ob Berufsunfähigkeit vorliegt, ist nicht auf das Ausbildungsziel sondern auf den bereits erreichten Ausbildungsstand abzustellen. In der Regel ist daher bei Studenten und Auszubildenden die volle Erwerbsunfähigkeit Voraussetzung für eine Leistung aus der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung. ( siehe Erwerbsunfähigkeits-Klausel)
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B

Barrente (BR) / Beitragsbefreiung (BA)

Die Leistung der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) besteht einmal in der Beitragsbefreiung, d.h. nach Eintritt der Berufsunfähigkeit enfällt die Verpflichtung zur Beitragszahlung für die Hauptversicherung und die eingeschlossenen Zusatzversicherungen. Zum anderen kann zusätzlich eine Barrente versichert werden, die monatlich oder häufig vierteljährlich im voraus ausgezahlt wird. Der Anspruch auf Beitragsbefreiung und Rente erlischt dann, wenn die Berufsunfähigkeit nicht mehr besteht, der Versicherte stirbt oder die Dauer der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung abläuft.
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Beitragsbemessungsgrenze

Einkommensgrenzen die für die Berechnung der Höchstbeiträge in der gesetzlichen Rentenversicherung, der Arbeitslosenversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung maßgeblich sind. In der Krankenversicherung hat die Beitragsbemessungsgrenze die gleiche Höhe wie die Krankenversicherungspflichtgrenze.
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Beitragsdepot

Der Versicherungsnehmer leistet eine Beitragsvorauszahlung für mehrere Jahre. Der voraus gezahlte Betrag wird auf ein Depot genommen, dem die laufenden Beiträge zu den jeweiligen Beitragsfälligkeiten entnommen werden. Das jeweilige Restdepot verzinst der Versicherer nach Vereinbarung, jedoch nicht mit einem höheren Zinssatz als dem Satz für verzinslich angesammelte Überschussanteile.
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Beitragsfreistellung

Unter bestimmten Umständen ist es möglich, daß Lebensversicherungsverträge für die Zukunft beitragsfrei weiterlaufen, z.B.: - Entrichtung eines Einmalbeitrages - Umwandlung einer Versicherung mit laufender Beitragszahlung in eine beitragsfreie Versicherung. In diesen Fällen wird das bish Beitragszahlungspflicht bei Versicherungen mit abgekürzter Beitragszahlung - Eintritt des Versicherungsfalles, für den eine Beitragsbefreiung vereinbart war (z.B. Termfix-Versicherung).
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Beitragszahlung

Laufende Beitragszahlung bedeutet, daß während der Dauer der Versicherung mehrere Beiträge fällig werden. In der Regel wird bei der Beitragskalkulation von einer jährlichen Zahlungsweise ausgegangen ( Ausnahme: Klein-Lebens- und Vermögensbildungsversicherungen ). Die Jahresbeiträge können regelmäßig in unterjährigen Raten gezahlt werden. Hierbei werden in Abhängigkeit von der Ratenzahlung geschäftsmäßig festgelegte Zuschläge erhoben. Man unterscheidet echte und unechte unterjährige Beitragszahlung. Bei echten unterjährigen Beiträgen werden im Todesfall ausstehende Beitragsraten nicht mehr gefordert. Werden dagegen die ausstehenden Beitragsraten von der Versicherungsleistung gekürzt, so handelt es sich um unechte Beitragsraten. Problematisch ist die Verrechnung der ausstehenden Raten, insbesondere bei der Termfix- und Heiratsversicherung, da bei Tod des versicherten Versorgers keine Leistung fällig wird, sonderen Beitragsbefreiung eintritt. Als einmalige Beitragszahlung oder Einmalbeitrag bezeichnet man das nur einmalig bei Vertragsabschluß zu entrichtende
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Beleihung des Vertrages)

Die Beleihung des Vertrages, auch "Policen-Darlehen" genannt, ist in der Regel bis zur Höhe des Rückkaufswertes möglich. Dies ist meist günstiger als ein Bankkredit. Beleihbar sind allerdings nur Lebensversicherungen, die einen Sparanteil enthalten. Ein Policendarlehen ist eine Vorauszahlung der Versicherungsleistung aus einem Lebensversicherungsvertrag an den Versicherungsnehmer. Dies wird auch als Beleihen des Versicherungsvertrages bezeichnet. Im Gegensatz zur Verpfändung erfolgt die Beleihung aber nicht mit einem Dritten, sondern der Versicherer zahlt einen Teil der sonst erst in Zukunft fälligen Versicherungsleistung vorab, entweder mindert sich hierdurch die schließlich zu zahlende Versicherungsleistung oder der Versicherungsnehmer zahlt den Betrag zwischenzeitlich wieder zurück.
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Benchmark

Als Benchmark bezeichnet man einen Wert, den man als Maßstab für Leistungsvergleiche benutzt. Benchmarking wird in vielen verschiedenen Gebieten mit unterschiedlichen Methoden und Zielen angewendet:
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Berufsunfähigkeit

Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte infolge Krankheit, Körperverletzung, Kräfteverfalls voraussichtlich dauernd außerstande ist, seinen Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und seiner bisherigen Lebensstellung entspricht. Teilweise Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die Voraussetzungen nur in einem bestimmten Grade voraussichtlich dauernd erfüllt sind. Haben die Voraussetzungen für die vollständige bzw. teilweise Berufsunfähigkeit mindestens 6 Monate lang ununterbrochen bestanden, so gilt die Fortdauer dieses Zustandes als vollständige bzw. teilweise Berufsunfähigkeit. Aus risikotechnischen Gründen, insbesondere zur Abschwächung des subjektiven Risikos unterliegt die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung bestimmten Beschränkungen. Leistungen werden grundsätzlich ab dem 15. Lebensjahr und bei Männern längstens bis zum 65. Lebensjahr, bei Frauen bis zum 60. Lebensjahr erbracht. Im Verhältnis zur Hauptversicherung beträgt die jährliche Barrente bei Kapitalversicherungen höchstens 48 % der Versicherungssumme und bei Rentenversicherungen höchstens 100 % der Rente. Bei Frauen und besonders gefährdeten Berufen wird regelmäßig ein Risikozuschlag in Höhe von 50 % des Normalbeitrages erhoben.
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Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ)

Die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung gewährt Versicherungsschutz für den Fall, daß der Versicherte während der Dauer der Zusatzversicherung vollständig oder teilweise berufsunfähig wird. Die Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU-Versicherung) ist neben der Unfallversicherung der bekannteste Zweig der Invaliditätsversicherung. Sie kann als Zusatzversicherung (Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ)) zu einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung oder als selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) abgeschlossen werden.
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Betriebliche Altersversorgung

Sie ist eine freiwillige Sozialleistung des Arbeitgebers. Die Direktversicherung ist die übliche Form der betrieblichen Altersversorgung in Klein- und Mittelbetrieben. Hierbei schließt der Arbeitgeber eine Lebensversicherung auf das Leben seiner Mitarbeiter ab und zahlt die Beiträge an das Versicherungsunternehmen. Im Versicherungsfall erhalten der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen dann das Geld direkt vom Lebensversicherungsunternehmen. Mit einer Rückdeckungsversicherung lassen sich Versorgungszusagen ( Pensionszusagen ) des Arbeitgebers absichern. Im Versicherungsfall erhält zunächst der Betrieb das Geld von der Lebensversicherung und gibt es dann an den Mitarbeiter oder dessen Hinterbliebene weiter. Besonders vorteilhaft ist es hier, Gruppen oder Sammelversicherungen abzuschließen.
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Bezugsberechtigung widerruflich

Die Bezugsberechtigung ist das vertraglich eingeräumte Recht, über die fällige Leistung zu verfügen. Normalerweise wird die Bezugsberechtigung widerruflich ausgesprochen. Im Zweifel gilt sie nur für den Todesfall. Für den Erlebensfall behält sich i.a. der Versicherungsnehmer das Bezugsrecht selbst vor. Stirbt der Bezugsberechtigte, so erlischt die Bezugsberechtigung. Der Versicherungsnehmer bleibt Träger aller Rechte und Pflichten aus dem Vertrag und kann trotz der Bezugsberechtigung eines Dritten Ansprüche aus der Versicherung verpfänden oder die Rechte aus dem Vertrag abtreten. Die Bezugsberechtigung kann jederzeit abgeändert werden. Die letzte Begünstigungsbestimmung muß dem Versicherer vor Eintritt des Versicherungsfalles schriftlich zugegangen sein.
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Bindefrist

Die Bindefrist ist ein Begriff, der vornehmlich in der Wirtschaft in Zusammenhang mit verbindlichen Angeboten Verwendung findet. In privatwirtschaftlichen Vereinbarungen bezeichnet die Bindefrist eine Frist, in der sich das anbietende Unternehmen verpflichtet,
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Bonus

Höhe der zusätzlichen beitragsfreien Versicherungssumme aus den zugewiesenen Gewinnanteilen. Eine Überschussbeteiligung ist eine meist in langfristigen Personenversicherungsverträgen wie Lebens- und Krankenversicherungen vereinbarte Beteiligung der Versicherungsnehmer an Überschüssen aus dem Versicherungsgeschäft des Versicherers. Sie ist konstruktionsbedingt entstanden und daher auch nur aufgrund der besonderen Verhältnisse in solchen Verträgen zu erläutern. Die erwirtschafteten Überschüsse aus dem Geschäft gehören nicht, wie sonst überall in der Wirtschaft, dem Wirtschaftsunternehmen, sondern sind zu einem bestimmten Teil den Kunden weiterzureichen.
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D

Deckungskapital (DK)

In der Lebensversicherung werden während der gesamten Versicherungsdauer gleichbleibende Prämien erhoben. Demgegenüber steigt mit zunehmendem Alter das Sterblichkeitsrisiko, d. h. die Sterbefälle werden häufiger und damit die Aufwendungen des Unternehmens an Versicherungsleistungen höher. Im Laufe der ersten Versicherungsjahre wird daher die Prämie nur zu einem Teil beansprucht, der Versicherte zahlt mehr als die Risikoprämie, während nach einer gewissen Reihe von Jahren die Prämie allein nicht mehr ausreichen würde, der Versicherte zahlt dann weniger als die Risikoprämie um auch dann noch seiner Leistungspflicht nachkommen zu können, muß das Unternehmen die anfänglich zuviel erhobenen, für die Deckung der Sterbefall-Leistungen nicht benötigten Prämienanteile zurückstellen. Bei Versicherungen auf den Todes- und Erlebensfall dienen diese Prämienanteile außerdem der Ansammlung des beim Ablauf der Versicherung fällig werdenden Erlebensfallkapitals. Diese verzinslich angesammelten Sparprämien bilden die Deckungsrückstellung, auch Deckungskapital oder Prämienreserve genannt.
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Deckungskapital-Bonus

Auszahlungsbetrag aus der beitragsfreien Versicherungssumme im Falle einer vorzeitigen Auflösung des Vertrages.
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Deckungsrückstellung

In der Bilanz wird die Summe der Deckungskapitale aller am Ende eines Kalenderjahres bestehenden Versicherungen als Deckungsrückstellung ausgewiesen.
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Deckungszusage

Vereinbarung von vorläufigem Versicherungsschutz (vorläufige Deckungszusage) vor Abschluß eines endgültigen Vertrages, auch vor Zahlung der ersten Prämie. Die Deckungszusage erlischt, wenn der endgültige Versicherungsvertrag abgeschlossen wird oder wenn sich die Vertragsverhandlungen endgültig zerschlagen. Umfaßt der Lebensversicherungsantrag auch eine Unfalltod-Zusatzversicherung, so leistet der Versicherer die beantragte Unfallsumme auch dann, wenn ein innerhalb der Dauer der vorläufigen Deckungszusage eingetretener Unfall erst nach deren Beendigung, jedoch innerhalb eines Jahres nach dem Unfalltage, zu Tod führt.
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Direktgutschrift

Sie wurde im Jahre 1984 eingeführt. Durch sie wird ein Teil des im Geschäftsjahr erwirtschafteten Überschusses dem Versicherungsnehmer unmittelbar gutgebracht, ohne über die Rückstellung für Beitragsrückstellung geführt zu werden. Der Versicherungsnehmer erhält auf diese Weise einen Teil seiner Versicherungsdividende zeitnäher. Der nach Abzug der Direktgutschrift verbleibende Überschuß fließt weiterhin über die RfB mit zeitlicher Verzögerung dem Versicherungsnehmer zu.
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Direktversicherung

Schließt der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter eine Lebensversicherung ab, wobei letztere direkt bezugsberechtigt sind, spricht man von einer Direktversicherung. Die Beiträge sind als Betriebsausgaben für den Arbeitgeber steuerlich abzugsfähig. Für den Arbeitnehmer gelten Sie als Arbeitslohn, der in bestimmtem Umfang steuerlich begünstigt ist (siehe auch Betriebliche Altersversorgung).
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Dynamische Lebensversicherung

Im Versicherungsbereich bezeichnet Dynamik oder dynamische Erhöhung die vertraglich vereinbarte regelmäßige – meist jährliche – Erhöhung der Beiträge und Leistungen eines Versicherungsvertrages. Ziel ist die Anpassung des Vertragsumfangs an die vermutete Änderung des Bedarfs während der Vertragsdauer. Die Erhöhung erfolgt vereinbarungsgemäß entweder mit einem festen Faktor oder nach einem Index, der weitgehend der erwarteten Bedarfsänderung entspricht. Grund für die vertragliche Vereinbarung vorab ist zum einen eine gegenseitige Vereinfachung, da die Vertragsanpassungen nicht jeweils von den Parteien neu vereinbart werden müssen. Dazu kommen oft noch zusätzliche Vorteile, z. B. kann die Geltung der ursprünglich vereinbarten Konditionen auch auf die Erhöhungen ausgedehnt sein, so dass ggf. in der Zwischenzeit erfolgende Tariferhöhungen oder in der Lebensversicherung durch verschlechterten Gesundheitszustand, wie sie bei später vereinbarten Erhöhungen zu berücksichtigen wären, sich nicht auswirken.
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E

Einlösungsbeitrag

So wird der erste Beitrag genannt, der zu Beginn des ersten Zahlungsabschnittes fällig ist. Er ist von ausschlaggebender Bedeutung. Erst wenn er in Händen des Versicherungsunternehmens ist, besteht Versicherungsschutz. Auch alle Folgebeiträge sind zu Beginn des jeweiligen Zahlungsabschnittes zu zahlen. Das kann monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich sein (siehe auch vorläufiger Versicherungsschutz oder Widerrufsrecht).
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Eintrittsalter

Für die Ermittlung des Eintrittsalters wird im allgemeinen der Geburtstag zugrunde gelegt, der dem technischen Beginn der Versicherung am nächsten liegt. In der Gruppenversicherung wird bei genügend großer Personenzahl die Altersberechnung meist vereinfacht: Ermittlung aus dem Unterschied zwischen Kalenderjahr bei Abschluß des Vertrages und Geburtsjahr. Ist das Alter zu niedrig oder zu hoch angegeben, so wird die Versicherungssumme entsprechend dem Prämienunterschied herabgesetzt oder erhöht.
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Erlebensfall

So wird der Versicherungsfall bezeichnet, bei dem die versicherte Person den regulären Vertragsablauf erlebt. Im allgemeinen weisen die Versicherungsunternehmen ihre Kunden rechtzeitig auf den Vertragsablauf hin. Um die Versicherungsleistung zu erhalten, muß man den Versicherungsschein an das Unternehmen senden, die letzte Beitragszahlung nachweisen und angeben, wohin die Versicherungsleistung überwiesen werden soll.
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Erwerbsunfähigkeitsklausel

Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und darüber hinaus bis zum Abschluß der Berufsausbildung wird der Begriff der Berufsunfähigkeit ( § 2 der Versicherungsbedingungen für die BUZ ) durch folgende Vereinbarung ersetzt: 1. Die Leistungen aus der BerufsunfähigkeitsZusatzversicherung ( Beitragsfreiheit und Rente ) werden gewährt, wenn der Versicherte nach Beginn des Versicherungsschutzes und während der Versicherungsdauer erwerbsunfähig im Sinne von Absatz 3 geworden ist. Bei nur eingeschränkter Erwerbsunfähigkeit besteht kein Anspruch aus der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung.
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F

Firmengruppen-Versicherung

Die Firmengruppen-Versicherung ist ein aufsichtsbehördlich zugelassener Vertrag mit Arbeitgebern zur Versorgung ihrer Arbeitnehmer. Die Vorteile bestehen in der Gewährung des Versicherungsschutzes zu einem besonderen Gruppentarif mit günstigeren Prämien sowie in vorteilhafteren Aufnehmebedinungen, insbesondere im Verzicht oder in einer vereinfachten Gesundheitsprüfung. Folgende Voraussetzungen müssen beim Abschluß eines Firmengruppenvertrages erfüllt sein.
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Flexible Altersgrenze

Ist die Möglichkeit der vorzeitigen Vertragsauflösung bei Lebensversicherungen innerhalb der letzten drei Jahre, oft auch der letzten fünf Jahre, vor Vertragsablauf. Es wird das volle Deckungskapital zuzüglich Schlussüberschussanteile ausgezahlt. Jedoch fällt der auszuzahlende Betrag aufgrund des Zinseffektes zwangsläufig geringer aus als bei regulärer Ablaufleistung.
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Fondsgebundene Lebensversicherung

Die Höhe der Leistung dieser Versicherungsart der Lebensversicherung hängt in einem bestimmten Maße von der Wertentwicklung der in einem besonderen 'Fonds', Anlagestock zusammengefaßten Vermögenseinlagen ab. Zu unterscheiden sind hierbei: - Versicherungen mit gleichbleibendem Euro-Beitrag, bei der das Deckungskapital in Wertpapieren erbracht wird; - Versicherungen mit beweglichen Beiträgen, deren Höhe sich nach dem jeweiligen Wert bestimmter Investmentzertifikate bemißt, wobei auch die Höhe der Versicherungsleistung von dem Wert der Zertifikate abhängt.
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Fremdwährungs- oder Valutaversicherung

Versicherungsvertrag mit Vereinbarungen zur Sicherung des Versicherungsnehmers gegen Währungsschwankungen.
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G

Geldwäschegesetz (GWG)

Bei Neuabschlüssen oder Erhöhungen von Lebensversicherungen (Kapital- und Risikotarife) muss bei einem Jahresbeitrag von mehr als 1.000,- € sowie bei Einmalbeiträgen und Beitragsdepots von mehr als 2.500,- € der Vertragspartner durch den Vermittler identifiziert werden. Ferner muss der "wirtschaftlich Berechtigte" festgestellt werden (hierbei ist zu prüfen, ob der Versicherungsnehmer in eigener Rechnung, oder auf fremde Rechnung handelt). Auf eine Identifizierung der Person des Vertragspartners (nicht aber auf die Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten) kann verzichtet werden, wenn die Beiträge von einem Konto des Versicherungsnehmers bei einer Bank oder Sparkasse eines Landes der EU abgebucht werden.
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Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG)

Das KAGG ist ein organisations-, aufsichts-, vertriebs- und steuerrechtliches Spezialgesetz. Es stellt den Schutz des Investmentsparers sicher und beseitigt steuerliche Nachteile im Vergleich zur Direktanlage, die sich anderenfalls durch die Zwischenschaltung des Investmentfonds ergeben würden.
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Gesundheitsprüfung

Eine Gesundheitsprüfung ist im allgemeinen die Voraussetzung für den Abschluß einer Lebensversicherung. Im Normalfall genügt die Beantwortung einiger Gesundheitsfragen der zu versichernden Person ( siehe auch ärztliche Untersuchung). Ein Versicherungsvertrag ist eine gleichlautende Willenserklärung zwischen zwei Vertragspartnern. Im Versicherungsbereich ist in der Regel der Kunde der Antragsteller und das Versicherungsunternehmen der Annehmer. Einem Versicherungsunternehmen steht es frei, Anträge abzulehnen oder nur unter bestimmten Voraussetzungen anzunehmen. Erst wenn sich Versicherungsnehmer und Versicherer einig sind, kommt ein Vertrag zustande. Beim Invitatio-Modell gilt dies entsprechend, hier ist allerdings die Reihenfolge der Willenserklärungen vertauscht.
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Gruppen-Versicherung

Begünstigungsvertrag, Firmengruppen-Versicherung, Vereinssterbegeld-Versicherung, SammelVersicherung. Für den Abschluß von Gruppen-Versicherungsverträgen mit Berufsverbänden, die eine eigene Rechtspersönlichkeit haben und deren überwiegender Zweck darin besteht, die mit dem Beruf zusammenhängenden wirtschaftlichen Interessen ihrer Angehörigen zu vertreten, gestattet das Bundesaufsichtsamt die Anwendung des für Verträge mit Firmen genehmigten Gruppentarifs. Voraussetzung hierfür ist u.a., daß mindestens 90 % des in Betracht kommenden Personenkreises und wenigstens 100 Mitglieder mit einer Summe von jeweils mehr als 5.000 Euro versichert werden. Falls ein Firmengruppentarif nicht vorliegt oder die Beteiligung nur 50% beträgt, kann auf die Tarife für die Einzelversicherung ein Prämiennachlaß von 3 % bei laufender Prämienzahlung bzw. 1% bei Einmalprämie und eine Ermäßigung der Ratenzuschläge bei unterjähriger Zahlung eingeräumt werden; die durchschnittliche Versicherungssumme muß dann für jedes Mitglied mindestens 1.500 Euro betragen.
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I

Insolvenzsicherung

Sicherung gegen das "Unsicherwerden" eines Unternehmens. Das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung enthält Bestimmungen, durch welche die Versorgungsanwartschaften gegen das "Unsicherwerden" des Arbeitgebers gesichert werden sollen. Träger der Insolvenzsicherung ist der Pensionssicherungsverein.
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J

Jahresbericht

Der Jahresbericht ist ein Dokument, das der Vorstand einer AG, GmbH oder eines Vereins erstellt und das abgelaufene Jahr zusammenfasst. Im Rahmen der Haupt- oder Generalversammlung wird der Bericht von den Teilhabern abgesegnet.
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K

Kapitalanlage

In ihren Kapitalanlagen sind die Versicherungsunternehmen nicht frei. Sie haben die Vorschriften des Versicherungsaufsichtsgesetzes zu beachten, insbesondere über die Arten der Anlage des Deckungsstocks ( 68 VAG). Bei der Auswahl der Vermögensanlagen beachten die Unternehmen die Grundsätze der Sicherheit, der Rentabilität und der Liquidität. Besonders an die Sicherheit werden höchste Anforderungen gestellt, welche die Versicherten vor Verlusten durch leichtfertige Spekulationen der Unternehmen mit den ihnen anvertrauten treuhänderisch verwalteten Geldern weitgehend schützen soll. Auf Rentabilität, d.h. auf ausreichende Verzinsung muß Bedacht genommen werden, damit gewährleistet ist, daß mindestens der der Prämienkalkulation zugrunde liegende Rechnungszins dauernd erzielt wird. Der Gesichtspunkt der Liquidität tritt bei Lebensversicherungsunternehmen weniger stark in den Vordergrund, weil die Langfristigkeit der Versicherungsverträge eine langfristige Kapitalanlage gestattet.
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Kapitalanlagegesellschaft (KAG)

Auch Investmentgesellschaft. Unternehmen, das Investmentfonds auflegt. Deutsche KAGs unterliegen dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG). Die Investmentgesellschaft gibt Anteile an den von ihr gegründeten Fonds an Anleger gegen Geld aus. Das aufgenommene Geld wird zum Kauf eines Portfolios aus Wertpapieren (z. B. Aktien und Anleihen), Immobilien, Geldmarktpapieren oder anderen Vermögensgegenständen verwendet. Durch Ausgabe neuer Anteile kann der Fonds theoretisch unbegrenzt wachsen (im Gegensatz zu einem geschlossenen Fonds). Der Wert des einzelnen Anteils entspricht stets dem aktuellen Fondsvermögen geteilt durch die Zahl der ausgegebenen Anteile. Steigt der Wert des Portfolios, so profitiert der Inhaber der Fondsanteile, denn auch seine Anteile werden mehr wert. Sinkt der Wert, so trägt er die Verluste.
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kapitalbildende Lebensversicherung

Gemischte Versicherung auf ein oder mehrere verbundene Leben. Unter der gemischten Versicherung versteht man eine Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall. Die versicherte Summe wird fällig beim Tode der versicherten Person (bei verbundenen Leben einmalig beim Tod der zuerst sterbenden versicherten Person) oder bei Ablauf der vereinbarten Versicherungsdauer. Kapitalbildende Lebensversicherungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie, meist neben sehr unsicheren Leistungen, auch sichere oder fast sichere Leistungen vorsehen. Diese sicheren oder fast sicheren Leistungen müssen für jeden einzelnen Vertrag angespart werden. Der Versicherer muss also für jeden einzelnen Vertrag das zur (fast) sicheren Leistung benötigte Kapital bis zu der Fälligkeit der Leistung bilden. Nur unsichere Leistungen können nach dem Versicherungsprinzip finanziert werden, wo die wenigen Leistungsfälle aus den Beiträgen der nicht Betroffenen bezahlt werden.
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Kapitalertragssteuer (KES)

Lebensversicherungen die vor dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden sind von der KES befreit, sofern die Versicherungsdauer mindestens 12 Jahre und die Beitragszahlungsdauer mindestens 5 Jahre beträgt. Die Befreiung von der KES gilt für seit dem 01.01.2005 abgeschlossene Lebensversicherungen nicht mehr. Bei nicht steuerbegünstigten Lebensversicherungen oder beispielsweise bei Rückkauf einer steuerbegünstigten Lebensversicherung in den ersten 12 Jahren, muss der Versicherer für die in der Versicherungsleistung enthaltenen rechnungsmäßigen (Rechnungszins) und außerrechnungsmäßigen Zinsen Kapitalertragssteuer einbehalten und direkt an das Finanzamt abführen. Werden Überschussanteile vor Fälligkeit der Versicherungsleistung ausgezahlt, ist ebenfalls Kapitalertragssteuer einzubehalten. Dies gilt nicht bei einer Verrechnung der Überschussanteile mit den laufenden Beiträgen.
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keyman-Police

Die Schlüsselkraftversicherung (in der Versicherungswirtschaft auch keyman-Police genannt) ist eine Lebensversicherung, die ein Unternehmen auf das Leben einer Schlüsselkraft – regelmäßig ein Arbeitnehmer – abschließt. Versicherungsnehmer und bezugsberechtigt ist das Unternehmen. Insoweit bestehen Parallelen zur sogenannten Teilhaberversicherung.
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konkrete Verweisung

Eine "konkrete Verweisung" ist möglich, wenn die berufsunfähige versicherte Person konkret und tatsächlich eine andere Berufstätigkeit ausübt, die mit der bisherigen Tätigkeit im Hinblick auf Verdienst, soziale Stellung, Ausbildungsniveau etc. vergleichbar ist. Diese Regelung dient dem Schutz der Versichertengemeinschaft, da solche Fälle nicht dem Sinn der Berufsunfähigkeitsversicherung entsprechen.
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Kündigung des Vertrages

Der Versicherungsvertrag kann vom Versicherungsnehmer jeweils zum Ende des laufenden Versicherungsjahres mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Sind Ratenzahlungen vereinbart, kann der Vertrag auch innerhalb des Versicherungsjahres gekündigt werden, frühestens jedoch zum Schluß des ersten Versicherungsjahres. Die Kündigung muß schriftlich erfolgen. Bei vorzeitiger Auflösung des Vertrages wird im allgemeinen der Rückkaufswert ausbezahlt. Das Versicherungsunternehmen kann den Vertrag nicht kündigen.
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L

Leibrentenversicherung

Eine Leibrente ist eine Rente auf das Leben einer Person. Sie existiert als lebenslängliche Leibrente (z.B. Altersrente) und als gekürzte Leibrente (z.B. Berufsunfähigkeitsrente). Zeitrenten sind dagegen nicht an das Leben einer Person gekoppelt und werden für einen vertraglich festgelegten Zeitraum bezahlt.
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O

objektives Risiko

Unter objektivem Risiko werden in der Versicherungstechnik alle Gefahrumstände verstanden, welche die versicherte Gefahr im Einzelfall zum Inhalt haben. In der Lebensversicherung sind dies z.B. das Eintrittsalter, das Geschlecht etc. Das Geschlecht spielt insbesondere in der Lebens- und Rentenversicherung als Tarifkriterium eine wichtige Rolle, da die Lebenserwartungen der Geschlechter voneinander abweichen (Frauen haben zum Beispiel in Deutschland eine um ca. fünf Jahre längere Lebenserwartung als Männer). Bei einem Unisex-Tarif erhalten - bei ansonsten gleichen Voraussetzungen - Männer und Frauen für den gleichen Beitrag gleichartige (aber nicht gleiche) Leistungen.
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Obliegenheiten

Obliegenheiten sind Verpflichtungen des Versicherungsnehmers. (Schadenminderung, Anzeigepflichten, Meldung einer Gefahrenerhöhung, Mitwirkungspflichten usw.). Obliegenheiten sind im Gegensatz zu Rechtspflichten nicht einklagbar. Eine Obliegenheit bezeichnet im Schuldverhältnis Pflichten minderen Grades, die vom Gläubiger nicht eingeklagt werden können und bei deren Verletzung sich der Schuldner auch nicht schadensersatzpflichtig macht. Der Schuldner muss allerdings im Falle der Verletzung der ihm zur Last fallenden Obliegenheiten die aus dieser Verletzung entstehenden Nachteile dergestalt hinnehmen, dass er bestehende eigene Rechte verliert, bzw. nicht mehr geltend machen kann oder dass er Rechte, die er bei Wahrnehmung der Obliegenheit erwerben würde, nicht erhält. Terminologisch zutreffend ist es, statt von abgeschwächten Pflichten von bloßen Lasten zu sprechen.
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P

Pensionsfonds

Neben den vier klassischen Wegen Direktzusage, Unterstützungskasse, Direktversicherung und Pensionskasse bildet seit 2002 der Pensionsfonds einen fünften Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Pensionsfonds haben gegenüber der Pensionskasse eine höhere Anlagefreiheit. Aufgrund des damit verbundenen Risikos unterliegen Pensionsfonds mit Beitragszusagen dem Insolvenzschutz.
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Pensionskasse

Die Pensionskasse ist ein Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Sie ist ein Träger der betrieblichen Altersversorgung in der Rechtsform eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit. Der Arbeitgeber gründet eine Pensionskasse oder schließt sich einer überbetrieblichen Pensionskasse an. Er zahlt die Beiträge an die Pensionskasse. Diese gewährt einen Rechtsanspruch auf die Leistung und zahlt die Versorgungsleistungen. Damit nimmt sie dem Arbeitgeber das Risiko der Erfüllbarkeit der Versorgungsverpflichtungen ab.
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Pensionskasse

Die Pensionskasse ist ein Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Sie ist ein Träger der betrieblichen Altersversorgung in der Rechtsform eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit. Der Arbeitgeber gründet eine Pensionskasse oder schließt sich einer überbetrieblichen Pensionskasse an. Er zahlt die Beiträge an die Pensionskasse. Diese gewährt einen Rechtsanspruch auf die Leistung und zahlt die Versorgungsleistungen. Damit nimmt sie dem Arbeitgeber das Risiko der Erfüllbarkeit der Versorgungsverpflichtungen ab.
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Performance

Die Performance misst die Wertentwicklung eines Investments oder eines Portfolios. Meist wird zum Vergleich ein so genannter Benchmark als Referenz genommen, um die Performance im Vergleich zum Gesamtmarkt oder der Branche darzustellen.
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Pflegebedürftigkeit

Pflegebedürftigkeit liegt nach SGB XI bei Menschen vor, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung dauerhaft - das heißt voraussichtlich mindestens für sechs Monate - in erheblichem Maße Hilfe bei den Verrichtungen des täglichen Lebens brauchen. Dies kann in der häuslichen Umgebung oder in einem Pflegeheim geschehen. Bewertungsmaßstab für die Einstufung der Pflegebedürftigkeit ist die Art und der Umfang der erforderlichen täglichen Hilfe durch eine andere Person gemäß Punktetabelle.
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Policendarlehen

Ein Policendarlehen ist eine verzinsliche Vorauszahlung auf die Versicherungsleistung. Ein Rechtsanspruch des Versicherungsnehmers hierauf besteht nicht. Die Höhe der Vorauszahlung (des Darlehens) richtet sich nach der Höhe des Rückkaufswertes. Der Zinssatz wird nach Lage des Kapitalmarktes festgesetzt. Der Versicherungsnehmer kann unter Berücksichtigung des jeweiligen Darlehensvertrages die Vorauszahlung ganz oder teilweise zurückzahlen. Bei Eintritt des Versicherungsfalles wird die erbrachte Vorauszahlung mit der Versicherungsleistung verrechnet.
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prozyklisches Anlageverhalten

prozyklisches Anlageverhalten bedeutet den Verkauf von Anteilen, Wertpapieren bei sinkendem Kursniveau und den Kauf von Anteilen, Wertpapieren bei steigendem Kursniveau. Damit werden Anteile zu billig verkauft und zu teuer gekauft. Viele Anleger handeln prozyklisch. Vgl. antizyklisches Anlageverhalten, Cost averaging
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R

Ratenzuschlag

Soweit Jahresprämien vereinbart sind, kann der Beitrag aufgrund besonderer Vereinbarung häufig auch in unterjährlichen Raten, z. B. monatlich gezahlt werden. Es wird dann ein Ratenzuschlag erhoben, der die Verwaltungsmehrarbeit ausgleichen soll. Der Ratenzuschlag beträgt bei monatlicher Zahlungsweise 5 %, bei vierteljährlicher Zahlungsweise 3 % und bei halbjährlicher Zahlungsweise 2 %.
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Rechenschaftsbericht

Der § 24a des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) schreibt vor, dass jede Kapitalanlagegesellschaft (KAG) für jedes Sondervermögen (d.h. für jeden Fonds) bis spätestens drei Monate nach dem Abschluss des Geschäftsjahres einen Rechenschaftsbericht zum Berichtsstichtag vorlegen und veröffentlichen muss.
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Rechnungszins

Der Rechnungszins stellt für alle Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland eine verbindliche Mindestverzinsung dar, die in jedem Fall während der gesamten Vertragsdauer vom Lebensversicherungsunternehmen erzielt werden muss, damit die vereinbarte Versicherungsleistung bei unveränderbaren Beiträgen auch tatsächlich erbracht werden kann. Da Lebens- und Krankenversicherungen oft über Jahrzehnte laufen, werden künftige Leistungen und Beiträge bei der Berechnung ihres heutigen Wertes abgezinst. Der in versicherungsmathematischen Formeln verwendete Zinssatz wird als Rechnungszins bezeichnet.
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Rendite

Der Begriff Rendite ist ein Fachbegriff der Finanzmärkte. Die Rendite gibt das Verhaeltnis des Gewinns zu den Ausgaben an und wird meist in Prozent und auf Jahresbasis gemessen. Die bekannteste Renditekennzahl ist der Zinssatz.
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Rentendynamik im Leistungsfall

Es kann vereinbart werden, dass sich während der Dauer der Berufsunfähigkeit die versicherte Barrente zusätzlich zu den jeweils festgelegten, nicht garantierten, Überschuss-Sätzen um den beantragten Rentensteigerungssatz erhöht. Der Rentensteigerungssatz ist frei wählbar zwischen 2% und 5%. Absicherung des Inflationsrisikos im BU-Leistungsfall. (Vgl. Dynamik im Rentenbezug)
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Riester-Rente

Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte, kapitalgedeckte, ersetzende, freiwillige Form der Altersvorsorge. Sie entstand im Zuge der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/2001, bei der das Nettorentenniveau des Eckrentners von 70% auf 67% reduziert wurde. Zweck der Riester-Rente sollte daher sein, die durch die Rentenreform neu entstehende Versorgungslücke der Versicherten zu decken. Der umgangssprachliche Name "Riester-Rente" geht auf Walter Riester zurück, der als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung die Rentenreform politisch umsetzte. Der offizielle Begriff lautet "zusätzliche kapitalgedeckte Altersvorsorge".
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Risikobeitrag

In der Lebensversicherung unterscheidet man den Sparbeitrag und den Risikobeitrag. Der Risikobeitrag dient dem Ausgleich der Differenz zwischen Versicherungssumme und Deckungskapital (bei allen Versicherungen der gleichen Gruppe).
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Risikolebensversicherung

Bei der Risikolebensversicherung ist im Gegensatz zur kapitalbildenden Lebensversicherung nur das reine Todesfallrisiko versichert. Die Versicherungssumme kommt nur zur Auszahlung, wenn die versicherte Person während der Versicherungsdauer verstirbt.
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Risikozuschlag

Beitragszuschlag zum Ausgleich eines erhöhten Risikos bei Ausübung gefährlicher Sportarten und bestimmter beruflicher Tätigkeiten, sowie bei bestimmten Krankheits- oder Berufsrisiken. Der Risikoanteil ist der zur Deckung der voraussichtlichen Aufwendungen für Versicherungsleistungen kalkulierte Teil des Beitrags. Jedes Versicherungsunternehmen kalkuliert anhand offizieller und eigener Statistiken das Risiko jeder Versicherung; da grundsätzlich sehr vorsichtig kalkuliert wird, entstehen Überschüsse, die den Versicherten zugute kommen müssen, wenn weniger Versicherungsfälle eintreten.
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Rückdeckungsversicherung

Die Lebensversicherung als Rückdeckungsversicherung ist zur mittelbaren Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung weit verbreitet, und zwar bei der unmittelbaren Versorgungszusage und bei der Unterstützungskasse. Die Rückdeckungsversicherung wird, wie die Direktversicherung, auf das Leben oder für den Fall der Berufsunfähigkeit des Arbeitnehmers abgeschlossen.
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Rückkauf

Die Kündigung einer kapitalbildenden Lebensversicherung wird auch Rückkauf genannt, da die Versicherung vom Versicherungsunternehmen "zurückgekauft" und der Rückkaufswert (sofern bereits vorhanden) an den Versicherungsnehmer ausbezahlt wird.
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Rückkaufswert

Der Rückkaufswert ist eine Rückvergütung. Bei Kündigung einer kapitalbildenden Lebensversicherung (Rückkauf) kommt der Rückkaufswert zur Auszahlung. Bei Rückkauf „kauft“ der Versicherer die dem Versicherungsnehmer vertraglich versprochenen Rechte „zurück“.
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Rücknahmepreis

Der Rücknahmepreis entspricht dem Anteilswert und ist der Preis, den der Anleger erhält, wenn er Fondsanteile an die Investmentgesellschaft zurückgibt. Dieser Preis entspricht dem tatsächlichen Wert eines Fondsanteils, weil bei der Rückgabe keine Gebühren erhoben werden.
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Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB)

Die aus dem Gesamtüberschuss für die Gewinnbeteiligung der Versicherten ausgesonderten Beträge werden zum Teil direkt ausgeschüttet. Der andere Teil wird zunächst einem Sammelfond, der Rückstellung für Beitragsrückerstattung, zugeführt, um losgelöst von den schwankenden Jahresergebnissen eine möglichst gleich bleibende Gewinnbeteiligung der Versicherungsnehmer zu gewährleisten.
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Rücktritt von Vertrag

Hat der Versicherungsnehmer im Rahmen der Anzeigepflicht risikoerhebliche Tatbestände schuldhaft verschwiegen, oder falsche Angaben gemacht, so kann der Versicherer nach § 20 VVG vom Vertrag zurücktreten.
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Rückversicherung

Ein Versicherungsunternehmen (Erstversicherer) versichert sich bei einem Rückversicherungsunternehmen. Der Erstversicherer entlastet sich bei dem Rückversicherer für einen Teil seines Risikos. Die Rückversicherung gestattet dem Erstversicherer hohe Risiken zu versichern, die den Betrag übersteigen, den er gemäß seiner wirtschaftlichen Größe für das einzelne Wagnis selbst tragen kann.
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S

Schadensversicherung

Versicherung gegen konkrete Vermögensschäden, z. B. bei der Sachversicherung (Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser etc.). Es gilt das Prinzip der konkreten Bedarfsdeckung.
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Schlussgewinnanteil

Zusätzlicher Gewinnanteil, der meist (häufig auch Nachdividende genannt) zusätzlich bei Ablauf der Versicherung oder in verringerter Höhe bei Tod im letzten oder vorletzten Versicherungsjahr ausgeschüttet wird. Es ist üblich, den jährlichen Anteil für die Schlussüberschussbeteiligung in Promille der Versicherungssumme festzulegen.
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Schweigepflichtsentbindungserklärung

Die Schweigepflichtsentbindungsklausel ist ein Bestandteil der Anträge auf Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Antragsteller und/oder die versicherte Person ermächtigt das Versicherungsunternehmen, Anfragen zur Gesundheit und Vorerkrankungen der versicherten Person bei Ärzten, Krankenhäusern etc. zu stellen.
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Selbsttötung, Selbstmord

Bei Selbsttötung in den ersten drei Jahren seit Zahlung des Einlösungsbeitrages oder seit Wiederherstellung der Versicherung besteht Versicherungsschutz nur dann, wenn nachgewiesen wird, dass die Tat in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit begangen wurde. Andernfalls wird ein eventuell vorhandenes Deckungskapital (nicht bei Risikotarifen, hier entsteht keine Deckungskapital) ausgezahlt. Bei Selbsttötung nach dem dritten Versicherungsjahr bleibt das Versicherungsunternehmen zur Leistung verpflichtet.
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Sofortüberschuss

Form der Überschussbeteiligung. Beim Sofortüberschuss werden die Überschüsse sofort mit den laufenden Beiträgen verrechnet. Bei dem Nettobeitrag handelt es sich also um einen um den Sofortüberschuss gekürzten Tarifbeitrag (Bruttobeitrag).
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Solvabilität

Ein in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft eingeführtes System von finanzwirtschaftlichen Regeln für die Bestimmung eines Mindesteigenkapitals der Erstversicherer. Es bedeutet genormte Mindestrelationen zwischen bestimmten Größen des Jahresabschlusses (§ 53 c VAG). Bei der Lebensversicherung sind die Versicherungssummen und die Deckungsrückstellungen, bei Zusatzversicherungen die Beitragseinnahmen als Berechnungsgrundlage maßgebend. Der Nachweis der ausreichenden Solvabilität wird mit einer der Aufsichtsbehörde jährlich zu übermittelnden Solvabilitätsübersicht erbracht.
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Sondervermögen

Das Fondsvermögen ist ein Sondervermögen, weil es nicht in den Unternehmenswert der Fondsgesellschaften hineingerechnet werden darf. Das Sondervermögen muss von dem eigenen Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt gehalten werden. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Investmentgesellschaft. Die Anteile bleiben im Besitz des Kunden, die Bank übernimmt lediglich die Verwaltung.
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Sparbeitrag

In der Lebensversicherung unterscheidet man den Sparbeitrag und den Risikobeitrag. Der Sparbeitrag dient dem Aufbau des Deckungskapitals in der Lebensversicherung..
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Sterbetafel

Aufzeichnung statistischer Sterbewahrscheinlichkeiten aufgrund der Beobachtung großer Personengruppen. Sie ist eine wichtige Rechnungsgrundlage für die Lebens- und Krankenversicherer. In der Versicherungswirtschaft werden vielfach Periodensterbetafeln eingesetzt. Dabei werden altersspezifische Sterblichkeiten von gleichzeitig lebenden Personen ermittelt. Periodentafeln beschreiben daher modellhaft die Sterblichkeitsverhältnisse gleichzeitig lebender Generationen innerhalb eines relativ kurzen Beobachtungszeitraums.
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Stückkosten

Die Stückkosten sind Bestandteil der Prämie und zählen zu den Verwaltungskosten. Die Stückkosten sind unabhängig von der Höhe der Risikoprämie für alle Versicherungen eines Versicherungszweiges oder einer Versicherungsart annähernd gleich hoch.
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subjektives Risiko

Diejenigen Gefahren, die abhängig sind von der Einstellung oder dem Verhalten von Menschen, werden als subjektives Risiko bezeichnet. Mit anderen Worten wird dadurch der Teil des Risikos beschrieben, auf den die versicherte Person durch ihr Verhalten konkret Einfluss nehmen kann. Es sind dies z. B. die Ausübung bestimmter Sportarten, der Lebenswandel etc..
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Summenversicherung

Versicherung nach dem Prinzip der abstrakten Bedarfsdeckung. Die Versicherungssumme ist nicht Höchsthaftungssumme, sondern feste Bezeichnung der Versicherungsleistung. Lebensversicherungen zählen zu den Summenversicherungen.
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T

Thesaurierung

Gewinnansammlung; Zuweisung des Jahresüberschusses oder eines Teils davon in Rücklagen. Der Begriff der Thesaurierung bezeichnet Vorgänge, bei denen die von einer Organisation erwirtschafteten Gewinne nicht ausgegeben oder ausgeschüttet werden, sondern in der Organisation selbst verbleiben (einbehalten werden).
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Todesfallbonus

Der Todesfallbonus ist eine Form der Überschussbeteiligung. Der Todesfallbonus ist eine zusätzliche Versicherungsleistung, die nur im Todesfall fällig wird. Der Todesfallbonus wird überwiegend bei Risikolebensversicherungen mit Einmalbeitrag angewendet. Anstatt dem Kunden durch Verrechnung des Sofortüberschusses einen niedrigeren Beitrag zu berechnen, wird für den eingezahlten Beitrag (Einmalbeitrag) die Leistung im Todesfall angehoben.
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Trust

Zusammenschluss von Unternehmen. Die Unternehmen verlieren dabei ihre rechtliche und wirtschaftliche Selbständigkeit. Ziel kann sein, dass ein Markt- oder ein Produktionsmonopol gebildet wird um dadurch den Wettbewerb ausschalten zu können und somit die Preise festzusetzen.
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U

Überschussbeteiligung

Unter Überschussbeteiligung versteht man die vorgesehene Beteiligung der Versicherungsnehmer am Überschuss eines Versicherers. Formen der Überschussbeteiligung sind u.a. Erlebensfallbonus, Sofortüberschuss, Todesfallbonus, verzinsliche Ansammlung
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Umtauschrecht

Bei der Lebensversicherung können Risikoversicherungen mit gleich bleibender Versicherungssumme in kapitalbildende Versicherungen mit höchstens gleicher Versicherungssumme und maximal gleicher Laufzeit umgetauscht werden. Das Umtauschrecht ist auf eine bestimmte Versicherungssumme begrenzt und muss spätestens bis Ende des 10. Versicherungsjahres ausgeübt werden.
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Unterstützungskasse

Die Unterstüzungskasse ist ein Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Sie ist eine rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung in der Rechtsform eines Vereins. Der Arbeitgeber gründet eine Unterstützungskasse oder schließt sich einer überbetrieblichen Unterstützungskasse an. Er stattet die Kasse mit finanziellen Mitteln aus. Die Kasse zahlt die Versorgungsleistungen. Der Arbeitgeber haftet letztlich für die Leistungen und trägt damit auch das volle Versorgungsrisiko. Ein Rechtsanspruch auf die Versicherung besteht jedoch nicht.
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unwiderrufliches Bezugsrecht

Der Versicherungsnehmer kann auch bestimmen, dass der Bezugsberechtigte den Anspruch auf die Versicherungsleistung sofort und nicht erst im Versicherungsfall erwerben soll. In diesem Fall ist ein Widerruf oder eine Änderung nur mit Zustimmung des Bezugsberechtigten möglich. Der Versicherungsnehmer bleibt jedoch Vertragspartner des Unternehmens z. B. bei Mahnung oder Kündigung. Er besitzt die vertragsgestaltenden Rechte. Bei Tod des Begünstigten geht das Bezugsrecht auf dessen Erben über. Der unwiderruflich Bezugsberechtigte kann darüber hinaus seine Ansprüche auch abtreten oder verpfänden. Auch Gläubiger des unwiderruflich Bezugsberechtigten können dessen Ansprüche pfänden.
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V

Verbraucherinformation

Das Versicherungsaufsichtsgesetz verpflichtet das Versicherungsunternehmen dem Antragsteller vor Abschluss eines Vertrages mit bestimmten Informationen zu versorgen. § 10 a VAG Anlage D
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verbundene Leben

Bei einer Lebensversicherung auf verbundene Leben ist das Todesfallrisiko für zwei oder mehrere Personen in einem Versicherungsvertrag versichert. Die vereinbarte Versicherungssumme wird beim Tod der zuerst sterbenden versicherten Person fällig. Bei gleichzeitigem Tod von mehreren versicherten Personen wird die Versicherungssumme i. d. R. nur einmal fällig.
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Verlängerung

Verlängerung der Vertragslaufzeit/Versicherungsdauer. Sie stellt für den Versicherer eine Risikoerhöhung dar. Daher ist eine erneute Prüfung des Gesundheitszustandes der versicherten Personen nötig.
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versicherbares Interesse bei der LV

Bei Versicherungssummen ab 500.000,-€ werden zusätzliche Angaben zum versicherbaren Interesse benötigt. Im Regelfall wird bei Darlehen/Hypotheken eine Versicherungssumme in Höhe des Darlehens bzw. der Hypothek (wenn dies in einem wirtschaftlich vertretbaren Verhältnis zum Einkommen des Versicherungsnehmers steht), bei Familienvorsorge eine Versicherungssumme bis zum 10-fachen des Bruttojahreseinkommens und bei der Key-Man-Versicherung ebenfalls eine Versicherungssumme bis zum 10-fachen des Bruttojahreseinkommens übernommen.
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versicherte Person

Die versicherte Person ist die Person, auf deren Leben, Berufs- oder Erwerbsfähigkeit etc. die Versicherung abgeschlossen wird. Sie dient als "Kalkulationsgrundlage" für die Ermittlung der Versicherungsbeiträge und an Ihr wird die Risikoprüfung durchgeführt.
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Versicherungsaufsichtsgesetz

Das VAG regelt das Aufsichtsrecht der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) über die Versicherungsunternehmen.
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Versicherungsbeginn

Es gibt 3 Formen des Versicherungsbeginns, den formellen Beginn (Annahmeerklärung oder Aushändigung des Versicherungsscheines), den technischen Beginn (in der Police angegebener Zeitpunkt) und den materiellen Beginn (Zahlung der Erstprämie). Erst wenn die Voraussetzungen für alle 3 Beginne vorliegen, besteht Versicherungsschutz.
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Versicherungsfall

Versicherungsfälle sind u. a. Ablauf des Vertrags (Erlebensfall), Tod oder Berufsunfähigkeit der versicherten Person. Versicherungsfall ist ein Begriff aus dem Versicherungsrecht. Er wird sowohl bei privaten Versicherungen als auch in der gesetzlichen Sozialversicherung angewendet.
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Versicherungsnehmer

Der Versicherungsnehmer ist der Vertragspartner des Versicherers und somit der Eigentümer der Versicherung. Er trägt alle Rechte und Pflichten der Versicherung und entscheidet über alle Veränderungen am Vertrag, sofern keine Verfügung zugunsten Dritter besteht. Oft ist der Versicherungsnehmer auch die versicherte Person. Der Versicherungsnehmer kann sowohl eine natürliche wie auch eine juristische Person sein.
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Versicherungsschein

Urkunde über den Abschluss des Vertrages zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherungsnehmer. Der Versicherungsschein gilt als Nachweis bestehenden Versicherungsschutzes. Der Versicherungsnehmer hat nach § 3 Abs. 1 VVG Anspruch auf Ausstellung eines Versicherungsscheins, der die wesentlichen Bestandteile des Versicherungsvertrags beinhalten muss.
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Versicherungsvertragsgesetz

Das Versicherungsvertragsgesetz VVG (Gesetz über den Versicherungsvertrag) ist die Rechtsgrundlage für privatrechtliche Versicherungsverträge zwischen Versicherungsnehmer und Versicherungsunternehmen.
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Verwaltungskosten

Als Verwaltungskosten (Aufwendungen für Verwaltungskosten) werden die Abschlusskosten, Provisionen, sowie alle bei der Führung des Versicherungsbetriebs und der Abwicklung der Versicherungsverträge entstehenden Kosten zusammengefasst.
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Verweisungsklausel

Begriff aus der selbständigen Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) und Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ). Zu unterscheiden ist hierbei die abstrakte Verweisung und die konkrete Verweisung.
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Verzicht auf die Anwendung des § 163 VVG

Es kann vereinbart werden, dass wir bei Zunahme unseres Leistungsbedarfs gegenüber den zugrunde gelegten technischen Berechnungsgrundlagen auf unser nach §163 VVG unter bestimmten Voraussetzungen bestehendes Recht die Beiträge auch für bestehende Versicherungen zu erhöhen, verzichten. Der Bruttobeitrag ist über die gesamte Laufzeit garantiert.
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verzinsliche Ansammlung

Die verzinsliche Ansammlung ist eine Form der Überschussbeteiligung. Bei der verzinslichen Ansammlung erfolgt die Verwendung der Überschussanteile zur Erhöhung der Versicherungsleistungen und es kann dadurch erfolgen, dass die zugeteilten Überschussanteile beim Versicherer angespart, verzinst und bei Beendigung der Versicherung zusammen mit der vertraglich garantierten Versicherungssumme ausgezahlt werden.
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vorläufiger Versicherungsschutz

Unter bestimmten Voraussetzungen (Einzugsermächtigung erteilt oder Einlösungsbetrag bezahlt, kein Probeantrag etc.) besteht ab Antragseingang, aber nicht vor dem beantragten Beginn, vorläufiger Versicherungsschutz. Der vorläufige Versicherungsschutz endet mit Beginn des Versicherungsschutzes der beantragten Versicherung, nachdem er widerrufen wurde oder der Antrag nicht zu den gewünschten Bedingungen angenommen werden kann.
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W

wahlfreier Summenverlauf

Die Versicherungssumme kann für jedes Jahr der Laufzeit völlig frei gewählt werden. Am häufigsten ist die Risiko-Lebensversicherung. Sie zahlt bei Tod der versicherten Person die versicherte Todesfallsumme (Versicherungssumme) an die Bezugsberechtigten aus. Dies gibt es ausgestaltet mit gleich bleibender oder fallender Versicherungssumme.
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widerrufliches Bezugsrecht

Mit einem Bezugsrecht wird ein Leistungsanspruch bezeichnet, den ein Dritter unmittelbar gegen den Versicherer bei Eintritt des Leistungsfalles erwirbt. Das Bezugsrecht wird durch eine vom Versicherungsnehmer dem Versicherer gegenüber abzugebende Erklärung begründet. Normalerweise wird die Bezugsberechtigung widerruflich ausgesprochen. Im Zweifel gilt sie nur für den Todesfall. Für den Erlebensfall behält sich i. A. der Versicherungsnehmer das Bezugsrecht selbst vor. Stirbt der Begünstigte vor oder gleichzeitig mit der versicherten Person, so erlischt die Anwartschaft auf die spätere Leistung.
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Wiederinkraftsetzung

Eine Wiederinkraftsetzung ist die Wiederaufnahme einer Lebensversicherung nach Beitragsfreistellung unter Berücksichtigung verschiedener Voraussetzungen (Dauer der Unterbrechung, erneute Gesundheitsprüfung, ggf. Nachzahlung der Beiträge etc.).
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wirtschaftlich Berechtigter

lexikon-Lebensversicherung-wirtschaftlich Berechtigter Im Rahmen der "Feststellung des wirtschaftlich Berechtigten" muss sich der zur Identifizierung Verpflichtete (der Vermittler) erkundigen, ob der zu Identifizierende für eigene Rechnung oder für fremde Rechnung handelt. Hierbei geht es um die Feststellung der Person oder der Institution, die das eigentliche, wirtschaftliche Interesse am Vertrag hat.
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Z

Zedent

Bezeichnung für einen Gläubiger, der seine Forderungen z. B. zur Kreditsicherung an eine Bank (Zessionar) abtritt. Kreditsicherung im Rechtssinne bezeichnet alle Rechtsgeschäfte, deren Hauptzweck die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit ist, dass der Gläubiger einer Forderung diese auch nebst Zinsen zurückgezahlt bekommt, sei es, dass der Schuldner seiner Leistungspflicht nachkommt, sei es, dass ein anderer die Schuld erfüllt, sei es, dass der Gläubiger zum Zwecke der Befriedigung seines Anspruchs auf bestimmte Vermögensgegenstände zugreifen kann, deren Wert für die Erfüllung des Anspruchs des Gläubigers haftet.
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Zeitrentenbarwert

In einigen Tarifen kann auch der Gegenwert (Barwert) so genannter Zeitrenten versichert werden, wenn im Todesfall nicht eine bestimmte Versicherungssumme fällig werden soll, sondern ein Betrag zur Verfügung stehen soll, der bei einem angenommenen Zins zur Zahlung einer bestimmten Rente für eine bestimmte Zeit (Zeitrente) ausreicht.
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Zessionar

Abtretung ist im deutschen Zivilrecht nach der Legaldefinition in § 398 des deutschen BGB die Übertragung einer Forderung von dem übertragenden Gläubiger (Zedent) auf einen empfangenden Gläubiger (Zessionar), der dann neuer Gläubiger wird. Die Abtretung erfolgt durch einen Vertrag zwischen Zedent und Zessionar.
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Zillmerung

Nach dem Versicherungsmathematiker Zillmer (1831-1893) benanntes Verfahren, bei dem die ersten Jahresprämien ganz oder teilweise zur Deckung der Abschlusskosten dienen. Die Bildung des Deckungskapitals (Prämienreserve) wird daher verzögert.
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Zusatzerklärung

Unabhängig von der gewünschten Versicherungssumme bzw. BUZ/SBU/EUZ-Jahresrente werden bei bestimmten Erkrankungen, Berufen oder der Ausübung bestimmter Sportarten, Zusatzerklärungen angefordert, um das Risiko besser einschätzen zu können.
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Zusatzversicherung

Zusatzversicherungen (Berufsunfähigkeitszusatzversicherung, Erwerbsunfähigkeitszusatzversicherung, Unfalltodzusatzversicherung, etc.) bilden mit der Hauptversicherung (z.B. Risikolebensversicherung) eine Einheit. Zusatzversicherungen können ohne die Hauptversicherung nicht fortgesetzt werden. Dies bedeutet, dass der Versicherungsschutz in der Zusatzversicherung automatisch erlischt, wenn der Versicherungsschutz in der Hauptversicherung endet bzw. beendet wird.
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Zusatzzahlung

Es kann vereinbart werden, dass bei einer erstmalig unbefristet anerkannten Berufsunfähigkeit eine einmalige Zusatzzahlung in Höhe von 12 Monatsrenten zu erbringen ist. Diese Einmalhilfe dient der finanziellen Unterstützung, um einen möglichen erhöhten Finanzbedarf aufgrund Berufsunfähigkeit abzusichern (z. B. Hilfsmittel wie Rollstuhl, Umbauarbeiten etc.).
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